News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schĂŒtzt ihr euch?

Ich beende die Diskussion ĂŒber die exakte Bedeutung der Worte Backup, Sicherungskopie etc. an dieser Stelle, werfe aber einen weiteren Begriff in den Raum, ĂŒber welchen im Stillen nachgedacht werden darf (aber nicht muss). Dieser lautet: Wortklauberei. Und selbst in englischsprachigen Foren, Reddit etc. verwendet so gut wie niemand ein anderes Wort als "backup", selbst wenn es nur die Kopie einer einzelnen Datei auf einer Floppy betreffen sollte.

Bitte also daher backu... back to topic :)
 
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TriceO schrieb:
Hingegen als zusĂ€tzlich SelbststĂ€ndiger hab ich 200+ Terabyte an Daten, die ich teils nicht verlieren darf und teils nicht verlieren will. Und in der GrĂ¶ĂŸenordnung wird es plötzlich sehr teuer und etwas komplizierter.

Kompliziert eigentlich nicht. Alles außer LTO (Band) macht da eigentlich keinen Sinn mMn.
 
CR4NK schrieb:
Nichtmal Fotos und Videos vom Smartphone?
Warum sollen die wichtig sein? Ich hab grĂ¶ĂŸtenteils komische Screenshots und unnötige Fotos/Videos :D
 
Einmal hatte ich einen großen Datenverlust. Vor ca. 20 Jahren hatte ich eine neue 300GB-Platte gekauft und direkt alle Daten der bisherigen 160GB-Platte dorthin verschoben, weil ich letztere fĂŒr etwas anderes verwenden wollte. Großer Fehler, denn kurz vor Ende des Verschiebevorgangs fing die neue Platte an zu klackern und war dann nicht mehr zugreifbar. Es war aber zum GlĂŒck nichts wichtiges, nur Spiele-Installationen.

Seitdem sichere Dokumente, Fotos, Musik und Videos regelmĂ€ĂŸig auf externe DatentrĂ€ger. Seit ein paar Jahren habe ich außerdem eine Nextcloud-Instanz bei Hetzner gebucht, wo nun alle Dokumente, Fotos, Musik und einige SpielstĂ€nde (von Spielen ohne Cloud-Saves) lagern (natĂŒrlich mit aktivierter E2EE, besonders privates zusĂ€tzlich mit Cryptomator). Da dieses Konto mit all meinen Systemen (2 Notebooks, ein Convertible) verbunden ist, sind diese Dateien (bis auf die Musik) auf allen Systemen und auf der Nextcloud vorhanden. Durch letztere hĂ€tte ich auch die Möglichkeit der Versionierung, habe ich aber noch nie im Leben gebraucht.

Auf externen Festplatten liegen "nur" noch GoG-Installer, Steam-Backups der Spiele, Videos, die Musik sowie ein paar Anwendungs- und Systemkonfigurationsdateien. Diese Festplatten spiegele ich regelmĂ€ĂŸig (alle 2-4 Wochen) auf baugleiche HDDs (ich kaufe externe Festplatten seit Jahren immer paarweise), die bei meinen Eltern im Keller lagern. Geht eine HDD eines solchen "Tandems" kaputt, rĂŒhre ich die jeweils andere nicht mehr an bis ich eine Ersatzplatte fĂŒr die ausgefallene habe und spiegele dann erst einmal wieder.

Betriebssystem-Installationen sichere ich grundsĂ€tzlich nicht, da eine Linux-Neuinstallation dank Skript im Handumdrehen erledigt ist und es dann genĂŒgt die gesicherten Configs von der externen Platte zurĂŒckzuspielen.
 
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Engaged schrieb:
Habe mit Windows 10 mal neu aufgesetzt, und meine externe Platte aus Versehen schnell formatiert, Gott sei Dank war die Musik noch bei Google play music damals, und Fotos etc sowieso in Google Drive und mega, das war mein grĂ¶ĂŸter Unfall, mit etwas Bastelarbeit und Geduld konnte ich aber alles wiederherstellen.

