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News Save Scumming: Ladet ihr neu, wenn im Einzelspieler etwas schief läuft?

ich spiele je nach game gern auch mal den Ironman-Mode. Aber manchmal machen es die games auch echt nicht leicht. Ich hatte schon oft das Gefühl, dass bei manchen games Zufallsentscheidungen einen Bias gegen den Spieler haben.
Wenn ich das Gefühl habe, dass ich als Spieler benachteiligt werde, habe ich auch kein Problem, einen früheren Spielstand zu laden.
 
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Dusseliger Begriff auf Englisch, für eine Sache, die seit spätestens 1992 PFLICHT ist. :evillol:
Wer beim Auswürfeln der Charakterbögen seiner Heldengruppe von "DSA: Die Schicksalsklinge" wirklich immer den ersten Versuch verwendet hat, ist a) ein Lügner oder b) ein unglaublicher Glückspilz
 
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Finde das hängt sehr vom Spiel ab, bei Storygames mache ich das wirklich gar nicht, ich will ja wissen was die Vision der Gamedesigner ist und das Spiel dementsprechend erfahren. BG3 hat es z.B. sehr gut vorgemacht, gibt denen Spielen auch noch deutlich mehr Wiederspielwert.

Bei Strategie-/Aufbauspielen mache ich das jedoch regelmäßig, aber meist nur wenn ich mit meinem eigenem Spiel unzufrieden war und denke ich kann es besser machen. Das erspart eben ungemein viel Zeit anstatt direkt neu anzufangen oder unzufrieden weiterspielen zu müssen. Außerdem hilft es meist die Spielsysteme schneller zu verstehen. Aber generell begrenze mich da auch schon, um nicht bei jeder Kleinigkeit neu zu laden.
Dedizierte Ironmode-Runs find ich auch immer spannend, da man es heutzutage zusehend seltener gewohnt ist in Spielen zu verlieren.

Ansonsten soll jeder Spielen, wie er/sie am meisten Spaß haben.
 
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Ich hab erst vor circa 2 Wochen meinen ersten Baldurs Gate 3 run beendet und ich habe dabei glaube ich meine F5 und F8 taste ausgeleiert. am Ende hatte ich bei ca 120 Spielstunden über 2000 Quicksaves. Ich habe an JEDER Ecke gesaved und noch öfter geladen, teilweise mehrmals innerhalb eines Dialoges gespeochert und geladen. In KCD habe ich die Mod installiert gehabt mit der ich immer Speichern konnte. Ich finde die Diskussion total unnötig und Elitär. Erinnert mich an Elden Ring Zeiten wo gesagt wurde wer die Geisterbeschwörungen nutzt spielt das Spiel nicht richtig und wer die Mimik Beschwörung nutzt der sollte unter die Treppe und sich schämen.

In Single player Spielen ist alles erlaubt, ob Mods, Cheats oder eben Save Scumming. Soll doch jeder Spaß haben.
Wo Cheaten eine harte Null Toleranz Grenze ziehen müssen sind (PvP) Multiplayer Spiele, aber wer ernsthafte Konsequenzen für Singleplayer Spiele fordert der solle mal bitte seinen Kompass neu einstellen.

Und Bei so Spielen wie BG3 und auch KCD, ich stehe dazu ich SaveScumme und ich lese vorher Guides und Walktroughs um den "besten" bzw "optimalen" Spieldurchgang zu erleben. Gerade BG3 hat so viele versteckte Quests oder erbarmungslose Konsequezen die einen aus einem guten Teil es Kontents ausschließen für den Run dass ich nicht anders wollte. In BG3 können Teils (vermeintlich) kleine Entscheidungen dazu führen dass ganze Questreihen scheitern oder gar Charaktere die Gruppe verlassen. Ich habe nur begrenzte Zeit und mein Spieldurchgang hat ganze 120 Stunden gedauert. Wenn ich mir Vorstelle in Akt 3 mir irgendwas zu zerschießen und dann gewissen Teile des Spiels nicht erleben zu können, da würd ich direkt die motivation verlieren das Spiel jemals wieder an zu machen.
Ich verstehe den Reiz dabei wenn man jemand ist der es schafft etliche Runs in solchen Rollenspielen zu starten und am Ende 3000 Spielstunden aufgeteilt auf 15 Runs oder so hat und jedes mal was neues ausprobiert dann ist es auch vollkommen ok, freiwilig, auf sowas zu ver´zichten, aber dazu habe ich weder die Lust noch die Zeit. Ich spiele die allermeisten (Story) Spiele einmal durch und bin zufrieden damit. Kürzere Shooter spiele ich ab und zu mal öfter, aber sowas wie BG3 ist eine einmalige Sache bei mir.
 
