News Roboter: Amazon will Arbeit von 600.000 Menschen automatisieren

incurable schrieb:
Da hast Du wahrscheinlich die demographische Entwicklung ausgelendet.
Das notwendige Bildungslevel für einen Mitarbeiter im Versand wird auch durch die extrem wachsende Gruppe "Stadtbild" abgedeckt.

Weltmeister der Automatisierung ist übrigens China. Das Problem Demographie wurde erkannt. Der Lösungsansatz die Arbeiteffizienz zu steigern sollte deutlich erfolgreicher sein als das Deutsche. Für die Linken hier: Die DDR hat jeden Roboter als Schritt in den Sozialismus gefeiert.

HtOW schrieb:
Ich bin nur gespannt, wann weltweit ein Abschwung eintritt, wenn die Menschen soweit ersetzt werden, dass die Unternehmen die Kunden verloren gehen.
Die Diskussion existiert seit den ersten Webstühlen. Jede Welle hat bis jetzt entsprechende Ausgleichseffekte erzeugt. Der demografische Kollaps ist da erst mal deutlich interessanter.
 
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Krausetablette schrieb:
Wenn niemand mehr Arbeit hat, kann auch niemand etwas kaufen, weil er es sich schlicht nicht leisten kann. Ohne Einkommen bleibt der Konsum aus.
In Deutschland soll das ganz gut funktionieren, die Frage ist wie lange noch.
 
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G!N schrieb:
Hat man damals auch gesagt als der Computer und noch früher als das PKW Einzug gehalten hat. Letztlich hat das auch gestimmt, Jobs waren weg aber stattdessen wurden andere Jobs geschaffen.
Wenn die Wertschöpfungskette nicht effizienter, sprich günstiger, geworden wäre, hätte man es nicht gemacht. Will sagen: Die Jobs entstehen nicht an anderer Stelle in gleichem Maße. Das Thema ist recht vielschichtig.
 
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drago-museweni schrieb:
wurde doch eh immer geheult das Amazon zu wenig bezahlen würde, das Thema erledigt sich dann auch von alleine.
Der Gedanke kam mir auch. ^^ Und die Bots beschweren sich auch nicht über Arbeitsbedingungen. Aus Sicht von Amazon auch allemal effektiver.
 
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der_henk schrieb:
Das wird so lange getrieben, bis sie feststellen, dass Roboter und KI nicht bei Amazon einkaufen.
Es sind aber nicht nur (potenzielle) Amazon Mitarbeiter die bei Amazon einkaufen :freaky:
 
Krausetablette schrieb:
Dumm nur, dass Amazon dann auch 600.000 weniger Kunden verzeichnen wird. Es scheint sich bei den Automatisierungsfanatikern noch nicht herumgesprochen zu haben, aber ich helfe gern nach.
Doch doch, das Thema ist da schon angekommen. Es kann aber nicht bei Amazon gelöst werden. Über das bedingungslose Grundeinkommen wird ja schon seit 20Jahren oder so gesprochen. Auch über die Finanzierung, wie z.B. die Wertschöpfungssteuer/Robotersteuer.
 
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Krausetablette schrieb:
Dumm nur, dass Amazon dann auch 600.000 weniger Kunden verzeichnen wird.
Du gehst dabei davon aus, dass Amazon der einzige Arbeitgeber für diese Menschen ist. Zum einen können diese Leute vermutlich auch wo anders arbeiten, zum anderen ist die Zahl von 600.000 ja nicht von Amazon, sondern eine Hochrechnung der New York Times. Ob es zu so einer Zahl überhaupt kommt, wird sich noch zeigen.
 
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Hoffentlich werden die Amazon Fahrer dann durch Drohnen ersetzt. Die sind aktuell das größte Problem, Ware sicher zum Kunden zu bekommen..
 
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iSight2TheBlind schrieb:
Viele "einfache" Arbeiten werden zukünftig wegfallen und das wird zu einem Problem werden.
Um mal ein wenig die Gedankenspirale zu drehen:
Wäre das überhaupt schlecht? Vor 100 Jahren hat praktisch "nur" der Mann das Geld nach Hause gebracht, während die Frau sich um Kinder und Haushalt gekümmert hat.

Dahin kann man doch wieder zurück. Da wir heute anders über Geschlechtergleichberechtigung denken, kann auch ruhig mal der Mann die Waschmaschine anwerfen und das Abendessen kochen, während die Frau das Geld verdient. Natürlich müssen sich dann die Gehälter ändern, damit ein/e Verdiener/in eine Familie versorgen kann.
 
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@Cr4y
Und wer soll das umsetzen?
Weltweit geht's politisch eher in die andere Richtung und die Konzerne werden damit sicher nicht kommen.
Ich sehe für die Zukunft eher ne Dystopie, die Regierung besteht aus Konzernen, 95% der Bürger sind Konsum und Arbeitssklaven.
Entweder so, oder das ganze Konstrukt geht im Chaos durch die extremen gesellschaftlichen Verwerfungen unter.

Ergänzung ()

Fliz schrieb:
Hoffentlich werden die Amazon Fahrer dann durch Drohnen ersetzt. Die sind aktuell das größte Problem, Ware sicher zum Kunden zu bekommen..
Ja, das sind die Probleme unserer Zeit..🙄
 
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wagga schrieb:
Die Arbeitslosigkeit wird die nächsten 10-15 Jahren explodieren. Von 6 % Arbeitslosigkeit rechne ich allein in Deutschland mit 15-25% oder sogar über 40%.
Liebe Grüße.
Bei Arbeitslosen mit Unterbeschäftigung plus Stille Reserve ist man jetzt schon bei ca 13-14%.
/
Man wird jeden Arbeiter durch Roboter ersetzen wo es geht und damit Gewerkschaften, Betriebsräte und Blaumacher umgehen wollen.
 
