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News Save Scumming: Ladet ihr neu, wenn im Einzelspieler etwas schief läuft?

Für die einen ist es legitime Selbstbestimmung im Singleplayer: Mein Spiel, meine Zeit, meine Regeln. Für die anderen nimmt häufiges Nachladen genau das aus dem Spiel, was die interaktive Handlung erst spannend macht – Risiko, Reibung, Überraschung und manchmal auch das Scheitern.
Beides.
Natürlich entscheidet das jeder selbst und natürlich steigt mit häufiger Anwendung das Risiko sich selbst Spielspass zu nehmen.
Wie man das priorisiert, wenn man es denn überhaupt bewusst bedenkt, ist trotzdem jedem selbst überlassen.

Persönlich glaube ich, dass sich viele Spieler die Immersion zerstören indem sie überhaupt dauernd auf der Meta-Ebene über Spiele nachdenken. Spiele die vorraussetzen, dass man die Hälfte der Mechaniken im Netz suchen muss helfen dabei natürlich nicht.
Ich würde den Spielern empfehlen viel mehr mit angeblichen Fehlern in Spielen zu leben und weiterzuspielen. Das ergibt Geschichten an die man sich noch Jahre erinnert, mit Glücksgefühlen und elendem Scheitern nebeneinander.

Aber das ist halt ganz deutlich ne persönliche Empfehlung. Im Endeffekt gehts mich und Niemanden etwas an, wie irgendwer spielt. Spass macht, was Spass macht.
Und auch wenn ich denke vielen Menschen würde es mit meiner Empfehlung mehr Spass machen, sind Menschen verschieden und sicher gibt es solche, die so einfach keinen Spass haben. Wer bin ich denen zu erzählen wie sie spielen sollen?
Wer ist irgendjemand um das irgendjemanden vorzuschreiben?


PS: Trotzdem spiele ich allerseltenst in Ironman oder ähnlichen Modi.
Denn mit meinen Fehlern kann ich leben, wenn aber ne Übersetzung so fehlerhaftist, dass die Antwort das Gegenteil von dem bewirkt wie sie gedacht war oder Bugs eine stundenlang ausgetüftelte Strategie zerstören, dann lade ich neu. Ohne zu zucken.
Ich versuch dabei möglichst ehrlich mit mir zu sein und wenn ich zu der Einsicht komme: "Das war nicht mein Fehler", dann wird geladen.
Deshalb wird auch immer vor allem gespeichert, selbst wenn die Saves dann nie geladen werden.
Das gilt übrigens nicht nur für den SP!
Im EU Multiplayer und ähnlichem laden wir auch manchmal neu, wenn Spielfehler auftreten oder eine Mechanik buggy ist.
 
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drago-museweni schrieb:
Ich spiele keine SIngleplayer-Games mehr,
aber früher war der "Save Game" schon wichtig bei schwierigen Passagen.
Geht mir auch so, letzter Singleplayer war Condemned: Criminal Origins 🤔
 
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Der Begriff war mir absolut unbekannt.

Ich für meinen Teil versuche bei Elden Ring, Soulslikes oder RPGs im ersten Durchgang immer alles blind, ohne Guide und ohne Cheating/Exploit/Cheese/... zu machen, einfach um das Spiel so zu genießen, wie es die Entwickler gedacht haben.

Meist fängt im New Game Plus das „Optimieren“ an; dazu wird dann auch mal strategisch neu geladen. Wobei ich im Singleplayer-Modus persönlich keine Probleme damit habe, wie zum Beispiel bei Skyrim irgendwann zu exploiten, was das Zeug hält.

Bei Titeln à la Baldur’s Gate mit ihrem RNG kann ich es einerseits verstehen und andererseits auch nicht, da es ja eine Kernmechanik im Spiel ist.

Aber beim jetzigen Darübernachdenken: Ein Szenario gibt es, wo ich definitiv neu laden würde: ein Story-Spiel, wo eine Entscheidung getroffen wird, welche im Text durch Übersetzung, falsches Interpretieren der Emotionen etc. absolut nicht ersichtlich ist.

Aber bei dem Thema Quicksave hatte ich direkt dieses Fallout-Video im Kopf.
 
Ich spiele hauptsächlich Shooter, da gehört das aus meiner Sicht fest zum Spieldesign. Kein Savegame => Game Over. Ein Spiel muss mir Spaß machen, Frust gibt's doch im echten Leben schon genug.
 
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Na das ist mal ein unerwartetes und gleichermaßen interessantes Diskussionsthema :D

Ich persönlich vertrete bei Singleplayer-Titeln ganz klar die Meinung: "Jeder, wie er mag". Wie andere ihr Spiel spielen, beeinflusst mich in meinem Spielspaß schließlich kein Stück.

