Schadstoffe in Kopfhörern

Poink

Lt. Junior Grade Pro
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Laut den nachfolgenden Artikeln scheint es recht schwer zu sein, eine Schadstoffexposition durch Kopfhörer zu vermeiden, weil nur weniger Modelle "geringer" betroffen sind:

https://www.golem.de/news/apple-bea...dheitsschaedliche-substanzen-2602-205638.html
https://www.golem.de/news/gesundhei...neiden-besonders-schlecht-ab-2602-205663.html

Hat jemand, abgesehen von einer Nichtnutzung oder selbst gehäkelten Ohrpolstern, irgendeine Idee, wie man damit umgehen soll?
Vermutlich kann man die Ergebnisse direkt auf Tastaturen und Mäuse übertragen :mussweg:
 
Ja. Dieser Ganze soft touch kram ist leider auch so.
Ich mag gerne In Ears mit ohropax artigem Memoryfoam - Darüber nachdenken, was da in den Körper kommt will man lieber nicht.

Ist kacke. Ich trockne derzeit Holz um damit Handy Case, Tastatur und Maus in den naechsten Jahren neu zu verkleiden.
Aber das ist beim heutigen Alltag auch ein Tropfen auf den heissen stein. Man kann den Weg der kompletten Plastikvermeidung im Wald gehen, oder ganz feste hoffen halbwegs lange damit durchzukommen
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, schau mal in der ARTE Mediathek die Sendung Homo Plasticus.......da sieht man das in nahezu allem Mikroplastik drinnen ist und wir sogar Mikroplastik einatmen...da würden mich ein paar Schadstoffe in Kopfhörern auch nicht mehr aus den Socken hauen....oder wie meine Oma sagt-das macht den Braten nicht mehr Fett!
 
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Man kann im Original Artikel auch den Link zum PDF finden. Darin sind relativ am Ende auch die getesteten Produkte mit einem Ampelsystem bewertet.
Meiner Meinung nach wird in den Berichterstattung über diese Studie etwas übertrieben. Produkte von Apple und Sony sind zum Beispiel grün.

Die Aussage der Studie ist: Vorsicht beim Sport und bestimmten Produkten.
Und auch: es summiert sich auf. Also Kontakt mit Stoff A hier, Stoff B dort und dann konsumiert man noch Produkt C dadrüber. Dann summiert sich der Effekt im Körper.

Für mich hat das keinen direkten Einfluss auf mein Nutzungsverhalten, ich trage eh keine Kopfhörer beim Sport.
Ich hoffe aber, dass die Hersteller in Zukunft besser auf die Inhaltsstoffe achten.

LG
 
Stefcom64 schrieb:
Naja, schau mal in der ARTE Mediathek die Sendung Homo Plasticus.......da sieht man das in nahezu allem Mikroplastik drinnen ist und wir sogar Mikroplastik einatmen...

Autos (E-Autos sogar mehr als Verbrenner) und LWK sind die größten Microplasik Erzeuger
 
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Wo du selbstgehäkelte Bezüge ansprichst. Ich hatte mir kürzlich tatsächlich fertige Bezüge für meine Kopfhörer bestellt. Und als ich gemerkt habe, wie stark diese abfärben, kam genau der Gedanke zu den Schadstoffen auf. Dabei hatte ich die Bezüge vorher sogar noch zunächst mit klarem Wasser gewaschen gehabt, um zu überprüfen, ob sie abfärben (auch wenn das noch nicht viel heißt, wenn sie das nicht tun), aber das taten sie noch nicht, natürlich erst nach dem Hautkontakt und dann mussten die mehrfach gewaschen werden. Empfehlen würde ich die einschlägigen Bezüge, die man so auf Amazon findet, also definitiv auch nicht. An Chemie wird da scheinbar leider nicht gespart. :D
 
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madmax2010 schrieb:
Dieser Ganze soft touch kram ist leider auch so.
Es wurde sogar mal ein Ranking gemacht, alles mit Touch ist noch weit weit vor einer nicht geputzten öffentlicher Toilette. Das ist schon recht eklig wenn man bedenkt wie viele Keime man da jedes mal aufnimmt. Die alten Tasten sahen oft ekliger aus, waren aber sogar unter Touch.

@TE
über Kopfhörer würde ich mir auch nicht zu viele Gedanken machen, gibt weit Schlimmeres und du hast sie ja nicht 24/7 in den Ohren.

Ich trage Zuhause am liebsten Halb-Offene Kopfhörer. Haben guten Sound, sitzen nicht so eng wie geschlossen und dichten trotzdem gut ab und sind nicht so schillernd wie Offene. Sind diese hygienisch nun besser?

draußen fehlen mir leider die guten alten Stöpselkopfhörer, die es damals oft zum Walk/Diskman oder die alten Sony Ericsson Handys gab. Gibt's nur noch mit scheis Klang.. Die Sonys konnte man sogar bequem ohne Polster ins Ohr stecken. Ob diese nun hygienischer waren?

