News Seltener nervige Cookie-Banner: EU will jetzt lieber Regelung auf Browser- oder OS-Ebene

Diese Einblendungen nerven doch nur, die liest sich niemand durch, die will nur jeder so schnell wie möglich wegklicken weil sie was verdecken.

uBlockOrigin blockt den nutzlosen Müll bei mir einfach weg, ich sehe diese nutzlosen Einblendungen zum Glück nur selten.

Ich begrüße daher jedwede Änderung, um den Schwachsinn zu reduzieren oder zu automatisieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy
I still don't care about cookies + ublock Origin und dann kann ich das Internet betreten. Alles andere ist reine Quälerei
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy
dh9 schrieb:
Was hat man denn dagegen unternommen? Ausser irgendwelche Banner einzublenden? Kontrolliert ob der Datenschutz eingehalten wird, wurde doch nie?
Eine gesetzliche Grundlage geschaffen, dass man überhaupt entscheiden konnte, ob man getracked wird oder nicht.

D0m1n4t0r schrieb:
Was soll mit dem Cookie passieren? - Immer erlauben - Immer blockieren - temporär erlauben und nächste mal nochma nachfragen - temporär blockieren und nächste mal nochma nachfragen"

So und nach 1-2 Wochen hatte man dann ne wunderbare erlernte Liste und es kamen fast nie wieder nachfragen wegen cookies.

Dann kam diese bescheuerte EU Regelung die wir aktuell haben ...

Aktuell hab ich eingestellt dass beim beenden des Browsers alle Cookies und alles an Site Data automatisch gelöscht wird.
Da hält sich wieder einer für den allerschlausten und meint er würde Tracking mit dem Löschen von Cookies stoppen.
Wir sind hier doch auf computerbase und nicht auf computerbild, oder?
1. Tracking funktioniert auch ohne Cookies
2. Die Dialoge behandeln allgemein die Verarbeitung von persönlichen Daten über Tracking hinaus
Ergänzung ()

Flutz schrieb:
I still don't care about cookies + ublock Origin und dann kann ich das Internet betreten. Alles andere ist reine Quälerei
uBlock Origin reicht.
Mit "I still don't care about cookies" bindest du dir nur selbst einen Bären auf, der Tracking akzeptiert, während du mit uBlock einfach den Consent-Dialog-Filter nutzen kannst um die Zustimmung zu verweigern
Ergänzung ()

wrglsgrft schrieb:
Wie schon erwähnt wurde sollte man eher "I still don't care about cookies" verwenden.
nein, sollte man nicht, weil man sich damit Tracking ins Haus holt, s.o.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Surtur, Seven2758 und wrglsgrft
Termy schrieb:
Krik schrieb:
Ich nutze Consent-O-Matic in Kombination damit, dass alle* Cookie beim Beenden des Browsers automatisch gelöscht werden.
Eigentlich reicht es in uBlock Origin eine der beiden Cookie-Hinweis Filterlisten (EasyList/AdGuard) zu abonnieren. Ich hab mit der EasyList-Variante das I Don't Care ... Plugin ersetzt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Termy und KitKat::new()
Avatoma schrieb:
Die ganze Datenschutz-Scheiße ist einfach nur extrem lästig und behindert jegliche Innovation. Und dann lässt sie auch noch im Privatleben massiv leiden., wie hier im Beispiel.
Massiv leiden = einen Haken im Browser oder im OS statt bei jeder Website setzen...

Grundgütiger, wie schnell so mancher Wutbürger hier Schaum vorm Mund bekommt, wenn nur die Abkürzung "EU" erwähnt wird...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Metalveteran, MonteDrago, KitKat::new() und eine weitere Person
Vulvarine schrieb:
Cool, vor allem auch für kleine Website-Betreiber.
Diese ganzen DSGVO-Hürden und Cookie-Banner Geschichten nerven schon hart...
Was für Hürden?
Cookie-Banner brauchst nicht, wenn du nicht Cookies setzt, die du gar nicht für die Webseite brauchst.
DSGVO macht dir auch keine Hürde, wenn du nicht die Nutzer*innen trackst bzw. persönliche Daten verarbeitest, die du gar nicht verarbeiten musst.
Einzig musst du Kunden informieren was du mit den Daten deiner Kunden anstellst, wie schlimm.

