News Server-Aus bei Spielen: US-Vorstoß fordert Entschä­digung oder Offline-Patch

FrAGgi schrieb:
Wollte mir den Senator mal ansehen um zu gucken, wer der Mann ist, der sich für sowas einsetzt. Leider darf ich aus Deutschland nicht auf seine Webseite zugreifen
Auf der US-Wikipedia findet sich dieser Eintrag: https://en.wikipedia.org/wiki/John_I._Kane

Außerdem scheint mir seine Website gekapert zu sein. Man kommt nach einer Sicherheitsüberprüfung und wohl nach Umleitungen bei einer doch recht obskuren Webseite heraus ... https://www.jhhesa.org/
 
The Land of free mit Verbraucherrechten.
Aber wo wird es hinführen. Die Firmen noch stärker Richtung Live Service und Abos gehen.
Ist doch wie bei der Cookie Richtlinie. Statt es wirklich im Sinne der Verbraucher umzusetzen wird man es noch schlimmer machen.

Zudem Spannend. Du erwirbst auf Steam ja nicht das Spiel sondern die Nutzungslizenz. Ich bin schon länger dafür das Firmen einen Wert angeben müssen, wie lange die Lizenz mindestens gültig sein wird, das wenn Spiele einfach eingestellt werden, man sich darauf berufen kann.
 
Ist das nicht obsolet ? Wir haben doch gelernt: Wir kaufen keine Spiele. Wir kaufen nur Lizenzen für die Nutzungsdauer. Gehört ja gar nicht uns, also haben wir auch kein Anrecht auf Server :)
 
Find ich gut.
 
Endlich! Ich hoffe das wird zwingend eingeführt. Die aktuelle Auslegung der Gesetzeslage und der Lizenz-Thematik benachteiligt Verbraucher einseitig, und zwar deutlich. Gerne auch Comnunity-Server zwingend ermöglichen bei Multiplayer-Spielen, hier fallen dann keine weiteren Kosten für die Herausgeber an und die Spieler nehmen das Thema selbst in die Hand :-)

LG

Micha
 
Ich begrüße das Vorhaben!

Gerade die dritte Option fällt vergleichsweise streng aus. Die Rückerstattung soll dem höchsten Preis entsprechen, zu dem der Betreiber das Spiel in den zwölf Monaten vor dem Ende des Dienstes angeboten hat. Weniger als 25 Prozent des ursprünglichen Verkaufspreises dürften es in keinem Fall sein.
Ich sehe schon kommen, dass das Spiel dann in den letzten 12 Monaten krass rabattiert wird bzw. genau diese 25 Prozent kosten wird, damit der Publisher (?) hier möglichst wenig zahlen muss - sofern er sich für die dritte Option entscheidet

Weitere Frage:
Könnte man das dann rückwirkend gelten lassen? Vielleicht für The Crew????
 
DrakeHamString schrieb:
Könnte man das dann rückwirkend gelten lassen? Vielleicht für The Crew????
Mal davon abgesehen, dass das Ganze ja noch weit von einer möglichen Umsetzung entfernt ist und wenn dann sicher erstmal nur für den US Markt gelten würde, halte ich es für absolut unwahrscheinlich, dass das rückwirkend umgesetzt werden wird.
 
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@DrakeHamString: Waere es das wirklich? Im Falle von The Crew?
Fuer das Spiel hat sich doch kaum eine Sau interessiert. Ubisoft hat das ja nicht eingestellt weil es so viele Spieler hatte.... Nach allem was man so mitbekommen hat, war das ein Rohrkrepierer.
 
