RTINGS hinter einer Paywall – das Ende? Alternativen?

kachiri schrieb:
Das weiß vermutlich niemand. Andere Webseiten sind ja auch betroffen. Aber "einfach so weitermachen" funktioniert halt auch nicht, wenn der Umsatz sinkt, weil die Leute nur noch ChatGPT und Co. fragen und die Webseiten nicht mehr besuchen.
Was soll Webseite besuchen bringen wenn man adblock an hat, ich halte es immer besser die Hauptdienstleistung frei an zu bieten dann kriegt man weiter reichweite und neue Zuschauer aber drum herum ne Dienstleistung an zu bieten, z.B. Fragen stellen können oder Kleidung oder Gadgets die man bei tiers kriegen kann oder so was.

Denn sie machen ja nicht im TV Werbung oder so, also jeder der sie kennt kennt sie wegen ihrem freien Angebot, und jetzt will man das 1. Modell abschaffen das fundamental nötig war damit das 2. Modell auch nur nen Hauch von ner Chance hat zu funzen.

Was passieren wird ist schon vorhersehbar, das wird vielleicht funzen fürn Anfang wenige die Blechen reichen jeweils 1000 andere zu ersetzen die frei surfen und oft Adblock an haben, aber über Zeit wird der eine oder andere abspringen und ich seh nicht wie sie neue Kunden akquirieren wollen, aber irgendwann haben sich so viele abgemeldet / nicht neu angemeldet bis die Seite zu gemacht werden muss.

Letztlich beschleunigt man den Tod der Seite weil das Problem (die Leute kommen nimmer auf die Webseite) damit noch deutlich verstärkt. Quasi mehr von dem Gift nimmt was man als Problem an sieht.

Auch die Bezhahl User sind genervt weil sie vielleicht drüber reden wollen oder anderen ein Link schicken wollen und es nicht können.

Man könnte die Technologie auch embracen oder andere Techniken manuell entwickeln so das man besser vergleichen kann oder zur not auch noch ne K.I. anbieten die man fragen stellen kann die einem die Daten bisschen aufarbeiten oder erklären kann bzw einordnen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: schallundrauch und Stuttdawg
@blackiwid Es gibt durchaus noch eine beträchtliche Zahl von Nutzern, die keine Werbeblocker nutzen. So oder so, sind Werbeeinnahmen die Haupteinnahmequelle von Webseiten. Gewesen. Jetzt sucht man sich halt Alternativen. Und viel Auswahl gibt es da halt nicht.
Wie bereits im Thread erwähnt: Entweder das Modell wird angenommen, dann lebt die Seite. Oder es wird nicht angenommen. Dann überlegt man sich vielleicht noch etwas anderes. Aber irgendwoher muss das Geld halt kommen. So wie es aktuell ist, überlebt die Seite halt auch nicht.
Die Leute müssen verstehen, dass diese Leistung Kosten verursacht die irgendwie gedeckt werden müssen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: xexex und user_zero
kachiri schrieb:
Die Leute müssen verstehen, dass diese Leistung Kosten verursacht die irgendwie gedeckt werden müssen.
Das verstehe ich aber es gibt immer "Whales" und Leute die entweder cheap sind oder einfach Arm sind, man wird also niemals von vielen der anderen Kategorieren direkt raus kriegen, außer sie bekommen z.B. von Studenten zu gut bezahlten und werden dann zu Whales.

Das Problem an dem Modell scheint mir das es kurzfristig gut funktionieren kann, aber dann nur noch nach unten geht, weil es einfach verschwindet, sieht man ja auch bei der Presse die haben quasi auch überall nur noch rückläufige nummern, nur haben die noch den Vorteil das man von Bild im frei TV hört und selbst die bieten ja freie Sachen an, also selbst die sind schon klüger.

Kurzfristig würde Youtube auch gut Geld machen würden sie alle Videos hinter ihre Paywall stecken, aber das würde den Push zu Alternativen befördern. Das geht ja sogar so weit das sie sich nicht mal trauen Adblocker komplett zu blockieren, was sie technisch können.

Weil sie wissen das die Langfristkosten und Gegenbewegungen der Backlash und alles zu negativ wäre. Sie bleiben lieber der Monopolist mit Werbeblockern als das massiv Konkurrenz plötzlich Sauerstoff bekommt.

