Seltsame Störungen bei 1&1

Acrylium

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Ich bin seit Jahren Kunde von 1&1 gewesen und habe bei denen auch lange Zeit VDSL 100 gehabt. Nachdem ich allerdings vor knapp 2 Jahren in meine neue Wohnung umgezogen bin, hatte ich plötzlich immer wieder Ausfälle der Internetverbindung - besonders in den Abendstunden ab 19 Uhr. Mein lokales WLAN ging problemlos, doch die Verbindung ins Internet war kurzzeitig immer wieder unterbrochen.

Ich habe also die Hotline von 1&1 mehrfach deswegen kontaktiert, doch dort konnte man keine Störungen oder gar Unterbrechungen an meinem Anschluss feststellen. Einmal habe ich während so eines Ausfalls auch bei 1&1 angerufen, so dass ich weiß dass zumindest die Telefonleitung auch ging.

Irgendwann wurde dann auch mal meine FritzBox ausgetauscht, doch auch das half nicht. Mehrfach die Woche war plötzlich das Internet weg, manchmal nur für wenige Sekunden, manchmal für Stunden. Immer Abends. Tagsüber ging's super und unterbrechungsfrei.

Nun habe ich frustriert den Vertrag gekündigt und bin schon am überlegen, ob ich zu einem anderen Provider wechseln soll oder ob das Problem vielleicht einfach an dem Haus bzw. der Lage in der Stadt liegt und selbst ein Providerwechsel nichts bringen wird.

Habt ihr eine Idee woran solche Störungen liegen können? Sind da bestimmte Provider mehr und andere weniger von betroffen?
 
Man kann hier doch keine Pauschale Antwort geben, woran das liegen könnte.

Schau mal in deinen Log der Fritzbox, stehen dort die Abbrüche?
WLAN? Nutzt LAN-Kabel.
Schalte alle anderen Geräte aus.
Verwende keine Powerlines.
Lade hier die DSL Übersicht, das Spektrum und die Statistik als Screenshots hoch.

Nur um dich mal auf ein paar Ideen zu bringen.
 
Leitungsdaten Fritzbox ? Protokoll ?
 
Das kommt mir sehr bekannt vor.. was sagt die FritzBox und was sagen die Syncdaten der Leitung? Schwanken diese? (also die Leitungskapazität meine ich).. Dann hat der DSLAM eine ordentliche Macke bzw. der Port auf dem du geklemmt bist..

habe eine Woche damit zugebracht die Leute am anderen Ende aufzuklären, was sie denn tun müssten um das Problem zu beheben.. klammheimlich Mitten in der Nacht hat dann einer von der T-Kom einfach mal den Port im DSLAM getauscht.. schau her.. Ruhe wars seit diesem Tag..

P.S. da hatte ich eine Leitungslänge von 180 Metern zum HVT..
 
Zuletzt bearbeitet:
Besteht die Möglichkeit, in der Tel.Dose die, möglicherweise korrodierten, Kabel zu kürzen?
 
werkam schrieb:
Und wie gehst Du momentan online?
Zuhause: Gar nicht. Will jetzt einen neuen Vertrag abschließen, aber stehe aufgrund der bisherigen Schwierigkeiten an diesem Anschluss vor der Frage, welchen Provider ich da am Besten nehme. Unitymedia, Vodafone oder Telekom.
1&1 will ich nicht mehr, die haben es innerhalb von 2 Jahren nicht geschafft, diese seltsamen Unterbrechungen in den Griff zu bekommen.
Andrerseits glaube ich (mit meinem Amatuerwissen) dass alle außer Unitymedia auf der selben Technik basieren und ich daher vermutlich mit Unitymedia die besten Chancen habe, da die ja über den Kabelanschluss ins Haus kommen und nicht über die Telefonleitung.
 
Acrylium schrieb:
Einmal habe ich während so eines Ausfalls auch bei 1&1 angerufen, so dass ich weiß dass zumindest die Telefonleitung auch ging.

