News Seagate präsentiert „schnellste Festplatte der Welt“

@RaptorTP: Eine 200 GB SLC SSD kostet bei HP z.B. so um die 3000 Euro pro Stück. Der Preis steigt praktisch linear zur 400 GB Version. 800 GB gibt es mit MLC Zellen, da ist der Preis pro GB etwas geringer.
 
Kann mich mit der Hybrid-Technik auch nicht anfreunden, zumal es bei uns so ist, dass der Schrei nach Performance langsam immer lauter wird. Große Kapazitäten sind dank Storage-System kein Problem und die sind sowieso auch abwärtskompatibel zu SATA. Da baue ich doch lieber eine SSD ein und bin mir dann sicher, dass es immer schnell läuft, als zu hoffen, dass ich nen Cache-Hit bei lächerlichen 16 GB habe.

Zumal es mittlerweile völlig Wurst ist ob die Dinger nur 3 oder 5 Jahre halten, danach wird sowieso wieder alles ausgetauscht. Für kleine Unternehmen mag das ja interessant sein, aber die können sich ja nichtmal ne Enterprise HDD leisten. Also entweder richtig oder garnicht.

Übrigens kann ich das bestätigen, dass manche SSD nur als "Enterprise" gelabelt und teuer verkauft werden, wenn man die Dinger mal mit Tools ausliest, entdeckt man schonmal, dass es sich um normale Micron SSDs handelt. Man zahlt also quasi nur die extra Garantie.
 
Manche verstehen offensichtlich nicht, das eine SSD mit MLC-Flash für Enterprise völlig ungeeignet ist. Stellt ihr vor, wie lange würde so eine SSD (mit 3000 P/E-Zyklen) als Server-Platte halten. Also wenn ihr vergleichen wollt, dann mit SLC-Flash basierten SSDs (und die kosten extrem viel teurer).
 
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@ DunklerRabe

Danke für die Info !

Da wird einem ja schwindelig - schön das man sowas für daheim nicht brauch ;)

Grüße
 
@b4e5ff3d9e

Es gibt auch Enterprise MLC SSDs, die sind etwas günstiger. Klar kostet soetwas trotzdem Geld, egal ob MLC oder SLC. Aber entweder man will Performance oder man lässt es :)
 
@BunkerFunker

eMLC ist zwar günstiger als SLC, aber auch nicht viel langlebiger als Standard MLC (in der Richtung von 10000 P/E-Zyklen). Als Server-Plate immer noch meistens ungenügend.
Kein Wunder das der Markt für mechanische Festplatten gesund und munter bleibt.
 
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Manche verstehen offensichtlich nicht, das eine SSD mit MLC-Flash für Enterprise völlig ungeeignet ist. Stellt ihr vor, wie lange würde so eine SSD (mit 3000 P/E-Zyklen) als Server-Platte halten. Also wenn ihr vergleichen wollt, dann mit SLC-Flash basierten SSDs (und die kosten extrem viel teurer).

Quark. Wieso denn? Wenn ich eine MLC SSD als L2ARC unter ZFS konfiguriere, so dient diese als Lesecache. Dieser wird nur einmal gefüllt mit den Daten die am meisten angefragt werden.
Fürn den Schreibcache (ZIL) sollte ich dann vllt was längerlebiges einsetzen.

Aber ist es nicht Schwachsinn teuren SLC Speicher für Lesecaches zu nehmen?;) Da brauch ich ihn nicht.

Ich bleibe dabei: Durch den Zukauf von Flash Speicher will man seine HDDs auf dem Papier etwas aufwerten.

Zumal der Cache beispielsweise auch nix nützt je nach Anwendungsfall. Wenn auf der ganzen Platte immer zufällig irgendwelche Daten angefragt werden kann da auch nix gecached werden fürs nächstemal.
 
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@Bogeyman
Ich weiß das die Welt nicht schwarz und weiß ist :)
Ob in manchen Enterprise-Anwendungsfällen MLC SSDs verwendbar sind, ändert nichts an die Sache, das mechanische Festplatten generell unumgänglich sind.
 
rony12 schrieb:
Die sollen ihre Arbeitskraft lieber in die verbesserung von SSDs stecken...

SSD ist schon wieder veraltet ;) Inzwischen speichert man Daten ja auf Kristall ähnlichen Datenträgern.... und da wird Lesen&Schreiben sicher auch bald alles machbar sein ;)

So ist das halt mit dem Fortschritt... was heute Modern ist wird Morgen überaltert sein
 
@-=Ryo=-

Veraltet sicherlich noch nicht. Allerdings wird es die SSD nicht so lange "geben" wie die HDD, da es bereits "bessere" Technologien gibt.
 
b4e5ff3d9e schrieb:
eMLC ist zwar günstiger als SLC, aber auch nicht viel langlebiger als Standard MLC (in der Richtung von 10000 P/E-Zyklen). Als Server-Plate immer noch meistens ungenügend.
Das stimmt doch so überhaupt nicht. Die eMLC von IMFT werden mit 30.000 P/E Zyklen angegeben und das ist selbst für eine Server Platte nicht so wenig. Und da nicht jeder Server auch gleich automatisch eine hohe Schreiblast auf seinen Platten verursacht, gibt es sogar Enterprise SSD mit TLC, für welches dann nur 1000 Zyklen garantiert werden. Bei einem Server der nur ein paar Log schreibt, reicht das aber auch mehr als lange genug und als Storge für eine Datenbank mit viel Transaktionen wird das hoffentlich keiner nehmen wollen.
Ergänzung ()

