News Rückkehr der „Ente“: Citroën 2CV als E-Auto angekündigt, Preis unter 15.000 Euro?

aid0nex schrieb:
Wer neue und avantgardistische Wege geht, wird abgestraft. Das war auch früher immer schon so, ich sag nur Audi A2.
Wer am Bedarf vorbei entwickelt wird abgestraft.
Das war ja vermutlich auch mehr ne Designstudie, kann mir nicht vorstellen, dass die da real an nan Markterfolg geglaubt haben.
Die Optik (imho war der fürchterlich hässlich) mal außen vor gelassen:
20l Tank, Beschleunigung nicht vorhanden, spärliche Ausstattung und hoher Preis.
Alles nur um da 2,99 Liter dranschreiben zu können.

Da hätten die besser ein 3,2l Auto mit 40l Tank und was mehr Power gebaut, das wäre sicherlich auch bei dem ein oder anderen Kunden angekommen.
So ein auf Verbrauch optimiertes Auto ist/war doch prädestiniert für Berufspenderler, da hätten die mit ungeschlagen geringem Verbrauch und Reichweiten weit über 1000 km punkten können und lassen das Potential dann für ne Marketing-Zahl absolut dilletantisch liegen.
Ich hätte da ne Version mit 65l Tank gebaut und Werbung mit 2000km Reichweite gemacht.

Ich bin über Jahre gependel und kein Stau hat mich mehr genervt als alle paar Tage tanken zu müssen.
Und ich bin 1000 - 1300km mit ner Tankfüllung (45l) gekommen.
Hätte Skoda (ohne Strich über dem k) meinen Fabia mit 100l statt 45l Tank angeboten, dann hätte ich das Upgrade gekauft.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: aid0nex
Ich frage nochmal: Wer denkt das in 2 - 3 Jahren ein in Europa gebautes und zugelassenes E-Auto für 15.000€ mit vernünftiger Reichweite zu haben ist? Für mich klingt das nach Werbung.
 
Minthera schrieb:
Ich frage nochmal: Wer denkt das in 2 - 3 Jahren ein in Europa gebautes und zugelassenes E-Auto für 15.000€ mit vernünftiger Reichweite zu haben ist? Für mich klingt das nach Werbung.
id3 gebraucht mit 77kwh. alles andere ist ein kompromiss und will keiner haben.
 
Rossie schrieb:
Ich denke, heute hat man nicht mehr die Freiräume bzw. ganz andere Rahmenbedingungen, als damals.
Ja, vor allem die Rahmenbedingung alles möglichst günstig bauen zu müssen.
Daher z.B. die kleinen Schießscharten als Fenster, Scheiben sind teurer als Karosserie. Die aktuellen "Designs" sind vor allem eines: billig.
 
Minthera schrieb:
Ich frage nochmal: Wer denkt das in 2 - 3 Jahren ein in Europa gebautes und zugelassenes E-Auto für 15.000€ mit vernünftiger Reichweite zu haben ist? Für mich klingt das nach Werbung.
Wer sagt, dass unter der Karosserie ein Europäer steckt? 15.000 Euro lassen Chinesen nur müde lächeln. ID.4 X mit 53 kWh kostet in China umgerechnet 17000 Euro. Italiener stecken die Bauteile wieder zusammen. CKD nur umgekehrt.
Dongfeng will das Werk in Rennes nutzen, Leapmotor schielt nach Zaragoza. Stellantis hält Kooperationen mit beiden Herstellern.

Einfach aus der Bubble klettern.

@HamsGruber_84
M1E heißt die Lösung. Eine neue Fahrzeugklasse mit reduzierten Anforderungen um das Kleinwagensegment zu beleben. Hersteller können sich einen Elektrokleinwagen als 1,3 Elektroautos anrechnen lassen. Voraussetzung ist die Produktion in der EU.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: HamsGruber_84
Combine schrieb:
Einfach aus der Bubble klettern.

Jap, natürlich. Das wird es sein.

Es ist doch völlig egal was ein Auto in China kostet, die haben völlig andere Bedingungen und Rechtsrahmen für Zulassungen als Europa oder die USA.

Auch auf Bauteile fallen bereits heute Zölle an. Also, selbst wenn unter dem Enten-Kleid ein 100% chinesisches Fabrikat steckt, was dann in Europa von wem auch immer zusammengebaut wird, sind neu 15.000€ doch eher unrealistisch.
 
