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SATA Festplatte umgekehrt einbauen?

J_mo

Lt. Junior Grade
Registriert
Jan. 2014
Beiträge
271
Hallo zusammen,
bin neu hier und möchte erstmal loswerden, dass ich dieses Forum echt klasse finde! :daumen: Habe mich bereits durch einige Threads gelesen und konnte somit immer passende Lösungen für meine Probleme ausfindig machen. Habe auch bereits zu meinem jetzigen Problem recherchiert, allerdings bin ich auf keine eindeutige Lösung gestoßen, da die Meinungen da scheinbar auseinander gehen:

Ich möchte die alte 500GB HDD (SATA von IBM) in meinen neuen PC-Tower einbauen. Allerdings ist der Festplatten-Steckplatz des Gehäuses so konzipiert, dass sich die Festplatte nur "verkehrt herum" (mit dem Label nach unten) in die Halterung verbauen lässt. siehe Bilder:

DSCF3926.jpgDSCF3927.jpg

Ich habe gelesen, dass man die Festplatte in der Stellung verbaut lassen soll, in der sie "eingefahren" wurde... und bisher war sie halt in der üblichen Stellung veebaut (Label nach oben). Kann man alternativ evtl. Festplatten-halterungen nachrüsten damit ich das Teil korrekt verbauen kann?

Für einen hilfreichen Lösungsansatz wäre ich euch sehr dankbar!
danke im voraus
J_mo
 
du kannst sie einbauen wie du willst :)

von "eingefahren" habe ich noch nie was gehört
 
Funktionieren wird sie natürlich auch falsch herum, allerdings frage ich mich :

1. : Ob sich der Umbau des Gehäuses bei einer 500GB Platte noch lohnt
und vor allem
2. : Ob eine Festplatte , auf der offensichtlich keine völlig unwichtigen Daten liegen ( sonnst würdest du dir da wohl keine Gedanken machen? ) nicht eh langsam mal ersetzt werden sollte, einfach um auf Nummer sicher zu gehen. Wird ja wohl doch schon ein wenig älter sein, bei 500GB Kapazität? :)
 
tnoay schrieb:
du kannst sie einbauen wie du willst :)

von "eingefahren" habe ich noch nie was gehört

das es der festplatte dann schädigen würde habe ich des öfteren gelesen. Begründung: die Lager würden ansonsten schaden nehmen.
 
Halterung umdrehen, falls nicht genietet.
HDD ersetzen mit einem 5,25" zu 3,5" Einbaurahmen
 
Zuletzt bearbeitet:
Flatsteff schrieb:
Funktionieren wird sie natürlich auch falsch herum, allerdings frage ich mich :

1. : Ob sich der Umbau des Gehäuses bei einer 500GB Platte noch lohnt
und vor allem
2. : Ob eine Festplatte , auf der offensichtlich keine völlig unwichtigen Daten liegen ( sonnst würdest du dir da wohl keine Gedanken machen? ) nicht eh langsam mal ersetzt werden sollte, einfach um auf Nummer sicher zu gehen. Wird ja wohl doch schon ein wenig älter sein, bei 500GB Kapazität? :)

warum sollte sich der Umbau wegen einer 500GB HD nicht lohnen?! Für mich ist das eine ausreichende Speicherkapazität deren Speicherimit ich so schnell nicht erreichen werde. :-D Also mir reicht es jedenfalls vollkommen. Und natürlich befinden sich auf dem Datenträger wichtige Daten

Halterung umdrehen, falls nicht genietet.

die (Metall-)Halterung im Gehäuse ist leider genietet. Und der Kunststoffrahmen lässt sich nicht anders rum montieren weil die festplatte 1. nicht anders rum reinpasst und 2. die kabel sich so nicht einstecken lassen würden
 
Da kann man nichts umdrehen, Rahmen scheint fix zu sein. Eine neue Platte im Slim-Format passt evtl 'richtig herum'.
Ansonsten mit Moosgummi-Platten einschieben, ist schliesslich nur ein einfacher Rahmen.