Die Intel DC S3700 hat eMLC, auch wenn Intel es HET-MLC (High Endurance Technology) nennt und ist dafür ausgelegt das 5 Jahre lange täglich das 10fache der Kapazität mit 100% random 4k beschrieben werden kann. Das ist der Worst-Case und dann kommen da immer noch 1,8 PB bis 14,6 PB für die Modelle mit 100GB bis 800GB zusammen. Das ist auch in Enterprise Anwendungen eine Menge Holz und es wird nicht so viele Anwendungen geben, wo wirklich so viel mehr anfällt und wenn, dann gibt es für diese Fälle ja auch immer noch SLC SSDs.

Die schnellste Festplatte der Welt ist diese Seagate aber nur, wenn man dafür Benchmarks zugrunde legt, die auch entsprechned vom NAND Cache profitieren und eben keine SSDs zum Vergleich heran zieht. Wie praxisgerecht das dann ist, wird vom jeweiligen Einsatzfall abhängen.
 
wie lange halten diese neuen platten eigentlich? ich habe alte IDE mit über 10 Jahren Laufleistung und das waren preiswerte.
 
Anhalter62 schrieb:
wie lange halten diese neuen platten eigentlich? ich habe alte IDE mit über 10 Jahren Laufleistung und das waren preiswerte.

Aber die sind weder so groß noch so schnell. Die Haltbarkeit dieser und eigentlich aller Platten ist normalerweise so groß, dass man sie austauscht bevor sie eine Chance haben an Alterschwäche einzugehen. In Relation gesehen halten die also ewig.
 
erzählt mir hier Nichts mit geringer Lebensdauer von SSDs :D
Meine Samsung 830 64 GB hab ich kurz vor Weihnachten 2011 bekommen , seitdem hat sie rund 2600 Stunden Betriebsdauer und hat noch nie gezickt :)

Ich bin der Meinung , dass die Lebensdauer der SSDs ja auch von Hersteller und Preis abhängt.
kauft man eine 500GB SSD für *übertriebener Wert* 60€ , dann ist es doch klar , dass diese schneller den Geist aufgibt weil man davon ausgehen kann , dass eventuell , bzw. mit größter Wahrscheinlichkeit billigere Teile verwendet wurden.
 
@iJerkface:
Lebensdauer einer SSD hat nichts, oder nicht viel, mit der Anzahl der Betriebsstunden zu tun.
Zunächst einmal sind 2600 Betriebsstunden absolut garnichts, das Ding ist ja quasi noch neu. Und darüber hinaus geht es um die Menge an geschriebenen Daten, denn die sorgt für die Alterung der Flashzellen.
 
DunklerRabe schrieb:
Lebensdauer einer SSD hat nichts, oder nicht viel, mit der Anzahl der Betriebsstunden zu tun.
Erzähle das mal jemandem, der noch eine von den alten mit dem Intilinx Barefoot Controller hat :evillol:
Der Controller frisst die P/E Zyklen im Idle wie nichts gutes, da kommen öfter mal Write Ampilfications von über 100 zutage. Aber bei modernen SSDs sollte das jetzt kein Thema mehr sein und Deine Aussage stimmen.
DunklerRabe schrieb:
es um die Menge an geschriebenen Daten, denn die sorgt für die Alterung der Flashzellen.
Eben und was SSD so abkönnen, sieht man ja gut um Dauerschreibtest auf xtremesystems.org, das sind Datenvolumen die kaum ein Heimanwender in den 5 oder 10 Jahren zusammen bekommt, die man seine HW maximal nutzt. Die Haltbarkeit von NANDs bei einer SSD die als Systemlaufwerk genutzt wird, ist also sicher nicht das Thema, bei der Verwendung als Cache, wo ja nur wenige GB NAND drauf sind und ggf. alle geschriebenen und/oder die öfter mal gelesene Daten immer wieder neu geschrieben werden, sieht das u.U. schon anders aus. Da ja auch die Schreibzugriffe zähle und alles sich auf recht wenig NAND verteilt, kommen da schon schnell die Zyklen zusammen.
 
DunklerRabe schrieb:
Diese SSHD Geschichten nerven mich zusehends. Meiner Meinung nach setzen die Hersteller hier auf das komplett falsche Pferd. Die Entwicklung und Produktion dieser Laufwerke bindet sinnloserweise Resourcen. Ich sehe einfach den Markt für diese Laufwerke nicht.

HDDs im Enterprise Bereich sind doch Verbrauchsmaterial, da wird doch nicht langfristig gekauft, sondern fürs nächste Jahr. Wenn ein Server jetzt schnelle Platten braucht, dann kann man nicht abwarten, ob nächstes Jahr passende SSDs dafür rauskommen, die muss man gleich kaufen.
Deshalb sehe ich kein Problem, wenn man jetzt eben mit 10.000 Umdrehungen und SSD-Cache günstig schnelle Laufwerke anbieten kann. Nächstes Jahr werden sie dann vielleicht von reinen SSDs abgelöst, macht doch nichts.
 
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