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News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?
mchawk777
Lt. Commander
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- 1.454
Bei solchen Situationen wäre ein aktivierter Dateiversionsverlauf nicht verkehrt.duskstalker schrieb:mir ist im laufenden Betrieb mitten in Projekt meine Daten / Cache ssd ausgestiegen.
Leider lässt sich der vor allem auf Firmen-Geräten häufig kaum realisieren.
Genau mein Gedanke.MaverickM schrieb:Bei allem Respekt, aber ein Dateisystem wäre das letzte, wo ich eine Beta-Version einsetzen würde.
Wobei bestimmte Windows-Versionen ReFS ja unterstützen.
Wobei ich dieses Dateisystem keinesfalls "Gefahrensucher ohne Backup" empfehlen würde, da genügend Datenrettungsprogramme es nicht unterstützen. 😉
Die Einhaltung dieses Versprechens wird sicherlich spannend - nur nicht zu meinen Lebzeiten. 😉Aladin86 schrieb:Diese M-Discs von Verbatim sollen (angeblich) 1'000 Jahre halten und 5x100GB Blu-Rays kosten fast soviel wie der Brenner selbst!
Wäre dann eh die Frage, ob es zu diesem Zeitpunkt noch geeignete Laufwerke gibt.
Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich früher oder später mal ganz gewaltig wundern könntest.Khaotik schrieb:Weder Filme noch Musik o.Ä. sind wirklich wertvoll bzw. wieder zu beschaffen.
Challenge: Versuche mal von der Serie "Spenser - for hire" eine Version mit deutscher Synchro zu bekommen. (Und das wäre nur ein Beispiel - selbst Disney zeigte schon, dass sie aus welchen Gründen auch immer Produkte wieder aus ihrem Streaming-Portfolio spurlos entfernten... Hust! "Willow")
Neben sporadischen, echten Offline-Backups hat Windows selbst nur lesenden Zugriff auf den NAS-Backup-Ordner. Lediglich das Backup-Programm selbst hat die Zugangsdaten für schreibenden Zugriff. Das und ein guter Virenscanner sollten das Gröbste verhindern können.ActivEnergy schrieb:Als Ransomware früher noch nicht so verbreitet war, war es deutlich einfacher. Heute ist es mehr Aufwand, um das Backup auch vor Ransomware gut zu schützen. Musste mir da ziemlich den Kopf zerbrechen, bis ich mit der aktuellen Lösung zufrieden war.
Typischer Fehler, dass man denkt, wenn man Daten verschiebt, würde man sie im Sinne eines Backups sichern.Caramon2 schrieb:Als ich meinen ersten DVD-Brenner hatte, kam mir die Idee, meine Daten auf +RW Rohlinge zu sichern. - Als ich am nächsten Morgen den PC einschalte, klackert die HD wie verrückt und war dann nicht mehr ansprechbar: Eine erst 10 Monate alte 30 GB IBM Deskstar.
Backup = Es existieren immer mehrere Kopien der Daten.
Von den „Backup Fetischisten“ unter anderem hier im Forum werden gerne sehr willkürliche Definitionen von Backup definiert. Ich habe mal versucht, z.B. in der Informatik Literatur irgendeine wissenschaftlich fundierte Definition zu finden. Es gibt natürlich viele Abhandlungen über Backup Strategien, aber keine Definition, ab wann ein Backup ein Backup ist.zEtTlAh schrieb:Nicht böse gemeint, aber die Umfrage ist "ein wenig quatsch". Ein Backup, selbst auf eine NAS, ist kein Backup. Solange diese im selben Haushalt steht sind die Daten nicht sicher. Und wenn diese ausschließlich in einem anderen Haushalt steht, sind sie auch nicht sicher.
Das ist auch garnicht möglich, da man immer definieren muss, gegen welche Gefahr man sich schützen will.
