Riesen Probleme mit neuer Corsair Force GT

Spielt auch keine Rolle jetzt, ich will sie eher behalten.

Wie siehts eigentlich mit dem Controller aus - Asus U3S6? Würde der Abhilfe schaffen oder nutzt der auch nur den nForce Treiber?
 
Es sollte für die Anwendbarkeit des Umtauschrechtes absolut keine Rolle spielen, ob die SSD genutzt ist oder nicht. Es war ja der Wille des Gesetzgebers, genau solche Fälle von Inkompatibilitäten damit abzudecken. Die SSD darf evtl. sogar als neu weiterverkauft werden, zumindest ist das gängige Praxis.

Mit einer Sata-Controllerkarte wird es auch nicht viel besser. Der Marvell-Controller der ASUS-Karte hat zwar Sata3, bringt aber trotzdem nicht die volle Leistung, die damit zu erwarten wäre.
 
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Hallo32 schrieb:
Die SSD ist genutzt, ein Tausch sollte nicht mehr durch das Widerrufsrecht gedeckt sein.
Egal, er könnte die Mangelhaftigkeit des Produktes beklagen und die Beseitigung der Mängels verlangen, was auf das gleiche hinauslaufen würden, aber:
jaNN1988 schrieb:
Spielt auch keine Rolle jetzt, ich will sie eher behalten.
Das ist Deine Entscheidung, auch wenn diese nicht nachvollziehen kann, denn de Sandforce Controller komprimieren die Daten und die beworbenen Transferraten werden mit ATTO mit extrem komprimierbaren Daten (nur Nullen) gemessen. Reale Daten sind weit weniger komprimierbar und damit die Werte teils sehr viel schlechter. Die AData 511 und Force GT sind leistungsmäßig mit einer Vertex3 zu vergleichen und für die gibt OCZ im Datenblatt auch die Werte mit nicht komprimierbaren Daten (AS-SSD Benchmark) an:

60GB: Seq. Lesen 455MB/s, seq. Schreiben 85MB/s, 4k lesend 16.000 IOPS (65MB/s), 4k schreibend: 21.000 IOPS (85MB/s)

Mit einer m4 64GB die auch nicth teuer ist aber schneller und auch noch 4GB Grömehr Nutzkapazität bietet, oder Samsung 830 wärst Du besser bedient.

Stattdessen noch mal extra 26€ für einen Controller auszugeben ist da schon gleich garnicht sinnvoll:
jaNN1988 schrieb:
Wie siehts eigentlich mit dem Controller aus - Asus U3S6? Würde der Abhilfe schaffen oder nutzt der auch nur den nForce Treiber?
Der hat einen eigenen Treiber, aber ob die Kombination dann problemlos läuft, kann Dir keiner hier vorweg versprechen. Real sollten bei guter Anbindung des Slots in dem sie steckt so 360MB/s seq. Leserate möglich sein. Wird der Slot aber nur mit einer langsamen PCIe Lane versorgt, was bei PCIe x4 Slots zuweilen auch vorkommt, dann sind keine 200MB/s drin.
 
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Eigentlich sollte die Force GT aber ganz passabel funktionieren, wenn man dazu ein einigermaßen aktuelles Mainboard hat.

Der alte nvidia Chipsatz ist jedenfalls nichts mehr, der muss echt getauscht werden, wenn man eine SSD wirklich nutzen will, aber ich würde die Force GT erst mal am neuen Board probieren. Sie gehört ja so weit ich weiß zu den hochwertigeren Sandforce Laufwerken mit synchronem NAND und auch real ganz guten Leistungswerten.
 
Sich aber wegen der SSD auch noch ein neues Mainboard zu kaufen, finde ich dann doch schon etwas übertrieben. Normal merkt man den Unterscheid, ob man die SSD nun an SATA II oder nativem SATA 6Gb/s betreibt nun wirklich nicht so sehr (eigentlich fast garnicht), um so eine Ausgabe zu rechtfertigen.
 
Ich habe über ein SATA auf eSATA Kabel die SSD mit dem JMicron verbunden und über diesen nun im AHCI Modus laufen. Die Geschwindigkeit ist nicht wirklich doll und unter dem Niveau des nForce 790i. Dafür läuft das ganze sehr stabil gerade. Ich werde mich wohl nach einer Crucial M4 umsehen und die Corsair erstmal als 2. SSD behalten, um auf meiner nächsten Platine dann eventuell ein RAID0 zu basteln oder beide SSDs parallel laufen zu lassen.

