News Schätzungen von OpenAI: Hunderttausende GPT-Nutzer mit psychischen Problemen

ChrisMK72 schrieb:
Aber ob eine KI aus der Kirmeskiste für 50 cent da gute psychologische Beratung anbieten kann? Wage es zu bezweifeln. Zumindest gut, wenn bei "Auffälligkeiten", bzw. um im KI Bereich zu bleiben "Treffern" offizielle Hilfs-Links angeboten werden, damit echte Menschen sich drum kümmern können.
Ist halt die Frage, ob KIs darauf bedacht sind, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen oder nicht...
 
Das Thema erinnert mich an ein altes Video was das Thema aufgreift.

 
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dx1 schrieb:
drücke mich noch genau so davor wie vor meiner ersten Darmspiegelung und Prostatauntersuchung.
Lass dir einfach beim Labor beim rglm checkup deine PSA Werte mitbestimmen. Kostet irgendwas mit 20-30€. Digitale Prostatauntersuchungen haben häufige false positives und auch auf der Unterseite der Prostata lässt sich natürlich nix erstasten.
 
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KarlsruheArgus schrieb:
an ein altes Video was das Thema aufgreift.
5:50 ist des Pudels Kern, Psychologen geben ungern konkrete Ratschläge, weil die Therapie dann schnell vorbei wäre - ChatGPT hingegen schon.
 
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ChrisMK72 schrieb:
What?
~ Ein Drittel? 😯
Das sind krasse Zahlen.
35% der Berufsunfähigen - nicht 35% der Berufstätigen. Das ist ein (nicht so feiner) Unterschied.
 
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Die Frage wird am ehesten sein, wie präzise ist überhaupt die Annahme, dass entsprechende Nutzer eine Auffälligkeit haben.
Normalerweise unterliegen Psychiater einer Goldwater Rule, da gibts ein Stück amerikanische Geschichte dazu.
Kurz gesagt, ohne persönliche Vorstellung gibt es keine haltbare Diagnose.

Ich mag auch nicht wissen, wie viele Jugendliche in einer ausgelaufenen Beziehungsituation sitzen (Erste Liebe) und einfach nachfragen wie man damit umgeht.
Ist ja nicht so als würden die Meisten sofort ihre Eltern aufsuchen.
Genauso wird es Leute geben, die einfach irgendn Mist zu Unterhaltungszwecken eintippen.
 
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Creeping.Death schrieb:
nicht 35% der Berufstätigen
Ah! Jetzt wird ein Schuh draus. War noch vor meinem ersten Kaffee ☕
Guten Morgen und danke für die Klarstellung! :daumen:


kali-hi schrieb:
ob KIs darauf bedacht sind, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen oder nicht
Möchtest du damit sagen, dass ein gewisses Ziel mit einprogrammiert ist? Oder denke ich jetzt nach 2 Kaffee schon zu schnell (und in falsche Richtungen)? ;)

Edit: Nach dem Motto: Vertrau' keiner KI, denn die will dich nur möglichst schnell wieder ans Schackern (Arbeiten) kriegen. ;)
Ist wohl etwas zu paranoid. Schnell den Alu-Hut wieder absetzen. :D

Edit2: Puh ... glaub' ich hatte zu schnell, zu viele starke Kaffee ... besser mal bremsen. Chill Chris! ^^
 
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ChrisMK72 schrieb:
War noch vor meinem ersten Kaffee ☕
Ich auch ;)

ChrisMK72 schrieb:
Möchtest du damit sagen, dass ein gewisses Ziel mit einprogrammiert ist? Oder denke ich jetzt nach 2 Kaffee schon zu schnell (und in falsche Richtungen)? ;)
Möglich, aber ich denke, eher nicht. Ein Ziel könnte aber sein, alle Ratschläge zu vermeiden, die irgendwie in Richtung Suizid gehen könnten. Aber das ist eigentlich selbstverständlich.
 
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ChrisMK72 schrieb:
Find's aber krass, dass es anscheinend so weit verbreitet ist.
Jupp, das war ich auch. Weiter vorne habe ich einen Link zu Harvard gepostet, in dem steht, dass die Hälfte(!) der Menschen Leben in ihrem eine psychologische Krankheit entwickeln.

