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News Sims Maker Program: EA monetarisiert Mods in Sims 4 mit Maker-Marktplatz

Also die Idee, dass man Fan/Community-Creators die Möglichkeit gibt Inhalte über offizielle Kanäle zu vertreiben und dabei auch noch Geld über ein sicheres System abgewickelt zu verdienen, ist generell erstmal sinnvoll. Das Spiel bleibt dank neuer Inhalte weiter frisch, unabhängig davon ob EA noch neuen Content entwickeln möchte, oder nicht. Aber dass EA mal wieder 70% behalten möchte und die eigentlichen Inhaltsersteller nicht mal ein Drittel des Kuchens bekommen... Ist schon ein Skandal. Warum bekommt derjenige, der absolut nichts am Inhalt zu beigetragen hat sondern nur die Vertriebskanäle stellt, das größte Stück vom Kuchen? 🤔 Unverhältnismäßig! 😠
 
nexradar schrieb:
Fifa (EA FC) ist die größte Gelddruckmaschine ever. Fußball ist die beliebteste Sportart und jedes Jahr kommt eine neue Version, die millionenfach verkauft wird.

Das war einmal. Die Einnahmen mit FIFA (bzw. jetzt ja nur noch EA Sports FC) sind zuletzt stark zurück gegangen. Die goldene Kuh schwächelt.
 
Ich spielte die Sims Deluxe Edition die war super.
Dann vor Jahren Sims3 gekauft, es störte mich schon Origin.
Als das Spiel direkt mit dem Shop oder im Shop kaufte, direkt deinstalliert und den Dreck seit dem auch nie mehr gestartet.
Ergänzung ()

Galatian schrieb:
@madmax2010 Naja…ist halt wie bei Paradox.
Deswegen kaufe ich auch keine Paradoxspiele mehr. Können noch so gut sein.
Gschaftlhuaba schrieb:
DLC, die erst weit nach der Fertigstellung der 1.0 kommen und für weiteren Cashflow sorgen während der Entwickler z.B. am Nachfolger arbeitet.
Kann inzwischen auch Nintendo Donkey Kong.
Duran schrieb:
Sehe ich das richtig, die Maker werden "abgespeist" mit 30 % des Betrages?
Das ist ja Wucher und müsste den Paragraphen auslösen. 70 % wäre der übliche Betrag wenn andere Plattformen 30 % nehmen. ;)
Das ist Ea.
Azeron schrieb:
Wird endlich mal Zeit dass diese intransparenten Ingame-Währungen in Videospielen gesetzlich verboten werden.
Wäre dafür das dies weltweit verboten wird.
 
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Natürlich doch, erst hat man Spiele gemacht, dann Erweiterungen, dann DLCs und nun ist der nächste Schritt gar nichts mehr zu machen, weil die Spieler dass ja auch selbst machen können. Investment runter, Gewinne hoch. Würde mich nicht wundern, wenn EA über Kurz oder Lang genau den gleichen Weg bei anderen ihrer Franchises geht weil als Videospiel Firma, Videospiele entwickeln... Zu schwer und zu teuer!
 
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nexradar schrieb:
Da könnte man doch prima Tuningteile verkaufen :D
"Ach, du willst eine Abgasanlage von Akrapovič an deinem [Fahrzeug hier einfügen]?
Das macht dann 9,95€." :D
 
Unfreundlich und gierig von EA und obwohl ich sie verteufle, muss man die Sache mit der Ingame-Währung differenzierter betrachten:
  • Produkte werden für Echtgeld gekauft - so ist es in der Handelswelt - Produkte im IngameShop mit Coins, das hat viele Vorteile (zusätzlich zum miesen Trick mit Value-Diffusion).
  • Coins (moola) sind wie Guthaben in einem bestehenden Geschäftsverhältnis
  • Steuern und Abgaben schwanken und lassen sich sonst nicht ohne massiven Aufwand Länderübergreifend einheitlich abführen
  • wären die Coins beliebig transferierbar, würde das einer Börse gleichen und viele weitere Probleme mit sich führen, etwa Geldwäsche/Schmuggel, etc.
  • Sicherlich gibt es reichlich Regulatorien, von denen wir sonst zu wenig erfahren.

Insgesamt finde ich die Lösung von EA für den Start der Moola mit 30% als zu geizig angesetzt. Für ein gutes Image hätten es mind. 50% sein müssen. Wenn man jedoch ausnahmsweise mal großzügig oder dankbar sein wollen würde, wäre so ein kostenfreier "modding-Shop" eine deutlich bessere Wahl.
 
Rhoxx schrieb:
  • Produkte werden für Echtgeld gekauft - so ist es in der Handelswelt - Produkte im IngameShop mit Coins, das hat viele Vorteile (zusätzlich zum miesen Trick mit Value-Diffusion).
  • Coins (moola) sind wie Guthaben in einem bestehenden Geschäftsverhältnis
  • Steuern und Abgaben schwanken und lassen sich sonst nicht ohne massiven Aufwand Länderübergreifend einheitlich abführen
  • wären die Coins beliebig transferierbar, würde das einer Börse gleichen und viele weitere Probleme mit sich führen, etwa Geldwäsche/Schmuggel, etc.
  • Sicherlich gibt es reichlich Regulatorien, von denen wir sonst zu wenig erfahren.
Alles nur Vorteile für den Hersteller. Wo sind die Vorteile für die Konsumenten? Achja, gibt ja keine.
-Man kann nur fixe Packs kaufen anstatt soviel wie ich benötige für ein Item
-Die Itempreise sind so gestaltet dass einem immer Coins übrig bleiben und der Rest dann entweder brach liegt und ich so oder so dann mehr Geld gezahlt habe als das Item eigentlich gekostet hat. Will ich nur ein einziges Item kaufen was 80 Coins kostet, muss ich dafür trotzdem 2,50€ zahlen weil ich mir mindestens das 200er Coinpack kaufen muss.
-Man kann restliche Coins nicht wieder ausbezahlen lassen
-Maximal Intransparent für den Konsumenten