Wenn es reicht, sich gegen Diebstahl des Smartphones zu schützen, tut es auch ein Cloud Sync der Daten. Dabei generiert es natürlich ein neues Risiko, nämlich den Zugriffsverlust auf das Cloud Konto. Dagegen kann man allerdings auch was tun.
Die allermeisten Hilfsrufe hier im Forum kommen weil kein Zugriff auf den einzigen Speicherort der Daten mehr möglich ist. Eine einfache, unabhängige Kopie (also anderes Medium/Gerät) ist für dieses häufige Problem eine Lösung.
Für mich ist alles ein Backup was jemand planvoll zu diesem Zweck tut und was technisch halbwegs zweckmäßig ist.
Wenn jemand seine wichtigsten Daten auf einen USB Stick kopiert (nicht verschiebt…) dann ist das ein Backup. Vielleicht kein besonders Gutes, aber es erfüllt einen bestimmten Zweck.
Khaotik schrieb:Ich frage mich manchmal schon, was man an TB von so wertvollen Daten als Privatperson haben kann, dass man sie mehrfach an verschiedenen Orten lagern muss.
Geht mir zwar manchmal auch so, aber man muss anerkennen, das Menschen nun mal verschiedene Dinge wichtig sind.
Mir selber ist es ein Rätsel, warum Leute eine Filmsammlung anlegen, weil ich Filme eigentlich immer nur einmal schaue, aber es gibt halt auch Leute die betreiben dac als Hobby.
Ein anderes Problem ist, dass digitale Daten inflationär entstehen, und man häufig nicht hinterherkommt, die alle regelmäßig zu sortieren und zu löschen. Also sichert man lieber alle Fotos, auch wenn da so Dinge wie abfotografierte Kassenzettel dabei sind.
Aber selbst Urlaubsfotos entstehen inflationär, bei einem USA Urlaub vor ein paar Jahren haben wir zu dritt über tausend Fotos geschossen. Wirklich wieder anschauen tut man vielleicht 20 davon, die sind auch immer noch als Desktop Hintergund im Einsatz, hängen als Ausdruck an der Wand, usw.
Aber trotzdem würde ich die 1000 Fotos nie löschen.
900GB sind auch im Rahmen, besonders wenn man nicht nur mit dem Handy knippst, sondern auch z.B. Raw Dateien aufhebt. Aber es gibt ja hier im Forum „Datahoarder“ die ein NAS mit 50TB oder mehr betreiben, und davon noch mindestens Backups fahren. Da geht richtig Geld für drauf….MonteDrago schrieb:Und ca. 900 GB braucht ja nun auch nicht so lange bei der Sicherung.
Arboster
Commodore
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Ich habe 6,9 TB alleine an Fotos.Khaotik schrieb:Ich frage mich manchmal schon, was man an TB von so wertvollen Daten als Privatperson haben kann, dass man sie mehrfach an verschiedenen Orten lagern muss.
El_Chicano
Cadet 2nd Year
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Mir ist das mal vor mehr als 10 Jahren passiert als man noch mehr als 1 HDD im System hatte. Im Normalfall hatte ich alle Platten bis auf die, die ich wollte, ausgesteckt und darauf Windows installiert. Damals dachte ich "ach was, das wird schon die richtige sein" und hab die Festplatte überschrieben mit all meinen digitalen Fotos aus meiner Jugend. ALLE!
Hab das zum Glück gleich nach der Installation gemerkt und konnte durch eine Recovery Software das meiste zurückholen, aber halt Bild 1.jpg, Bild 2.jpg.. und alle Aufnahmedaten waren futsch. Logisch! Ich hab bis heute die gefühlt 20'000 Bilder nicht sortiert.
Und heute?
Links QNAP TS-464-8G mit 4x Toshiba N300 NAS 4TB im Raid 10, Rechts das Identische Raid Setup, einfach mit TS-469 Pro mit WD Red 4 TB Platten, was jeden Tag die Daten abgleicht mit dem linken Setup.