Inzwischen ist alles auf zwei Rechnern, meiner next Cloud, 2 externe DatentrĂ€ger, und Google Drive, sowie mega. 👌😅

also ich wĂŒrde ja meine privaten daten nicht in einer cloud ablegen :D das ist ja so mit das dĂŒmmste was man machen kann sorry
 
neutrongummi schrieb:
"Selbst Schuld" ist zu einfach gesagt. Viele Leute sind halt nicht tief in der IT Materie drin.
Auf dem gleiche Niveau ist: Selbst Schuld, wenn der Motor vom Auto kaputt geht, wenn man kein Keramik-Additiv nutzt
Sehe ich nicht so. Ich meine ich bin nachsichtig, es kommt auf die Altersklasse an, ob ich mehr oder weniger Mitleid habe.
Eigentlich bekommt doch heute jeder eingeblÀut, dass digitale Daten idR weg sind, wenn sie nicht auf irgendeiner Art und weise gesichert werden, wenn es zu einem defekt o.À. des GerÀts kommt.
Aber es ist halt wie bei vielen Dingen, man muss erst mal richtig auf die Fresse fallen, bis man daraus lernt. Bis dahin heißt es "Es ist bisher schon immer gut gegangen.".
 
Hatte schon öfter zum Teil auch schon schmerzhafte Datenverluste. Hab daraus gelernt. 3-2-1 Regel. SÀmtliche Daten (Laptops, Computer, Smartphone) landen in einem Nextcloudpool, von dort werden diese weiter verteilt, einmal in der Woche lasse ich mit Robocopy die geÀnderten Daten auf ne Externe kopieren, vergleiche diese noch mit WinMerge ob alles korrekt kopiert und gesichert wurde und fertig.
 
EdwinOdesseiron schrieb:
Eigentlich bekommt doch heute jeder eingeblÀut, dass digitale Daten idR weg sind, wenn sie nicht auf irgendeiner Art und weise gesichert werden, wenn es zu einem defekt o.À. des GerÀts kommt.
Sag das den regelmĂ€ĂŸigen Fragen Marke: "Hilfe! Ich kenne mein google/apple-Passwort nicht mehr und in meinem Account ist noch die alte Handynummer".
Da weis man auch nie, ob es einfach nur "Dummheit" oder ein billiger Versuch ist, Hacken oder IdentitĂ€tsdiebstahl zu lernen. 😅
 
jjjjjjjjjjj00 schrieb:
Hatte schon öfter zum Teil auch schon schmerzhafte Datenverluste. Hab daraus gelernt. 3-2-1 Regel. SÀmtliche Daten (Laptops, Computer, Smartphone) landen in einem Nextcloudpool, von dort werden diese weiter verteilt, einmal in der Woche lasse ich mit Robocopy die geÀnderten Daten auf ne Externe kopieren, vergleiche diese noch mit WinMerge ob alles korrekt kopiert und gesichert wurde und fertig.
3-2-1 Regel, also 3x Kopien, 2x DatentrĂ€ger und 1x davon extern ist schonmal eine vernĂŒnftige Basis. Richtig rund wird das mit readonly Snapshot Versionierung auf den DatentrĂ€gern, z.B. ein Snapshot jede Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat,.. fĂŒr aktuelle ZeitrĂ€ume mit direktem Zugriff auf die Versionen in einem Snapshot Ordner oder per Windows "vorherige Version"

Dann ist auch die kĂŒrzlich versehentlich gelöschte/verĂ€nderte Dateiversion oder der Ransomangriff vor 3 Wochen nicht mehr ganz so schrecklich.
 
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zEtTlAh schrieb:
Siehe oben, sind es nicht. Es sind DatenstÀnde.
So ein Mist, ist Synology Hyperbackup vielleicht gar richtiges Backupprogramm?

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Sorry, aber mit Deinen Wortklaubereien befindest Du Dich auf dĂŒnnem Eis.
„Version“ ist erst mal ein sehr generisches Wort, ohne Kontext sagt es nicht viel aus.