Das würde ich sehr begrüßen!
Nicht wenige Spiele sind künstlich an einen Server beziehungsweise online gebunden, obwohl sie auch leicht und schnell ohne dem funktionieren, nur als Beispiel Diablo 3, daher bin ich ein Freund von einem offline Patch.
Irgendwann verliert jeder Hersteller/Inhaber die Lust Spiel XYZ weiter zu unterstützen, selbst wenn sie sehr lange unterstützt werden, und nicht jedes Spiel wird vom Inhaber dann für GOG quasi freigegeben.
Selbst ohne Serverzwang sind schon viele Spiele komplett verschwunden, hier denke ich zum Beispiel an Emperor Schlacht um Dune, auch das Spiel kam danach auf keiner Plattform mehr, auch nicht auf GOG, was auch ein Unding ist, also alte Spiele sterben zu lassen um die Nachfolger besser verkaufen zu können.
 
Mondgesang schrieb:
Ich kann mir vorstellen, dass in den Vertragsbedingungen, die du als Nutzer abschließt, genau beschrieben steht, was du da erwirbst. Vermutlich eben NICHT das Medium, sondern das Recht, dieses über die angebotene Plattform zu konsumieren.
Nicht alles, was in einem Vertrag steht, ist gültig und noch weniger muß man es hinnehmen. Man sollte immer schreieb, wenn es gegen Nutzer geht. Ich kann auch nichr verstehen, wie Nutzer hingehen können und Anbieter verteidigen.
 
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Die Idee ist gut, die Industrie findet da aber garantiert Schlupflocher. Dann steht bei EA halt im Kleingedruckten, dass man für seine 70Eur ein 2-Jahres Abo abschließt, das während der Laufzeit die Nutzungslizenz für Titel X beinhaltet.

Damit das wirklich greift muss man wohl erst gesetzlich den Digitalen Besitz mit entsprechenden Besitzrechten definieren und es Herstellern untersagen den digitalen Handel mit künstlichen Beschränkungen zum Nachteil des Kunden zu behindern.
 
Erst mal abwarten. Begrüßen würde ich es, wenn sowas kommt und es dadurch in der EU auch weitere Wege öffnet, sprich SKG dann erneut einen Versuch wagen kann. Wäre gespannt, wie das bei den Gacha Games ist.
 
Mondgesang schrieb:
Ich kann mir vorstellen, dass in den Vertragsbedingungen, die du als Nutzer abschließt, genau beschrieben steht, was du da erwirbst. Vermutlich eben NICHT das Medium, sondern das Recht, dieses über die angebotene Plattform zu konsumieren.
Per se steht das oftmals mit drinnen.
Jedoch suggerieren zB Kaufen Buttons und die Beschreibungen etwas anderes und überraschende Klauseln in zB AGBs sind in (einigen/allen?) EU Staaten eigentlich verboten.

Dazu kommt, dass die Anbieter das unterschiedlich handhaben, bei Steam habe ich zB noch Zugriff auf Spiele, die heute gar nicht mehr darüber verkauft werden während Sony gekaufte Filme komplett entfernt hat.

Bin kein Jurist, doch erscheinen mir als Kunde die Ausgestaltung und (Lizenz)Rechte oftmals ähnlich problematisch wie so manche Cookiebanner- und Kündigungs-Umsetzungen.
 
Melvyn schrieb:
Dazu kommt, dass die Anbieter das unterschiedlich handhaben, bei Steam habe ich zB noch Zugriff auf Spiele, die heute gar nicht mehr darüber verkauft werden während Sony gekaufte Filme komplett entfernt hat.
Ich glaube, dass das weniger an Sony liegt, sondern eher an der Filmindustrie. Nicht dass ich Sony in Schutz nehmen will, aber sie haben in ihren Benachrichtigungen ja auch geschrieben, das deren Lizenzgeber nicht mehr will.
Das gleiche, also nachtraegliches Entfernen gekaufter Filme und Serien ist so wie ich das mitbekommen habe quasi allen Platformen schon passiert: Microsoft, Google, selbst Amazon. Alle haben gekaufte Filme/Serien entfernt. Oder den Vertrieb ganz eingestellt ohne eine Uebertragungsmoeglichkeit.
Man mag den Vertriebsplatformen vorwerfen, dass sie schlechte Vertraege mit den Studios geschlossen haben. Aber vermutlich haetten sie "wasserfeste" Vertraege nie bekommen.

