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News Samsung Electronics: Wasserfilter mit KI soll 82 Arten von Schadstoffen filtern

@MountWalker

Poste doch dein Wasser"Gutachten" einfach.

Kannst dich ja ganz unabhängig bei den Berliner Unterwelten e.V. erkundigen und mein Cousin ist Installateur bei der Charité, willst dich mit ihm treffen?
 
@Tevur
Die drehen Wasserhähne in längst vergessenen Bauwerken auf und schauen sich die Brühe an, die da rausläuft.

Der kennt die Probleme mit sich zersetzenden Rohrleitungen, was passiert, wenn verschiedene Metalle verschraubt werden, was die Leitfähigkeit von Wasser betrifft und warum das Wasser in der Charité anders schmeckt als in einer Ostberliner Wohnsiedlung.
 
Katzenflüsterer schrieb:
Wasserhähne in längst vergessenen Bauwerken
Ja, geil, Captain Obvious hat herausgefunden, dass man Brackwasser in Ruinen nicht trinken sollte.

Und dein Klempner-Cousin hat die Problememit den falschen Rohren in der Charite mittlerweile hoffentlich behoben, ist ja sein Job.

Hat alles aber nichts mit der Berliner Wasserversorgung zu tun.
 
Katzenflüsterer schrieb:
Poste doch dein Wasser"Gutachten" einfach.
Die Welt weiß, dass die Privatperson hinter MountWalker@Computerbase im Osten Berlins zur Miete wohnt und an der Fernwärme hängt. Genauer möchte ich das nicht eingrenzen, danke.
 
Was ist denn so schwer, dieses "Gutachten" einfach anonymisiert zu posten? Findest es vielleicht grad nicht? 😉
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Tevur schrieb:
Cool... macht der Trinkwasseranalysen als Nebenverdienst?
Tevur schrieb:
Und dein Klempner-Cousin hat die Problememit den falschen Rohren in der Charite mittlerweile hoffentlich behoben, ist ja sein Job.
Hast du nicht so einen coolen Cousin, der so coole Handys nebenberuflich zum coolen Preis anbietet?
 
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knoxxi schrieb:
wenn man diese Wasserverschwendung alle 4 Stunden (!), nicht Wochen, machen soll.
Ist man als Mieter nicht manchmal dazu verpflichtet es auch fast jeden Tag zu machen?
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Chuuei schrieb:
Auch in Deutschland gibts Regionen, wo Wasserfilter sehr sinnvoll sein können.
In einigen Wohnungen hat man nach 2 Tagen schon schwarze Ablagerungen im Perlator.
Da würde mich interessieren, wie man herausfindet was das ist. Bei mir vermute ich Gummibrösel. Einen Flammtest muss ich mal machen, wenn ich mal versehentlich mehr davon gesammelt habe.
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Gibt es eigentlich eine bezahlbare Möglichkeit Wasser zu testen? Z.B. auch auf Schwermetalle und Weichmacher, wenn man es durch dubiose Pumpen geschickt hat
 
Zuletzt bearbeitet:
INe5xIlium schrieb:
Schwermetalle und Weichmacher
Nein, wenn dir das Fachwissen für Schwernetallanalyse oder das passende Gerät für Analyse von organischen Substanzen fehlt, musst du leider ein (idealer Weise akkreditiertes) Prüflabor beauftragen.
Da bei Wasseranalysen aber ein reger Wettbewerb herrscht, sind die Preise da noch moderat, je nach Region.
 
Tevur schrieb:
musst du leider ein (idealer Weise akkreditiertes) Prüflabor beauftragen.
Akkreditierung ist mir bei privatem Interesse ja eigentlich ziemlich egal, wenn es vermutlich die richtigen Ergebnisse sind (Am Ende ist es auch schwer zu prüfen, ob die Angaben stimmen, also sollte es ein Labor sein, dem man vertrauen kann)
Gibt es da Listen? Ich suche irgendwas, wo ich es leicht per Post einschicken kann.
Erwartet hatte ich eigentlich, dass es dann in ein Massenspektrometer gepackt wird und man daraus die Stoffe ermittelt, die da vermutlich drin sind.
Ich finde da nur Ivario. Der Test auf Weichmacher kostet aber alleine schon fast 280€. Schwermetalle sind nochmal 90€.
Spielst du bei der Schwermetallanalyse darauf an, dass man es gegebenenfalls selbst titrieren kann oder so? Das Problem ist ja, dass selbst bei Belastung die Konzentrationen so gering sind, dass ich erwarte, dass man ziemlich empfindliche Methoden benötigt.
 