Niemand behauptet, dass die Versionierung in einem Dateisystem oder Cloud Speicher ein Backup ersetzen kann. Es ist aber durchaus eine gute ErgĂ€nzung. Ich habe auch schon sehr oft vorherige Versionen von z.B. Office Dokumenten damit zurĂŒckgeholt, weil ich im aktuellen Dokument was kaputt gemacht habe, oder auch nur versehentlich was verĂ€ndert habe (was dank Office Autosave schnell mal passiert)
 
Weil das hier in der Umfrage zur eigenen Backup-Strategie an erster Stelle steht, möchte ich einmal dick betonen: RAID 1 ist kein Backup!

Ich selbst habe genau einmal Daten verloren. Und dieses eine Mal war ein RAID 1 in einem Qnap NAS. Kurze Überspannung (wahrscheinlich Blitzeinschlag in der NĂ€he) und zack, beiden Festplatte gleichzeitig kaputt.

Zum GlĂŒck hatte ich von einigen Daten auch noch ein echtes Backup auf einer externen Festplatte. Aber halt nicht von allen. Weil diese zusĂ€tzliche Absicherung war halt eher die Kategorie hin und wieder manuell alle paar Monate, wenn ich zufĂ€llig mal dran denke...

So oder so, kann man gar nicht oft genug betonen: "Redundanz" und "Backup" sind nicht umsonst zwei verschiedene Begriffe. Das sind wirklich zwei völlig verschiedene AnwendungsfĂ€lle mit verschiedenen Zielsetzung, die man nicht miteinander verwechseln sollte. Das eine kann das andere nicht ersetzen und man sollte sich daher vorab wirklich genau ĂŒberlegen, welches von beiden man braucht. Ideal ist natĂŒrlich beides gleichzeitig (also RAID-System mit Redundanz PLUS externes Backup), was aber auch die teuerste Lösung ist. Wenn man Geld sparen möchte, kann man fĂŒr unwichtige (temporĂ€re) Daten auf einem System, was so wenig Downtime wie möglich haben soll, vielleicht ein RAID ohne Backup nutzen. Wenn es aber um wichtige Daten geht, wo der Verlust schlimmer ist als eine kurze Downtime, wĂŒrde ich im Zweifelsfall das Geld lieber in ein externes Backup investieren und dafĂŒr auf das RAID verzichten.
 
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Backup-Strategie

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SYSTEMGRUNDLAGE

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Das NAS ist das zentrale Datensystem im Netzwerk.

Es beherbergt alle aktiven Daten, Docker-Container, virtuelle Maschinen sowie sÀmtliche SMB-Freigaben.

Von hier aus werden alle weiteren Sicherungen gesteuert oder automatisiert angestoßen.

Das NAS arbeitet auf Basis von ZFS RAIDZ2, ist ĂŒber 3× 10 Gbit-Links angebunden und lĂ€uft 24/7 als Hauptknoten fĂŒr Datenhaltung und Backup-Verteilung.

Proxmoxserver (TrueNas Scale) local Backupserver vom NAS

Workstation / KI tagsĂŒber mit MSMB ans NAS angebunden.

produktive Notebooks 1G / 2,5G LAN oder Mobiler Hotspot



INTERN

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Quelle Ziel Typ Zweck

QNAP NAS (ZFS RAIDZ2) Proxmox (TrueNAS) ZFS-Replikation / Backup-Container Haupt-Backup; regelmĂ€ĂŸige Replikation der wichtigsten ZFS-Datasets vom NAS auf Proxmox

QNAP NAS (ZFS RAIDZ2) Workstation (SSD + HDD) SMB-Sync (automatisiert) Sicherung und Spiegelung laufender Projekte und Arbeitsdaten

QNAP NAS (ZFS RAIDZ2) Externe SSD's Manuelle / fortlaufende Kopie Aktive Sicherung wichtiger NAS-Ordner und Projektverzeichnisse; zusÀtzliche Sammlungen, noch nicht verarbeitete Daten, Downloads und Fotos in Sortierung

QNAP NAS (ZFS RAIDZ2) HDD Home / HDD Outside Rotierendes Offline-Backup (monatlich) Wechselnde externe HDD-Sicherungen: HDD Home zu Hause fĂŒr schnelle Wiederherstellung, HDD Outside sicher gelagert außerhalb des Wohnortes