Die Musikindustrie hat ja auch dafuer gesorgt, das einige Spiele nachtraeglich beschnitten wurden. So flog ja lizensierte Musik aus GTA. Das hat Rockstar sicherlich auch nicht freiwillig gemacht.
 
Ich hoffe, dass dies bei uns kommt. Jedoch werden dann viele Spielehersteller auf Abo umstellen. Selbst Single-Player-Missionen/Spiele. Da müsste man diese beiden Modis trennen und gegebenenfalls halber Preis machen. Früher hatten die Spiele keine dieser Gängelungen. Heute ist das Standard. Auch Beta-Tester. Das Produkt reift beim Kunden. Dabei würde es genug Tester geben, die vorab ohne Geld bestimmt testen würden. Dafür bekommen sie das Spiel umsonst oder 24 Monate kostenloses Abo mit allem drum und dran. Aber man kennt ja die Mattscheibe vom Management.
 
Bei Filmen und Musikstücken Online kann ich das ja noch verstehen. Das ist wie mit einer gekauften Kinokarte oder Eintrittskarte für ein Konzert, die gelten ja auch nicht ewig, sondern bloß für den Veranstaltungstag.

Will ich mehr, muss ich mir einen Film- oder Tonträger kaufen und für diesen ebenso ein geeignetes Abspielgerät. Klar möchte man diese Folgeausgaben gerne auf jemand anders abwälzen. Aber ebenso klar ist auch, dass dieser andere Jemand etwas dagegen haben dürfte.

Man würde also gerne den Film oder das Konzert Online auf einem Server liegend kaufen und die Folgekosten bis zum jüngsten Tag auf den Verkäufer abwälzen. Tja, nur sitzen diese eben derzeit am längeren Hebel und ob sich daran jemals etwas ändern wird, habe ich so nicht recht im Gefühl. Da fehlt mir eindeutig die Zuversicht.

Aber es gibt ja eben auch Alternativen mit Folgekosten, für die ich selbst aufkommen muss.

Und bei den Spielen muss man sich dann ebenso auf solche konzentrieren, für die es (noch) physische Träger, also DVDs gibt. Aber ob die sich dann auch in 10, 15, 20 Jahren auf den dann modernen PCs spielen lassen? Wer weiß? Denn die Technik wird ja auch in Zukunft nicht stehen bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ranayna schrieb:
Ich glaube, dass das weniger an Sony liegt, sondern eher an der Filmindustrie. Nicht dass ich Sony in Schutz nehmen will, aber sie haben in ihren Benachrichtigungen ja auch geschrieben, das deren Lizenzgeber nicht mehr will.
Das kann gut sein, dafür weiß ich zu wenig darüber.
Ich wollte nur mit dem Beispiel darauf hinweisen, dass neben versteckten/unklaren Angaben (von Buttons, AGBs etc.) auch Unterschiede zwischen digitalen Medien sowir Anbietern existieren können, sodass man auch nicht immer einen auf den anderen schließen kann, was es für Kunden umso undurchsichtiger machen kann.
 
Ich bin mega gespannt.

Finde Geld zurück eher unnötig hoch. Sondern eher offline Patch oder moglichkeit selbst ein Server für die Dienste zu hosten. Reicht auch wenn sie etwas Doku rauswerfen oder so. Gibt genug findige Leute die dann was basteln damit es weiter funktioniert.

Aber halt bei allen digitalen wo man eine Einmalzahlung für eine Software getätigt hat. Die man öfters nutzen kann. Nicht wie beim Kinoticket einmal.

Bei Abo Modellen oder streaming Diensten kann ich verstehen das es danach kein offline Funktion gibt. Das wäre wiederum absurd.
 
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