INe5xIlium schrieb:
Am Ende ist es auch schwer zu prüfen, ob die Angaben stimmen, also sollte es ein Labor sein, dem man vertrauen kann
Akkreditierung ist ja genau dafür da, dass man sich als Kunde sicher sein kann, dass alles stimmt und vertrauenswürdig ist.
Ob man darauf privat Wert legt, muss man selbst entscheiden. Akkreditierungsurkunden sind jedenfalls was wert im Gegensatz zu den sinnlosen ISO 9000 Zertifikaten.


INe5xIlium schrieb:
Gibt es da Listen?
Gelbe Seiten.
Oder Google.
Bei uns haben auch die Stadtwerke die Leistungsbeschreibung und Telefonnummer ihres Prüflabors auf der Website.
INe5xIlium schrieb:
Erwartet hatte ich eigentlich, dass es dann in ein Massenspektrometer gepackt wird und man daraus die Stoffe ermittelt, die da vermutlich drin sind.
Ja, CSI im Fernsehen hat da viel schlechten Einfluss gehabt.

Weichmacher müssen beispielsweise erst extrahiert und chromatographisch getrennt werden ehe sie im MS identifiziert werden können. Daher der Preis.

Schwermetalle sind da einfacher, aber die Analysegeräte und der Laborant kostet auch. 90€ klingt nach nem guten Preis, (wenn du dafür eine Übersicht aller Schwermetalle bekommst).

Es stimmt, dass man mit Küchenchemie keine guten Nachweisgrenzen erzielt.
Aber hier, und generell das wichtigste:
Was ist das Ziel?

Vor jeder Beauftragung sollte die Problemstellung klar sein:
Was soll bestimmt werden? Warum soll es bestimmt werden? Welche Konzentrationen werden erwartet? Und vor allem: was werde ich mit den Ergebnissen tun?
 
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Tevur schrieb:
Vor jeder Beauftragung sollte die Problemstellung klar sein:
Was soll bestimmt werden? Warum soll es bestimmt werden? Welche Konzentrationen werden erwartet? Und vor allem: was werde ich mit den Ergebnissen tun?
Wenn es günstiger wäre, würde ich eine ganze Reihe von Amazon und Aliexpress-Produkten darauf testen, was sich da so rauslöst, wenn die im Wasser liegen.
Ich hatte mal "Lebensmittelechte" Schläuche, die so gestunken haben, dass ich mir nicht sicher war, ob es gesund war nur im gleichen Raum zu sein ^^.
Nach dem Prozess für die Weichmacher müsste ich echt mal suchen. Warum müssen die vorher getrennt werden? Überleben die Moleküle das Massenspektrometer nicht, so dass man vorher die kleinen Sachen rausselektieren muss, damit man es nicht verwechselt?

P.S.: Ich dachte CSI wäre das mit dem Endlos Zoom.
 
INe5xIlium schrieb:
Überleben die Moleküle das Massenspektrometer nicht, so dass man vorher die kleinen Sachen rausselektieren muss, damit man es nicht verwechselt?
So ähnlich. Die Moleküle werden bei der Anregung zerlegt und anhand der Bruchstücke identifiziert und quantifiziert. Damit das funktioniert müssen sie vereinzelt werden.
 
Katzenflüsterer schrieb:
Was ist denn so schwer, dieses "Gutachten" einfach anonymisiert zu posten? ...
Wenn ich die genauen Werte unkenntlich mache, damit mein Vermieter nicht feststellen kann, ach guck mal, das ist ja aus dem Gebiet, aber dann nutzt das ja auch keinem mehr was, wenn ich die Werte unkenntlich mache... Wir leben im Zeitalter von selbstlernenden Machine-Learning-Machines, die alle Daten kombinieren, danke, aber nein danke... Wär vielleicht was anderes, wenn ich hier ein Wegwerfforenkonto nutzen würde, das alle zwei Jahre eingedampft wird, aber ich bin hier seit 2004 MountWalker und hier gibts 21 Jahre Aussagen von MountWalker, gute wie schlechte, auch aquarisierte, die ich nicht mit meinem Vermieter oder irgendwelchen Versicherungen oder oder diskutieren möchte. Bist ne Generation jünger als ich, oder? "Digital Naïves" statt natives?
 
