News Schäuble hält an Online-Durchsuchung fest

ente_@_CB schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt

Zwei andere Kluge Mensch sagten mal:

Zwei Dinge sind unendlich: Das Weltall und die Menschliche Dummheit, beim Weltall bin ich mir Allerdings nicht sicher

Freiheit ist die Macht, die der Staat noch nicht über uns hat.

Ersteres sagte Albert Einstein und zweiteres Elmar Kupke (deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Fullquote entfernt, bitte Regeln lesen.)
@60) Pidel0: Gehst Du immer nackt vor die Tür? Achso, Du hast immer ne Hose an ... Hast Du was zu verbergen?

Das hat nichts mit "was verbergen" zu tun, sondern ein fach mit Privatspäre und "es geht einfach keinen was an, was ich zuhause treibe, auch wenns harmlose banale Sachen sind". Ich möcht Dich mal erleben, wenn Dir einer ne Cam aufs Klo installiert.

So eine Online Durchsuchung trifft nur normale Bürger. Terroristen werden sich mit sicherheit keinen Trojaner installieren und von anonymen PCs und Einweg-Mailadressen ihr Zeug verschicken, die sind ja auch net bescheuert.
Es trifft also 100% die falschen und macht die Bürger zum Zoo der Politiker.
 
gx7 schrieb:
mal ein link für leute die immer noch denken sie könnten sich mit irgend einer tollen software oder anderen

methoden gegen den B-Trojaner schützen. lol


http://www.heise.de/tp/r4/html/result.xhtml?url=/tp/r4/artikel/24/24766/1.html&words=Trojaner
unglaublich schlechter artikel für heise.
da wird einzig und allein halblebig auf das einschleusen eingegangen. aber kein ton über den betrieb und wie das teil seine pakete heim schicken will.

wenn ich schon lese, dass die virenscanner grundsätzlich "nur" bekannte viren entdecken, dann muss ich herzaft lachen. die virenstamm signatur ist meistens identisch aber es gibt zig virenderivate die auf diesen code aufbauen bzw. ihn geringfügig abändern. d.h. dass auch ein virenscanner mit guter und passender scannroutine sehr wohl "neue" viren entdecken kann!

so einen neuen virenstamm zu programmieren ist mitunter die größte programmiertechnische herausforderung die es gibt. und das will der bund hinkriegen woran sich die besten trojanerschreiber weltweit die zähne ausbeißen rofl ... ganz zu schweigen dass der supertrojaner ja permanent unentdeck bleibem muss.... :D

weil a) muss man dauerhaft virenerkennungsroutinen täuschen und umgehen können und b) muss dieses teil auch noch innerhalb weniger bytes ein zielprogrammausführen können, welches betriebssystem spezifisch lücken oder künstlich geschaffene lücken ausnützt.

ach ja ich ziter mal aus einem aktuellen heise artikel:
"An diesem Punkt haben jüngst etwa die Gesellschaft für Informatik (GI) sowie Wissenschaftler starke Zweifel an der Machbarkeit der Maßnahme vorgebracht. Auch der Bochumer Virenjäger G Data spricht inzwischen von einem "nicht-kalkulierbaren Risiko". Der Erfolg staatlicher Spionagesoftware sei nur gewährleistet, wenn Security-Hersteller diese von der Erkennung ausschlössen. Die fatale Folge wären Sicherheitslücken, die auch Kriminelle zur Einschleusung von Schadcode ausnutzen könnten. G-Data-Vorstand Dirk Hochstrate ist so "nicht klar, wie die Behörden potenziellen Missbrauch ausschließen wollen"."
 
Zuletzt bearbeitet:
zu a) nein, es wird halt jedem hersteller vorgeschrieben a.a) den trojaner NICHT zu erkennen und a.b) diesen automatisch bei jedem update dranzuhängen

zu b) das sollte kein hinderniss darstellen.
 
Hi!

Die Idee an sich ist nicht mal so verkehrt, wenn es darum geht Kriminelle oder Terroristen zu bekämpfen.

Ich denke das der große Bruder ein paar Tipps gegeben hat, wie man unbemerkt online gewisse Barrieren umgehen kann.