Nun ist das keine Plattform und kein Monopolist wie Google, aber trotzdem das einzige was man ihnen Wünschen kann ist das sie das nur für ne weile lang machen die Zeit nutzen ihr Produkt so zu überarbeiten das es für andere Geschäftsmodelle interessanter ist, weil man muss das so sehen ne Paywall ist das Gegenteil von Werbung für ein Produkt es ist quasi Antiwerbung... also langsam aber sicher tötet man damit die Nachfrage ab.

Vielleicht erstmal die Holzhammer Methode bis einem was besseres einfällt das ist aber ein Sterben auf Zeit.

Vielleicht warten sie ja auf Gesetzgebung das K.I. Firmen die Webseiten die sie zum trainieren benutzen dafür bezahlen müssen oder was auch immer...

Btw was hindert eine K.I. Firma sich 1 solchen Zugang zu kaufen und dann alles ab zu scannen? Man könnte dann pro Nutzer vielleicht maximale Zugriffe definieren...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: schallundrauch, Snapuman und Stuttdawg
Die Seite war richtig gut. Schade.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Stuttdawg und schallundrauch
@schallundrauch Werbung und Tracking (und das geht auch mit AdBlockern ;))
CB Pro dürfte auch eher eine Ergänzung zu den Werbeeinnahmen sein. Nämlich auch noch etwas mit denen zu verdienen, die keine Werbung sehen wollen und/oder Werbung tatsächlich recht konsequent unterbinden.

@blackiwid Das Internet macht vieles "einfach zugänglich". Früher musste man sich ja auch die Zeitung, die Zeitschrift oder das Magazin kaufen. Große Verlage sind im Internet schon lange vorher auf alternative Geschäftsmodelle umgestiegen. Kombination aus Print und Digital. Oder erstmal nur Digital.
Wobei das bei denen eher daran liegt, dass die Auflage der Printausgaben sinkt und man irgendwo das Geld ja wieder einspielen muss. Auch hier dürfte seit Jahren die Werbeeinnahmen rückläufig sein. Man versucht mit Abos für Werbefreiheit oder (zusätzliche) Inhalte auch hier wieder Geld zu verdienen.
Unabhängiger Journalismus ist davon abhängig. Bei den großen Medienkonzernen habe ich tatsächlich nicht allzu viel Mitleid, weil denen geht es wirklich eher ums Geld. Auf der anderen Seite trifft es halt auch hier den freien Journalismus.

Ist ein schwieriges Thema. Man merkt inzwischen aber immer mehr: Das Internet macht die Welt nicht "freier". Eher das Gegenteil. Einige wenige machen das große Geld und die, die den Content produzieren, sind am Ende die ersten, bei denen erst weniger und dann nichts mehr ankommt.
Ergänzung ()

blackiwid schrieb:
also langsam aber sicher tötet man damit die Nachfrage ab.
Die Nachfrage wird allein dadurch abgetötet, dass man für den Konsum der Inhalte die Webseite gar nicht erst mehr aufrufen muss. Woher soll das Geld denn kommen, wenn die Leute nur noch ChatGPT, Gemini und Co. fragen?
Wenn du DIE Idee hast, wie man so eine Seite mit solchen Inhalten weiterhin kostendeckend betreiben kann, dann raus damit. Ich glaube da sind alle ziemlich offen für. Es geht nicht darum seine User zu melken. Es geht ums überleben, um das mal übertrieben auszudrücken. Aber so übertrieben ist das gar nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: schallundrauch
@kachiri : Der TE wurde ziemlich blöd angegangen von einigen Usern, meiner bescheidenen Meinung nach. Dabei fand ich seinen Ansatz durchaus diskussionwürdig, insbesondere im Anbetracht der Tatsache, dass man sich anscheinend auch anders finanzieren kann - eben so wie es computerbase auch schafft.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Stuttdawg
Stuttdawg schrieb:
@Vitche
wäre vielleicht auch etwas für die Sonntagsfrage. Mich würde interessieren, wie hier in der Community Kaufentscheidungen getroffen werden und auf welcher Grundlage diese basieren. Wird viel getestet und retourniert usw…
Usability ist einer der wichtigsten Aspekte vom Fernseher bis zur Mikrowelle. Produkte, die eine Cloud nutzen müssen auch ohne Hersteller noch einen Nutzen haben z.B. Bluetooth und Klinke bei Smart Speakern.

