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RTL Explosiv zieht Gamer in den Dreck

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währe auch mal interessant zu erfahren ob dafür RTL einen auf den Deckel bekommt?

nach meiner Auffassung
sind derartige Beiträge im Öffentlich zugänglichen Fernsehn
Rechtswidrig u.a diese Darstellung von Gamern.. weil dies die Menschenwürde verletzt.
wie schon erwähnt eine Gruppe von Menschen öffentlich denunziert werden...
ich glaube so was ist auch im Privaten ausgestalten TV nicht ganz so zulässig ?
 
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@am3000:

Offiziell (rechtlich) eher schwierig. Dazu müsste man den "Gamer" wie er im Beitrag genannt wird erstmal definieren und dann noch darlegen, dass er in diesem Beitrag diskriminiert wurde. Nur weil wir uns als Gamer vielleicht angesprochen fühlen, heißt das noch lange nicht, dass du dich durch den Beitrag angesprochen fühlen sollst (rein rechtlich/objektiv betrachtet).

Die Frage wäre an dieser Stelle: Was ist ein Gamer?

Die Diskriminierung könnte man schon leichter begründen. Schließlich wäre das deine subjektive Wahrnehmung. Evtl. könnte man noch Interessengruppen hinzuziehen (irgendeinen Spieleverein oder so was).

Dann hast du aber immer noch die grundrechtlich garantierte Pressefreiheit, die Entschuldigung seitens RTL, dann evtl noch eine Gegendarstellung usw.

Fazit: Da wird man nix machen können. Fände ich persönlich auch übertrieben.
 
das hat hier aber mit Pressefreiheit nicht mehr viel zu tun, weil die Darstellung nicht den Tatsachen nicht entspricht, aba egal ich hoffe die bekommen dafür ihr Fett ,
weil es gibt wirklich Leute die glauben so was wenn die das im TV sehen .
wenn du dann deinem Nachbarn oder Cheff erzählst das du Gamer bist und Der die Sendung gesehen hat wirst du aufgrund der falschen Berichterstattung erst mal von der Seite angekuckt,
ist jetzt der Groschen gefallen was ich meine ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Tobias.S schrieb:
Klar ist, dass es einen Unterschied gibt zwischen dem, was sich RTL hier (mal wieder) leistet, und dem, was beispielsweise eine türkische Migrantenfamilie in Deutschland immer noch erleiden muss.
Trotzdem bin ich der Ansicht, dass in beiden Fällen letztlich genau die gleiche Denklogik dahintersteht.

Ja, das ist die 'Logik' der Kategorisierung. D.h. wenn du Tische und Stühle als Möbel vergleichst, ist es auch die gleiche Denklogik, die dem Vergleich von Menschen zugrunde liegt. Ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, könnte man das zur anthropologischen Konstante erheben. Ist es dann Diskriminierung, wenn du Stühle zu unrecht zu Feuerholz verarbeitest, obschon das nicht ihrem Wesen aka Gebrauchswert entspricht?
Das höhlt den Begriff aber so weit aus, daß sogar solch alberne, postpubertierenden Gamer endlich mal Opfer sein dürfen - weiße, mitteleuropäische Männer dürfen sich endlich mal einreihen... bravo.

Du magst bei den Sozialhilfeempfängern auf der richtigen Fährte sein und eine kritische Reflexion ist natürlich das gerade Gegenteil von dem, was RTL da gezeigt hat, aber was mag dann das Kriterium sein für sowas wie Diskriminierung? Soziale, gesell. Praxis, wie oben schon mal benannt.
Kein Gamer wird (wie z.B. ein Hartzer) mit Arbeitszwang belegt, es gab keine Progrome gegen Gamer, niemand ruft Apartheid gegen sie aus, sie verdienen nicht weniger, niemand schwafelt von der Computerisierung des Abendlandes.... etc.
Da machst du es dir wirklich zu einfach, diesen Sturm im Wasserglas auch noch verteidigen zu wollen. Die ganzen halbgaren Empörungswütigen machen das, was sie sonst in jedem Forum ächten: Gegen RTL 'Trollen'. Ja, das ist ein Mob aus Trolls. Und durch ihren übermäßigen Medienkonsum (pädagogische Psychologen euphemisieren das als "Medienkompetenz") können sie gruseligerweise auch noch was erreichen damit.


Tobias.S schrieb:
Siehe dazu den sehr guten Beitrag von KL0k:

"Meines Erachtens ist der Begriff "Diskriminierung" daher in einem weiteren Sinne durchaus gerechtfertigt. Und natürlich will man dabei die "Schlagkraft des Begriffs für sich verbuchen" - wie bei jedem Begriff, den man sinnvoll in einem dialektischen Satz verwendet."

Erst mit (Denk-)Logik punkten wollen, dann wieder mit Dialektik kommen wollen. Ja was denn nun?
Hier einfach mal den Mini-Adorno zu mimen, ist auch kein Argument.
"...sinnvoll in einem dialektischen Satz verwendet.." geht's noch schwurbeliger? Wenn sich in einem der apologetischen Sätze mal Sinn verbarg, so tat er das so gut, daß ich ihn nicht gefunden habe. Und warum die Dialektik hier die Geschichte des Begriffs auszuhebeln vermag, das muss mir auch noch mal jemand erklären.
Einfach mal ein paar Bonmots aus der kritischen Theorie droppen... das kann man sogar mit Wikipedia.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibung)
II n II d II schrieb:
Mal ganz ehrlich: Wer sich nach diesem Beitrag beleidigt fühlt, der hat entweder nicht genau hingehört (es soll ja Menschen geben, die Hören nur das, was sie hören wollen), oder er hat wirklich keinerlei Sinn für Humor.

Mag ja sein, daß wir Gamer dies wirklich sogar mit dem nötigen Augenzwinkern betrachten sollten.

Der Parodierte wird die Parodie über ihn zur Kenntnis nehmen und (müde) lächeln. So oder so ähnlich.

Das Problem bei der Sache stellt sich für mich aber anders dar - RTL vermittelt dem gemeinen Zuschauer (der von Gaming keine Ahnung hat) dieses Bild und dieser Zuschauer nimmt den Bericht wahrscheinlich ernst. Ich möchte nicht wissen, wie viele RTL-Zuschauer den Mist wie "Verdachtsfälle" oder "Mitten im Leben" für bare Münze halten.

Und was die dann nach dem Gamescom-Bericht über Gamer denken, prost Mahlzeit.
 
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