Mit In-Ears komme ich gar nicht klar. Haben zwar geilen Sound aber ich kann es gar nicht ab wenn so tief was in meinen Ohren steckt. Leider haben diese die guten Stöpsel verdrängt.. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich mir die auf Vorrat geholt. Gab's ja schon für ein paar € und hatten mega Klang. Kabel war auch noch dicker das sie sogar recht robust waren.

Es hieß mal der Trend würde wieder kommen weil viele die vermissen, aber bis heute keine gefunden und 70€ für Stöpsel gebe ich sicher nicht aus, dafür können sie mir dann doch zu schnell kaputt gehen.

Ich vermisse die Dinger aber so sehr :heul:
 
@SSD Freak
Gelesen hast Du den Artikel nicht, oder?
Es geht nicht im Ansatz um Keime und Hygiene.
 
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Ne dachte ging dir um Hygiene sry, jetzt hab ich aber auch gemerkt dir geht's ums Plastik.
Naja da bin ich raus, der Mist ist überall. Lässt sich nicht vermeiden, daher auch keine Idee wie du das umgehen sollst.
 
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Kein Plastik ins Ohr stecken, Problem erledigt. Ich mach's dennoch. Seit Mikroplatik bekannt ist darf man sonst eigentlich gar nicht mehr auf diesem Planeten leben.

Man sollte keine Kopfhörer untersuchen sondern mal Tupperware,
Gefrierbeutel, Lebensmittelverpackungen, Bäckereitüten mit Sichtfenster (wofür auch immer der Blödsinn gut sein soll).
 
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.one schrieb:
Bäckereitüten mit Sichtfenster (wofür auch immer der Blödsinn gut sein soll)
OT.
Für die Kassiererinnen!
Woher sollen die wissen, was man aus dem Backshop in die Tüte gepackt hat.
 
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nailos schrieb:
Man kann im Original Artikel auch den Link zum PDF finden.
Hab da selbst mal rein geschaut. Beyer war gar nicht dabei. Das Velour meiner Polster ist im Prinzip einfach Polyester. Also das gleiche was bereits in zig Kleidungsstücken heute eh drin ist.
 
SSD Freak schrieb:
wurde sogar mal ein Ranking gemacht, alles mit Touch ist noch weit weit vor einer nicht geputzten öffentlicher Toilette.
Die meisten "Keime" leben auf den allermeisten glatten Oberflächen nur solange sie weder direktem Tageslicht noch von der Wasserzufuhr(sprich: Austrocknen) abgeschnitten werden.

Somit sind, bezogen auf biologische Krankheitserreger, sogar die meisten Öffentlichen Toiletten, Treppengeländer ect. Praktisch unbedenklich. Für den Rest haben wir ein Immunsystem.

Was bleibt ist der anerzogene Ekel. Der oft ohnehin sehr irrational ist.


Aber hier geht's nicht um sowas sondern um potentiell gesundheitsgefährdende Substanzen die durch Kontakt IN unseren Körper gelangen und sich dort akkumulieren.

Das ist eine völlig andere Dimension da defakto kein Organismus auf diesem Planeten etwas gegen Kunststoffe, die es in der Natur schlicht nicht gibt, etwas ausrichten kann.

Dagegen sollte man einen Ekel anerziehen, das wäre weitaus rationaler.
 
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.one schrieb:
Wer Backwaren im Supermarkt kauft hat sich das Plastik auch mehr als verdient...
Und du meinst die Massenware vom Franchise- bzw. Großbäcker ist so viel besser? "Echte" Bäckereien gibt es halt kaum noch (und es werden immer weniger, weil der Nachwuchs fehlt).
Da wird also auch nur noch der fertige Rohling in den Ofen geschoben. Wobei das allermeiste bereits verkaufsfertig ankommt.

"Echtes Handwerk" gibt es in der Lebensmittelbranche kaum noch. Ist einfach nicht wirtschaftlich. Und die meisten können es sich schlicht nicht leisten.

Mikroplastik ist eh überall und ich weiß nicht, ob all die "Verbote" das Thema nicht eher schlimmer gemacht haben und wir uns dann halt in paar Jahren darüber unterhalten, was die Alternativprodukte so schädliches in die Umwelt abgeben. Asbest war auch mal DER Baustoff, bis man bemerkt hat, dass das irgendwie doch nicht so toll ist.

Tulol schrieb:
Somit sind, bezogen auf biologische Krankheitserreger, sogar die meisten Öffentlichen Toiletten, Treppengeländer ect. Praktisch unbedenklich. Für den Rest haben wir ein Immunsystem.

Psst. Alternative Fakten könnten der Desinfektionsmittelindustrie schaden.
 
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