INe5xIlium schrieb:
Am Ende ist es auch schwer zu prüfen, ob die Angaben stimmen, also sollte es ein Labor sein, dem man vertrauen kann
Akkreditierung ist ja genau dafür da, dass man sich als Kunde sicher sein kann, dass alles stimmt und vertrauenswürdig ist.
Ob man darauf privat Wert legt, muss man selbst entscheiden. Akkreditierungsurkunden sind jedenfalls was wert im Gegensatz zu den sinnlosen ISO 9000 Zertifikaten.
INe5xIlium schrieb:
Gelbe Seiten.
Oder Google.
Bei uns haben auch die Stadtwerke die Leistungsbeschreibung und Telefonnummer ihres Prüflabors auf der Website.
INe5xIlium schrieb:
Erwartet hatte ich eigentlich, dass es dann in ein Massenspektrometer gepackt wird und man daraus die Stoffe ermittelt, die da vermutlich drin sind.
Ja, CSI im Fernsehen hat da viel schlechten Einfluss gehabt.
Weichmacher müssen beispielsweise erst extrahiert und chromatographisch getrennt werden ehe sie im MS identifiziert werden können. Daher der Preis.
Schwermetalle sind da einfacher, aber die Analysegeräte und der Laborant kostet auch. 90€ klingt nach nem guten Preis, (wenn du dafür eine Übersicht aller Schwermetalle bekommst).
Es stimmt, dass man mit Küchenchemie keine guten Nachweisgrenzen erzielt.
Aber hier, und generell das wichtigste:
Was ist das Ziel?
Vor jeder Beauftragung sollte die Problemstellung klar sein:
Was soll bestimmt werden? Warum soll es bestimmt werden? Welche Konzentrationen werden erwartet? Und vor allem: was werde ich mit den Ergebnissen tun?