Der missbrauch solch einem sog. Generalschlüssel für jeden PC, wird irgendwann steigen, sobald es publik wird. Mir fällt nur auf, je mehr in den Medien über Terror berichtet wird, um so mehr wird das Grundgesetz bombardiert oder man versucht es zu unterwandern mit neuen Einschnitten.
Bis jeder Bürger immer gläserner wird.

Die momentanen Werkzeuge der z.B BKA reichen normalerweise aus.
Aber!!!

Die Verbrecher entwickeln sich auch weiter(technisch und organisatorisch) und da muss die BKA auch schritt halten.
Ich bin mir sicher, wenn morgen Anschläge passiert würden in Deutschland oder immer mehr Läden und Wohnungen ausgeraubt (was leider immer stehts steigend) werden, die Bürger mit den Einschnitten des Grundgesetzes akzeptieren würden.

Was Sicherheit und Bekämpfung von Verbrechen betrifft, denkt Herr Schäuble etwas weiter als die anderen Politiker.

Das Grundgesetz wurde in einer Zeit gemacht, wo es diese Probleme wie Terror bzw. zunehmende Kriminalität (was sagen die Statistiken der Städte?), es sollte schon angepasst werden.
Ist zumindest meine Meinung.
 
fjmi schrieb:
zu a) nein, es wird halt jedem hersteller vorgeschrieben a.a) den trojaner NICHT zu erkennen und a.b) diesen automatisch bei jedem update dranzuhängen

zu b) das sollte kein hinderniss darstellen.
garantiert nicht!
siehe post #65 warum dies mit einem nur für deutschland geltenden gesetz nur auf den deutschen raum begrenzt möglich wäre - aber niemals weltweit!
 
Zuletzt bearbeitet:
Überwachung ist gar nicht möglich

Terroristen sind nicht zu überwachen

D.h. sie werden wohl immer eine Lösung finden (verschlüsselung/tunneling ect.) um Ihre Informationen ohne Überwachung zu übermitteln.

Oder zur Kommunikation immer eine "frische" virtuelle Maschine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Scherzkeks. Terroristen werden bereits erfolgreich überwacht. Voice und IP Monitoring wird doch nun wirklich schon seit Jahren erfolgreich durchgeführt. Einzig die Gesetzgebung ist da in Deutschland noch limitierender Faktor.
 
meint ihr es reicht sich vllt. einfach ne ausländische firewall/av-program zu besorgen? die müssen doch keine türchen öffnen, da sie ja in einem ganz anderen land sind oder?
 
guillome schrieb:
garantiert nicht!
siehe post #65 warum dies mit einem nur für deutschland geltenden gesetz nur auf den deutschen raum begrenzt möglich wäre - aber niemals weltweit!

wer sprach denn von der welt? das thema heißt 'Schäuble hält an Online-Durchsuchung fest' da gehts offensichtlich also um deutschland.

dass mich das als österreicher überhaupt nicht betrifft, davon gehe ich nicht nur aus, sondern bin froh darüber ;)
 
jo, aber software kennt keine landesgrenzen. das gesetz schon.... .

vielleicht kommst du dann drauf warum das "deutsche" vorhaben nicht flächendeckend funktionieren kann. ;)

@songoku
genau

@sheepshaver
das ist wohl nicht dein ernst, dass du die aktuelle überwachung erfolgreich nennst. die meisten aufgedeckten terrorakte, oder auch die schief gegangenen waren bisher meist ein zufallsprodukt...... . flächendecked ist eine akribische überprüfung bei dem heutigen und stets wachsenden datenaufkommen sowieso unmöglich.
sollte jemand seine daten mit z.b. 4096bit rsa verschlüsseln, dann ist die überprüfung sofort beendet! access denied
 
Zuletzt bearbeitet:
nur was wenn der betrieb von software (aus dem ausland), die darauf ausgelegt ist, den bundestrojaner zu finden, verboten ist?

es ist ein leichtes so etwas herauszufinden wenn der eben bei DER einen person nicht mehr vorhanden ist.
angenommen die strafe beträgt min 5 jahre weil ja die nationale sicherheit gefärdet ist, wer riskiert das dann?
 
