HappyMutant
Fleet Admiral
- Registriert
- Juli 2001
- Beiträge
- 21.424
RKUnited, ich glaube ich habe mich nicht genau genug ausgedrückt. Es ist mir egal was du spielst, warum du es spielst und wo du es spielst (und was du mal gespielt hast).
Es ist mir nur in Erinnerung, dass du solche Gelegenheiten mitunter nutzt um dich in solche Untiefen zu begeben. Nämlich den PC per se als reine Raubkopierer-Plattform und deswegen als untauglich zu bezeichnen. Die Gründe sind erstmal zweitrangig. Es läuft letzten Endes aber oft genug auf eine Auseinandersetzung Marke Flamewar hinaus. Wäre das nicht so, wäre mir das nicht so im Gedächtnis, auch wenn du sicherlich weniger plakativ zu werke gehst als viele andere.
Das bat ich dich schlicht zu unterlassen. "PC User" sind nicht automatisch Spieler, "PC User" schaufeln sich auch nicht ihr eigenes Grab. Von daher hatte ich dich gebeten, doch die Begrifflichkeiten einfach mal genauer zu wählen. Das kam scheinbar ebenfalls nicht an.
Genauso wie es nicht ankam, dass es zunächst mal nur eine reine Bitte um Sachlichkeit war. Das einzige was wir nämlich nicht haben wollen ist die elende Gleichmacherei und das Tech-Getrolle. Ja hauptsächlich innerhalb der Konsolen-Fraktion, dennoch sei die Anmerkung erlaubt, dass einfach auch zu lassen. Soviel zum offiziellen Teil.
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Im übrigen widersprichst du dir neben der PC-User Verallgemeinerung noch in einem Punkt. Entweder braucht es kein Wissen für das kopieren, dann trifft das genauso auf die weibliche Kundschaft zu. Oder man braucht eben doch ein gewisses Maß an Insider-Kenntnissen und den Willen sich dieses anzueignen. Es spricht nichts dafür, dass es vom Geschlecht abhängt, ob man illegale Kopien zieht oder nicht.
Generell ist es auch fraglich, ob Spiele-Kopien nicht auch mit genug Risiken verbunden sind. Das Beispiel Steam wurde genannt, darüber hinaus Viren und die Gefahr der Abmahnung usw. Mag sein, dass die Hardware nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Dagegen ist es auch für den willigen Konsolenspieler durchaus möglich einen Umbau samt Garantie zu bekommen. Auch dafür braucht es dann keine Kenntnisse. Die Hürde mag höher liegen, kein Widerspruch. Der PC ist kein abschottbares System und ist damit immer offen für eben auch unerwünschte Veränderung der Software.
Letztendlich kommen aber auch die Konsolenhersteller nicht darum herum, ihre Hardware Online zu verifizieren und gleichzeitig die Spiele und Hardware stärker in eine Online-Plattform zu integrieren. Nichts anderes macht derzeit schon Microsoft (die ja wesentlich stärker von Umbauten betroffen sind) und Sony arbeitet verstärkt daran.
Wie beim PC läuft alles auf einen Kopierschutz hinaus, der einerseits den Spieler Vorteile verschaffen soll (Stichwort Community) und andererseits eine einfache Möglichkeit bietet veränderten Konsolen und Spielen zumindest viele ihrer Optionen zu berauben. Damit einher gehen auch Vorteile wie leichtere Beobachtung des Nutzerverhaltens und zielgerichtet Vermarktung.
Ob nun Steam oder XBox Live (oder das unsäglich GfW Live), der Weg ist ohnehin der gleiche. Deswegen stirbt der PC als Plattform eben auch nicht, er muss sich nur stärker verändern. Der "Fehler" von EA und Co. ist, dass man die gefühlte Support-zeit nicht auf die Lebensdauer einer Konsole hinauszögern kann. Generell tat man es sich sehr leicht damit, Server und der gleichen abzuschalten. Das Patchverhalten bei halbwegs laufenden Spielen ist dagegen ähnlich wie auf der Konsole: Kaum vorhanden. Die richtig verhunzten Ausnahmen sind auf dem PC natürlich stärker vertreten, liegt aber auch an der Struktur des Marktes, mit kleineren Herstellern, die sich an großen Projekten und an gewissen Publishern verheben, und ohne Oberaufsicht durch einen Plattform-Anbieter.
EA lernt aber gerade, wie es anders geht, auch für den PC. Daran ändert auch der Leak hier nichts. Valve und Microsoft müssen sich dagegen noch mehr in die Rolle des Anbieters einer Plattform begeben und eine bessere Endkontrolle garantieren, wenn sie dauerhaft eine den Konsolen ebenbürtige Vermarktungs-Plattform aufstellen wollen (mit den entsprechenden Preisen, die sie ja schon verlangen). Vielleicht steigt ja auch EA, Blizzard-Activision und Co. noch stärker in sowas ein.