@MountWalker
Mein Gott schiebst du einen Stasi-Film mit deinem "Wassergutachten", passt schon, ich hab's ja garnicht anders erwartet. Das nennt sich übrigens "Ergebnis der Trinkwasseranalyse", ein Gutachten ist ganz was anderes. Ich hoffe aber wirklich für dich, daß es nur eine Ausrede ist und nicht, daß du dich wirklich so verfolgt fühlst.
 
MountWalker schrieb:
für die Wasserqualität zwischen Hausanschluss und Straßenleitung kannst du dich in Berlin an die Berliner Wasserbetriebe wenden.
hab mal kurz die Ki befragt :
"Ja, Medikamentenrückstände können in Spuren im Berliner Trinkwasser nachgewiesen werden, da moderne Kläranlagen sie nicht vollständig aus dem Abwasser entfernen können und sie so in die Oberflächengewässer gelangen. Obwohl die Konzentrationen sehr gering sind, werden sie als bedenklich angesehen, insbesondere da Langzeitwirkungen nicht ausgeschlossen werden können. Die Berliner Wasserbetriebe arbeiten an der Verbesserung der Kläranlagen, um diese Stoffe besser abzubauen, und es gab Fälle, in denen Orientierungswerte überschritten wurden, was zu Anpassungen in der Aufbereitung führte"
 
@kolege
Medikamentenrückstände kann man schon seit Jahrzehnten im deutschen Trinkwasser nachweisen, in Indien sogar in erheblich höherer Konzentration. Problematisch sind vor allem Hormone aus der Anti-Baby-Pille, Antibiotika und Diclofenac. Solange es dafür keine Grenzwerte gibt, kann sich der Wasserversorger glücklich schätzen.
Auch dieser 900 Euro Samsung Wasserfilter hier im Thread wird das nicht gefiltert bekommen, damit würde bestimmt intensiv geworben werden. Herausfiltern ist immer schwierig und teuer, besser ist es, etwas nicht zu verunreinigen.
Bei mir steht schon seit Jahrzehnten Adelholzer Primus Quelle und Labertaler Stephanie Brunnen in Glasflaschen für 1 Euro auf dem Tisch als Trinkwasser und für Tee/Kaffee, absolut unverschmutzes, unberührtes Tiefengrundwasser aus Schutzgebieten. Auch Kunststoffflaschen sind da nichts wegen den flüchtigen Weichmachern. Hab da schon mal bei einem anderen Abfüller Flaschen eingeschickt wegen einer Beanstandung. Es wurde sogar eine "sensorische Geschmacksbeeinträchtigung" anerkannt, aber "selbstverständlich" ohne gesundheitliche Beeinträchtigung und Schuldanerkenntnis. Getauscht wurde aber sehr großzügig auf Kulanz, von einer Firma, die diese dunkelbraune Brause herstellt. Als Ursache wurde genannt, daß vermutlich der Zwischenhändler die Kunststoffflaschen unter freiem Himmel direkt der Sonne ausgesetzt hat und das dann reagiert hat. In Glasflaschen reagiert da gar nichts, hab ich selbst ausprobiert und hab mich dann für Qualität in Glasflaschen entschieden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Katzenflüsterer schrieb:
Das ist ein riesiges Problem. Also ein Problem der schlechten Bildung.

Ich kann ALLES nachweisen, wenn die Messmethode nur empfindlich genug ist.
Wenn das tolle 1€-Wasser bei mir auf Arbeit ins ICP-MS stecke, finde ich sicher Schwermetalle, die die meisten nur aus TrueCrime-Geschichten kennen.
Und weil die sind in der Regel extrem kanzerogen, wo die Wirkung unabhängig von der Disis ist.
Schlimm!


Katzenflüsterer schrieb:
lüchtigen Weichmachern
Dürfen nicht im Wasser sein, sind da auch nicht drin. Wenn das passiert, gibt es Pressemitteilung und Rückrufaktion. In den Getränkeflaschen sind keine Weichmacher, weder in PET- noch in PE-Flaschen.
Das ist so ein klassicher Bullshit, der immer wieder ins Internet gekübelt wird.
Katzenflüsterer schrieb:
Es wurde sogar eine "sensorische Geschmacksbeeinträchtigung" anerkannt, aber "selbstverständlich" ohne gesundheitliche Beeinträchtigung und Schuldanerkenntnis.
Ich nehme aufgrund der Anführungsstriche an,, dass du wohl generell deinen eigenen Glauben vor Fakten stellst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tevur schrieb:
Und weil die sind in der Regel extrem kanerogen, wo die Wirkung unabhängig von der Disis ist.
Wuii, volle Karzinogenität bei einem einzigen Ion? :mussweg:
 
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