Klingt alles sehr merkwürdig. Warst Du noch einer der gefühlten 10 Kunden, die einen echten Telefonanschluss hatten? Wenn nicht, geht das technisch nicht. Und wie Du schon sagst, alle außer UM nutzen DSL. Und Deine Probleme sehen eher danach aus, als hätten sie ihren Hintergrund in der Haus TAE Verkabelung. Dafür ist Dein Provider aber eben nicht zuständig und hilft da auch nicht. Willst Du dem aus dem Weg gehen, bleibt nur UM mit dem Kabelnetz übrig.
 
Hi, ich hatte auch monatelang Probleme mit 1&1 DSL, 3x waren Techniker da und haben die Leitung durchgemessen mit dem Ergebnis das alles ok wäre.... Es waren Monate mit sporadischen DSL-Abbrüchen, manchmal 10x die Stunde, dann wieder lange kaum Probleme, es war einfach nicht vorhersehbar und hatte auch nichts mit irgendwelchen Uhrzeiten zu tun, hatte 4 verschiedene Fritzbox durchprobiert, 1x sogar bei 1&1 tauschen lassen (war ein DSL50000 Anschluß), bis ich letztendlich die Telefonleitung vom Übergabepunkt ausgehend erneuert hatte. Von Stund an 0!!!!!! Probleme mehr.

MfG

bendonsky
 
Genau das, was ich auch geschrieben habe. Die Hausverkabelung ab Übergabepunkt erneuert. Nennt sie APL, ist idR im Keller. Und alles dahinter was dann ins Haus, in die Wohnungen geht, dafür ist der Besitzer der Immobilie zuständig. Nicht Dein Provider.
 
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Ach so. Ja die ist ziemlich neu, denn die wurde samt der Telefondose direkt als ich 2017 dort eingezogen bin gesetzt. Davor gab's dort nicht mal eine Telefondose. Nur dieser uralte APL mit dem Post-Logo darauf hängt scheinbar schon seit Jahrzehnten in dem Keller.
 
Kann aber dennoch die Hausverkabelung sein. Ein Leitung nicht richtig aufgelegt zB.
 
Wäre interessant gewesen zu wissen, ob die DSL-Verbindung tatsächlich unterbrochen war. 1&1 hat katastrophale DS-Lite IPv4-Tunnel. Habe hier seit über einem Jahr immer wieder Mal das Problem, dass alles was über den IPv4-Tunnel geht bis zu einer Minute verzögert ankommt, sofern es denn überhaupt geladen wird. Alles was über IPv6 läuft funktioniert zu diesen Zeiten einwandfrei. Bedauerlicherweise gibt es auch 2019 noch nicht viel was nativ über v6 läuft, Computerbase ist eine der wenigen Ausnahmen.
 
BlubbsDE schrieb:
Und Deine Probleme sehen eher danach aus, als hätten sie ihren Hintergrund in der Haus TAE Verkabelung. Dafür ist Dein Provider aber eben nicht zuständig und hilft da auch nicht.

Übergabe zum Internetanbieter ist die 1. TAE, davor darf der Kunde gar nichts machen.
Also ist auch dieser Part ein Problem des Anbieters und nicht des Kunden.
 
Das galt zur Zeiten der staatlichen Post. Alles hinter dem APL ist Sache des Immobilienbesitzers. Oder hast Du schon mal im Neubau die Telekom Hausleitungen und TAE Dosen verlegen gesehen? Das ist lange Geschichte.

Im Störungsfall tauscht die Telekom mal die erste TAE aus, wenn sie das Problem aus. Aus Kulanz quasi. Aber sie wird nichts an der Leitung machen, ohne sich das bezahlen zu lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt erstens so generell nicht da es davon abhängig ist wer die Leitungen im Haus verlegt hat und noch einige andere Sachen.
Zweitens ist es immer noch so 1. TAE ist der Übergabepunkt davor hast du als Kunde die Pfoten davon zu lassen.
 
Aber der (heutige) Provider ist für die TAE Hausverkabelung auf keinen Fall zuständig.

Und sicher kann ich an die erste Dose dran. Immer vorausgesetzt, man weiß was man tut. Gilt aber immer und überall.
 
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