Schüler/Studenten-Notebook für max. 500 - 700 €

KeyBiscayne

Cadet 3rd Year
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Juli 2007
Beiträge
47
Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich möchte meinem Sohn demnächst als Überraschungsgeschenk zu seinem Ausbildungsplatz (Fachinformatiker: FR Systemintegration) ein neues Notebook schenken. Der Preis sollte sich in dem o. g. Rahmen bewegen. Es sollte zum Programmieren, für Office-Arbeiten, zum Filme schauen, zum Surfen und auch zum Spielen (zur Zeit spielt er öfters Battlefield3, COD3, Assassins Creed, FIFA usw.) geeigent sein. Was mir auch wichtig ist, dass das Notebook eine gute und wertige Verarbeitung (kein Plastikbomber) aufweist und robust ist. Ich habe auch schon die neuesten Threads in diesem Forum gelesen und bin hierbei auf folgenden zwei Notebooks gestoßen:

HP Pavilion dv6-6b19sg
http://geizhals.at/de/691943

oder

Lenovo IdeaPad Y570 M62GXGE - i5-2430M 4GB 64GB SSD + 500GB GT555M
http://www.cyberport.de/notebook-und-tablet/notebooks/1C31-192/aktion-lenovo-ideapad-y570-m62gxge---i5-2430m-4gb-64gb-ssd-plus-500gb-gt555m.html

Ich wäre dankbar, wenn ihr mir Eure Meinungen dazu mitteilen könntet. Vielleicht gibt es auch noch bessere Alternativen, die ich überlesen habe.

Das HP-Notebook habe ich herausgesucht, da es in mehreren Threads als eine gute Wahl herausgestellt wurde. Das Lenovo habe ich in die Auswahl genommen, da es zwei Festplatten (unter anderem eine SSD als Startpartition) hat.

Für Eure Meinungen vielen Dank im voraus.
 
Hallo,

bei dem Budget würde ich das Lenovo nehmen. Das HP wird zwar robuster sein, die ATI 6770M ist allerdings für Spiele wie BF3 einfach zu schwach. Die GT 555M schafft BF3 auf low immerhin mit 50fps. Du musst dir bewusst machen, dass beide Grafikkarten nur eingeschränkt zum Spielen tauglich sind.

Soll das Notebook denn auch zum Arbeitsplatz transportiert werden?

Falls nein würde ich eventuell über einen Desktop PC nachdenken. Da ließe sich mit 700€ schon was machen (+Monitor).
 
Hi,

als Studentennotebook sind beide unbrauchbar.

15 Zoll ist zum Rumtragen und fuer Hoersaaltische zu gross und Spiegeldisplays sind fuer jede Art des ernsthaften Arbeitens gerade unterwegs oder in irgendwelchen Uni-Cafes oder so ungeeignet.

Wenn ich mir so angucke, was unsere Studenten so an Notebooks in der Uni wirklich verwenden, dann sind die 15-Zoll-und-groesser-Geraete die Ausnahme, die dann meist auch nur gezielt zu Praesentationen oder so mitgebracht werden.

Ich wuerde von daher eher in Richtung 12-13 Zoll suchen und auf jeden Fall ein mattes Display bevorzugen. Konkrete Geraete kann ich dir allerdings nicht empfehlen, weiss aber, dass sowohl HP als auch Lenovo vernuenftige Geraete bauen.

Viele Gruesse,

Jan
 
JanR schrieb:
Hi,

als Studentennotebook sind beide unbrauchbar.

15 Zoll ist zum Rumtragen und fuer Hoersaaltische zu gross und Spiegeldisplays sind fuer jede Art des ernsthaften Arbeitens gerade unterwegs oder in irgendwelchen Uni-Cafes oder so ungeeignet.

Wenn ich mir so angucke, was unsere Studenten so an Notebooks in der Uni wirklich verwenden, dann sind die 15-Zoll-und-groesser-Geraete die Ausnahme, die dann meist auch nur gezielt zu Praesentationen oder so mitgebracht werden.

