Schräger Wurf

Zerstoerer

Lieutenant
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Okt. 2010
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687
Guten Abend zusammen,

Ich bin gerade dabei eine Physikaufgabe zu dem schrägen Wurf zu lösen, komme allerdings nicht weiter. Gegeben ist:
Winkel a: 45 Grad
Abwurfpunkt - Auffangpunkt: 1m Entfernung
v0= 12 cm/s
Ich muss berechnen: a) Die Geschwindigkeit beim Scheitelpunkt
b) Die Gipfelhöhe
c) Die Flugzeit
Als Formel verwende ich:
v von x = v0
v von y = -g*t+v0
s von x = v0*t
s von y = -g/2*t^2+v0*t

Irgendwie komme ich aber nur ein ziemlich merkwürdiges Ergebnis heraus.Ich habe erst versucht s von y von s von x abhängig zu machen, komme aber irgendwie eine Höhe von über 10m heraus. Ich vermute dass die Formeln falsch sind. Kennt sich hier vielleicht jemand aus?
Hoffe auch dass hier der richtige Bereich ist.

Wäre dankbar für ein paar Hilfen/Lösungsvorschläge.
 
@Zerstoerer, zeig bitte deine bisherigen Rechenwege.
Dann können aucht Tipps gegeben werden. Lösungen sind nicht erwünscht.
Hier lesen und beachten.
 
Welche Größe ist denn in der Aufgabe v0?
Du benutzt das sowohl in x- als auch in y-Richtung.
 
oh gott ich hatte das letztes halbjahr... schrecklich :D ich weiß nur noch die formel 1/2*a*t^2+v0 wobei a = g (9.81) ist... so eine ähnliche formel hattest du oben ja bereits erwähnt mehr fällt mir dazu auch nicht ein^^ aber in wikipedia steht dazu einiges habe da z.t. für meine klausur gelernt
 
Also bis jetzt war ich noch an der Umwandlung. Ich war mir vor allem noch nicht ganz sicher ob die Formeln auch richtig sind. Ein Bekannter sagte die wären richtig, ein anderer sagte dass noch Sin a und Cos a fehlen.
Bisher hatte ich ja die Formel von s von y. Dann hab ich die Formel s von x so aufgelöst:t=s von x /v0. -> s von y = -g/2*(sx/v0)^2+v0*(sx/v0).
Dann nur noch meine Werte v0=12 cm/s, sx = 1m und g = 9.82 eingesetzt und es kam 10,71875m bzw. 1071.875cm raus.
Das waren dann irgendwie komische Ergebnisse. Vor allem, dass der Winkel gar nicht beachtet wird. Denn sonst wären die Ergebnisse bei 10 Grad oder 90 Grad gleich.

Wäre dankbar wenn einer meinen Fehler finden könnte.
 
Zerstoerer schrieb:
ein anderer sagte dass noch Sin a und Cos a fehlen.

Deshalb meine Frage, wass denn v0 ist. Geschwindigkeit in Abwurfrichtung oder Geschwindigkeit in x und y Richtung.
Aber deine 10 m stimmen unabhängig davon nicht.
 
Kannst du die Aufgabe evtl. einscannen? Aus deinen Angaben wird man nicht wirklich schlau, da man bspw. nicht weiß wie die Geschwindigkeit v0= 12 cm/s gerichtet ist (kleiner Tipp: Immer in SI-Einheiten angeben, also hier 0,12m/s).

Wichtig! Da du nicht mit Vektoren rechnest musst du die Geschwindigkeit in ihre X- und Y- Komponenten mittels Sin & Cos aufteilen. Male dir dazu am besten eine Skizze ;)

a)

cos(45°)= V_0 / V_Y

V_Y = Komponente der Geschwindigkeit in Y - Richtung.
V_Y = V_0 / cos(45°)

Wann wird diese durch die Gravitation kompensiert?

V_Y = g*t ; g = -9,81m/s (auf das - aufpassen! Gravitation wirkt nach unten der Wurf, und damit die Betrachtungsrichtung geht nach oben!)

Der Wert für t gibt den Zeitpunkt des "Scheitelpunktes" an. Im Scheitelpunkt ist die Geschwindigkeit in Y-Richtung gleich 0, logisch sonst würde es ja noch höher gehen.

Die Geschwindigkeit in X-Richtung ist unverändert V_X = V_0 / sin(45°).

b) s=1/2gt²+V_y*t <- hier setzt du das t aus a) ein, das den Zeitpunkt des Scheitelpunktes markiert.

c) Jetzt gehts nur um die Betrachtung in X-Richtung. v_x ist konstant mit v_x = V_0 / sin(45°) - s = v_x * t - Du kennst s = 1m und du kennst V_x.

t = s/v_x <- Die gesuchte flugzeit.

Nicht nachgerechnet müsste aber eigentlich so stimmen... Donnerstag PH LK Abi jipie :D
 
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Prinzipiell stimmt das alles, aber ich nehme an, dass wir die Luftreibung vernachlässigen (in dem Fall könnte ich Dir auch helfen, aber dies wird hier sicher nicht beachtet), daher entspricht die Flugzeit logischerweise dem Doppelten des Ergebnisses aus a).
Logisch, da v_x0 = const. gilt.

Ansonsten, wie erläutert, die richtigen Formeln verwenden, wenn Du die nicht auswendig kennst (lerne sie besser, kommen recht häufig vor. Einmal angucken und sie sollten abgespeichert sein), bei wikipedia oder dergleichen nachschauen. Denn das von Gregory Gepostete ist Quatsch. Es gilt:
v_x0 = v_0 * cos(tetha), der Sinus hat hier nichts zu suchen!
Nunja, bei a) einfach aus v_y = 0 das t besorgen. Anschließend in s der y-Bewegung einsetzen mit g=-9,8066. Und c) wie eben angeführt, das Ergebnis aus a) mit zwei multiplizieren, da - unabhängig von Luftreibung - v_x0 = const. gilt.

Edit: Die Formel für die Strecke der y-Bewegung lautet übrigens anders. Da fehlt als Summand "s_0" als bereits zurückgelegte Strecke. Dies ist für Deine Aufgabe vollkommen irrelevant, also lass Dich davon nicht verunsichern, ich wollte es lediglichd er Vollständigkeit wegen erwähnt wissen.
 
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