Interessiert sich wer für eine Website mit Produktdatenbank und dem Hauptaugenmerk auf Usability (siehe The Design of Everday Things) und Bewertung der Nutzbarkeit ohne Cloud- oder App. Damit lässt sich abschätzen ob das Gerät in 5-10 Jahren noch funktioniert oder Schrott ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: schallundrauch
sightseeer schrieb:
Die Seite war richtig gut.
Teilweise aber auch richtig schlecht, man musste da wirklich aufpassen und selbst recherchieren. Bei einem Monitor den ich selbst habe stand dort der hat nur einen usb Hub, dabei hat der KVM mit USBC PD. Des weiteren flackern, weil beim Test vergessen wurde die Anti Flicker Funktion zu aktivieren. Für solche Tests würde ich nicht zahlen, deshalb ist es egal finde ich.
 
kachiri schrieb:
Die Nachfrage wird allein dadurch abgetötet, dass man für den Konsum der Inhalte die Webseite gar nicht erst mehr aufrufen muss.
Müssen tut man nichts außer sterben, die Frage ist ob die Leute es nimmer aufrufen... vermutlich rufen immer noch viele die Seite auf, halt ein paar % weniger... wie gesagt man kann eben auch auf Mischsysteme setzen, ich muss mir auch grad das Video von Moore's Law nicht anschauen kann mir ein Script generieren lassen, nur weil ichs nicht muss heißt es nicht das ichs nimmer machen will.

Das ist ja noch mehr rum Gehäule wie bei Arbeitern die Angst haben sie werden ersetzt durch K.I. Gleichzeitig sparen die sich bei ihrer Arbeit wahrscheinlich auch einiges an Zeit durch K.I.

Ich hab ja schon gesagt wie man es machen kann man gibt diese Testergebnisse Frei und macht eine Art Patreon oder irgendwas wo Leute eben noch extra Leistung bekommen Fragen stellen z.B. es ist witzig die Frage war mal ganz normal für Opensource Entwickler und die überleben auch oft irgendwie...

Heck Spendenanfragen wie es Wikipedia macht... vieles ist denkbar... aber hey ich hab meine 2 cents zu gesagt glaub halt das ich falsch liegen sehen uns in 2-5 Jahren wieder obs die Seite mit diesem Modell so noch gibt.
 
@blackiwid das finde ich einen interessanten Gedankengang, dass die "Contentcreators" über Patreon und co. neue Wege gehen sollten und dass KI auch ihre Arbeit erleichtert bzw. beschleunigt. Die Musiker müssen ja immerhin auch mehr live spielen, seit das Streamen größer geworden ist als die Musikverkäufe. Mittlerweile kauft ja so gut wie keiner mehr ein Album.
Mit dem technischen Fortschritt muss man sich eben auch anpassen. Es gab auch eine Zeit, in der bezweifelt wurde, dass dieses "Auto" das Pferd eines Tages ersetzen könnte :D und was macht man mit den ganzen armen Pferdchen dann?
 
DickPuschen schrieb:
Ich kaufe hin und wieder einen Test bei Stifung Warentest.

Genau das mache ich bei Dingen, von denen ich keine Ahnung habe, auch häufiger.
Da steckt eine Menge Arbeit drin und das sollte man auch honorieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mu Wupp
schallundrauch schrieb:
Der TE wurde ziemlich blöd angegangen von einigen Usern
Ich wurde hier von einigen als „Pleitegeier“ abgestempelt, der nur eine kostenlose Alternative sucht. Dabei war meine eigentliche Intention, herauszufinden, welche Seiten heute noch verlässliche Tests im Bereich Consumer-Elektronik anbieten / herausfinden wie ihr die Sache seht.

Der Hinweis auf Stiftung Warentest war für mich z. B. sehr hilfreich. Ich habe mir dort einen Test gekauft und vergleiche aktuell die Ergebnisse mit anderen unabhängigen Quellen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: schallundrauch
DickPuschen schrieb:
Ich kaufe hin und wieder einen Test bei Stifung Warentest.
Schau ich auch ab und an, manchmal sind die Gewichtung der Wertungen aber echt Quatsch.