Das Problem liegt nicht bei der DSGVO sondern bei euch selbst.
Ergänzung ()

Dr. MaRV schrieb:
Gegen diesen überflüssigen Irrsinn zu sein, hat nichts mit Desinteresse an Datenschutz zu tun.
doch, nebenbei zeigst du auch dein Unwissen über die DSGVO und Tracking
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy
KitKat::new() schrieb:
sollte man nicht, weil man sich damit Tracking ins Haus holt
Also verstehe ich das richtig, dass damit
In most cases, the add-on just blocks or hides cookie related pop-ups. When it's needed for the website to work properly, it will automatically accept the cookie policy for you (sometimes it will accept all and sometimes only necessary cookie categories, depending on what's easier to do).
eben im Zweifelsfall cookies akzeptiert werden, die ich nicht haben will, weil das Add-On im schlimmsten Fall "Accept All" nimmt?
 
wrglsgrft schrieb:
eben im Zweifelsfall cookies akzeptiert werden, die ich nicht haben will, weil das Add-On im schlimmsten Fall "Accept All" nimmt?
ja, aber nicht nur cookies - die DSGVO Dialoge befassen sich mit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten. Das kann mit Cookies passieren, ist aber nur eine von vielen Möglichkeiten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: wrglsgrft
gibt sogar ne viel effektivere Variante.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 192.168.178.1
Hä? Do not Track hat exakt alles vor Jahren geregelt.
Die EU sollte mal besser zielgerichtete Werbung komplett verbieten. Dann hört auch das elendige tracking auf.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy
RaptorTP schrieb:
also wer da kein AddOn im Browser für hat, hat sowieso die Kontrolle über sein Leben verloren.
Das exakte Gegenteil ist der Fall.

Wer AddOns für so etwas nutzt gibt freiwillig seine kompletten Surf-Daten in fremde Hände.

Auf der einen Seite irgendwelche Cookies verteufeln und auf der anderen Seite aber alles irgendwelchen AddOn-Entwicklern zu Füßen legen.

Manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
 
Ich sehe das eher negativ. Denn es geht ja nicht darum, das es dann keine Cookies mehr gibt. Es soll nur zentral eingestellt werden können.
Das Problem ist aber, das es dann wahrscheinlich Webseiten geben wird, die dann nicht funktionieren.

Denn jetzt ist es so, das ich bei diversen Websiten meist selber einstelle, ''nur unbedingt erforderliche Cookies''
manchmal ist das aber viel zu aufwendig, manchmal geht das auch nicht, da stimme ich letztendlich doch allem zu.
Wenn ich jetzt aber einmal zentral im zb Browser einstellen kann, ''nur notwendige Cookies'', dann wird es Websites geben, die nicht mehr funktionieren, es sei denn, ich stelle zentral wieder ein ''alle Cookies akzeptieren'', damit die Webseiten wieder funktionieren. Damit ist es dann aber negativer als jetzt, wenn ich zumindest bei einigen Webseiten ''nur notwendige Cookies'' einstellen kann, und nicht alle Cookies akzeptieren muss.
 
Botcruscher schrieb:
Die EU sollte mal besser zielgerichtete Werbung komplett verbieten. Dann hört auch das elendige tracking auf.
Es braucht keine Cookies zum Tracken (cookieless tracking). Do-Not-Track ist außerdem tot. Im Firefox wurde es schon vor mehreren Versionen entfernt.
Man trackt heute bspw. mit Systemprofilen. Es wird erfasst, mit welchem Browser, welchem OS, CPU, Auflösung usw. du eine Webseite besucht, anhand der Daten wird eine User-ID über dich erstellt und der Seitenbetreiber kann dich bei erneutem Besuch der Seite wiedererkennen. Diese Methode nennt man device fingerprint tracking und ist nur eine von mehreren Methoden.

Hier sind mehr Informationen: https://www.cassini.de/inspire/cookieless-tracking-das-ende-des-consent-chaos
 
Cerberus69 schrieb:
Keine gute Idee, der Dev des Addon hat dieses schon vor einer Weile verkauft. Die Firma die jetzt dahinter steht hat keinen guten Ruf. Lieber die Fork nehmen, die ist sauber

Auf der GitHub Seite vom Fork steht:

"This extension has been acquired by Avast (which itself has been acquired by Gen Digital Inc., a large tech conglomerate) and I simply don't trust Avast with my data."

