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Server für den Heimbetrieb

r0g

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Hi,

ich würde mir gerne einen Server zusammenbauen, welcher in mein kleines 19" Rack im Keller passt.
Voraussetzungen sind, dass der Server genug Leistung für eine Virtualisierung von zwei unterschiedlichen Systemen bietet und das Budget nicht komplett sprengt.

Als Gehäuse würde ich gerne dieses verwenden: klick da es die passenden Abmessungen bietet.

Meine Frage an euch wäre, welche Hardware man in so einen Server einbaut. Da ich mich noch nie mit Server Hardware und den Spezifikationen beschäftigt habe wären Informationen darüber sehr hilfreich.

Als Budget möchte ich nicht mehr als 450€ für CPU, Mainboard und Arbeitsspeicher ausgeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
So leid es mir tut, aber du hast in keiner Silbe erwähnt, was der Server eigentlich machen sollen. Dein bisheriges Anforderungsprofil ist "zwei unterschiedliche Systeme virtualisieren". Bau nen kleinen Pentium und 2GB RAM rein, dann zahlst du 100€ und kannst nen Pentium I- und nen Pentium II-System virtualisieren ;)
 
Okay stimmt, mein Fehler. Auf dem Server sollte ESXi oder Proxmox zur Virtualisierung laufen. Installiert würden hierauf Windows Server 2012 und eine Linux Distribution, wie bspw. Debian.

Auf dem Windows Server würden mehrere Netzlaufwerke freigegeben, um diese als Dateiablage zu nutzen. Weiter müsste der Windows Server Aufgaben als Kameraüberwachungsserver übernehmen.

Auf der Linux Distribution sollte ein Teamspeak Server, Apache und MySQL Server platz finden. Die Zugriffszahlen auf den Apache Server werden sich in grenzen halten.

Ich möchte allerdings gerne noch Luft nach oben haben. Der Server sollte also mit diesen Aufgaben nicht mehr als 30% ausgelastet sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Laufen die Server aktuell schon auf einer Hardware bei dir?
Bei dem Gehäuse passen "nur" 3x3,5" Festplatten rein - reicht das?
Ist der Stromverbrauch wichtig?
 
Schau dir mal die HP Microserver an, wenn du noch Platz nach oben brauchst.

Geizhals Link

Habe selber einen und der läuft mit zusätzlichen 4 GB RAM wirklich prima. Ist nur etwas "laut", stört aber in einem belüfteten Schrank nicht.

Edit: Hab den 19" Rack überlesen. Sorry :p
 
Nein, die Server gibt es derzeit noch garnicht.
Stromverbrauch ist erstmal irrelevant. Die 3 Festplatten werden mir ausreichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sunsheep257 schrieb:
Ist nur etwas "laut", stört aber in einem belüfteten Schrank nicht.
Edit: Hab den 19" Rack überlesen. Sorry :p
Zumindest für den Vorgänger, die Version G7 ist bei HWL ein ziemlich einfacher und günstiger Mod für die Lautstärke beschrieben.
Wenn der TE das Rack nicht z.B. aus Sicherheitsgründen nutzen will, dann würde ich mich bei der Existenz von extrem günstigen Lösungen wie dem HP Microserver nicht darauf versteifen. Wenn die Leistung nicht ausreicht oder z.B. VT-d benötigt wird, dann kann man auch die CPU gegen einen Xeon ersetzten.

@TE
Mal darüber nachgedacht, wie du die Festplatten in das virtuelle Windows einbinden willst?
 
Für 450€ kannst du natürlich keine Serverhardware erwarten.

Deine Windows-VM hat ja im Prinzip keine wirklichen Anforderungen - hier solltest du also 2 physische Kerne und etwa 4GB RAM zuweisen. Die physischen Kerne idealerweise mit 2,1GHz oder mehr.

Deine Linux-VM hat etwas höhere Anforderungen. Für den SQL-Server gibt es ja prinzipiell nicht genug RAM, zudem sind sowohl für SQL als auch für Apache hohe Taktraten sinnvoll (damit die Jobs schnell durch sind - sorgt für bessere Antwortzeiten). Also etwas in Richtung 2 reale Kerne ~ 3,2GHz (oder mehr), dazu einen Batzen RAM.

Zu guter Letzt braucht dein Host-System natürlich auch noch Resourcen um zu laufen.

Ein System maximal zu 30% auslasten zu wollen ist Unfug. Dann könntest du auch 70% weniger Leistung kaufen und hättest den selben Effekt für deutlich weniger Geld.


