Schnelles, einfach Linux?

Mag ja sein ihr bedenkt aber nicht das er auch nur 64MB VRam hat und ein eher schlechtes System. Hier geht es nicht nur um die Speicherbefüllung. ;)
 
Gnome läuft aber auch auf schlechten Systemen - solange man nichts aufwendigeres als Textbearbeitung nutzt, ist das kein großes Problem. ;) (ich hab schon OpenSolaris mit Gnome auf einem Pentium II 400 mit 256 MiB RAM installiert ;))

Dass es langsamer ist, ist sicherlich richtig, aber ab wann etwas "zu langsam" ist, ist vollkommen relativ. Die Ansicht, man könne damit nicht arbeiten, halte ich einfach für falsch und so viel Rechenzeit beansprucht Gnome auch nicht - das wid nur von dem umstand verdeckt, dass der Gnome Systemmonitor selbst bei der Anzeige viel Rechenzeit verschleudert, aber nicht der Gnome Desktop. Der Gnome Desktop als solcher läuft schon sehr gut auf einem Duron 1200 - das habe ich getestet.

Es ist richtig, dass die ATI Onboard Grafikkarte da Probleme machen könnte, aber die macht sie auch auf LXDE und auch auf Fluxbox. Wenn der ATI-Chip so alt ist, wie ich denke, wird Linux ganz allgemein eine Gräueltat - schon das Ändern der Fenstergröße wird ziemlich unangenehm sein - Tearing gehört damit (auf Linux) sowieso zum Alltag. Aber dieses Problem wird immer identisch sein, egal ob auf KDE, Gnome, LXDE oder Fluxbox. ;) (wenn man einen alten Grafikchip mit Linux als "Desktop-PC" nutzen will, sollte es derzeit unbedingt ein Intelgrafikchip sein, sonst läuft Windows Vista augenscheinlich flüssiger und angenehmer - nur bei Server wärs egal)
 
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Langsam ist ja eben relativ - ich glaube nicht, dass ein Unterschied zwischen Gnome und LXDE auf so einem Rechner wirklich stark zu bemerken ist, solange man nur rudimentäre Programme nutzt. ;)

P.S.
Das mit Youtube wird ein Problem, das dürfte aufgrund der fehlenden Beschleunigung der Videos und der Langsamkeit des Adobe Flashplayers für Linux (der Code ist deutlich lahmer, als der für Windows) auf diesem Prozessor ruckeln - aber auch das gilt vollkommen unabhängig vom Desktop, es ruckelt auf Fluxbox genauso stark, wie auf Gnome. (ich pflege einen Mandriva PC mit 2 GHz Athlon XP) Dazu kommt, dass bei Youtube das von mir schon genannte Tearingproblem ebenfals nervt.
 
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Bei der Videobeschleunigung ist hier vor allem der Grafiktreiber murks. Gnash nutzt imho gar nichts - Reverse Engineering ist eben Zeitverschwendung - und HZML5-Youtube als Alternative bringts auch nicht, weil H.264 Video auf Linux ausschließlich durch proprietäre Nvidiatreiber ab Geforce 7 oder so beschleunigt wird - nichtmal die sonst hervorragenden freien Inteltreiber packen das. Wenn da ein 3 GHz Core2Quad im Rechner stecken würde, könnte man das sicherlich vernachlässigen, aber ohne eine High-End-CPU ist man halt auf Videobeschleunigung angewiesen.
 
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