siebengescheit schrieb:
sicher - aber das Problem ist nicht der Provider sondern die Gegenstelle bzw. das Ziel im Netz .... dort ist es so dass man mir jedenfalls zu viel Daten über mich sammelt und mich damit zum gläsernen und überwachten und nach seinen Gewohnheiten ausgewerteten Bürger macht.
...und wenn Du denkst, dass die Verschleierung Deiner IP-Adresse diesbezüglich viel bringt, muss man Dir diesen Zahn ganz schnell wieder ziehen.
Anonym bist Du im Internet nicht. Egal, wie Du es drehst und wendest.
Bei den ganzen VPN-Services vertraust Du im schlimmsten Fall Deine Daten einer Instanz an, die nicht der DSGVO unterliegt wie Dein Provider.
Eine No-Log-Policy ist dabei auch mehr der Wunsch eines Gedanken.
siebengescheit schrieb:
das Bundesverfassungsgericht sagt dass jede/r so schreiben darf wie er/sie mag - und ich schreibe eben so - Punkt.
Selbstverständlich - ist ja schließlich nicht illegal.
Must halt nur mit der selbst auferlegten Außenwirkung leben.
Also bitte kein Mimimi! 🤷♂️
Engaged schrieb:
Und wie macht man das letzte Weg?
Letztendlich gar nicht.
Bei
Am I Unique kannst Du das mal durchlaufen lassen und bekommst eine detaillierte Übersicht der Daten.
Alleine die Tatsache dass ich immer den neuesten Firefox verwendet senkt die Similarity ration hier schon auf 0,18 %.
Meine Content language auf 0,00 %
Ebenso die Liste der installierten Fonts prügelt die Ratio auf 0,00 % runter.
Lass es mal durchlaufen - und wenn Dir vom Ergebnis was mulmig wird, wäre das verständlich.
BFF schrieb:
Das ist so Verschwoererisch nicht.
Du brauchst nur genug kriminelle / staatliche Energie einen VPN-Client zu schaffen der Dir das liefert was Du willst und das mit grossem Geschrei zu bewerben als sichersten und privatesten VPN-Dienst und das noch ohne einen Cent loehnen zu muessen.
Vor allem: Kein VPN-Service-Anbieter kann Dir zu 100 % technisch eine No-Log-Strategie garantieren.
Schon klar, dass die Werbeaussagen anders lauten - aber Werbung hat ja noch nie gelogen, oder? 😉
Im Prinzip arbeiten alle VPN-Anbieter in den verschiedenen Ländern mit Subunternehmen.
Die können gar nicht garantieren, dass da keiner jemals patzen wird.
Und überhaupt: Wenn ich als Behörde jemand auf dem Kicker hätte, dann würde ich im Zweifel die VPN-Geräte beschlagnahmen, wenn der Anbieter nicht spurt, und am Strom halten.
Selbst wenn die Logs bisher nach /dev/null gegangen sind, werden sie das ab diesem Zeitpunkt nicht mehr.
Wie ihr schon sagt: Sicher ist ein VPN gem. Zero-Trust erst dann, wenn ich - bzw. meine Organisation/Firma - Kontrolle über das komplette VPN-System habe.
User007 schrieb:
Wen zur Hölle interessiert denn die?
Die interessiert beim Profiling aka Fingerprinting - und die Daten müssen nicht mal stimmen.
So habe ich z. B. gar keine GTX 980 - aber wenn die Daten so wiederholt vom Browser geliefert werden. 🤷♂️