Ich sehe jetzt zwei Varianten:
Variante 1: Ein Intel Core i5-6500, ein B150-Brett deiner Wahl und dazu 32GB RAM
Variante 2: Ein AMD FX-8320E, ein AMD3+-Board deiner Wahl und dazu 32GB RAM

Variante 1 hat eine höhere Singlecore-Leistung, allerdings kriegst du da Probleme die Kerne zuzuweisen. Denn zwei der drei Systeme (Host, VM1, VM2) laufen Singlecore.
Variante 2 hat ausreichend Kerne für alle Systeme (1 AMD-Modul hat zwar nicht die Leistung zweier Kerne, aber reagiert wenigstens wie ein echter Dualcore), sodass sich eine Konfig 2-2-4 anbietet (Host-WinVM-LinuxVM). Dafür ist dort die Singlecore-Leistung etwas niedriger und der Stromverbrauch ca. 30% höher (~13Watt bei normaler Nutzung).

Sofern die Stromkosten vertretbar sind, würde ich zum zweiten System raten, da es ein deutlich besseres Ansprechverhalten hat. Ein Intel-System mit 8 Threads wäre auch noch gerade so vertretbar, kostet aber mit 32GB RAM mehr als 450€ (i7-4790: 300€, B85-Board: 50€, 32GB RAM: 140€). Und den i5 vollständig auf beide VMs aufteilen halte ich nicht für sinnvoll, da dein Host-System dann kaum noch atmen kann.

Irgendeinen Kompromiss musst du wohl eingehen. Aber eventuell hat jemand anders hier noch eine clevere Idee :)
 
SoDaTierchen schrieb:
Variante 1 hat eine höhere Singlecore-Leistung, allerdings kriegst du da Probleme die Kerne zuzuweisen. Denn zwei der drei Systeme (Host, VM1, VM2) laufen Singlecore.
Variante 2 hat ausreichend Kerne für alle Systeme (1 AMD-Modul hat zwar nicht die Leistung zweier Kerne, aber reagiert wenigstens wie ein echter Dualcore), sodass sich eine Konfig 2-2-4 anbietet (Host-WinVM-LinuxVM). Dafür ist dort die Singlecore-Leistung etwas niedriger und der Stromverbrauch ca. 30% höher (~13Watt bei normaler Nutzung).

Du hast keine Probleme Kerne zuzuweisen. Du kannst auch beiden VMs 4 geben, da der Fileserver eh schläft dürfte das völlig egal sein. Natürlich macht es keinen Sinn es so zu verteilen. Ich habe einige Fileserver mit 1 CPU und 2GB RAM laufen und die langweilen sich noch ;)

Generell finde ich das für den Privatgebrauch "leicht" überzogen. Natürlich weiß ich nicht welche Lasten auf der Linux VM laufen werden. Bei "Heimbetrieb" schwebt mir da aber nicht so viel vor :cool_alt:

4 Kerne und 16 GB würde ich einsetzen. RAM nachkaufen kann man immer noch.
 
Alles klar danke für die Antworten!
Ich denke ich werde einen Kompromiss finden :)
Ergänzung ()

Könnte jetzt noch günstig an einen Xeon E5-2670 kommen.

Meine Konstellation sähe dann wie folgt aus:

Xeon E5-2670
Asus Z9PA-U8
8GB Kingston ValueRAM


Was meint ihr?
 
Die 8GB Ram würde ich wohl eher auf 32GB erweitern.

Selbst ich habe mit einem Pentium G3220 16GB verbaut und die VM´s gönnen sich reichlich davon :D

Was für einen 19" Schrank hast Du denn? Bin aktuell dabei das gleiche umzusetzen, Hardware ist bei mir jedoch schon vorhanden :)
 
r0g schrieb:
Ergänzung ()

Könnte jetzt noch günstig an einen Xeon E5-2670 kommen.
Was soll die CPU denn noch kosten?

Ich sehe halt irgendwie noch nicht den Einsatzweck, die Serverhardware für fast 2000€ fordert.
Der verlinkte HP Microserver mit 16GB RAM und einem Intel Xeon E3-12xx sollte echt ausreichen für einen Windows Fileserver und einen Debian LAMP-Server + Teamspeak.
 
r0g schrieb:
Meine Konstellation sähe dann wie folgt aus:
Xeon E5-2670
Asus Z9PA-U8
8GB Kingston ValueRAM
Was meint ihr?

Ich schätze mal du meinst eine gebrauchte V1-CPU für 150-200€? Hmm, potente CPU, für daheim wäre sie mir zuviel, wobei man sagen muss wir nicht wissen wie groß die DBs sind die du laufen lassen willst.