Das finde ich jetzt insbesondere bei diesem Addon ironisch. Welcher Teil von "Mir ist *****ssegal wer meine Daten erhebt", wurde jetzt nicht verstanden?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: KitKat::new()
Grestorn schrieb:
Wer AddOns für so etwas nutzt gibt freiwillig seine kompletten Surf-Daten in fremde Hände.
good luck and have fun xD

Wayne. Der Zug ist abgefahren.
Für welchen Müll man heute schon einen Account braucht.

Da mach ich meist erst mal eine 10min Mail und nur wenn ich es für gut befinde gibt es dann auch meine echte E-Mail Adresse.

Da wird auch immer wieder von Data Leaks erzählt.
Wahrscheinlich eher was von Datenaustausch gegen Kohle.

Die wollen alle nur dein bestes ... dein Geld.

Ich bin nicht anfällig für Werbung obwohl ich gerne auch mal Impulskäufe tätige.

Wenn man sich meine "Surfdaten" abgreifen möchte, dann bitte im Hintergrund ohne das als was flackert, aufpoppt oder dergleichen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dr. MaRV
@RaptorTP

Es geht nicht um einen Account. Einen Account irgendwo zu haben, ist in meinen Augen kein Problem.

Man macht sich Gedanken darüber, dass irgendwelche Firmen das Surfverhalten einer Person quasi überwachen können. Das ist aber durch die Dezentralisierung des Netzes gar nicht so einfach. Aber immer dann, wenn EINE Instanz quasi ALLE Daten erfasst, wird es richtig kritisch.

Das war z.B. seinerzeit bei Facebook mit den "Like"-Buttons der Fall, die ursprünglich jeden Zugriff einer Person auf eine Seite, die einen Like-Button nur enthalten hat, an Facebook übertragen haben und die damit ein Surf-Protokoll erstellen konnten.

Auch die Surf-Historie, die MS und andere erfassen, sind, wenn sie nicht verschlüsselt werden, extrem kritisch.

Cookies sind dagegen deutlich weniger kritisch, weil sie es eben nicht erlauben, so ohne Weiteres ein Surf-Protokoll zu erstellen.

Ein Add-on wie AddBlocker o. Ä., das angeblich nur abfragt, ob URLs safe sind und wie sie zu behandeln sind, könnte theoretisch auch jede URL, die ihr aufruft, an den Add-on-Betreiber übermitteln.

Prüft ihr eure Add-ons, ob sie das tun?

Und ist Euch klar, dass dadurch an EINER Stelle ein lückenloses Surf-Protokoll von Euch entsteht? Ich meine, es wird natürlich jeder Add-on-Entwickler sagen: "NEIN, wir sind die Guten, wir tun das natürlich nicht!"

Aber wir trauen irgendeinem kleinen Add-on-Entwickler natürlich sofort viel eher als einem großen bösen Konzern wie Google oder MS, richtig?! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Cerberus69, RaptorTP und Janush
Grestorn schrieb:
Ein Add-on wie AddBlocker o. Ä., das angeblich nur abfragt, ob URLs safe sind und wie sie zu behandeln sind, überträgt jede URL, die ihr aufruft, an den Add-on-Betreiber.
Woher hast du den verallgemeinernden Unsinn?

uBlock Origin lädt Filterlisten runter (anpassbare Standardauswahl) und wendet die lokal an. Da wird nichts an die Addon-Betreiber übermittelt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: the_IT_Guy und RaptorTP
@KitKat::new()

Das kann schon sein. Oder auch nicht. Prüfst Du nach jedem Update des Add-ons, ob das weiterhin so ist?

Wie jede SW, die Du auf den Rechner bringst, ist das alles eine reine Vertrauensfrage. Und ICH frage mich da immer, wieso ich irgendeiner kleinen SW-Klitsche, die vielleicht mit ihrem Namen und der Verbreitung ihres Produkts irgendwann Geld machen will, mehr trauen soll als irgendwelchen großen Konzernen.

Dass Google den Zugriff auf Netzwerkverkehr für Add-ons einschränkt (Manifest 3), ist nicht einfach nur böser Wille (wie man ihnen gerne unterstellt), sondern tatsächlich sehr sinnvoll. Denn ich traue da KEINEM Add-on-Entwickler.
 
Zurück
Oben