Schade aber nachvollziehbar und 32$ fürs Jahr sind nicht die Welt, aber vermutlich zu viel für die meisten. Ich denke grad drüber nach ein Abo zu holen...
Ergänzung ()

Scirca schrieb:
da würde ich lieber das Produkt kaufen und es ggf. innerhalb von 14 Tagen wieder zurückschicken.
Stell dir vor, das geht nicht in jedem Land und bei Soundbars, TVs und co. ist das zusätzlich noch ein riesen Aufwand
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Aduasen
Ich habe mir gerne die Lautsprecher Reviews bei RTINGS angeschaut, weil die - anstatt die Specs der Hersteller einfach wiederzugeben - viel gemessen haben.
Ich finde grundsätzlich ein Abo-Modell auch gut, wenn man bspw. vor eine Kaufentscheidung steht und sich viele Tests vergleichsweise anschauen möchte.
Es sollte allerdings mMn auch die Möglichkeit geben für einen kleinen Betrag (bspw. 1 - 2 €) einen Einzeltest zu kaufen. Es gibt ja auch den umgekehrten Fall: Ich möchte einen bestimmten Lautsprecher kaufen und mir mehrere Tests dazu durchlesen. Dann will ich ja nicht überall ein Abo abschließen müssen.
 
DickPuschen schrieb:
Ich kaufe hin und wieder einen Test bei Stifung Warentest.
Kein Abo nötig und die paar Euro sind es mir eigentlich immer Wert gewesen, auch wenn ich evtl. nur einen (Markt)-Überblick bekommen habe.
Ja das tue ich auch.
Aduasen schrieb:
Genau das mache ich bei Dingen, von denen ich keine Ahnung habe, auch häufiger.
Da steckt eine Menge Arbeit drin und das sollte man auch honorieren.
Ja aber man sollte schon auf Seriöse Quellen achten. Der Spielestern zum Beispiel mit ihren Redakteuren, gehört nicht dazu.
Auch der Schuss ins Blaue kann manchmal Wunder bewirken :)
 
Früher hat man sich eine Zeitschrift gekauft, damit man bei größeren Investitionen nicht ins Klo greift, diese hat dann auch mal zwischen 5-10DM/€ gekostet, sparte aber im schlimmsten Fall mehrere hunderte DM/Euro.

Mit dem Aufkommen des Internets für die breite Masse, so um 2005 herum, fing es langsam an das es immer mehr Angebote gab die das Internet mitnehmen wollten. Der Deal damals war Werbung gegen Artikel, das hat auch eine Zeit lang gut funktioniert bis irgendwann das Wettrüsten zwischen Addblocker und Werbeindustrie anfing.

Die Menschen haben sich aber an die alles ist kostenlos Zeit gewöhnt, nur blöd wird es, wenn irgendwann keiner mehr Tests machen kann, weil keiner es bezahlen will. Ich weiß nicht wie alt der Thread-Ersteller ist, aber früher hat man für Arbeit ganz normal bezahlt. Diese Geiz ist Geil Mentalität muss aufhören, Wer soll denn sonst in Zukunft die Tests machen? TikToker XY oder wie?

Ich würde das Abo für einen Monat halt abschließen, damit ich dann auch in Ruhe die Tests lesen und mir dann ein passendes Produkt aussuchen kann. Danach kann man es kündigen und fertig, was sind schon 10$ zu einem Fehlkauf der der vielleicht 400€ kostet? Nix. Denn hier schließt sich der Kreis und das große Geld liegt nicht mehr auf dem Daten-Highway im Internet und trotzdem müssen die Leute für ihre Arbeit entlohnt werden.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Independent, Stuttdawg, h00ver und eine weitere Person
Wir reden hier von 27,47€ = 31,99$, ich habe schon so viel Zeit durch RTINGS gespart, das gönne ich ihnen.
Außerdem sind deren Test wirklich professionell mit Fakten und Zahlen!

 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Stuttdawg, h00ver und Mu Wupp
Zurück
Oben