[S] Stereo- oder AV-Recveiver

So kann man einen qulitativ guten Amp vs. Einstiegsklasse-AVR stellen.

Stellt sich halt die Frage, ob die reinen Stereo-Amps in dieser Preisklasse einen qualitativen Vorteil gegenüber den AVRs haben? Vor 10 Jahren hätte ich einen Einsteiger AVR nicht mal geschenkt genommen... aber mittlerweile sind sie auch im Stereo-Betrieb ihren 2-Kanal-Brüdern ebenbürtig. Zumindest im Einsteigersegment. Hohe Verkaufszahlen und starker Konkurenzkampf sei dank.
Die erweiterten Funktionen und flexibilität der angeschlossenen Geräte, das eingebaute Radio, und eben die Möglichkeit mittels Euqalizer weitestgehed die Raumeinflüsse zu korrigieren sind doch deutliche Pluspunkte.

Erspart das unnötige Handling eines AVR´s. Keine Zusätzliche Fernbedienung (wenn man die Lautsärkeregelung mal ausser betracht lässt), kein unnötiges umschalten der Audio-Quelle
Genau hier ist doch der AVR im Vorteil. Das Laptop bekommt einen eigenen Eingang zugewiesen, genauso wie beispielsweise der TV-Receiver.
Umgeschaltet wird dann nur mit der AVR-Fernbedienung. Sonst reguliert man ja andauernd die Eingänge am TV und am Stereo-Amp rum.

Bei 2 HDMI-Geräten (Reciever + Laptop) + gewünschter Radio-Funktion ist doch ein Stereo-Amp ohne Bildkanal-Verwaltung doch eindeutig unpraktischer.
 
Stellt sich halt die Frage, ob die reinen Stereo-Amps in dieser Preisklasse einen qualitativen Vorteil gegenüber den AVRs haben?

Gegenfrage: Budget ca. 200 EUR. Welche Verstärker werden hocherwertiger ausgeführt sein? Ein Gerät mit 2 Kanälen, oder eines mit deren 5? ...

Beides wohl höchst theoretische Diskussionen, kaum von einem von uns beiden belegbar. Zwischen diesen beiden Gedankenspielen darf der TE dann meinetwegen gerne seine eigene Wahrheit finden :schluck:

Genau hier ist doch der AVR im Vorteil.

Ein AVR ist da ja auch kein Unding.

:freaky:
 
Ich muss mir das nochmal gut überlegen. Ggf. muss mein Dad auf 5.1 umrüsten, dann erübrigt sich die Frage, ob Stereo Amp oder AVR ;) Ich danke euch beiden für eure Ideen bzw. Denkanstöße.
 
FooFighter schrieb:
Gegenfrage: Budget ca. 200 EUR. Welche Verstärker werden hocherwertiger ausgeführt sein? Ein Gerät mit 2 Kanälen, oder eines mit deren 5? ...

Beides wohl höchst theoretische Diskussionen, kaum von einem von uns beiden belegbar. Zwischen diesen beiden Gedankenspielen darf der TE dann meinetwegen gerne seine eigene Wahrheit finden :schluck:

Wobei hier auch noch die Frage ist, wo das Signal gewandelt wird und welches Gerät das unter Umständen besser macht. Vollverstärker mit Digitaleingang gibt es, klar. Aber bei den aktuellen Modellen sind wir da auch wieder in ganz anderen Preisregionen.
 
Gegenfrage: Budget ca. 200 EUR. Welche Verstärker werden hocherwertiger ausgeführt sein? Ein Gerät mit 2 Kanälen, oder eines mit deren 5? ...