Ich wuerde von daher eher in Richtung 12-13 Zoll suchen und auf jeden Fall ein mattes Display bevorzugen. Konkrete Geraete kann ich dir allerdings nicht empfehlen, weiss aber, dass sowohl HP als auch Lenovo vernuenftige Geraete bauen.

Viele Gruesse,

Jan

Hast du den Thread gelesen oder nur die Überschrift? Ich behaupte mal letzteres..
 
mhhh, 500-700 euro, man soll alles mit machen können und kein plastikbomber? praktisch unmöglich. ich denke mal in erster linie soll das notebook zum arbeiten sein. allein schon aus diesem grund würde ich auf ein anständiges display setzen. 1600*900 sollte es bei 15 zoll schon sein (ua auch weil von filme schauen die rede ist). im bereich um 600 euro gibts keine anständige grafikkarte, erst recht nicht für bf3. sicherlich versuchen viele hersteller den spagat und bauen rechner zusammen, die nichts ganzes und nichts halbes sind. da der sohn ja momentan auch schon spielen kann, würde ich eher zu einem soliden notebook greifen. spielen kann er an dem rechner den er jetzt auch nutzt.

unter den gesichtspunkten würde ich ein business-notebook nehmen wie das lenovo T520, was natürlich zu teuer ist. aber wenn ich mich nicht irre, ist das L520 "baugleich" und liegt in der preisklasse.

Systemkomponenten
Intel Core i3-2350M Prozessor (2,3 GHz, 3 MB L3)
Original Windows 7 Home Premium 64
Original Windows 7 Home Premium 64 Deutsch
15,6 Zoll HD+ (1600 x 900) Anti-Glare-Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung, fähig für mobiles Breitband
Mobile Intel HM65 Express Chipset mit integrierter Intel HD Graphics, fähig für mobiles Breitband
4 GB PC3-10600 DDR3-SDRAM 1.333 MHz SODIMM-Speicher (1 DIMM)
Tastatur, Deutsch
Festplattenlaufwerk mit 320 GB, 5.400 U/min
Wiederbeschreibbare DVD
Lithium-Ionen-Akku mit 6 Zellen (2,6 Ah) - Dual-Modus
Länderspezifisches Paket, Deutschland
Bluetooth 3.0
ThinkPad b/g/n
Integriertes mobiles Breitband - Upgrade möglich


macht 685 euro. der T520 hat einen mSATA steckplatz für ssds, ich nehme an der L520 hat den auch, allerdings bietet lenovo keine möglichkeit an, diesen zu konfigurieren. aber das kann man ja selber nachrüsten.

das notebook ist zum spielen natürlich nicht geeignet, ansonsten ist es von hochwertiger qualität (kein plastikbomber) und für einen lehrling durchaus geeignet.
 
Hi,

Hast du den Thread gelesen oder nur die Überschrift?

Ich habe selbstverstaendlich beides gelesen. Ich habe den Fokus aber nur anders gesetzt und ich weiss, wozu man Notebooks in der Ausbildung einsetzt bzw. wie sie real verwendet werden. Ich habe die Anfrage ferner so interpretiert, dass das ARBEITEN bzw. die Ausbildung im Fokus stehen und das Spielen der Nebenzweck ist.

Fuer den stationaeren Einsatz zu Hause koennte man ein kleines Notebook auch noch mit einem externen Monitor ausstatten.

Von dem Versuch, ein wirklich spielfaehiges Notebook als ein Arbeitsgeraet einzusetzen, das man auch mit zur Uni nimmt und dort ernsthaft verwenden will, kann ich nur abraten. Wenn das Spielen wirklich einen so grossen Fokus hat, wuerde ich einen spielfaehigen PC + ein 12-Zoll-Netbook kaufen (das sprengt dann aber das Budget).

