mchawk777
Lt. Commander
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Hättest Du kopiert, hättest Du keinen Datenverlust erlitten.raimuell schrieb:Doch, ich hatte kopiert. Aber es war noch nicht viel kopiert, während die Quelle / externe Platte hops ging.
Dann wären alle Dateien an ihren Quell-Positionen noch vorhanden gewesen. Simple as that.
Ein Backup ist ein Backup, wenn die betreffenden Dateien mehrfach auf verschiedenen Geräten vorliegen. Also simple as that.Miuwa schrieb:Ab wann ist ein Backup bei dir ein Backup?
Alles andere ist Ausgestaltung in Bezug der persönlichen Gefahrenabschätzung.
Richtlinie: Immer dann, wenn es nichts ausmacht, wenn man Dateien auch aus eigener Blödheit löschen sollte, hat man definitiv ein Backup.
Kommt auf die Ausgestaltung / Konfiguration an. Hatte dies bereits weiter oben erläutert.Miuwa schrieb:Eine Kopie auf ein Live-NAS im gleichen Haus schützt nicht vor viren und Blitzeinschlägen.
Man kann ein NAS durchaus mit entsprechend verschieden berechtigten Nutzerkonten gut absichern - oder es einfach vom Strom/Netz nehmen, wenn kein Backup gefahren wird.
Müssen musst Du gar nichts.Miuwa schrieb:Je nach Region musst du vielleicht sogar bei einer Kopie, die bei denen Eltern aufbewahrt wird Angst haben, dass sie im gleichen Erdbeben oder überschwemmung zerstört wird wie dein Haus
Es dient der Risikominimierung.
Höhere Gewalt kommt meist überraschend und erwischt einen kalt.
Nebenbei gibt es beispielsweise auch Bankschließfächer oder richtige Online-Backup-Dienste, wo die Daten außer Landes liegen. In meinem Fall in UK.
...und ich sage mal so: Wenn Deutschland und UK in Schutt und Asche liegt, hätte ich ganz andere Probleme. 😉
Ja natürlich - selbst eine Datensynchronisation via Dropbox auf verschiedene Rechner ist eine Form von Backup. Obschon diese natürlich nicht vor eigener Blödheit schützt, wie auch div. iCloud, googleCloud & Co-Anwender leidvoll merken mussten, eben WEIL sie nur synchronisiert haben.Miuwa schrieb:Oder gibt es vielleicht einfach eine ganze Reihe verschiedener Backup-Typen, die unterschiedlich aufwändig sind und vor unterschiedlichen Ursachen für Datenverlust schützen?
Ich für meinen Teil stelle mir gar nicht mehr die Frage, was wichtige oder unwichtige Daten sind. Das ändert sich eh ständig.
Ich habe auf meinen Hauptrechner 2 SSDs und von denen werden täglich versionierte Image-Backups gefahren. Eine Kombination aus Voll-, Differentiell- und Inkrementellen Versionen. Zur Not kann ich bis zu 6 Monate zurückrudern - wenn auch nicht täglich sondern bei allen Backups älter 1 Monat eher 14-tägig.