Server für eigenständiges Kleinunternehmen!

1- oder 2-Wege bezieht sich auf die Anzahl der Sockel. Der verlinkte Server kann noch eine weitere CPU aufnehmen. Nur sinnvoll, wenn man das Gerät später aufrüsten will. Die vielen Festplatteneinschübe vorne lassen vermuten, dass das Gerät vornehmlich für maximale Plattenkapazität ausgelegt ist. Das bezahlt man mit. Ob man es braucht oder nicht.

Was würde ich nehmen? Kein vorgefertigtes Gerät, sondern ein Intel Barebone, ordentliche Backplane, Prozessor fast egal, vielleicht ein Quadcore, 4GB FB-DIMM, redundantes Netzteil, SAS RAID5, LTO3-Streamer. 2000€ sind in dem Fall natürlich zu wenig.

Viele Händler bieten selbst gefertigte Geräte an, die preislich attraktiv sind. Auch von Asus gibt es Serverboards, es muss nicht unbedingt FB-DIMM sein, redundante Systeme sind teuer, bei den Platten würde ich aber nicht sparen, ebenso wenig bei der Sicherung.

Ich würde den Händler darauf ansprechen und ihn fragen, warum es unbedingt ein fertiger Server sein soll und bei einem anderen unbedingt ein weiteres Angebot einholen. Nichts überstürzen, sonst zahlt man drauf.
 
nico1991 schrieb:
kosten 2 wegeserver, mit halt 2 kernen, wirklich so viel mehr als 1 kern server?

Du meinst 1 oder 2 Sockel Systeme? Sie kosten schon einiges mehr. Meiner Ansicht nach könnt es schon ein günstiger Quad-Core sein, besonders wenn dort auch schon ein paar Anwendungen drauf laufen. Um ehrlich zu sein, war ich sogar überrascht, das es noch Server mit Dual-Core gibt. Zu der vorher gestellten Frage nach der Anwendung für solche Systeme, wir haben zwei Server (jeweils 8 Kerne und 16GB RAM) auf denen wir Server- und Desktopvirtualisierung betreiben. Die nächste Kiste wird für diverse Simulationen abgestellt werden.

Welchen Speicherbedarf habt ihr denn eigentlich in GB, wäre ein auf Storage ausgerichteter Server überhaupt sinnvoll?

@Bueller
Und wenn es dann mal hackt, dann schön erstmal das defekte Teil einschicken (lassen) und warten? Deine Lösung ist doch etwas an den Anforderungen vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
sicherlich eine angemessene lösung und hardwaretechnisch trifft es wohl eher auf meine vorstellung eines servers zu, obwohl diese ja zum teil stark von der realität abweicht.

aber ich verbinde mit dem wort server immer viele kerne, viel arbeitspeicher und viel ram.

ich frage mal den anbieter, was es für alternativen gibt und bin gespannt auf seine meinung

danke
nico
 
@fandre

Den Server sollte er natürlich nicht selbst bauen. Die meisten Distributoren bieten aber im Vebrund mit ihren Händlern an, solche Systeme zu fertigen, etwa Wortmann oder Actebis. Wenn der Händler statt eines fertigen Servers einen vom Distributor nimmt, der ebenfalls garantierte Reaktionszeiten hat, sehe ich erst einmal keinen Nachteil.

Selbstbau verbietet sich bei Servern, sofern man nicht selbst über viel Ersatzmaterial verfügt.
 
der angebotene server war übrigens von actebis, den hat unser pc fachman da rausgesucht. zumindest liegt ein spezifikationsblatt von actebis dem angebot bei.

selbst bauen war nie ien thema für mich, gemacht wird das alles vom fachmann

gruß
nico

ich denke wenn es ein quadcore wird, wirds wohl eher ein intel.

desktop ist es ja meistens so, oder bietet speziell amd bessere 2 und 4kerner im server bereich an?
 
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