fdsonne schrieb:
Ein Backup ist nichts anderes als eine Kopie der Daten, die idealerweise regelmäßig erstellt wird. Der Sinn eines Backups ist den Verlust der Daten zu kompensieren
Ich gebe ja zu, dass ich im Bezug auf Backups etwas, nennen wir es "engstirnig", bin. Ja, für viele reicht es wohl, ihre Dateien auf einen Stick zu kopieren und diesen in eine Schublade neben dem PC zu legen. Nennen wir es "kleinste Form" des Backups.
Aber ich mag eben diese "Verharmlosung" und vor allem "Minimalisierung" des Wortes Backups nicht.
Dadurch wird es kein "Normalsterblicher" eher einsehen, warum und wie wichtig es ist. Aber ja, ich bin da wohl etwas zu "aggro" in meiner Ansicht.
fdsonne schrieb:
Und dann kommt der Cryptotrojaner und verschlüsselt dir während des Sicherungsvorgangs von NAS X auf Y sowohl die Quelle als auch das Ziel
Sehr weit her geholt. Das würde voraussetzen, dass das Backup und das "Backup vom Backup" zeitgleich laufen und diese auch noch Vollzeit eine Verbindung zueinander haben.
Klar, dass ein Laie sich nicht den Aufwand macht, 2 NAS zu tunneln, den Tunnel zeit zu steuern und die Backup Vorgänge dann auch noch manuell oder automatisiert zu überwachen.
Ich möchte eher darauf hinweisen: Wenn man seine Daten, welcher Art auch immer, auf einem USB Stick in einer Schublade sichert, dann ist man höchstens vor dem Ausfall eines Gerätes "geschützt". Sobald ein Feuer oder Wasserschaden ins Spiel kommt, ist sofort Ende mit der Sicherheit.
Und dabei gäbe es so einfache Möglichkeiten: Jeder hat Bekannte, Eltern oder eine Arbeitsstelle. Dann hat man eben 2 Sticks. Im Idealfall verschlüsselt, und wenn es nur Bitlocker ist. Und immer wenn man etwas darauf sichert, bringt man ihn bei nächster Gelegenheit in den anderen Haushalt und nimmt von dort den anderen Stick mit.
Dann ist zumindest immer ein Großteil der aktuellen Daten außer Haus. Das schafft auch ein Laie.
fdsonne schrieb:
Gemeinhin ist das dann eine Version.
Jetzt sind wir wieder bei Wortwahl. Ich will nicht darauf rumreiten, da kann man verschiedene Meinungen haben. Wie du es beschreibst ist es meiner Meinung nach nicht richtig, denn:
Backups von verschiedenen Zeiten könnte man zwar als Versionen beschreiben. Tut man aber in der Regeln nicht.
Backups von verschiedenen Tagen/Uhrzeiten sind Datenstände.
Versionierung (in Bezug auf z.B. Dokumente) sind verschiedene Stände (Versionen) eines Dokumentes.
Ein Datenstand kann aber mehrere Versionierungsstände eines Dokumentes enthalten.
Eine Versionierung des Dokuments ist jedoch kein Backup des Dokuments sondern dient dem Festhalten verschiedener Bearbeitungsstände - seih es aus Handhabungsgründen, oder aus rechtlichen.
Und genau deshalb ist man an der Stelle etwas "kleinlich" mit der Wortwahl. Das eine hat nämlich nichts mit dem anderen zu tun.
fdsonne schrieb:
Das sind Versionsstände des Backups.
Siehe oben, sind es nicht. Es sind Datenstände.
fdsonne schrieb:
Warum bist du so aggressiv in deinem Ton?
Siehe auch oben. Entschuldigung vielmals dafür. Hab ich dann auch eingesehen

Ich lebe das Thema zu sehr mit
fdsonne schrieb:
Das BSI schreibt bspw. folgendes:
Das BSI möchte ich gerne hier raus halten. Es ist nicht deren Job dem Laien ein Backup zu erklären. Die haben andere Sachen zu tun. Und die kämpfen echt gegen Windmühlen. Ich durfte schon das eine oder andere mal mit denen arbeiten und die sind echt nicht zu beneiden
Und vom Duden... da fangen wir besser auch nicht an. Viele Definitionen aus dem Duden stammen aus den 80ern und 90ern. Wobei im Duden aus Juli 1980 vermutlich nicht ein IT Wort stand