Wobei ich für mich da auch Unterschiede je nach Spiel mache. In der Crusader Kings Reihe (und vielen Strategietiteln allgemein) beispielsweise gibt es ja gar keinen linearen Spielverlauf, und die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zeigen sich oft erst viel später. Da spiele ich auch gerne im Ironman-Modus, einfach weil ich finde, dass es das interessanter macht. Story-basierte Spiele hingegen spiele ich in der Regel weil ich die Geschichte erleben und mich entspannen möchte, und da gehört häufiges Speichern und auch "mal gucken, was passiert wäre, wenn ich X statt Y gemacht hätte" für mich einfach irgendwie dazu.
 
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Nachdem ich GTA 5 normal durchgespielt habe, habe ich es extrem Betrieben. Ich habe das Spiel vollständig geschafft, alles auf 100%. Alle Missionen in Goldstatus, etc. ABER, nicht einmal Gestorben, kein Krankenhausbesuch und keine Verhaftung. Bei GTA 5 war es am extremsten. Habe daran 2,5 Jahre gesessen. Immer wieder pro Monat paar Stunden. Nun, jetzt habe ich das T-Shirt…
 
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Oh Gott, was ein Wort. Noch nie gehört und klingt extrem abwertend.

Allerdings musste ich auch sehr über den Sketch lachen.
Hat was vom Murmeltiertag 😃
0x8100 schrieb:

:)


Soll doch jeder Spielen wie er will und es ihm Spass macht, es ist Einzelspieler, mein Geld, meine Regeln!
Ich speichere je na Spiel und Spielziel häufig oder selten und eben auch Lade häufig oder selten.
Was mich aber immer extrem aufregt sind in Rollenspielen die Dialogauswahloptionen, die einen kurzen Satz anzeigen und dann einen ganzen Monolog erzeugen der so gar nicht das Widerspeigelt was ich sagen wollte.
 
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Kommt auf die Spiele an.
Baldurs Gate 3, Warhammer 40k Grey Knights und X-Com besitzen einen Ironman Modus, da bringt ständig neu Laden, nicht besonders viel.

Bei meinen aktuellen Spiel Cyberpunk 2077 lade ich viel. Ich möchte gerne wissen was Passiert wenn ich Antwort A und B wähle.
Am Ende entscheide ich mich für den Save, der mir am besten gefällt.
 
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Kommt halt sehr aufs Spiel an.

Übertrieben ausgedrückt: Bei Bethesda ist das einfach Pflicht, weil sonst alle paar Meter durch einen Bug irgendwas essentielles kaputt geht.

Und es ist ja irgendwie Mode geworden, simple Entscheidungen auf dem Niveau von "Kaffee oder Tee?" zu unterschiedlichen Endungen der Hauptgeschichte führen zu lassen, ohne dass man beim ersten Spieldurchlauf irgendeine Chance hätte, das zu ahnen. Ja, alles tollles immersives Spieldesign und so, aber im Endeffekt ist es auch Lebenszeit.
 
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Wenn ein Spiel keinen ordentlichen Save- und Loadmechanismus hat, wird es von mir erst gar nicht gespielt.
Als Kind wo ich jeden Tag im Schulbus saß und Zeit ohne Ende hatte, da hat es mich nicht gestört, aber heutzutage spiele ich nur noch spiele, wo ich jederzeit speichern und laden kann. Keine Lust auf hunderte Stunden Grinden etc.. bei einem Singleplayer soll jeder spielen können wie er will, auch wenn mit Cheats, jeder so wie es ihm gefällt. Multiplayer ist was anderes, keine Frage.

Ich lade ein Game so oft neu wie ich will und was juckt mich bei einem Single Player was andere Leute für eine Meinung dazu haben, das ist völlig irrelevant. Für mich persönlich so wie es mir Spaß macht. Was andere denken oder ob sie das als fair oder unfair betrachten kann einem doch am Allerwertesten vorbeigehen ;)

Den Begriff save Scumming finde ich schon irgendwie abwertend und unangebracht.
 
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Fighter1993 schrieb:
Bestes Beispiel hierfür Kingdome Come Deliverance 1 + 2.
ich sag nur Retterschnaps 😅
Joa, ich nutze das meistens zum testen um zu schauen welche verschiedenen Konsequenzen meine Entscheidungen alle haben
 
Den Begriff kannte ich bisher nicht. Ich spiele jedenfalls zum Entspannen und nicht um irgendjemand anderen etwas zu beweisen.
 