Ich bin Pragmatiker und Stereo-Romantik liegt mir sehr wenig, daher bezweifle ich stark, dass Herstellkosten und Verkaufspreis im Hifi-Bereich korrelieren. Die eigentlichen Verstärkerchips kosten nur wenige €uros. Selbst hochwertigste Leistungsverstärker (die jenseits der sehr überschaubaren Anforderungen im Hifi-Bereich liegen) sind leider (ich sprech da aus beruflicher Erfahrung) keine Komponente mit denen der Hersteller viel verdient. Gute und von Hifi-Herstellern gerne verwendete HBT-Toshiba-Chips kosten mich als Endkunden ca. 5-10€ (ohne das genaue Modell auswendig zu wissen, ich habe sie als Ersatz für eine 400W-Endstufe eines Markenherstellers gebraucht). Wenn da ein Hersteller wie Denon und Co. mal eben einige 100.000ende ordert werden die noch viel bessere Preise erzielen.
(Die meisten würden sich erschrecken wie schäbig wenig Geld man für Ultra-Hochfrequenz Low-Noise Hochleistungsverstärker bekommt. Selbst Military-Grade oder Space-Grade sind eher Cent-Artikel als "wertvolle" Komponenten. Geld verdient derjenige ders Verpackt und ein fancy Label drauf klebt ;) )

Die Peripherie bei AVRs und Stereo-Amps ist sehr vergleichbar bis auf die Decoder oder DSPs. Teuer ist das Netzteil und das Gehäuse.
Die Anzahl der Kanäle macht im gesamten sehr wenig aus.

Kann man übrigens schön am Beispiel des Selbstbau-Amps SymaSym nachvollziehen. Die eigentliche Elektronik kostet quasi nichts, teuer ist die Verpackung und Stromversorgung :)

Aber das war nun leider sehr Off-Topic, sry ;)
 
Es kommt drauf an - was man vergleichen möchte, ein noch günstiger Yamaha VV hat schon Vorteile gegenüber den absoluten Einsteiger-AVRs. Sehr interessant kann es werden, wenn man statt einem neuen Einsteiger-AVR sich für einen gebrauchten VV entscheiden möchte.

@Abolis
So ist das. Nur du weißt sicherlich auch, was sich bei so manchem, billigem AVR recht häufig verabschiedet. Auch das die Verstärker-Beschaltung in preisgünstigen VV eine andere als die, im AVR sein kann. Die Kleinteile kosten fast nichts, da hast du schon Recht. Aber ein sauberes Konstrukt zum Beispiel auf Sanken 2SA1494 Basis kostet schon ein paar Mark. Die Netzteilsektion haut hier maßgeblich rein, unbestritten aber auch gute Potis (Gleichlauf, gekapselt) passende Kühlkörper, etc. sind nicht billig.

Ich hatte mal einen RA-985BX parallel habe ich mich mit dem Thema AMP-DIY beschäftigt... (thel) und es dann verworfen. Als privater Käufer ist ein ordentlicher VV fast nicht "wirtschaftlich".
 
Zuletzt bearbeitet:
Gebrauchte Komponenten haben immer das bessere Preis/Leistungsverhältnis im Vergleich. Aber gebrauchte AVRs haben auch nen heftigen Preisverfall (Mein Pio im Arbeitszimmer war vor ca. 7 Jahren noch quasi Bolidenklasse... gekauft hab ich ihn vor 2 Jahren für 90€ ;) )

Meiner Meinung nach unterliegen viele Dinge im Hifi-Bereich dem "Porsche 911"-Syndrom. An fehlerhaften Konzepten kann man lange rumdoktern um sie zu optimieren, aber das grundlegende Problem bleibt.
Das heißt ja nicht, dass man die Macken nicht genießen kann. Auch ich verstehe beispielsweise den Charme von Röhrenverstärkern oder klassischen Stereo-Boliden im Zentnerbereich.
Die technisch bessere Lösung können sie aber nicht sein. Der Raum macht dafür einfach zuviel mit dem Schall. Und heutzutage sind DSPs so günstig und gut geworden... wieso sollte man sie nicht nutzen?

SO oder so, dem TE ging es unter anderem auch darum 2 Geräte per HDMI anzuschließen die sowohl Ton als auch Bild übertragen sollen. Da bietet sich ein AVR an... es sei denn man steht drauf andauernd am Verstärker und am TV die Eingänge um zu schalten.

Und sollte die Wahl auf ein AVR fallen, würde ich insbesondere bei weniger technisch ambitionierten Anwendern einen mit automatische Einmessung bevorzugen. Audyssey und Co sind wirklich sehr brauchbare Lösungen, und wenns nur um den Pegelausgleich links/rechts und Phase geht.
 
Jetzt muss ich nur noch rausfinden, ob der VSX-322 ein Einmessmikrofon besitzt.
 
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