Die Stromkosten halten sich in Grenzen und meine Frau und ich bin zufrieden, da sie 1-2 Fotos mehr macht mit dem Handy als ich
Hab das zum Glück gleich nach der Installation gemerkt und konnte durch eine Recovery Software das meiste zurückholen, aber halt Bild 1.jpg, Bild 2.jpg.. und alle Aufnahmedaten waren futsch. Logisch! Ich hab bis heute die gefühlt 20'000 Bilder nicht sortiert.
Und heute?
Links QNAP TS-464-8G mit 4x Toshiba N300 NAS 4TB im Raid 10, Rechts das Identische Raid Setup, einfach mit TS-469 Pro mit WD Red 4 TB Platten, was jeden Tag die Daten abgleicht mit dem linken Setup.
Die Stromkosten halten sich in Grenzen und meine Frau und ich bin zufrieden, da sie 1-2 Fotos mehr macht mit dem Handy als ich
Jasmin83
Admiral
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- 7.729
Ist mir auch schon passiert, seitdem habe ich keine wichtigen Daten mehr irgendwie lokal (also zu Hause) gespeichert. Wichtige Daten sind auch nur noch Fotos von früher im Grunde und so wichtig sind die auch nicht. Wenn das Zeug jemals unwiederbringlich weg sein sollte, dann ist es eben weg, das Leben geht weiter. Kurzfristige Backups von Dokumenten die ich bearbeite, sichere ich dann auch Online bzw auf 2 externe Festplatten.
Klar: Nur den uralten Teile meiner Beschreibung reißt du aus dem Zusammenhang: Das hat überhaupt nichts mehr mit dem zu tun, wie ich inzwischen meine Daten sichere: Das hättest du dir besser durchlesen (und vor allem sinngemäß verstehen) sollen.mchawk777 schrieb:Typischer Fehler, dass man denkt, wenn man Daten verschiebt, würde man sie im Sinne eines Backups sichern.
Backup = Es existieren immer mehrere Kopien der Daten.
Das damals war meine allererste Datensicherung: Quasi nur ein Test. - Und sie hat funktioniert: Wie beschrieben rauchte am nächsten Morgen überraschend die fast noch nagelneue HD ab und alle meine Daten wären weg gewesen. Darunter Sachen noch vom Amiga, also aus den 90ern.
Wichtige und backupwürdige Daten definiert wahrscheinlich jeder anders,
In meinem Fall sind es vorallem Fotos und Videos meiner Familie (unsere Hochzeit, Kinder, etc.).
Zusätzlich muss ich mich aus rechtlicher Sicht an gewisse Aufbewahrungsfristen (teils 10Jahre) von bestimmten Dokumenten halten. Da sollte das Backup schon zuverlässig sein.
Und wie viele Daten am Ende des Tages anfallen, ist denke ich abhängig von der persönlichen Situation und daher frei skalierbar.
In meinem Fall sind es vorallem Fotos und Videos meiner Familie (unsere Hochzeit, Kinder, etc.).
Zusätzlich muss ich mich aus rechtlicher Sicht an gewisse Aufbewahrungsfristen (teils 10Jahre) von bestimmten Dokumenten halten. Da sollte das Backup schon zuverlässig sein.
Und wie viele Daten am Ende des Tages anfallen, ist denke ich abhängig von der persönlichen Situation und daher frei skalierbar.
Zuletzt bearbeitet:
(Grammatik)
TomH22 schrieb:Es gibt natürlich viele Abhandlungen über Backup Strategien, aber keine Definition, ab wann ein Backup ein Backup ist.
Das ist auch garnicht möglich, da man immer definieren muss, gegen welche Gefahr man sich schützen will.
TomH22 schrieb:Wenn jemand seine wichtigsten Daten auf einen USB Stick kopiert (nicht verschiebt…) dann ist das ein Backup.