Was es mit der anderen Stellung aufsich hat kommt wohl aus den 90ern, wo die Qualität noch nicht so gegeben war. Ansonsten ändert sich aber nichts für die Festplatte, da die Lese/Schreibköpfe schwebend über die Platter fahren und der Motor immernoch in die gleiche Richtung dreht.

lg
fire

ps: Anschlüße zur Front gedreht könnte wohl passen, wenn man den Speaker wegnimmt. Unnötiger 'Riesen'-Magnet, hat da rein technisch sowieso nix zu suchen :)
 
Backup ziehen und es darauf ankommen lassen ;)
Bei meiner externen 2.5" Platte ist es reiner Zufall wie rum ich sie bei Benutzung hinlege, und sie läuft nach 3 Jahren immer noch ^^
 
Mit HDDs die schon eine reichlich 5stellige Zahl an Betriebsstunden auf dem Buckel haben, kann es Probleme geben, muss es jedoch nicht.

Aber auch mit relativ neuen HDDs kann man mal Pech haben. Ich habe hier eine VelociRaptor die hat ca. 1.000h gelaufen und wenn die von horizontal auf vertikal gedreht wird oder eben auf dem Kopf gedreht wird quittiert diese es mit einem unerträglichen jaulen und zirpen.

Aber da heute ja Backups Pflicht und selbstverständlich sind, sollte solch ein Versuch, selbst wenn es die HDD zerreißen sollte, kein so großes Problem sein . ;)
 
einige Hersteller geben die "erlaubten" Einbaulagen für ihre Platten an. Ich habe da auch schon gesehen, dass alles außer eben "auf dem Kopf" erlaubt war.
Das "Einlaufen" hört man auch immer mal wieder, die Lager (sowohl vom Plattenstapel als auch vom Kopfträger) werden ja anders belastet.

Platten für den mobilen Einsatz sind da vermutlich auch anders ausgelegt als "richtige". Die Hersteller müssen da ja auch einen mehrfachen Spagat zwischen günstig / schnell / stromsparend / haltbar / usw. / usf. machen.

Bei wichtigen Daten ist eine gute(!) Backup Strategie eh Pflicht, aber man spart sich evtl. doch etwas Ärger, wenn man rechtzeitig vorsorgt und vielleicht prophylaktisch tauscht?
Ich habe gerade gesucht, IBM hat seine HDD Sparte 2002 aufgegeben. Wenn das also noch eine "echte" IBM ist, dann muss die über 10 Jahre alt sein.
 
Eine "echte" IBM ist es ganz sicher nicht, zu der Zeit gab es keine 500GB :D

Überkopf ist bei der Platte ja kein Problem, sie war ja so eingebaut, das Ding wird auch kein Kugellager mehr haben, die Flüssiglager laufen nicht mehr wirklich ein und die Gefahr das was in die Hose geht ist eher gering ...
 
ich denke ich werde mir letzten Endes einfach einen Einbaurahmen in das Gehäuse montieren so das sich die Festplatte korrekt positionieren lässt. Lieber kein Risiko eingehen...


Backup ziehen und es darauf ankommen lassen
da man von wichtigen Daten sowieso immer ein Backup haben sollte ...
Aber da heute ja Backups Pflicht und selbstverständlich sind
Bei wichtigen Daten ist eine gute(!) Backup Strategie eh Pflicht,

das mit dem Backup ist so ne sache: Habe ich schon mal erwähnt, dass ich relativer Laie bin? Ich habe mich noch nicht richtig mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich habe kürzlich dieses Sichern und Wiederherstellen-Tool von Windows7 genutzt und das Endresultat war gerade mal lachhafte 2GB groß... Kann mir jemand ein gutes Tutorial empfehlen in dem beschrieben wird wie ich ein angemessenes Backup erstelle? Ich verfüge übrigens über Acronis True Image 2011 falls das weiterhilft.


Eine "echte" IBM ist es ganz sicher nicht, zu der Zeit gab es keine 500GB
die genaue Festplattenbezeichnung kann man ziemlich gut den Bildern entnehmen...
 
Es ist eine Seagate, sieht man an der Bezeichnung ST...

davon ab: Acronis True Image ist Idiotensicher. Dh. wenn du einfach liest, was im Programm steht, dann kannst du ganz einfach ein Backup machen. Zb. auf eine externe Festplatte. Das Handbuch dazu ist auch sehr dick und ausführlich.

lg
fire
 
Habe letzten Endes eine simple Lösung gefunden: Ich habe einfach die violette Kunststoffhalterung weggelassen und die HDD in den Einbauschacht geschoben. Hat gut reingepasst, jedoch lässt sie sich so nicht durch die gehäuse schräubchen fixieren da keine löcher vorhanden sind. Jetzt sitzt sie so mehr oder weniger lose in dem einbauschacht. Aber sie läuft :D
 
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