News Schätzungen von OpenAI: Hunderttausende GPT-Nutzer mit psychischen Problemen

Hab selber psychische Probleme und Chat gpt ist besser als jeder Psychiater und Psychologe ganz ehrlich
 
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MarcoHatFragen schrieb:
Hab selber psychische Probleme und Chat gpt ich besser als jeder Psychiater und Psychologe ganz ehrlich
Schade, dass du nicht den richtigen Pschologen für dich gefunden hast.
 
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Ah die nächste Marktlücke die man versucht zu Geld zu machen. Wird auch wieder scheitern. Dieser krampfhafte Versuch AI rentabel zu machen.
 
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@Ferax: Und die KI hat sicher nur das beste für den Nutzer im Sinn.
Eine KI, die psychologisch angeschlagene Menschen quasi ... an sich bindet, "süchtig" macht... ach, auf sowas würde niemand kommen, das ist was für Hollywood.

Und bevor jemand kommt und sagt: "Können normale Psychologen doch auch".
Also ich würde behaupten, die meisten Psychologen machen den Beruf, weil sie Menschen helfen wollen. Und es ist ja nicht so, dass den Psychologen die Patienten ausgehen - leider.
 
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Es gibt viele Menschen, die einsam sind und mit ChatGPT ihre Sorgen teilen. Ich gebe dem noch ein paar Jahre und es wird sogar Eheschließungen zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz geben wie im Film Bladerunner 2049. So unrealistisch ist das alles nicht mehr.
 
tollertyp schrieb:
Und bevor jemand kommt und sagt: "Können normale Psychologen doch auch".
Also ich würde behaupten, die meisten Psychologen machen den Beruf, weil sie Menschen helfen wollen. Und es ist ja nicht so, dass den Psychologen die Patienten ausgehen - leider.

Den Patienten gehen aber die Psychologen und Psychiater aus.
 
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Ja.
 
tollertyp schrieb:
auf sowas würde niemand kommen, das ist was für Hollywood

Sowas gibt es schon.

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Mr. Rift schrieb:
Mich wundert es ehrlich gesagt, das Menschen eine emotionale Bindung zu einem Chat Bot aufbauen.
Mich wundert das Überhaupt nicht, wenn ich mir alleine Ansehe welche fragen an google gestellt werden, so wundert mich eigentlich überhaupt nichts mehr.

Wenn ich mir alleine anschaue, wofür in welchen Bereichen mit KI geworben wird, wird mir schon übel, wie weit es mit uns gekommen ist, wundert mich nichts mehr, wieso Leute auf die blödesten Sprüche hereinfallen oder auf welchen Dreck die Leute klicken, obwohl sie es eigentlich besser wissen müssten.

Aber nun ja, es ist wie im echten Leben, alleine schon, mit welchen billigen Sprüchen manche Politiker auf Stimmenfang gehen, mache ich mir zumindest keine großen Hoffnungen für die Gattung Mensch.

P.S. Dieser Text wurde im Übrigen mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf Lesbarkeit und Rechtschreibung geprüft.
 
n0sk437 schrieb:
Breaking News: Überraschung! Menschen mit psychischen Problemen nutzen ebenfalls ChatGPT. Schockierend. Unglaublich. Historisch.
Tatsächlich sehe ich für solche Menschen durchaus ein "Hin-Zu" zu ChatGPT. Das Ding gibt manchmal hilfreiche Antworten, jedenfalls Hilfreichere als Google alleine und für viele reicht es, dass mal "jemand zuhört".
Außerdem ist hier nicht klassifiziert was "psychische Probleme" sind
 
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DKK007 schrieb:
"Schätzungen von OpenAI: Hunderttausende GPT-Nutzer mit psychischen Problemen"

Vor oder nach der Nutzung von ChatGPT?
War genau auch meine Frage! Denn das "Apps" sehr negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben können, sehen wir ja bereits seit einiger Zeit bei den sogenannten Sozialen Medien.
 
Trinoo schrieb:
Die laufen ja ebenso frei rum :mad:.