Ja und nein, du hast dir die Frage quasi selbst beantwortet. Eine/mehrere Dateien auf einen USB Stick zu kopieren ist KEIN Backup. Das ist allenfalls eine Sicherungskopie.
Und es gibt sehr wohl eine Definition von einem Backup: Ein Backup ist in der Regel Kopie der Dateien oder lauffähiges Image des Systems, das an einen physikalisch ausreichend dedizierten Standort aufbewahrt wird.
Strich: Eine "Sicherung" die im gleichen Haus liegt (nicht mal in einem Tresor), ist KEINE Sicherung. Es ist sogar das absolute Minimum um sich "Backup" zu schimpfen.
Und dann geht die Abstufung los... Reicht das Nachbarhaus ? Nachbardorf ? Anderer Kontinent ? Reicht eine Sicherung überhaupt ?
Und dann kommt bei den Fragen noch das Wort Versionierung. Völliger Humbug. Eine Versionierung ist kein BACKUP. Sonst bräuchte sie den Namen Versionierung nicht. Eine Versionierung ist eine Versionierung. Kein Backup.
Falls gemeint war, dass es Tages, Wochen, Monats usw. Backups gibt, ja, DAS sind Backups. Aber keine Versionierungen.
Die ganze Umfrage hört sich für CB Verhältnisse zu Laienhaft an. Völlig unüblich.
Big Daddy Pork
Lieutenant
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- Juli 2006
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Ein schmerzhafter Datenverlust ist mir vor ca. 15 Jahren passiert, als ich versucht hatte, ein Sicherungsskript selbst zu erstellen und dann aus Versehen das Verzeichnis meiner Produktivdaten (vor allem Fotos) einkommentiert hatte. Einiges habe ich mit freier Recovery-Software wiederherstellen können, aber das waren ein paar richtig beschissene Tage.
Aktuell sichere ich alle wichtigen Dokumente, Bilder, Musik, Passwörter etc. via Nextcloud, Immich, Bitwarden usw. auf mein Homelab (unraid), wo zwei SSDs im Raid1 laufen. Ein Timemachine-Backup läuft parallel auf das gleiche System. Von dort wird es nächtlich auf eine zum Datengrab degradierte Synology DS416play kopiert. Mehrmals die Woche wird dieses Backup (teilweise versioniert) auf die DS eines Familienmitglieds kopiert (weit entfernte Stadt). Meine DS dient auch als Backup-Ziel mehrere Freunde und Bekannte. Mindestens einem davon habe ich dadurch schon mal den Arsch gerettet
Ich habe noch nie mit meinen eigenen Daten den Prozess der Wiederherstellung durchgespielt. Ich hoffe, das funktioniert dann auch alles
Von kommerziellen Clouds halte ich schon seit Jahren nichts mehr. Klar, die sind komfortabel zu bedienen und haben mehrere Redundanzen und sind im Zweifel sogar günstiger als eine private Cloud, aber ich gebe doch nicht meine privaten Daten inkl. Bilder und Passwörter jemanden und ich kann mir nicht 100% sicher sein, was damit passieren kann. Auch wenn ich kein paranoider Datenschutzfanatiker bin, verwundert es mich doch immer wieder, wer alles seine Daten großen Unternehmen anvertraut.
