alle menschen haben den "drang" als soziale wesen einer gruppe anzugehören bzw sich mit dieser zu identifzieren.
und wenn man ne fußballweltmeisterschaft anschaut und für eine mannschaft ist, nur weil man deren nationalität teilt, ist das im prinzip nichts anderes.
wer wirklich über den dingen steht, freut sich wenn spanien gegen deutschland gewonnen hat, weil sie besser gespielt haben. ok gibts natürlich auch, aber wohl eher selten bzw sind das dann meist keine sportfans.
sport lebt eben vom wettkampf, von dem "sich aneinander messen".
und warum lieben menschen (männer) den wettkampf bzw das "siegen"?
ist ganz einfach und biologisch, der sieger hat immer die besseren "vermehrungswahrscheinlichkeiten" sprich, die weibchen bevorzugten aufgrund der selektion eben immer die sieger in der evolution für die fortpflanzung.
und dieses "urdenken" ist immer noch genetische verankert eben. der auftrag ist eben möglichst häufig sein "genmaterial" zu verbreiten *g* also möglichst häufig siegen.
also will jeder siegen um seinen genetischen auftrag zu erfüllen. laut freud kann man ja eh fast alles auf sex reduzieren
aber es gibt auch andere motivationen, man kann auch "helfen" wollen, weil man ungerechtigkeiten entdeckt hat und eben entgegensteuern will.
wenn man viele monate lesen mußte, wie ne firma niedergemacht wird und die pleite vorrausgesagt wird usw, kann man auch des bestreben entwickeln, eben dieser zu helfen bzw für sie einzutreten.
und wenns wieder nur egoismus ist, weil man deutsche arbeitnehmeer schützen will bzw deren familien vor der arbeitslosigkeit.
oder wenn man nur verhindern versucht, dass noch ne firma in deutschland die tore zumacht und wir irgendwann zum agrarland werden, weil wir in sachen high-tech langsam verblöden.
es gibt viele gründe, alles einfach als negativ abzutun ist mit sicherheit unsachlich und zu einfach.