RJ45 -> LWL -> RJ45

helionaut

Commander
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Ich möchte ein Netzwerkkabel wegen Funkstörungen durch Glasfaser ersetzen.
Nun habe ich auf beiden Seiten RJ45 Ethernet-Buchsen.
Wie kann ich das am günstigsten realisieren? 10 MBit/s würde reichen.

Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand müsste ich zwei Medienkonverter nehmen, z.B.:
https://geizhals.eu/digitus-dn-82020-a399586.html
Plus ein LWL um die beiden zu verbinden.
(Was für ein LWL brauche ich da genau? 20m Länge.)

Geht das noch günstiger?
 
ungeschirmten Klingeldraht wahrscheinlich. Sonst würden keine Störungen auftreten können
 
Der Schirm überträgt noch mehr Störungen/Mantelwellen. Ich brauche eine galvanische Trennung.
 
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Soll das ein schlechter scherz sein :schluck:

Das geschirmte Kabel besser sind stimmt nicht :daumen:
Btw das war jetzt kein scherz

Nur Deutschland Österreich Schweiz verwendet geschirmte :evillol:

Viel Spaß

Mir wurde mal erklärt ein einseitig an den Potentialausgleich angebundenes geschirmtes Kabel wirkt wie eine Antenne

Kauf dir ein umgeschirmtes
https://www.amazon.de/deleyCON-Ethernet-Netzwerkkabel-Patchkabel-Kompatibel-Blau/dp/B0797XXV53/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=u/utp+kabel+20+meter&qid=1561801792&s=gateway&sr=8-3


http://blog.blackbox.eu/de/blog/2015/06/cable-basics-shielded-cables/

"Aufgrund des Schirms können geschirmte Kabel weniger symmetrisch als UTP-Kabel sein. Die Metallummantelungen im Kabel müssen geerdet sein, um die Wirkung von EMI auf die Leiter aufzuheben. Des Weiteren ist ein geschirmtes Kabel auch teurer, weniger elastisch und aufgrund der für eine gute Installation erforderlichen Erdung und festen Masseverbindung möglicherweise schwieriger zu installieren als ein UTP-Kabel. "
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Kabelkasper du würdest staunen, wie viel Hochfrequenz auf dem Schutzleiter ist, hauptsächlich von Schaltnetzteilen und durch kapazitive Kopplung von L/N.
Schutzleiter ist gut für DC-50 Hz, mehr nicht.
 
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Ich bin mir ziemlich sicher dass du dein Problem wo anders suchen musst
Netzwerkkabel an den Potentialausgleich oder ein U/UTP-Kabel
 
Mich würde auch interessieren, wie deine vorhandene Installation aussieht und wie Du darauf kommst, dass Funkstörungen das Problem sein sollen.
Du scheinst die Wirkung bekämpfen zu wollen ohne die Ursache zu kennen.
Vielleicht schaffen wir es ja die Ursache zu finden und das Problem an der Wurzel zu packen.
 
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Gegen Mantelwellen helfen Ferritkerne (Ringe) über das Kabel ziehen
Nicht umsonst haben mansche Leitungen wie USB oder Steckenetzteile son dicken Gnubbel kurz vor dem Stecker
 
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Also wenn Du ein Anspruch von 10 Mbit hast und Deine Netzwerkleitung Dir zu schaffen macht, läuft irgendwas grundlegend falsch!
Wenn ich überlege das ich mit 100 Mbit DSL keine Probleme soweit habe und dieses, wie rg88 es verspottet, es sich wirklich um 2 adriges Klingeldraht handelt über eine Strecke von vllt. 20 Meter ab Anschlusskasten Keller!
 
Prollpower schrieb:
Wenn ich überlege das ich mit 100 Mbit DSL keine Probleme soweit habe und dieses, wie rg88 es verspottet, es sich wirklich um 2 adriges Klingeldraht handelt über eine Strecke von vllt. 20 Meter ab Anschlusskasten Keller!
Das kannst du aber nicht vergleichen. DSL Vectoring mit Ethernet zu vergleichen, ist einfach Käse.
 
Kabelkasper schrieb:
Wie wäre es wenn du den Schirm mit dem Potentialausgleich/Schutzleiter verbindest?
helionaut schrieb:
du würdest staunen, wie viel Hochfrequenz auf dem Schutzleiter ist

Bitte nur mit dem Potentialausgleich verbinden, der Schutzleiter ist für andere Dinge.
 
Prollpower schrieb:
Also wenn Du ein Anspruch von 10 Mbit hast und Deine Netzwerkleitung Dir zu schaffen macht, läuft irgendwas grundlegend falsch!

Es geht hier um Empfangsleistungen im Picowatt Bereich. Die Netzwerkleistung macht mir nicht zu schaffen, sondern die Emissionen die vom Ethernet ausgehen. Das Ethernet funktioniert auch noch, wenn ich 1kW Sendeleistung mache.
Vom DSL der Nachbarn hatte ich auch Störungen, aber das konnten die Behörden in meiner Gegend zumindest in den Amateurfunkbänder abschalten lassen (Notching).
Ergänzung ()

pedder59 schrieb:
Gegen Mantelwellen helfen Ferritkerne (Ringe) über das Kabel ziehen
Spätestens nach lambda/4 hat man wieder kapazitive Kopplung auf den Schirm. (Bei Gleichtaktstörungen wohlgemerkt).
Ergänzung ()

bender_ schrieb:
Vielleicht schaffen wir es ja die Ursache zu finden und das Problem an der Wurzel zu packen.
Die Ursache ist das Ethernetsignal selber.
 
Zuletzt bearbeitet:
Davon ab, ich habe auf allen Bändern keine Probleme mit Dem LAN Netztwerk.
Obwohl ein PC am TRX angeschlossen ist.
Störungsfreies WeFAX vom DWD in F1C auf 3855 kHz
73
 
Da geht einem doch das Herz auf bei dem Bild. Sehr hübsch verlegt, wenngleich einer der vorderen Stränge eine doch eher eigenwillige Bahn nimmt. Hoffentlich sehen die Enden auch entsprechend aus...

Wenn's ordentlich gemacht wurde, ist es relativTM störungsfrei. Was mir so ein wenig auf dem Bild fehlt, ist die innere Verseilung der Bündel, aber es ist ja auch nur eine kurze Strecke zu sehen und wenn sie nicht deutlich länger ist, auch nicht nötig.

Wenn Funkstörungen einen erheblichen Einfluß auf das Signal in der Leitung haben, dann stimmt da bei der Verlegung oder der Wahl des Kabels etwas nicht. <50m ist keine Strecke. Oder wurde das Kabel einmal quer über ein Anflugradar gespannt?
 
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