Aktuell sichere ich alle wichtigen Dokumente, Bilder, Musik, Passwörter etc. via Nextcloud, Immich, Bitwarden usw. auf mein Homelab (unraid), wo zwei SSDs im Raid1 laufen. Ein Timemachine-Backup läuft parallel auf das gleiche System. Von dort wird es nächtlich auf eine zum Datengrab degradierte Synology DS416play kopiert. Mehrmals die Woche wird dieses Backup (teilweise versioniert) auf die DS eines Familienmitglieds kopiert (weit entfernte Stadt). Meine DS dient auch als Backup-Ziel mehrere Freunde und Bekannte. Mindestens einem davon habe ich dadurch schon mal den Arsch gerettet
Ich habe noch nie mit meinen eigenen Daten den Prozess der Wiederherstellung durchgespielt. Ich hoffe, das funktioniert dann auch alles
Von kommerziellen Clouds halte ich schon seit Jahren nichts mehr. Klar, die sind komfortabel zu bedienen und haben mehrere Redundanzen und sind im Zweifel sogar günstiger als eine private Cloud, aber ich gebe doch nicht meine privaten Daten inkl. Bilder und Passwörter jemanden und ich kann mir nicht 100% sicher sein, was damit passieren kann. Auch wenn ich kein paranoider Datenschutzfanatiker bin, verwundert es mich doch immer wieder, wer alles seine Daten großen Unternehmen anvertraut.
Child
Commander
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- 2.830
zEtTlAh schrieb:Eine/mehrere Dateien auf einen USB Stick zu kopieren ist KEIN Backup. Das ist allenfalls eine Sicherungskopie.
Lustig. Wo doch das englische Wort "Backup"
unter anderem "Sicherungskopie" bedeutet.
Sagt wer ? Google übersetzt Backup mit Backup. Deepl ist da schon etwas präziser: "Sicherung". Und genau das wäre richtig. Selbst LEO sagt "Datensicherung".Child schrieb:Wo doch das englische Wort "Backup"
unter anderem "Sicherungskopie" bedeutet.
Wo du deinen Wortschatz her hast, ist fragwürdig. Kein Übersetzer den ich je gesehen habe übersetzt mit "Sicherungskopie".
Klarer Fall von Troll.
Eine Kopie wichtiger Daten auf einen USB-Stick würde ich persönlich als nicht-so sichere Kopie bezeichnen.zEtTlAh schrieb:Eine/mehrere Dateien auf einen USB Stick zu kopieren ist KEIN Backup. Das ist allenfalls eine Sicherungskopie.
Weshalb? Weil ein USB-Stick an sich ein kein solch zuverlässiges Speichermedium ist.
Kann man die SMART Werte auslesen bei einem solchen? Nein! Von daher keine Ahnung ob die Daten darauf wirklich sicher gespeichert sind.
Zuletzt bearbeitet:
Ich sichere in die Cloud, aber natürlich nur verschlüsselt. Mag sein, dass Geheimdienste&Co. das heute schon knacken können, aber wer es wirklich darauf anlegt, wird es auch ohne Cloud irgendwie schaffen.Big Daddy Pork schrieb:Auch wenn ich kein paranoider Datenschutzfanatiker bin, verwundert es mich doch immer wieder, wer alles seine Daten großen Unternehmen anvertraut.
Meine wichtigsten Informationen, also Finanzen, Krankenakten, Personalakten, Versicherungsinformationen und meine Bewegungsdaten (anhand von Hotel- und Zugbuchungen und natürlich der digitalen Spur durchs Smartphone) liegen außerhalb meines Hoheitsbereichs, insofern besteht ohnehin ein gewisses Risiko.
Und wieso erzählst du mir das jetzt ? Das Wort Stick stammt erstens aus dem Zitat meines Vorredners und zweites sage ich, dass es KEIN Backup ist.WinnieW2 schrieb:Eine Kopie wichtiger Daten auf einen USB-Stick würde ich persönlich als nicht-so sichere Kopie bezeichnen.
Und jetzt kommst du um die Ecke mit "nicht so sicher". NEIN ! Es ist überhaupt kein Backup.
Nicht böse gemeint, aber deine Definition für ein Backup ist "ein wenig quatsch".zEtTlAh schrieb:Nicht böse gemeint, aber die Umfrage ist "ein wenig quatsch". Ein Backup, selbst auf eine NAS, ist kein Backup. Solange diese im selben Haushalt steht sind die Daten nicht sicher. Und wenn diese ausschließlich in einem anderen Haushalt steht, sind sie auch nicht sicher.