Niemand sucht sich solche Neigungen aus… wenn eine KI die Inhalte erstellt, dann gibt es keinen Grund für eine Bestrafung - solange die Impulskontrolle der betroffenen Person reale Handlungen verhindert.
Ergänzung ()

MarcoHatFragen schrieb:
Hab selber psychische Probleme und Chat gpt ist besser als jeder Psychiater und Psychologe ganz ehrlich

Bei der Analyse und dem Geben von Ratschlägen kann ich mir das gut vorstellen - es gibt eben viel Fachliteratur dazu etc, was in den Trainingsdaten ist.

Aber - abhängig von der Art der Erkrankung - hat eine Verhaltenstherapie die besten Erfolgschancen.

Und Psychiater behandeln zudem neurologische Erkrankungen, die psychische Symptome haben - das ist noch einmal etwas ganz anderes als psychische Erkrankungen, in die ein Mensch allmählich durch ungünstige Denk- und Verhaltensmuster durch sich selbst oder andere hineingerät.
 
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Das ist halt ein kleiner notwendiger Kollateralschaden für das größere Gut.

/s

Hauptsache eine Handvoll Leute machen damit reichlich Geld, die Amerikaner glauben, sie stecken nicht nicht in einer Rezession, weil die Mag7 ja den S&P500 in tgl neue Höhen schrauben. Während der Rest der (Real)Wirtschaft sich schon länger mindestens in einer stagflation befindet. Alles ist gut. Bitte gehen sie weiter. Hier gibt es nix zu sehen.

Und das alles für AI slop.
 
Loro Husk schrieb:
zuverlässiger erkennt und betroffene Nutzer an reale Hilfsangebote weiterleiten kann."

... und noch viel besser: Die AI kann die "Kunden" dann an den meistbietenden Arzt vermitteln. Boom ! Neue Einkommensquelle.

(dieser Kommentar enthält geringe Dosen von Sarkasmus) :)
 
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Loro Husk schrieb:
betroffene Nutzer an reale Hilfsangebote weiterleiten kann."
Wer sagt der Ki, das diese nicht in der Menge existieren die gebraucht wird und es dadurch wahrscheinlich zu noch mehr Frust auf Seiten der Betroffenen kommt.

Ich kenne traurigerweise zu viele Leute die Therapie bräuchten und möchten aber nichts bekommen und stattdessen Trinken oder ähnliches.
 
Wie kann man in dieser Welt keine psychischen Probleme bekommen? Dazu braucht man doch nur regelmäßig Nachrichten zu gucken.
 
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Moritz Velten schrieb:
Wundert mich nicht, wenn ich ehrlich sein soll.
Mich schon. Aber anscheinend hat die vorherige Desinformation durch diverse Medien hier schon ihre volle Wirkung gezeigt, und ChatGPT bringt die Leute dann halt wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. -> Desillusion.
Ergänzung ()

tollertyp schrieb:
Und bevor jemand kommt und sagt: "Können normale Psychologen doch auch".
Also ich würde behaupten, die meisten Psychologen machen den Beruf, weil sie Menschen helfen wollen. Und es ist ja nicht so, dass den Psychologen die Patienten ausgehen - leider.
a) Psychologen sind auch nur Menschen und machen Fehler, b) wir behandeln die falschen.
 