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Ohne Quicksave/Quickload verliert KCD2 viel vom Potential, es ist spannend wie unterschiedlich die Quests laufen können wenn man versucht sie auf verschiedene Arten zu lösen. Spätestens die ganzen Bugs, besonders im NPC-Verhalten, machen das Spiel für mich sonst sogar fast schon unspielbar ohne Quicksave.

Wer meint seinen "Skill" in einem Story-Singleplayer "beweisen" zu müssen und deswegen auf Quicksave verzichtet damit es besonders unkomfortabel ist, hat meiner Meinung nach ganz andere Probleme.
 
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Kann ja grundsätzlich jeder machen, wie er will.

Persönlich finde ich Spiele auf jeden Fall spannender, wenn es auch eine Möglichkeit gibt, zu verlieren oder Dinge passieren, die nicht optimal wirken. Save Scumming steht dem entgegen.

In manchen Spielen mache ich es trotzdem auch mal, aber ich versuche es, möglichst zu vermeiden und falls es einen Ironman-Modus gibt, wähle ich den meist.
 
Also bei Spielen wie XCOM (tbt), oder Commandos (rtt) nutze ich das ganz bewusst um einfach Dinge auszuprobieren.
Am Beispiel Commandos könnte ich alternativ natürlich auch Sichtmarker setzen, mir die Routine 2 bis 3 mal ansehen, alle Sichtkegel währenddessen prüfen, damit ich auch ja nicht einen halben Zentimeter daneben liege...

BG3 habe ich sowohl komplett RNG gespielt als auch "kontrolliert"
 
Sobald mich ein Singleplayer Spiel bevormunden möchte wie ich das Spiel spielen soll, was Speichern neu laden etc betrifft ja sogar cheaten nicht erlaubt, lass ich das Ding links liegen. Es ist eine Singleplayererfahrung die sollte sich jeder so einrichten wie man selbst Spaß damit hat.

EDIT: Ausserdem wasn das fürn Begriff, Save Scumming höre ich zum ersten mal und Spiele mein ganzen Leben lang. Heute gibts für alles einen dämlichen Begriff und dann auch immer Englisch..... :rolleyes:
 
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Ich spiele wie es mir Spaß macht und setze zur Zeit auch viel auf Wand(WeMod). Gerne auch Games mit Custom Difficulty. Alles andere wird nicht mehr angefasst...im Gegensatz zu vielen anderen heute sind Games für mich Erholung und Spaß und keine Herausforderung...Multiplayer hat sich lange erledigt...
 
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Paradox Spiele spiele ich nur im Ironman Modus, weil für mich so die Erfahrung am härtesten reinkickt. Bei Divinity OS2 habe ich ab und zu geladen, wenn ich nur ein minderwertiges Ziel erreicht habe, sprich den Boss zwar down aber das sekundär Ziel verfehlt. Bei Mewgenics halt weil ich kein Bock hatte, dass der Run zu ende ist, aber da ernte ich regelmässig schelte von Steve.
 
Hmm ich kann nicht pauschal genau beantworten. Ich lade den Spielstand nur neu wenn Quest fehlerhaft oder falsche Konsequenzen hat, Bugs die hängen bleibt oder Munition oder Beute ist ausgegangen oder verloren gegangen. Wozu absichtlich scumming machen wenn ich sowieso nur Story Modus spiele :D

Sonst macht mir kaum die große Gedanken 😂
 
Wenn mir was grob nicht passt, dann lade ich neu. Da gibts überhaupt keine Diskussion. Ich lasse mir doch vom Spiel nicht vorschreiben, wie ich Spaß zu haben habe. :) Ist ja auch nichts gewonnen, wenn ich mich dann zwinge so weiterzuspielen und damit dann die Lust am Spiel verliere. Es ist und bleibt halt nur ein Spiel.
 