EXTERN

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Speicher KapazitÀt Nutzung / Funktion

pCloud 6 TB Offsite-Backup-Ziel fĂŒr automatisierte Sicherungsjobs (verschlĂŒsselt)

ProtonDrive 2 TB Synchronisierung offener Prozesse und Systemordner; plattformĂŒbergreifend (Windows, Linux, Mobile)

Proxmox (mit TrueNAS) ZFS-Backup / virtuelle Umgebung Lokaler Backup-Server mit Kopien sÀmtlicher wichtiger NAS-Datasets, Container und VMs; dient als erste Wiederherstellungsebene

Externe SSDs (fortlaufend, nicht gespiegelt) Arbeits- und Sicherungslaufwerke fĂŒr aktive NAS-Ordner und Projekte

HDD Home / HDD Outside jeHDDs HDD Home: zu Hause gelagert, fĂŒr schnellen Zugriff und Wiederherstellung.

HDD Outside: sicherer externer Lagerort (Offsite), wird alle 4 Wochen rotiert.



ERWEITERTE LOGIK

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Aktive Sicherung:

NAS ↔ Workstation ↔ externe SSDs – vollstĂ€ndige Spiegelung relevanter Daten, tĂ€glicher Sync oder manuelle Kontrolle.

ZusĂ€tzlich erfolgt alle 4 Wochen eine rotierende Sicherung auf externe HDDs (Home ↔ Outside).



Langzeitarchivierung:

Das Datengrab liegt nicht auf dem NAS, sondern besteht aus:

1× Kopie auf Proxmox (ZFS-Backup)

1× Kopie auf HDD Home (lokal gelagert, offline)

1× Kopie auf HDD Outside (getrennt gelagert, sicherer Standort)

Diese Daten werden nicht mehr aktiv bearbeitet, sondern nur zu Archivierungszwecken aufbewahrt.



Redundanzprinzip:

Jede relevante Datei existiert mindestens vierfach:

1. NAS (aktiv)

2. Proxmox (Backup)

3. Workstation (SSD/HDD-Kopie)

4. Externe Sicherungen (SSD + HDD Rotation)

Damit ist das System hochgradig ausfallsicher und langfristig stabil.



Offline-Schutz:

Alle physischen Backups (HDD Home / HDD Outside / Datengrab) bleiben getrennt vom Netzwerk.

Sie werden nur zur Sicherung oder Wiederherstellung verbunden und sind so vollstĂ€ndig geschĂŒtzt vor Malware, Ransomware und NetzwerkausfĂ€llen.



Stand November 2025 Keine Google, Microsoft und Adobe Cloud / Ziele 2026 Pixel entgoogln, googlefrei und MS nur noch offline in VM, externes Backupnas oder Backupserver, KI WS weiter ausbauen
 
Euphoria schrieb:
RAID ist aber kein Backup! Das ist ganz wichtig zu verstehen, es hilft bei Laufwerkausfall, aber nicht bei Datenverlust oder versehentlichem Löschen. Somit ist es in keinster Weise ein Backup.
Dass es bei einer Webseite wie Computerbase ĂŒberhaupt als solches betitelt wird finde ich schwach. Das suggestiert, das wĂ€re legitime Backup Möglichkeit.
Ab wann ist ein Backup bei dir ein Backup? Eine Kopie auf ein Live-NAS im gleichen Haus schĂŒtzt nicht vor viren und BlitzeinschlĂ€gen. Ein Offline backup im gleichen Haus schĂŒtzt nicht bei Brand (und auch nicht vor richtig ĂŒblen verschlĂŒsselungstrojanern). Je nach Region musst du vielleicht sogar bei einer Kopie, die bei denen Eltern aufbewahrt wird Angst haben, dass sie im gleichen Erdbeben oder ĂŒberschwemmung zerstört wird wie dein Haus. DVDs und Blu-ray können zumindest nicht von Trojanern ĂŒberschrieben werden, aber haben i.d.R. keine lange Halbwertszeit wenn sie nicht optimal gelagert werden.
Sind das alles keine Backups, weil sie nicht 100% und vor jeder Ursache von Datenverlust schĂŒtzen?