@guillome
Wenn die Daten verschlüsselt sind, dann hat man natürlich ein Problem. Alles andere ist nur eine Frage des Hardwareaufwandes, um die Datenmengen zu bewältigen. Kleinere Staaten, bei denen die Datenmengen nicht sooo groß sind und wo es die Gesetzgebung zulässt, überwachen aber auch heute schon sämtlichen Telefon- und Internetverkehr.
 
Habe Irgendwie ein schlechtes Gefühl bei der Sache:

Da soll unsere Freiheit verteidigt werden, indem wir sie Stück für Stück weiter abgeben?
Weiss nicht. Glaube nicht, dass unsere Freiheitsrechte wieder installiert werden, wenn die Terrorgefahr nachlässt.
Die Frage wäre dann: Wo werden wir mit unserer Freiheit sein, denn zurück zu mehr Freiheit war geschichtlich betrachtet schon immer schwer?

Gruß
sunzi
 
fjmi schrieb:
nur was wenn der betrieb von software (aus dem ausland), die darauf ausgelegt ist, den bundestrojaner zu finden, verboten ist?
jo, dann geht ein terrorist bestimmt gleich in den nächsten media markt und kauft sich ein legales ;)

eine software kann vielleicht lokal für den deutschen retailmarkt beschnitten werden, aber es gibt genügend leute (privat, studenten, von unternehmen, behördlich, militärisch, etc) von anderen nationen / ländern in deutschland, welche ihre hardware auch mit ihrer schon gekauften und vorhandenen software hier nutzen.

gibts dann extra einen deutschen linux kernel? linux wird halt mal nicht verkauft, wird global entwickelt und ist frei. deshalb werden verbote einfach nicht fruchten. man müsste die deutsche lokale it-wirtschaft von der überall geltenden globalen it-wirtschaft grundlegend abgrenzen (stichwort entwicklung deutscher insellösungen, etc.) was mit sicherheit die wenigsten firmen und ausländischen wirtschaftspartner (staaten) mitmachen werden. das vorhaben ist einfach utopisch. gott sei dank ^^

und was mit sicherheit nicht passieren wird ist, dass soft- und hardwarehersteller diese lücke deshalb weltweit aus wirtschaftlichen gründen implementieren um das betriebsverbot in deutschland zu umgehen. da würden andere nachbar-staaten gleich sturm laufen, wenn deren bürger exklusiv mit einem "deutschen" trojaner ausspionierbar wären. die eu kriegt ja nicht einmal einen einfachen straftäteraustausch hin bzw. sind ja schon stolz das der kriminalrechtliche informationsaustausch zwischen ländern nun endlich halblebig geregelt ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
es spielt keine rolle wie es funktioniert und was mit alter software passiert wenn der betrieb verboten ist.

und JEDE softwarefirma würde in diesem fall updates anbieten! sei doch nicht so blauäugig. in china passiert das ständig und dennoch kommen neue firmen und legen sich selbst knebel an. wenns ums geld geht wird man doch erfinderisch.

und auch für linux ist es ein einfaches div. 'updates' anzubieten.

deine antwort auf 'es ist ein leichtes so etwas herauszufinden wenn der eben bei DER einen person nicht mehr vorhanden ist.
angenommen die strafe beträgt min 5 jahre weil ja die nationale sicherheit gefärdet ist, wer riskiert das dann?'
wäre wesentlich interessanter als auf ein fragment meiner aussage.
 
Zuletzt bearbeitet:
jo, bestätigt meine aussagen ;)
absolut lächerlich wie die praxis nun ausschaut
 
In Bezug auf den Bundestrojaner erklärte BKA-Präsident Ziercke dem Magazin Stern, es gehe "schlicht und einfach um fünf bis maximal zehn solcher Maßnahmen im Jahr" Ich werde mir diese Zahl mal notieren und in fünf bis zehn Jahren werden wir ja wissen, ob es bis dahin nicht doch 50, 500 oder gar 5.000 Maßnahmen pro Jahr geworden sind.
 
fragt sich ob es die maximal 5-10 fälle im jahr wert sind, derartige abstrusitäten umzusetzten.
 

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