Ein Backup ist nichts anderes als eine Kopie der Daten, die idealerweise regelmäßig erstellt wird. Der Sinn eines Backups ist den Verlust der Daten zu kompensieren. Wie und in welcher Form, ist komplett Sache des Anwenders.
Geht es nach deinem Text, gibt es kein "sicher". Was formal sogar stimmt. Aber das spielt bei der Frage, was ein Backup ist, eigentlich weniger eine Rolle. Denn man sichert sich nicht zu 100% gegen etwas ab, sondern nur näherungsweise für die möglichen und bedachten Fälle, die zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit eintreten.
Ein Backup der Daten von einem Livesystem auf ein NAS im selben Haushalt kann für viele erdenklichen möglichen Probleme schlicht völlig ausreichend sein. Genau so wie es Konstellationen gibt, wo das letztlich nicht der Fall ist.
Und dann kommt der Cryptotrojaner und verschlüsselt dir während des Sicherungsvorgangs von NAS X auf Y sowohl die Quelle als auch das Ziel und weil du wahlweise A) sehr fahrlässig bist und dich blind drauf verlässt, hast du das monatelang nicht mitbekommen oder B) alles kontrollierst, bist du mit deinem Livesystem zufällig gerade Online während der Cryptotrojaner agiert und das eigentliche Quellsystem wird mit verschlüsselt...zEtTlAh schrieb:Ich sichere daher lokal auf NAS und diese wiederum auf einen Haushalt (weit weg) auf eine weitere NAS.
Es gibt kein 100%. DAS ist beim Thema Backup fix. Der Rest ist Definitionssache des Users. Du machst es vielleicht so, andere verfahren anders und für alle Beteiligten findet sich eine passende Lösung.
Ziemlich wirre Aussagen, da sich das mehrfach widerspricht. Zudem der Wechsel von Deutsch auf Englisch lange kein Unterschied in der Bedeutung macht. Eine Sicherungskopie ist einfach das deutsche Wort für "Backup". Nicht mehr und nicht weniger.zEtTlAh schrieb:Ja und nein, du hast dir die Frage quasi selbst beantwortet. Eine/mehrere Dateien auf einen USB Stick zu kopieren ist KEIN Backup. Das ist allenfalls eine Sicherungskopie.
Und es gibt sehr wohl eine Definition von einem Backup: Ein Backup ist in der Regel Kopie der Dateien oder lauffähiges Image des Systems, das an einen physikalisch ausreichend dedizierten Standort aufbewahrt wird.
Strich: Eine "Sicherung" die im gleichen Haus liegt (nicht mal in einem Tresor), ist KEINE Sicherung. Es ist sogar das absolute Minimum um sich "Backup" zu schimpfen.
Nein, da geht nichts los. Das was du beschreibst ist einfach nur die Definition des Anwenders wie stark er sich gegen verschiedene Möglichkeiten absichern kann und möchte.zEtTlAh schrieb:Und dann geht die Abstufung los... Reicht das Nachbarhaus ? Nachbardorf ? Anderer Kontinent ? Reicht eine Sicherung überhaupt ?
Doch natürlich ergibt das Sinn. Man spricht von verschiedenen Backup Ständen. Gemeinhin ist das dann eine Version. Eine Backup Software die halbwegs anständig funktioniert wird einen Versionsstand anlegen. Software mit mehr Fähigkeiten wird auch dafür sorgen, dass die Daten in diesem Pool physisch nur 1x vorhanden sind und nur Änderungen der verschiedenen Versionsstände gespeichert werden, sodass aus Änderung und Ursprung eine beliebige Version (meist definiert durch einen Zeitpunkt - nämlich der des Backups) wiederherstellbar ist.zEtTlAh schrieb:Und dann kommt bei den Fragen noch das Wort Versionierung. Völliger Humbug. Eine Versionierung ist kein BACKUP. Sonst bräuchte sie den Namen Versionierung nicht. Eine Versionierung ist eine Versionierung. Kein Backup.