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Früher habe ich das oft gemacht, weil ich Angst vor den Konsequenzen hatte und ich nicht wusste, was zum besten Ending führt. Heute kann ich mich dem Spielfluss hingeben und mich drauf einlassen oder mir ist es einfach egal, welche Auswirkungen Enscheidungen haben, weil ich zuvor keine große Bindung aufgebaut habe.

Und mittlerweile kann ich mir auch eingestehen, dass ich den Schwierigkeitsgrad auch runterregeln darf, wenn ich nicht weiterkomme.

Wann ich das aber immernoch machen würde, ist in Situationen, bei der Enwickler keinen Respekt gegenüber der Zeit des Spielers haben und man merkt, dass es nur zur Streckung dient und ein automatischer Checkpunkt daher so weit zurückgelegt wurde, dass es verschwendete Lebenszeit wäre, die Passage jetzt nochmal neu zu durchlaufen.
 
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Beim ersten Spieldurchlauf ziehe ich die Konsequenzen meiner Handlungen strikt durch.

Aber um gezielt Erfolge (z.b. Steam) freizuschalten nutze ich danach auch gezielt passende Savegames um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Gerade aktuell auch wieder mit ST Voyager Across the Unknown.
 
Das letzte Mal gezielt dürfte bei Witcher 3 wegen dem Kartenturnier gewesen.
Und aus Spaß mal bei Cyberpunk um zu sehen was passiert, wenn man die Waffe abgibt.
 
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Also wenn Spiele mir die Möglichkeit an die Hand legen, nutze ich diese meistens auch.
Ich bin halt kein besonders begabter Spieler, weil ich aber trotzdem Spaß haben will, ist so etwas auch ein willkommener Vorteil für mich.

Habe mir in meiner Jugend und im jungen Erwachsenenalter das Ziel zu hoch gesetzt, dass ich unbedingt immer so gut sein muss, wie alle anderen, welche damals mit ihren Trophys und anderen Sachen online geprahlt haben, wie toll sie doch zocken können.

Wenn ich heute also etwas mehr Spielspaß aus Quicksaves etc ziehen kann, auch bei Emulation, dann nehme ich das mit.

Mehr noch, Spiele wie Cyberpunk, so geringfügig die Unterschiede auch sein mögen, weil sich meist nur der Dialog bei diesem Spiel dann ändert, erlauben mir, dass ich sehen kann, was dann anders ist.
 
Ich hatte bei Hollow Knight ne Verknüpfung zu den Saves aufm Desktop. Dass man sein Gold verliert, wenn man gegen seinen Geist stirbt fand ich als Spielmechanik so doof, dass ich das „einfach“ über Savegame backups unterbunden hab.
 
Der Einzige Grund für mich das als Problem zu sehen wäre wenn ein Entwickler nicht möchte, dass seine Achievements mit so etwas erreicht werden.
Dann soll der seine Achievements exklusiv mit einem Ironmode verbinden.
Feddisch
 
LuciusVorenus schrieb:
Also dieses Umfragethema kam mal unerwartet :D Ich kannte bisher nicht einmal das Wort. Beim Zocken gibt es für mich vor allem eine wichtige Maxime: Jeder wie er mag.
Dito.
Gerade beim Single-Player, wo kein anderer Mitspieler dadurch eingeschränkt oder gar benachteiligt wird, soll es doch jeder so handhaben, wie es am meisten Spaß macht. Darum gehts beim spielen schließlich
 
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In CRPGs wird im ersten Durchgang in wichtigen Situationen konsequent save scumming betrieben. Hier will ich mein gewünschtes Abenteuer durchspielen, ich mag daher z.B. keine mir wichtigen Charaktere verlieren oder deutlich unerwünschte Ereignisse ertragen (in BG3 z.B. in manchen Situationen unbeabsichtigt den Paladin-Eid gebrochen). Weit "ehrenhafter" bin ich dann erst im zweiten Durchgang unterwegs, wo ich dann auch viel zügiger durch die Welt reise (also nicht mehr alles anklicke) und wo solche Zufallsereignisse dann auch definitiv den Wiederspielwert des Spiels für mich ausmachen. Aber selbst hier wird immer mal wieder geschummelt, insebsondere wenn es um das Schicksal der bevorzugten Partymitglieder geht.
 
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