Da bin ich mal gespannt, wie die Neuauflage wird.

Meine Eltern und mein Onkel und seine Frau haben uns mal vor einigen Jahren für einen tag bei Rent a Duck 2 Enten gemietet.

Einmal mitfahren musste sein :)
 
Minthera schrieb:
Jap, natürlich. Das wird es sein.

Es ist doch völlig egal was ein Auto in China kostet, die haben völlig andere Bedingungen und Rechtsrahmen für Zulassungen als Europa oder die USA.
China passte Zulassungsbedingungen an um lokale Hersteller auf Export zu trimmen. Nimmt man es genau haben europäische Hersteller ihre Entwicklungen an chinesische Gesetzgebungen angepasst. Abgasnorm China VI suggeriert nicht nur vom Namen her einen Zusammenhang mit Euro VI, schärfere Bedingungen der Chinesen hatten auch Auswirkungen auf europäische Fahrzeuge.

Mini ließ den Mini Electric in China entwickeln und lässt ihn auch dort bauen.

Auch auf Bauteile fallen bereits heute Zölle an. Also, selbst wenn unter dem Enten-Kleid ein 100% chinesisches Fabrikat steckt, was dann in Europa von wem auch immer zusammengebaut wird, sind neu 15.000€ doch eher unrealistisch.
Lohnt sich, ganz einfach. Viele deutsche Hersteller importieren ihre Zulieferteile in großem Stil aus China und pappen bis zur Oberklasse eine Deutschlandflagge aufs Fahrzeug.
Dacia Spring und Leap T03 kosten unter 19.000 Euro. Panoramadach des Leap lässt Citroen weg. 37 kWh sind auch zu viel des Guten und wir nähern uns langsam den 15.000 Euro. Dreimal darfst du raten welches chinesische Fahrzeug derzeit antritt die italienischen Zulassungscharts zu erobern. Nummer 3 im April, noch Nummer 4 im Gesamtjahr.
 
Minthera schrieb:
Wer denkt das in 2 - 3 Jahren ein in Europa gebautes und zugelassenes E-Auto für 15.000€ mit vernünftiger Reichweite zu haben ist?

Warum nicht? Wir die Zeit ja zeigen.

Muss ja nicht jeder in Europa so rückständig sein wie die Deutsche Autoindustrie.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Der Puritaner
Eine Ente wird es nie wieder geben. Diese wurde für arme Landbewohner entwickelt, die auch mal über Äcker mussten und sich leicht reparieren ließ.

Das wird einfach nur ein weiterer Kleinwagen, der mit Retro-Design Kunden locken soll.
 
kolege schrieb:
Von der alten Ente sehe ich hier nur die Mororhaube ..
1779791111218.png

Sind schon ein paar mehr Designelemente. Meine erste Assoziation war allerdings PT Cruiser.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Affenzahn und kolege
MaW85 schrieb:
Reichweite könnte wichtig sein, so 250km würden ja reichen?
15k€ und 250 km? Das wird leider Utopie bleiben. Für den Kleinstwagen werden bereits 200 km sehr sportlich sein. Schließlich muss das Auto ja leider sämtliche Helferlein an Bord haben, die die EU in den letzten Jahren fordert. Zudem kostet "Made in Europe" weitere Marge. Anders wäre das natürlich, wenn das Auto eine reines M1E-Vehikel wird (wenn die EU bis dahin diese Klasse definiert). Dann könnte man etwas mehr Geld in die Akkukapazität stecken und woanders nicht benötigte Helferlein weglassen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Krik
Retroscorp schrieb:
Wenn die Form so ist wie man am Schluss des Teasers erkennt, ist das mehr als ein unpraktisches Auto. Also sehr viel verschwendeter Platz um den Buckel wegen den ausgestellten Radkästen hinzubekommen.
Das konntest du früher machen mit den dünnen Karossen usw...
Das ist nicht ineffizienter gestaltet als bei jedem anderen Auto heutzutage. Schau dir mal die Autos von hinten an, wie sehr das Dach seitlich eingezogen ist im Vergleich zur Spurweite. Die Lifestyle-Kombis sind da richige Platzverschwender.
 
Zurück
Oben