Oder gibt es vielleicht einfach eine ganze Reihe verschiedener Backup-Typen, die unterschiedlich aufwĂ€ndig sind und vor unterschiedlichen Ursachen fĂŒr Datenverlust schĂŒtzen? Die dann idealerweise so wie bei dir kombiniert werden und Teil einer ĂŒbergeordneten Backupstrategie bilden?
 
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Privat eher noch nicht, sichere das wichtigste auf mehreren DatentrĂ€gern, fĂŒr einen Zugriff auf alle Daten und zum managen habe ich 2 Synology, eine auf der alles ist, und dann werden die wichtigsten Ordner mit Drive Sync gespiegelt. Alles andere befindet sich auf unzĂ€hligen externen Festplatten, USB Sticks, fĂŒr Fotos habe ich die Syno und Dienste wie Apple ICloud und Google Cloud.

Ich habe aber in der Pandemie einen großen Angriff bei meiner damaligen Firma mitbekommen, mehrere hundert Server verschlĂŒsselt worden, das möchte ich nicht nocheinmal mitmachen.
 
@Miuwa durchaus berechtigter Punkt.

Ein Backup kann nicht vor allen Ausfallvarianten schĂŒtzen. Dieser Satz ist so also auch auf ein RAID Anwendbar. Ein RAID verkraftet den Ausfall von n Festplatte(n) im jeweiligen Verbund. (RAID0 mal außen vor)
Suggestiert also zumindest fĂŒr einen sehr spezifischen Ausfallgrund tatsĂ€chlich eine Art Backup.
Virenbefall? Nope.
Blitzschlag? Nope.
Sonstige ElementarschÀden? Nope.

Da kann die USB Festplatte, die nur sporadisch am System ist, schon mehr retten. Brennt die Bude ab, haste aber auch nix gekonnt. Ist aber ein Backup.

Am Ende geht's immer nur um Wahrscheinlichkeiten.
Ich hab ne USB Platte daheim und sichere noch auf ein NAS bei meinem alten Herrn. Damit bin ich schon Recht gut aufgestellt, nur bei nem Nuklearen Angriff wĂ€re die Wahrscheinlichkeit groß, dass beide Standorte futsch sind.
Aber dann habe ich - wenn ĂŒberhaupt - andere Probleme als meine Urlaubsfotos.

Ganz grundsĂ€tzlich betone ich beim Thema RAID aber auch immer ganz deutlich, dass dieses eben niemals ein ordentliches Backup-Konzept ersetzen kann. Bestenfalls ergĂ€nzen, eigentlich ist ein RAID aber einfach nur einer höheren VerfĂŒgbarkeit dienlich. FĂ€llt eine Platte aus, lĂ€uft der Dienst weiter.
 
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Das MatZe schrieb:
Ein Backup kann nicht vor allen Ausfallvarianten schĂŒtzen. Dieser Satz ist so also auch auf ein RAID Anwendbar.
RAID schĂŒtzt vor exakt einem: Einem Plattenausfall, der nicht durch Faktoren hervorgerufen wurde, der auch deine anderen Festplatten in den Tod reißt. Das ist weit weg von "nicht vor allen Ausfallvarianten".
Wenn du baugleiche Platten aus der gleichen Charge hast, die ihre gesamte Lebenszeit gleich behandelt wurden, und du die neue nicht innerhalb kĂŒrzester Zeit einbaust, schĂŒtzt dein RAID dich wahrscheinlich nicht einmal davor.
 
@Miuwa
Im Kontext hier geht es um Backup als eine Datensicherung.
Das ist ein RAID halt nicht!

Mal davon ab, dass die meisten Platten zusammen kaufen und diese hÀufig auch gemeinsam ausfallen, oder spÀtestens beim Rebuild eines RAIDs. Passiert hÀufiger als man glaubt.

RAID ist wie zwei Fenster in einem Raum – Backup ist ein zweites Haus.
RAID sorgt fĂŒr VerfĂŒgbarkeit und Zugriff,
Backup sorgt fĂŒr Wiederherstellbarkeit nach Katastrophen.

Und ja auch ein Backup kann durchaus fehlschlagen, aber die Wahrscheinlichkeit von Szenarien, wo ein Backup die Daten rettet ist deutlich höher.
 
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