Ich würde zum Intel-System tendieren und ggf. sogar nur mit einem Pentium starten, und schauen wie viel Last die VMs wirklich produzieren. Oder vor dem Kauf auf einem anderen Rechner schonmal die VMs laufen lassen und testen. Einen Xeon E5 halte ich für etwas over sized, am Ende musst du aber die CPU/MB/RAM und den Strom zahlen, vor daher deine Entscheidung :) Ohne vorab jedoch die VM schon einmal testet zu haben und die Last einschätzen zu können wäre sie mir zu energieineffizient.

Etwas OT: Falls der Server 24/7 laufen soll - unterschätze den Stromverbrauch nicht - zumindest wenn man die Stromrechnung selbst bezahlen muss ;)
Ich habe Kollegen die auch erst rumgetönt haben dass der Verbauch doch egal ist. Ein Jahr später kam dann die Stromrechnung, es wurde nachgerechnet und schlussendlich zurück gerüstet. Im Netzwerk bremst auch ohne zusätzlichem Controller eher das Gigabit-Netzwerk. Dafür braucht mein Server im Idle nur 20W, wenn 4 Platten laufen ~35-40W. Allein der RAID-Controller (kein Kleiner) den meine Kollegen hatte brauchte um die 30W ohne nutzbare Mehrleistung im Netzwerk und wurde dann entsprechend wegrationalisiert...
Aber wie oben schonmal geschrieben, du kaufst die Sachen und zahlst ggf. den Strom, von daher kannst du wählen was du willst :)
 
Kerasto schrieb:
Die 8GB Ram würde ich wohl eher auf 32GB erweitern.

Selbst ich habe mit einem Pentium G3220 16GB verbaut und die VM´s gönnen sich reichlich davon :D

Was für einen 19" Schrank hast Du denn? Bin aktuell dabei das gleiche umzusetzen, Hardware ist bei mir jedoch schon vorhanden :)

Achso ja, von dem RAM würde ich natürlich mehrere Module kaufen.

Ich habe einen ziemlich kleines Rack (Es ist eher ein Netzwerkschrank): Klick

Daher auch das kurze Server Gehäuse: Klick
 
Wandschrank möchte ich auch, daher sind unsere Pläne schon ziemlich gleich :)

Lediglich die Hardware unterscheidet sich bei uns.

Bist Du dir sicher, dass du so viel Leistung benötigst?

Ich lasse auf meinem ESXi atm XPenology, Windows Server 2012R2 und Linux laufen und der Pentium macht da ne gute Figur bei geringem Stromverbrauch.
 
PongLenis schrieb:
Was soll die CPU denn noch kosten?

Ich sehe halt irgendwie noch nicht den Einsatzweck, die Serverhardware für fast 2000€ fordert.
Der verlinkte HP Microserver mit 16GB RAM und einem Intel Xeon E3-12xx sollte echt ausreichen für einen Windows Fileserver und einen Debian LAMP-Server + Teamspeak.

Um die 150€. Ich würde gerne das HP System nehmen, allerdings bekomme ich das nicht in mein Rack gebaut, was mich doch sehr stören würde.
Ergänzung ()

Kann gut sein, dass ich garnicht so viel Leistung benötige. Eventuell könnte das ja schon ausreichen für mich.
 
Wichtige Fragen für Dich sollten sein:

- Was kann ich für den Server ausgeben?
- Zahle ich meinen Strom selbst? (nicht zu verachten!)
- Was möchte ich genau mit dem Server machen?

Meine Konfiguration aktuell:

Asrock B85M Pro3
Pentium G3220
16GB Ram
180GB SSD (Intel)
2x 4TB WD Red (Raid1)

Werde hier lediglich den Ram noch auf 32GB aufrüsten, aber der Pentium reicht mir dicke
 
Kerasto schrieb:
Wichtige Fragen für Dich sollten sein:

- Was kann ich für den Server ausgeben?
- Zahle ich meinen Strom selbst? (nicht zu verachten!)
- Was möchte ich genau mit dem Server machen?

Meine Konfiguration aktuell:

Asrock B85M Pro3
Pentium G3220
16GB Ram
180GB SSD (Intel)
2x 4TB WD Red (Raid1)

Werde hier lediglich den Ram noch auf 32GB aufrüsten, aber der Pentium reicht mir dicke


Ich denke das wird für meine Zwecke auch reichen!
Mich würde noch Interessieren welchen RAM du installiert hast?

Soweit würde ich deine Konfiguration erstmal übernehmen, da auf dem MySQL Server höchstens eine Wordpress DB liegen wird und alles andere nicht wirklich hohe Ressourcen Anforderungen hat.

Meine Konfiguration sähe dann also wie folgt aus:
ASRock B85M Pro3
Intel Pentium G3470
Kingston HyperX Savage DIMM Kit 32GB
Intel SSD DC S3510 120GB
2 x Western Digital WD Red 3TB

Interessieren würde mich noch welches Netzteil du verwendest?
 
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