Das sind Versionsstände des Backups.zEtTlAh schrieb:Falls gemeint war, dass es Tages, Wochen, Monats usw. Backups gibt, ja, DAS sind Backups. Aber keine Versionierungen.
Irgendwie macht es den Eindruck als versuchst du wie neunmalklug irgendwelche Definitionen so umzudrehen, dass es für deine Aussage passt. Im Fall von Backups spricht man von einem Generationsprinzip. Das sorgt letztlich von einer (wenn richtig gemacht) lückenlosen Versionierung der Backup Stände über eine Zeit.
cbforum.scooter
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Auch ich gehöre zur bösen „Kein Mitleid“-Fraktion. Warum?
Weil das Thema Backup keine geheime IT-Insiderinfo und Raketenwissenschaft ist und für kleines Geld auch für Laien kein Problem ist.
Woher ich das weiß? Weil fast alle, die bisher zu mir mit kaputten Systemen kamen sofort erwähnten, dass sie kein Backup gemacht hätten. Es ist also keine Unwissenheit und die Problematik ist den Leuten bewusst, aber die Faulheit siegt und dafür habe ich wenig Verständnis.
Zudem ist das Thema auch in allgemeinen Medien immer wieder ein Thema, ähnlich wie Phishing.
Es mag Ausnahmen geben, wenn es wirklich dumm gelaufen ist. Aber in der Regel ist pure Bequemlichkeit die Ursache.
Weil das Thema Backup keine geheime IT-Insiderinfo und Raketenwissenschaft ist und für kleines Geld auch für Laien kein Problem ist.
Woher ich das weiß? Weil fast alle, die bisher zu mir mit kaputten Systemen kamen sofort erwähnten, dass sie kein Backup gemacht hätten. Es ist also keine Unwissenheit und die Problematik ist den Leuten bewusst, aber die Faulheit siegt und dafür habe ich wenig Verständnis.
Zudem ist das Thema auch in allgemeinen Medien immer wieder ein Thema, ähnlich wie Phishing.
Es mag Ausnahmen geben, wenn es wirklich dumm gelaufen ist. Aber in der Regel ist pure Bequemlichkeit die Ursache.
Simanova
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Ich hab das nach Speichergröße aufgeteilt.
Kleine Datenmengen landen in der eigenen Cloud.
Mittelgroße Datenmengen wie z.b Systembackups landen automatisch mit Veeam auf einem anderen PC.
Und alles was zu groß zum Übertragen ist, wird lokal gespiegelt oder gesichert. (anderer Datenträger)
Kleine Datenmengen landen in der eigenen Cloud.
Mittelgroße Datenmengen wie z.b Systembackups landen automatisch mit Veeam auf einem anderen PC.
Und alles was zu groß zum Übertragen ist, wird lokal gespiegelt oder gesichert. (anderer Datenträger)
Warum bist du so aggressiv in deinem Ton?zEtTlAh schrieb:Wo du deinen Wortschatz her hast, ist fragwürdig. Kein Übersetzer den ich je gesehen habe übersetzt mit "Sicherungskopie".
Es gibt verschiedene Wörter, die synonym sind. Das BSI schreibt bspw. folgendes:
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/V...eht-das/datensicherung-wie-geht-das_node.html
Da steht mehrfach das Wort "Datensicherung". Das Wort "Sicherungskopie" ist genau genommen doppelt gemoppelt. Weil die "Sicherung" die "Kopie" impliziert. Dennoch ist es ein gängiger Begriff. Genau so wie Sicherungsmedium. Oder (Daten)Sicherungssoftware eben in Verbindung mit diesen Sicherungskopien.
Der Duden kennt das Wort zudem auch:
https://www.duden.de/rechtschreibung/Sicherungskopie
Also keine Ahnung was du uns hier mitteilen willst... Du suchst da nen Fehler in der Aussage, wo keiner ist.