Gnome läuft aber auch auf schlechten Systemen - solange man nichts aufwendigeres als Textbearbeitung nutzt, ist das kein großes Problem.

(ich hab schon OpenSolaris mit Gnome auf einem Pentium II 400 mit 256 MiB RAM installiert

)
Dass es langsamer ist, ist sicherlich richtig, aber ab wann etwas "zu langsam" ist, ist vollkommen relativ. Die Ansicht, man könne damit nicht arbeiten, halte ich einfach für falsch und so viel Rechenzeit beansprucht Gnome auch nicht - das wid nur von dem umstand verdeckt, dass der Gnome Systemmonitor selbst bei der Anzeige viel Rechenzeit verschleudert, aber nicht der Gnome Desktop. Der Gnome Desktop als solcher läuft schon sehr gut auf einem Duron 1200 - das habe ich getestet.
Es ist richtig, dass die ATI Onboard Grafikkarte da Probleme machen könnte, aber die macht sie auch auf LXDE und auch auf Fluxbox. Wenn der ATI-Chip so alt ist, wie ich denke, wird Linux ganz allgemein eine Gräueltat - schon das Ändern der Fenstergröße wird ziemlich unangenehm sein - Tearing gehört damit (auf Linux) sowieso zum Alltag. Aber dieses Problem wird immer identisch sein, egal ob auf KDE, Gnome, LXDE oder Fluxbox.

(wenn man einen alten Grafikchip mit Linux als "Desktop-PC" nutzen will, sollte es derzeit unbedingt ein Intelgrafikchip sein, sonst läuft Windows Vista augenscheinlich flüssiger und angenehmer - nur bei Server wärs egal)