Viele Gruesse,

Jan
 
Nimm was ohne Grafikkarte, die intel und amd chips beim i3aufwärts(amd ist afaik stärker in der spieleleistung) reichen auch für etwas aufwändigere Sachen, aber wenns ernsthaft fürs Studium/ausbildung gedacht wäre...naja dann wäre das beste garkeins denn damit lernt man in der Uni am meisten!:D

Ansonsten schließe ich mich habichtfreak an, brauche das kein 2.mal widerholen
 
Das ist natürlich ein sehr speizieller Fall. Als Fachinformatiker ist man ja doch darauf angewießen etwas wirklich passendes zu haben.

Vl. schenkst du einen Gutschein, denn so richtig wird er ja erst nach einigen Wochen Ausbildung merken welches Book so richtig passt.

An sonsten schließ ich mich mal habichtfreak an und würde ein mattes Display mit ordentlicher Auflösung gerade fürs Arbeiten für wichtiger halten als die Spieleleistung.

Also eher sowas z.B.
http://www.campuspoint.de/shop/notebooks/hrst/lenovo/5015a29.html
 
Hi,

naja dann wäre das beste garkeins denn damit lernt man in der Uni am meisten!

Wuerde ich nur zum Teil so sehen. Das Argument trifft natuerlich vollkommen zu, wenn man das Ding nur verwendet, um in VLs zu chatten, zu spielen oder webzusurfen, aber es wird schon deutlich schwaecher, wenn es darum geht, sich zwischen den VL nicht um zu wenige zu schlecht gewartete und zum Teil uralte Poolrechner pruegeln zu muessen, sondern diverse Aufgaben einfach erledigen zu koennen. Wenn es dann noch um spezialisiertere Veranstaltungen geht (z.B. Projekte), ist ein eigenes Notebook ziemlich hilfreich.

Zumindest sind das meine Beobachtungen, die allerdings nicht aus Studentensicht sind, sondern von der anderen Seite. Bei unseren Studis (vor allem im Master Informatik) sind die Trends da ziemlich eindeutig: Grosse Notebooks (15 und groesser) haben die wenigsten (und das auch nur ganz selten wirklich im Einsatz), 12/13 sind ziemlich haeufig anzutreffen und auch der Anteil der Netbooks ist enorm hoch.

Viele Gruesse,

Jan
Ergänzung ()

Hi,

Vl. schenkst du einen Gutschein, denn so richtig wird er ja erst nach einigen Wochen Ausbildung merken welches Book so richtig passt.

Diese Idee ist richtig gut! Vor allem weiss er dann, was die Uni an Technik hat und kann mit Kommilitonen aus hoeheren Semestern reden, um zu sehen, was sich da bewaehrt.

Um noch einen Aspekt zu ergaenzen: Zumindest bei uns ist die Ausstattung mit frei benutzbaren Steckdosen recht schlecht. Ein Geraet sollte also schon in der Lage sein, wenigstens so fuenf oder sechs Stunden auf Akku zu laufen.

Viele Gruesse,

Jan
 
WOW,

die Resonanz ist ja beachtlich. Vielen Dank für Eure Meinungen. Ich glaube ich werde die Alternative mit dem Gutschein wählen, da ja die beiden von mir genannten Notebooks anscheindend nicht so geeigent sind.

Trotzdem lese ich aus den Beiträgen, dass die beiden Marken HP und Lenovo, schon zu den "Besseren" gehören. Dies ist ja mal gut zu wissen, wenn man irgendwann doch noch mal eines kauft. Gibt es Marken außer "Acer", die man hinsichtlich der Verarbeitung meiden sollte?
 
Packard Bell (Untermarke von Acer), Medion und generell die Billigserien (wie bei Lenovo die G/B-Serie oder bei HP das 630/635). Auch sind die Businessmodelle immer besser als die Consumermodelle (bei Lenovo sind die ThinkPads besser als die Ideapads und bei HP sind die Elitebooks sehr viel besser als die Pavilions, das lässt sich auch auf Dell übertragen).
 
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