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Wir brauchen ganz sicher keine Roboter und ai Steuer. Die ganzen Arbeiter kann bestimmt alle zu Ingenieuren, Wartungsarbeiter oder Hardware-Spezialisten umschulen.......
 
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Duran schrieb:
Allerdings haben diese Personen eines nicht bedacht: Ohne Geld sinkt der Bedarf.
Der schlauste Satz hier im Thread.

Sage ich immer wieder.

Wenn wir "alle", wo es möglich ist, ersetzen, wer bezahlt dann das ganze Zeug? Arbeitslose, die um ihre Existenz fürchten?

Kaufkraft als Gesamteinheit schrumpft.
In AT haben wir 7% Arbeitslosigkeit. Wenn wir dann keine Lager-MA usw. brauchen.
Entwickler durch KI ersetzt werden sollen. IT-Techniker brauchts auch kaum mehr, da alles ersetzt und nicht mehr repariert wird usw usw.. In Zukunft brauchts n paar Elektriker, NW-Techniker und jemand, der die VMs betreibt (Rechenzentrum Erweiterung/Aufbau) und ein paar "KI-Overseer"-Posten.

Bin offen für "Wechsel", aber iwie habe ich auch ein bisschen Respekt vor dem Ganzen. Vllt. zu viele FIlme früher geschaut :D
 
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Ja nice, das ist Fortschritt, hätten wir bloß eine Idee wie wir dann diese Menschen die dort nicht mehr arbeiten sozial verträglich auffangen aber das würde dem Kapitalismus übersteigen, soweit reicht die Fantasie nicht
 
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AssassinWarlord schrieb:
Was ich mich immer frage - ein einzelner Roboter Kostet doch schon alleine sicherlich wieder 1 Mio Euro, dazu noch die Wartungsverträge...ich kann mir nicht vorstellen, dass es günstiger ist, als ein Menschlicher Mitarbeiter...

Ein Roboter der nur gezielt und stupide eine Aufgabe erledigen muss, kostet eher 10.000$ anstelle von einer Million. Und dann arbeitet er eben 10 Jahre. Bei einem menschlichen Angestellten hast du als Unternehmen die Kosten bereits nach 2 Monaten. Der arbeitet in den 2 Monaten aber auch nur 8 Stunden im besten Fall, wenn er nicht wegen Urlaub oder Krankheit ausfällt.

Außerdem werden Roboter noch viel günstiger, wenn sie in Massen hergestellt werden.
 
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Nazrael schrieb:
Nein wird es nicht, weder der Webstuhl, das Automobil, noch die Robotik haben bzw. werden zum Untergang der Arbeitsgesellschaft führen
Nein. Sie haben aber in wenigen Jahrzehnten die Produktivität eines MA um den Faktor 3 erhöht.

Der MA bekommt jetzt auch inflationsbereinigt 3* soviel Geld.... Oh wait, das landete doch nur bei einer Handvoll eh schon reicher Menschen sagt Google.
 
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Botcruscher schrieb:
Das notwendige Bildungslevel
Völlig irrelevant. Menschen, die nicht mehr da sind, egal ob nur aus dem Arbeitsleben ausgeschieden oder insgesamt, können auch nicht "arbeitslos" sein.
 
Boulettendieb schrieb:
@Cr4y
Und wer soll das umsetzen?
Weltweit geht's politisch eher in die andere Richtung und die Konzerne werden damit sicher nicht kommen.
Naja, die Konzerne wissen selbst, dass ihre Rendite davon abhängt, dass am Ende jemand ein Produkt kauft.
Das Aufsetzen eines (bedingungslosen) Grundeinkommens und die Finanzierung dessen kann nur ein Staat bzw. ein Wirtschaftsraum in Angriff nehmen.
 
Krik schrieb:
Um mal ein wenig die Gedankenspirale zu drehen:
Wäre das überhaupt schlecht? Vor 100 Jahren hat praktisch "nur" der Mann das Geld nach Hause gebracht, während die Frau sich um Kinder und Haushalt gekümmert hat.

Dahin kann man doch wieder zurück. Da wir heute anders über Geschlechtergleichberechtigung denken, kann auch ruhig mal der Mann die Waschmaschine anwerfen und das Abendessen kochen, während die Frau das Geld verdient. Natürlich müssen sich dann die Gehälter ändern, damit ein/e Verdiener/in eine Familie versorgen kann.
Im letzten Satz hast ja noch die Kurve zurück in die Realität geschafft.
In Familien mit geringem Einkommen, müssen schon jetzt beide Vollzeit arbeiten und es reicht stellenweise kaum für die Butter aufs Brot.
Wie soll das einer plötzlich das vierfachen verdienen, wenn der Chef im Centbeträge im Stundenlohn feilscht?

@Cr4y
Daher schrieb ich ja von Konsum und Arbeitssklaven.
Es wird ein extremer Druck entstehen, der sich entweder gewaltsam entläd, oder gewaltsam im Zaum gehalten werden muss.
Die Konzerne wissen schon jetzt was richtig und falsch ist, es juckt sie nur nicht, weil sie über der Moral stehen.
 
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