Gibt andere Spiele wo ich auch mit Echtgeld Gegenstände kaufen kann. Da geht das komischerweise trotz dieser "Hürden".

Rhoxx schrieb:
muss man die Sache mit der Ingame-Währung differenzierter betrachten:
Nein, einfach nein. Da gibt es nichts differenzierter zu betrachten. Diese Ingamewährung sind kundenfeindlich und wird hauptsächlich nur deswegen genutzt damit der Kunde den Überblick verliert wieviel Geld er tatsächlich ausgibt.
Die Hemmschwelle für irgendein Item 500 Coins statt 5€ zu bezahlen ist niedriger. Hat Psychologische Gründe, so wie Produkte auch immer X,90€ bzw. X,99€ kosten anstatt den Betrag um die 1-10 cent voll aufzurunden. Sieht dann halt gleich viel günstiger aus.

In solchen Konzernen arbeiten nicht umsonst Psychologen die dabei unterstützen wie man von solchen Ingame-Shops am meisten profitiert.

Sowas gehört einfach verboten. Wenn die Publisher dann mehr Aufwand damit haben, hat das die Konsumenten nicht zu kümmern. Die Publisher verdienen mit den Ingame-Shops so oder so verhältnismäßig genug um sich mit den Einnahmen auch diese zusätzlichen Aufwände leisten zu können. Der Gewinn ist halt dann ein bisschen niedriger, buhu.
 
Die Preispolitik von Sims fand ich schon beim dritten Teil so unverschämt dass ich zum Pirat wurde. Aber da gab es das Spiel auch schon zwei/drei Jahre. Den vierten Teil habe ich bis heute nicht angerührt. Würde ich auch nur wegen Kids rein schauen, wenn es mit vielen Addons super günstig angeboten wird.
 
Warum braucht es eigentlich eine rein dem Marktplatz vorbehaltene, ausschließlich per Kauf zu erwerbende Ingame-Währung? In den FAQ nennt EA sie einen „einfachen, einheitlichen und sicheren Weg“ zum Kauf von Marktplatz-Inhalten, der zugleich „verlässliche Auszahlungen“ für die Maker garantiere.
Solltes nicht eigentlich heißen
" einen einfachen und sicheren Weg unsere Abzocke zu verschleiern und den Gewinn zu maximieren"?
 
Zunächst mal vielen Dank für die kritische Einordnung. Sowas gerne auch als Meinung am Ende wie bei anderen News. (das bitte nicht als grundsätzliche Kritik oder so verstehen :) ) Wobei ich verstehe, dass man da sicher nicht stumpf Newsmeldung wiedergeben wollte

Zur News an sich: Es ist schon wirklich krass wie aus wirklich allem Geld gepresst wird. Bleibt zu hoffen, dass es stets Alternativen gibt.
 
Galatian schrieb:
...Paradox. [...] Versteh den Aufschrei über DLCs immer nicht so ganz.
Wenn man Anno, Stellaris, CS usw. mit allen Addons gekauft hat, ist man in den teuersten Hochzeiten der Spiele nicht auf 200 Euro gekommen.

Schau mal bei Sims 4. Über 1000 Euro, wenn mal ein sehr guter Sale kommt. Sonst nochmal deutlich mehr. Ich finde, das ist schon ein unterschied.
 
Hylou schrieb:
Die machen sogar sehr viel richtig. Schau dir allein mal deren Zahlen an.
Solange es dem Aktionär gut geht, wird der Kunde gemolken.
Aber was machen die richtig? Haben NFS zerstört, Haben C&C zerstört, haben viele Franchises zerstört. Nur Fifa und das jährliche BF hauen es wieder raus.
kleine Story über EA. Hatte Alice - Madness returns gekauft und auf Steam gespielt. Nach einiger Zeit war es weg. raus aus der Biblio... wollte EA so.. habe keinen knopf geld bekommen. jetzt ist es wieder in Steam drin... rat mal.. ich müsste es kaufen... EA sieht kein geld mehr von mir.
 
DarkInterceptor schrieb:
Haben NFS zerstört, Haben C&C zerstört, haben viele Franchises zerstört.

Das hat noch nie gestimmt - egal wie oft es wiederholt wird.

Die ehemaligen C&C Chefs haben selber zugegeben das sie das Franchise und das Studio selber zu Grunde gerichtet haben.
Deren Problem war, dass EA denen sehr viel Geld in Freiheit gegeben hat - die sind mit dem schnellen Wachstum nicht zurecht gekommen.

Das gilt btw für nahezu alle EA Studios die die so eingekauft haben.

Kannst dich ja mal zur Abwechslung ins Thema einlesen bevor du weiter Stammtischparolen von dir gibst.
 
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