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Blöde Umfrage. Sorry, meine Meinung. Aber bin auch die Generation, die Doom per Cheat mit Kettensäge gespielt hat. Oder Half Life alle paar Meter Quicksave oder sonst Schnellladen in manchen Abschnitten. Aber grad Cheatcodes sind ja komplett aus der Mode gekommen weil alles always on ist.
Kommt aber halt auf's Spiel an wie umständlich es ist vom letzten Savegame neu zu spielen im Vergleich zum Weiterspielen ohne neu Laden.
 
Bloodwalker schrieb:
Ich hab erst vor circa 2 Wochen meinen ersten Baldurs Gate 3 run beendet und ich habe dabei glaube ich meine F5 und F8 taste ausgeleiert. am Ende hatte ich bei ca 120 Spielstunden über 2000 Quicksaves. Ich habe an JEDER Ecke gesaved und noch öfter geladen...
Habe ich bei meinem ersten Durchlauf auch so gemacht. Ungleich mehr Spass hatte ich aber dann, als ich das Spiel später im Ehrenmodus gespielt habe.
Irgendwie gibt es aber das Bedürfnis einen perfekten Run hinzulegen, obwohl ich weiss, dass Save Scumming eigentlich die Spannung trübt.
 
Für mich war es ein großer Schritt, als in BattleForWesnoth endlich vordefinierter Zufall eingeführt wurde, also klar war, dass wenn man nach einem Neuladen die gleichen Kämpfe in der gleichen Reihenfolge führt, sich die Ergebnisse nicht ändern. Das hat mir definitiv nochmals deutlich mehr Freude gebracht. Vorher war die Vermischung aus neu laden wollen und neu laden müssen seeehr übel.
 
früher oft gemacht in quantic dream spielen oder bei bethesda und cd red projekt games.
mittlerweile interessiert mich das nicht mehr und ich zocke so durch wie die entscheidungen nunmal sind.
der ganze sermon kostet zu viel zeit und die habe ich leider nicht mehr.

grüße
 
Ich bin großer Fan davon speichern und laden zu können, wie man will. Gerade bei Singleplayer Spielen ist das doch absolut kein Problem. Da soll bitte jeder so Spielen, wie er will.

Zumal "Savescumming" schon ein ziemlich abwertender Begriff ist.

Ich persönlich spiele Singleplayer üblicher Weise so, dass ich mit Ingame Entscheidungen lebe, auch wenn sie nicht das gewünschte Ergebnis liefern. Zumindest beim ersten Playthrough. Beim zweiten Mal schaut das dann aber anders aus, da lade ich dann auch mal neu um bewusst bestimmte Handlungsstränge zu forcieren. Und neu Laden weil ich verkackt habe? Mache ich normaler Weise nicht.

Ich finde auch die Grenze zwischen "Es ist OK neu zu Laden" und es ist "Savescumming" ziemlich verwaschen. Man muss alles relativ sehen. Via Saves ein Soulslike zu manipulieren wirkt auf mich jedenfalls unmoralischer als beim dritten Baldur's Gate 3 Run via Saves in bestimmte Handlungsstränge zu kommen.

Und mein Wunsch in Richtung Spieleentwicklung ist, dass wir die gute alte Savefunktion im Singleplayer weiterhin möglichst unbeschnitten haben. Optionale Spielmodi mit angepasstem Saveverhalten zusätzlich finde ich aber einen gangbaren weg.
 
Kannte den Begriff nicht, und ist mir auch herzlich egal.
Soll jeder spielen wie er will. Mir missfaellt nur, wenn man in SP Games nicht frei speichern und laden kann. "Quicksave/Quickload" ist ohnehin kaum noch zu finden.
 
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Man braucht nicht alles messen, bzw. "ihm" einen Namen verpassen.
Ein Spiel bleibt ein Spiel.
 
kommt aufs game an. wenn chillige spiele oder rollenspiele sind, nehme ich auch schlechte entscheidungen oder rolls mit - gehört dann auch zum spiel.

aber ich spiele gerne auch auf einem sehr hohen schwierigkeitsgrad (bspw. doom eternal oder starcraft 2) und da gibts durchaus auch resets / reloads. da gehts aber nicht darum, sich durch das level durchzucheesen, sondern um die abschnitte zum lernen wiederholen zu können und verschiedene strategien zu testen, weil die spiele auf dem höchsten schwierigkeitsgrad first try quasi nicht schaffbar sind. ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass da sterben/verlieren und wiederholen dann zum spiel dazugehört und das dann einfach teil vom spielspaß ist, sich durch so ne richtige nuss durchzubeißen.

wenn das level dann "sitzt", kann man in der regel nach einer session das ding auch am stück durchspielen. aber die nacht ist dunkel und voller reloads.
 
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