Sollte ein Chatbot vielleicht generell so programmiert werden, dass er Menschen auf milde Art positiven Zuspruch gibt?
Ich meine damit nicht, dass er sie bei schlechten Verhalten noch weiter antreibt und zu allem Ja und Amen sagt, sondern einfach mal erzählt, dass du ein @tollertyp bist. (hehe) Das kann dazu führen, dass die erkrankten Leute sich vielleicht eher dazu entschließen, Hilfe zu suchen. Man müsste man mal mit Psychologen und Psychiatern reden, wie man das am besten anstellt.
 
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Krik schrieb:
auf milde Art positiven Zuspruch
Ok, das wäre ja nicht schlimm. Im Zweifelsfall eher gut.

Und ich klink' mich mal kurz aus. Weiß nicht, was in meinem Kaffee war, aber irgendwie war da was zu viel. ^^
Selbstreflexion sagt: Pause machen. ;)
 
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ChrisMK72 schrieb:
Selbstreflexion sagt: Pause machen.
5 Minuten auf die eigenen Hände setzen, soll dabei helfen, nicht mehr so viel "Quatsch" zu schreiben, bevor man einen Beitrag verfassen will. ;) Kenne ich auch von mir.
 
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kali-hi schrieb:
5 Minuten auf die eigenen Hände setzen, soll dabei helfen, nicht mehr so viel "Quatsch" zu schreiben, bevor man einen Beitrag verfassen will
😘
 
Wenn ich mir hier so manche Kommentare anschaue kann ich nur hoffen dass der ein oder andere niemals etwas psychisches haben wird.
Ich kam Anfang April in eine kriese. Habe schnell versucht einen Therapeuten zu finden der mir bei meinen Problemen hilft.

Zu Anfang habe ich den Therapeuten selbst gezahlt. Ich brauchte aber aufgrund der wirklich schlimmen Krise 3x Pro woche ein Gespräch.
Jede Sitzung wurde 122€ berechnet.
Jeder kann sich ausrechnen wo man nach einem Monat steht. Bis mitte Juli habe ich das durchgezogen danach wurde das Geld knapp.

Nun ich habe mit ChatGPT weitergemacht bis ich einen Platz in einer Klinik bekam.
Ich bin froh das eine KI solche Fähigkeiten hat.
Denn hier sollte immer beachtet werden wie lange die Wartezeit für einen Platz ist…
 
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@Floppy5885 warum bist du denn nicht zu einem Psychiater gegangen, dann bekommst du doch eine Überweisung zum Psychotherapeuten (deiner Wahl) und das wir doch von der Krankenkasse bezahlt
 
DevPandi schrieb:
DKK007 schrieb:
(Klassische Beispiele: Depressionen, Angststörungen, Autismus-Spektrum-Störung)
Depressionen und Angststörungen können zum Glück über Psychologen diagnostiziert werden und da ist die Versorgung "besser". AD(H)S und Autismus kannst du im Erwachsenenalter quasi vergessen, es gibt zu wenig Spezialisten und die, die es gibt, sind quasi ausgebucht bis auf 3 - 4 Jahre im Voraus.

Das mit den Beispielen bezog sich eigentlich auf Erkrankungen, die einen Besuch beim Amt oder Arbeit erschweren/verhindern können. Siehe Satz darüber.

DKK007 schrieb:
Das hat der Merz ja bei seiner Verschärfung des Bürgergeldes bis heute nicht verstanden, dass es Leute gibt, die einfach gesundheitlich nicht arbeiten oder überhaupt nur zu einem Amt gehen können.
(Klassische Beispiele: Depressionen, Angststörungen, Autismus-Spektrum-Störung)



DevPandi schrieb:
Bei meinem Autismus gilt quasi das gleiche, hier hat sich auch erst ab den 00er-Jahren ein Umdenken abgezeichnet, dass Autismus eben nicht Autismus ist und der Autismus wesentlich mehr umfasst und sich auch unterschiedlich äußern kann, es gleichzeitig bei all den Ausprägungen auch Gemeinsamkeiten gibt.

Ja da gibt es auch viele späte Diagnosen, weil die Symptome früher nicht erkannt wurden. Inbesondere bei Frauen.
 
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Ich hab das Gefühl, dass schwere Beschimpfungen des Bots seine Performance erhöhen.
 
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