SATA II verwenden bei SATA Kontroller?

Rübengeist

Cadet 4th Year
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Kann ich eigendlich eine SATA II Festplatte in einem Notebook verwenden, der mutmaßlich einen SATA Kontroller eingebaut hat?

Birgt das irgend welche Probleme?
 
Der Controller an sich macht keine Probleme, SataII ist zu Sata kompatibel (Sata schafft immerhinn theoretische 150 mb/s, bei den Meisten Festplatten hast du also keine Probleme). Allerdings weiß ich nicht wie das mit der Stromversorgung im laptop geregelt ist, meiner Meinung nach wurden viele Sata Platten noch mit Molex versorgt.
 
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Hi!

Die Anschlüsse sind genormt und unterscheiden sich nicht voneinader. Dementsprechend gibt's auch keine Probleme bei der Stromversorgung.

Die Molex-Anschlüsse haben die Hersteller nur 3,5"-Platten verbaut, im Notebookbereich nicht.

Alle SATA-Platten, auch SATA-III, sind abwärtskompatibel. Natürlich kann dein Controller "nur" 150 MByte / S, aber welche Notebookplatte kommt überhaupt über 100 MByte / S.

Du musst nur noch erwähnen, was für ein Notebook du hast. Centrino-Modelle der ersten und zweiten Generation konnten teilweise keine Festplatten über 80 GByte erkennen. Da lag's nicht am Controller, sondern am Chipsatz. Meine Eltern haben ein HP, dass dieses Problem hat.

Poste halt mal dein Notebookmodell, vielleicht weiß hier einer was dazu.

Ansonten, wenn du eh zu einem örtlichen Händler gehst, testet der für dich vielleicht, ob dein Noteboook auch die großen Platten kann.

Gruss
MoJo77
 
Mein Notebook:

Systemtyp: Inspiron 6400/E1505
Menge Teilenummer Teilebeschreibung
1 N1164015
1 INSPIRON 6400 N-SERIES DUAL CORE PROCESS
1 BREITBILD 15, 4'' WXGA (1280 X 800) MIT T
1 OHNE SCHUTZAUFLAGE FUR MONITORRUCKWAND
1 INSPIRON N-SERIE, RESSOURCEN-CD (DIAGNOS
1 EUROPEAN - POWER CORD
1 DEUTSCHE DOKUMENTATION INSPIRON 6400
1 ARBEITSSPEICHER, DUAL-CHANNEL 1024 MB (2
1 OHNE DISKETTENLAUFWERK
1 FESTPLATTE 120 GB, SERIAL ATA (5400 U/MI
1 DVD+/-RW (LESEN/SCHREIBEN), 8-FACH, FEST
1 NETZTEIL, 65 W
1 HAUPTAKKU, 6 ZELLEN, 53 W/H, LI-ION
1 NO CARRYCASE REQUIRED
1 GRAFIKKARTE INTEL MEDIA ACCELERATOR 950,
1 DEUTSCHES MODEMKABEL UND INTERNER ADAPTE
1 INTEL? PRO WIRELESS 3945 802.11A/B/G MIN
1 DEUTSCHE INTERNE TASTATUR (QWERTZ)

Ich denke mal, daß ich hier ohne Probleme eine größere Platte einbauen kann.
 
Das einzige, was noch einen Stolperstein darstellen könnte ist, dass die Platten in Notebooks meist noch extra Halterahmen haben, die man dann an die neue Platte schrauben muss.
Eh man flucht, dass die ganze <hier diverse Flüche einsetzen> nicht passt... :D

Was Molex angeht, so waren die nur bei IDE-Platten immer vorhanden, frühe SATA-Platten hatten die ebenfalls, allerdings passen solche SATA-Platten ebenfalls problemlos mit SATA-Kombikabeln (also Strom+ Datenkabel mit gemeinsamem Stecker) zusammen, die Anschlüsse sind ja genormt, die Molex-Buchsen sind quasi ein Schmankerl.
 
MoJo77 schrieb:
Du musst nur noch erwähnen, was für ein Notebook du hast. Centrino-Modelle der ersten und zweiten Generation konnten teilweise keine Festplatten über 80 GByte erkennen. Da lag's nicht am Controller, sondern am Chipsatz. Meine Eltern haben ein HP, dass dieses Problem hat.
Selbst ausprobiert oder nur angenommen, weil irgendwo stand, dass das Notebook nur Festplatten bis zu 80 GB unterstützt?
 
Selbst ausprobiert. Mein baugleiches Modell mit Intel CPU hatte ich damals verkauft. Woran es lag, kann ich dir nicht sagen. Acer, HPs und einige ThinkPads hatten es. Deshalb weiß ich nicht, ob's am Hersteller oder dem Chipsatz lag. Mein Acer Travelmate 290 M, damals mit der ATI Radeon 9700, hatte auch eine Grenze. Ich glaube aber bei 120 oder 160 GB. Da konnte ich auch nicht mehr reinmachen.

Bei den Centrinos der ersten Baureihe gab's auf jeden Falle einige solcher Modelle. Erinnerte irgendwie an die P4-Zeit. Die zweite Reihe, Sonamo oder so, war besser. Da gab's nur bei HP noch solche Probleme.

Zu den Daten deines Dell-Notebooks??????????????????????????????????????????????

Und was für eine CPU ist es nun??????????????????????????????????????????????????
Ergänzung ()

Wobei: Wenn es ein Dual Core ist, sollten die Platten problemlos laufen. Die Dual Cores kamen ja erst viel später.

Gruss
MoJo77
 
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@MoJo77
Ich habe hier noch ein Centrino Notebook aus der ersten Generation von Toshiba. Bei dem habe ich vor einiger Zeit die ursprünglich verbaute 60 GB Platte gegen ein Modell mit 160 GB ausgetauscht. Die Platte wurde von Anfang an korrekt erkannt.