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Mr. Rift schrieb:
Mich wundert es ehrlich gesagt, das Menschen eine emotionale Bindung zu einem Chat Bot aufbauen.
Warum wundert dich das? Wenn ich mir ansehe, wozu Menschen alles eine emotionale Bindung aufbauen können, würde ich aus dem Wundern überhaupt nicht mehr heraus kommen.
FrAGgi schrieb:
Vielen Menschen geht es eben schlechter als man sich vorstellen kann - oder will.
Das Problem ist an der Stelle, dass "Mentalhealth" immer noch nicht sehr ernst genommen wird in unserer Gesellschaft und dass man mit entsprechenden Problemen schnell als "Leistungsschwach", "Faul", "Überempfindlich" gilt. Ich kenne da zum Teil auch die Vorwürfe bei mir auf der Arbeit von ein paar Kolleginnen.
DKK007 schrieb:
Selbst bei so einfachen Dingen wie ADHS-Medikamente bekommt man über 116117 praktisch keinen Psychiater.
Die 116117 ist in der Regel auch nur eine erste Anlaufstelle, man kann es aber vergessen allgemein, vor allem wenn es um Erwachsene geht, da hier viel zu wenig Psychiater auf ADHS, Autismus und Co im Erwachsenenalter spezialisiert sind.
DKK007 schrieb:
(Klassische Beispiele: Depressionen, Angststörungen, Autismus-Spektrum-Störung)
Depressionen und Angststörungen können zum Glück über Psychologen diagnostiziert werden und da ist die Versorgung "besser". AD(H)S und Autismus kannst du im Erwachsenenalter quasi vergessen, es gibt zu wenig Spezialisten und die, die es gibt, sind quasi ausgebucht bis auf 3 - 4 Jahre im Voraus.
dx1 schrieb:
Ich hab einen älteren Freund, der anekdotisch erst mit Mitte 40 diagnostiziert wurde.
Was auch nicht ganz verwundert. AD(H)S ist in der Form eine Diagnose, die in Deutschland erst Anfang/Mitte der 90er aufgekommen ist und lange Zeit galt auch, dass ADS sich mit dem Alter verwächst. Das waren damals auch die Grundaussagen, die ich als Kind bekommen hatte. Man hat dann nur festgestellt, dass viele der Kinder, die ADS hatten, das ADS auch über die Kindheit hinaus behalten haben, wodurch dann in den späten 00er Jahren auch Psychiater das im Erwachsenenalter aufgenommen haben.

Bei meinem Autismus gilt quasi das gleiche, hier hat sich auch erst ab den 00er-Jahren ein Umdenken abgezeichnet, dass Autismus eben nicht Autismus ist und der Autismus wesentlich mehr umfasst und sich auch unterschiedlich äußern kann, es gleichzeitig bei all den Ausprägungen auch Gemeinsamkeiten gibt.

Es entstehen in diesem Zusammenhang erst Strukturen, die genau damit umgehen. Leider wird Autismus, ADS und Co gerade aus "konservativem" Lager alles andere als Ernst genommen und gleichzeitig auch entsprechend "missbraucht".
DKK007 schrieb:
Den Patienten gehen aber die Psychologen und Psychiater aus.
Was allerdings auch daran liegt, dass Psychischeerkrankungen erst jetzt langsam deutlich ernster genommen werden und damit der "Nachwuchs" fehlt. Und wie stiefmütterlich das alles noch behandelt wird, merkt man immer wieder, wenn es Hausärzte und Hausärztinnen gibt, die einem selbst, mit Diagnose, klarmachen wollen, dass man sich das alles ja nur einbildet und man einfach halt mal sich zusammenreißen soll.
 
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DKK007 schrieb:
35% der Menschen werden wegen psychischen Problemen Berufsunfähig.
What?
~ Ein Drittel? 😯
Das sind krasse Zahlen.

Aber ob eine KI aus der Kirmeskiste für 50 cent da gute psychologische Beratung anbieten kann? Wage es zu bezweifeln. Zumindest gut, wenn bei "Auffälligkeiten", bzw. um im KI Bereich zu bleiben "Treffern" offizielle Hilfs-Links angeboten werden, damit echte Menschen sich drum kümmern können.

Nicht dass das bei der Masse immer die beste Qualität bringen wird, aber immerhin etwas.
Besser, als nix.

Find's aber krass, dass es anscheinend so weit verbreitet ist.

PS: Ich glaube kaum, dass es bei der emotionalen Abhängigkeit um eine von dieser/einer KI geht. Schätze, da wird allgemein um Rat gefragt, und es geht um Menschen.

Edit:
"Viele sollen demnach das Gespräch mit ChatGPT der Interaktion mit Angehörigen, Freunden oder Kollegen vorgezogen haben."
Das gibt natürlich Raum für Fehlinterpretationen. Wenn man z.B. ein heikles Thema erst einmal in eine Suchleiste eingibt, bevor man sich jemand anvertraut, heißt das nicht, dass man von der KI abhängig ist. Finde ich zumindest.

Edit2: Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ein erheblicher Teil der Menschen abhängig von einer "Kirmeskiste" ist, die random Antworten aus dem Netz ausspuckt.

Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
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