Einziges Problem ist, dass die Legitimation für nochmals getrennte Plattformen auf dem PC fehlt, man wird sehen, ob es da mittelfristig zum Vorteil des Kunden gereicht.
Es ist mir nur in Erinnerung, dass du solche Gelegenheiten mitunter nutzt um dich in solche Untiefen zu begeben. Nämlich den PC per se als reine Raubkopierer-Plattform und deswegen als untauglich zu bezeichnen. Die Gründe sind erstmal zweitrangig. Es läuft letzten Endes aber oft genug auf eine Auseinandersetzung Marke Flamewar hinaus. Wäre das nicht so, wäre mir das nicht so im Gedächtnis, auch wenn du sicherlich weniger plakativ zu werke gehst als viele andere.
Das bat ich dich schlicht zu unterlassen. "PC User" sind nicht automatisch Spieler, "PC User" schaufeln sich auch nicht ihr eigenes Grab. Von daher hatte ich dich gebeten, doch die Begrifflichkeiten einfach mal genauer zu wählen. Das kam scheinbar ebenfalls nicht an.
Genauso wie es nicht ankam, dass es zunächst mal nur eine reine Bitte um Sachlichkeit war. Das einzige was wir nämlich nicht haben wollen ist die elende Gleichmacherei und das Tech-Getrolle. Ja hauptsächlich innerhalb der Konsolen-Fraktion, dennoch sei die Anmerkung erlaubt, dass einfach auch zu lassen. Soviel zum offiziellen Teil.
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Im übrigen widersprichst du dir neben der PC-User Verallgemeinerung noch in einem Punkt. Entweder braucht es kein Wissen für das kopieren, dann trifft das genauso auf die weibliche Kundschaft zu. Oder man braucht eben doch ein gewisses Maß an Insider-Kenntnissen und den Willen sich dieses anzueignen. Es spricht nichts dafür, dass es vom Geschlecht abhängt, ob man illegale Kopien zieht oder nicht.
Generell ist es auch fraglich, ob Spiele-Kopien nicht auch mit genug Risiken verbunden sind. Das Beispiel Steam wurde genannt, darüber hinaus Viren und die Gefahr der Abmahnung usw. Mag sein, dass die Hardware nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Dagegen ist es auch für den willigen Konsolenspieler durchaus möglich einen Umbau samt Garantie zu bekommen. Auch dafür braucht es dann keine Kenntnisse. Die Hürde mag höher liegen, kein Widerspruch. Der PC ist kein abschottbares System und ist damit immer offen für eben auch unerwünschte Veränderung der Software.
Letztendlich kommen aber auch die Konsolenhersteller nicht darum herum, ihre Hardware Online zu verifizieren und gleichzeitig die Spiele und Hardware stärker in eine Online-Plattform zu integrieren. Nichts anderes macht derzeit schon Microsoft (die ja wesentlich stärker von Umbauten betroffen sind) und Sony arbeitet verstärkt daran.
Wie beim PC läuft alles auf einen Kopierschutz hinaus, der einerseits den Spieler Vorteile verschaffen soll (Stichwort Community) und andererseits eine einfache Möglichkeit bietet veränderten Konsolen und Spielen zumindest viele ihrer Optionen zu berauben. Damit einher gehen auch Vorteile wie leichtere Beobachtung des Nutzerverhaltens und zielgerichtet Vermarktung.
Ob nun Steam oder XBox Live (oder das unsäglich GfW Live), der Weg ist ohnehin der gleiche. Deswegen stirbt der PC als Plattform eben auch nicht, er muss sich nur stärker verändern. Der "Fehler" von EA und Co. ist, dass man die gefühlte Support-zeit nicht auf die Lebensdauer einer Konsole hinauszögern kann. Generell tat man es sich sehr leicht damit, Server und der gleichen abzuschalten. Das Patchverhalten bei halbwegs laufenden Spielen ist dagegen ähnlich wie auf der Konsole: Kaum vorhanden. Die richtig verhunzten Ausnahmen sind auf dem PC natürlich stärker vertreten, liegt aber auch an der Struktur des Marktes, mit kleineren Herstellern, die sich an großen Projekten und an gewissen Publishern verheben, und ohne Oberaufsicht durch einen Plattform-Anbieter.
EA lernt aber gerade, wie es anders geht, auch für den PC. Daran ändert auch der Leak hier nichts. Valve und Microsoft müssen sich dagegen noch mehr in die Rolle des Anbieters einer Plattform begeben und eine bessere Endkontrolle garantieren, wenn sie dauerhaft eine den Konsolen ebenbürtige Vermarktungs-Plattform aufstellen wollen (mit den entsprechenden Preisen, die sie ja schon verlangen). Vielleicht steigt ja auch EA, Blizzard-Activision und Co. noch stärker in sowas ein.
Einziges Problem ist, dass die Legitimation für nochmals getrennte Plattformen auf dem PC fehlt, man wird sehen, ob es da mittelfristig zum Vorteil des Kunden gereicht.
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