Also am Chipsatz kann es nicht liegen. Dann wohl eher am BIOS.
 
Die Limitierung, wenn sie nicht von alter Systemsoftware (XP -pre-SP1) hervorgerufen wurde, lag am BIOS, welches nur 28bit LBA-Adressen bearbeiten konnte.
Daher Limitierung HDD 128GiB/137GB.
Bei größerer Platte/SATA300 sollte auf SATA150 gejumpert werden und die Platte künstlich verkleinert (mit Herstellertool auf anderem PC vor Einbau) werden
 
@Ernst@at
MoJo77 schrieb aber von einer Limitierung bei ca. 80 GB. Das hat mit der 128 GiB Grenze nichts zu tun.

/Edit
Das künstliche Verkleinern ist bei dieser Grenze übrigens unnötig. Windows XP benötigt zur Festplattenansteuerung das BIOS nur zum Booten. Es reicht also schon aus, wenn die Systempartition unterhalb der 128 GiB Grenze liegt und zumindest das SP1 installiert ist. Unter Windows kann dann selbst mit einem nicht 48-Bit-LBA-fähigen BIOS auf den Speicherplatz oberhalb der 128 GiB zugegriffen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das schreiben die Hersteller hinein, damit keiner auf die Idee kommt, eine größere Platte reinzustopfen, die dann Probleme macht. Ich weiss nicht mehr, ob es nach 80GB zuerst 160GB und dann erst später 120GB gegeben hat.

Das würde mich jetzt aber interessieren, wie ein XP oder was immer mit 48bit LBA arbeiten kann, eine Platte über 128GiB/137GB adressieren will, wenn das BIOS nur die unteren 28bit gemäß "ATA/ATAPI-5 Standard" an den Controller weitergibt und beide keine Ahnung vom "ATA/ATAPI-6 Standard" haben :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wegen der Größe müssen SATA-Platten nicht gejumpert werden. Eine SATA II Platte per Jumper im SATA I Modus laufen zu lassen, hatte etwas mit der Kompatibiliät zum Controller zu tun. Da konnte es wohl irgendwelche Probleme geben. Bei mir laufen im PC alle SATA II Platten problemlos am SATA I Controller.
Und mit der Größe hatte das Jumpern definitv nichts zu tun. Das war früher bei den IDE-Platten. SATA hat bis zu 2 TB keine Größenprobleme. Deshalb war es ja auch verwunderlich, dass manche Notebooks mit großen Platten nicht zurechtkamen. An der SATA Technik lag es nicht.
Bei Platten über 2 TB gibt es dann wieder Probleme, da das BIOS diese Platten nicht erkennen kann. Die 3 TB Platten wird es ja vorerst nur als USB-Modelle geben.
 
@Ernst@at
Die 48-bit-LBA lässt sich rein softwaremäßig im BIOS bzw. im Betriebssystem implementieren, ohne auf die hardwareseitige Unterstützung des Hostadapters angewiesen zu sein.

Der Trick besteht darin, dass der Treiber die Adressregister der Festplatte zweimal hintereinander beschreibt: Erst mit dem höherwertigen Teil der Sektornummer und anschließend mit dem niederwertigen Teil. Ein Satz neuer ATA-Kommandos der ATA/ATAPI-6 Spezifikation signalisiert der Platte dann die neue Adressierungsart. (Quelle: c't)

Ich habe mich damals (vor ca. 7 Jahren) mit diesem Thema intensiv beschäftigt. Es funktioniert! Kannst du ja selbst mal testen, wenn du noch entsprechende Hardware herumliegen hast. Windows XP (z.B.) kann bei gesetztem EnableBigLBA Registry-Wert Festplatten mit mehr als 128 GiB auch ohne 48-bit-LBA-fähigem BIOS vollständig nutzen.

Ernst@at schrieb:
Das schreiben die Hersteller hinein, damit keiner auf die Idee kommt, eine größere Platte reinzustopfen, die dann Probleme macht (Anm. Madnex: machen könnte).
Ja, das ist richtig. Manche Hersteller geben als maximale Festplattenkapazität an, was zum Zeitpunkt der Markteinfühurng maximal verfügbar war und sie selbst getestet haben. Aber MoJo77 hat geschrieben, dass er es selbst ausprobiert hat. Entweder irrt er sich, oder da hat jemand bei der BIOS Programmierung geschlampt.

Ernst@at schrieb:
Ich weiss nicht mehr, ob es nach 80GB zuerst 160GB und dann erst später 120GB gegeben hat.
Es gab zuerst 120 GB Laufwerke (z.B. IBM/Hitachis 120GXP Serie). Viele Festplattenhersteller hatten schiss die 128 GiB Grenze zu überschreiten. Laufwerke, die größer waren, kamen erst eine Zeit lang später auf den Markt.
 
Hallo noch mal!

Es ist ja eigentlich egal, was technisch machbar ist bzw. machbar sein sollte.

Faktisch sind halt einige Notebooks und Desktops in den Festplattengrößen beschränkt.

Bei 3 Geräten (2x HP (Centrino und Turion) und 1x Acer (Centrino)) habe ich es selbst erlebet. Seitens der Hersteller wurden auch keine BIOS-Updates angeboten. Ob's nun am Chipsatz, dem Controller oder dem BIOS liegt sei dahingestellt. Fakt ist, es lief nicht.

Unter Strich haben dann da die Hersteller Potenzial verschenkt und der Benutzer muss damit leben. Eigentlich schade, da's besser gehen würde.

Gruss
MoJo77
 
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