Vielen Dank für die Hilfe!
 
Anderer Controller - nicht dieselben Treiberprobleme wie mit dem Sandforce und dem nForce dazu.
 
Die Treiberprobleme bleiben, aber die m4 ist deutlich toleranter gegenüber alten Controllern also dier SF.

ething, das ist der Unterrschied. Lies Dir einfach mal anands Test der Intel 520 durch:
Auch wenn Intels exclusive FW das Problem besser im Griff, SF-2281 SSD haben allgemein mehr Kompatibilitätsprobleme wie die allermeißten anderen SSDs. Das ist bekannt und deshalb sind pauschale Empfehlungen von SF SSDs eben auch kritisch. Die m4 wird bei ihm auch nicht die vollen Performance erreichen, klar mit alter Hardware bekommt man eben nicht die volle Performance aus neuen Komponenten mit aktuelleren Schnittstellen, dürfte aber wenigstens problemlos laufen.
 
Es weiß aber keiner, ob die isolated Issues wirklich am Sandforce-Chip liegen oder ganz andere Gründe haben.

Ich möchte hier erinnern das die M4 am Anfang auch extreme Kompatibilitätsprobe mit Intels LPM hatte und das lag wohl nicht nur an der M4, sondern auch an Intels Treibern.

Das aktuelle Sandforce-SSDs instabiler sind und mehr Kompatibilitätsprobleme verursachen als andere SSDs ist reine Spekulation und mit Fakten nicht belegbar.
 
@jaNN1988
Hast Du schon probiert, ob es mit deaktiviertem AHCI (also "IDE") kein Problem gibt?
Meiner Erfahrung nach ist eine SSD damit im Alltag fast gleich schnell und kann unproblematischer laufen. War bei mir auf einem Notebook-Chipsatz so.

Schließ noch mal an Deinen nvidia-Controller an und stell auf IDE (falls das geht). Nimm entsprechende Einstellungen in der Registry vor, bevor Du das machst. (im Forum gucken, wie das geht oder googlen)
 
etking, als als ewig SF Verteidiger hättest Du den von mir zitierten und verlinkten Beitrags wenigsten mal lesen sollen, denn da steht doch klar, dass mit der Intel 520 das Problem von diesem Brian Klug beseitigt ist. Wie Intel das bei der 520 in den Griff bekommen hat, läßt sich bei 850 mW spezifizierter Leistungsaufnahme in Idle auch leicht erraten: Die 520er nutzt keine Energiesparmodie, denn genau bei den Energiesparenzuständen treten die Probleme der SF ja immer auf, das war schon bei der ersten Generation so und die "Lösung" war damals schon die gleiche.
 
@ Merlin: mein onboard Controller kann kein ahci, momentan läuft die SSD über den jmicron Controller am esata Port über ahci, ist stabil aber lahm - auch wenns fixer als ne normale hdd is
 
SF-2281 SSDs vertragen sich nicht mt alten SSD Controllern, vor allem denen in den NVidia Chipsätzen, weil es da gewaltige Probleme mit dem Timings gibt. Da es aber auch bei den aktuellen Chipsätzen so viele Probleme gab, hatte man halt keine Zeit sich des Problems anzunehmen, was OCZ doch auch so aussagt. Die Praxis, wie auch in diesem Thread, zeigt es doch auch.

Andere SSDs haben dieses Probleme nicht, aber Sandforce sieht ja immer die Schuld bei den Chipsätzen, nur tauschen die einem deshalb das Board eben auch nicht aus :evillol:
 
Wenn natürlich andere SSDs (ohne Sandforce) an dem alten nvidia Chipsatz besser laufen, dann muss natürlich nicht unbedingt das Board getauscht werden.
Ich dachte nur, dass die Werte dann mit allen SSDs so grottig schlecht wären, wie am Anfang gepostet.
An einem normal schnellen SATA 3GB/s Controller kann man moderne SSDs natürlich ausreichend schnell betreiben, das mache ich auch.
 
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