Rhoxx schrieb:
- Produkte werden für Echtgeld gekauft - so ist es in der Handelswelt - Produkte im IngameShop mit Coins, das hat viele Vorteile (zusätzlich zum miesen Trick mit Value-Diffusion).
- Coins (moola) sind wie Guthaben in einem bestehenden Geschäftsverhältnis
- Steuern und Abgaben schwanken und lassen sich sonst nicht ohne massiven Aufwand Länderübergreifend einheitlich abführen
- wären die Coins beliebig transferierbar, würde das einer Börse gleichen und viele weitere Probleme mit sich führen, etwa Geldwäsche/Schmuggel, etc.
- Sicherlich gibt es reichlich Regulatorien, von denen wir sonst zu wenig erfahren.
Alles nur Vorteile für den Hersteller. Wo sind die Vorteile für die Konsumenten? Achja, gibt ja keine.
-Man kann nur fixe Packs kaufen anstatt soviel wie ich benötige für ein Item
-Die Itempreise sind so gestaltet dass einem immer Coins übrig bleiben und der Rest dann entweder brach liegt und ich so oder so dann mehr Geld gezahlt habe als das Item eigentlich gekostet hat. Will ich nur ein einziges Item kaufen was 80 Coins kostet, muss ich dafür trotzdem 2,50€ zahlen weil ich mir mindestens das 200er Coinpack kaufen muss.
-Man kann restliche Coins nicht wieder ausbezahlen lassen
-Maximal Intransparent für den Konsumenten
Gibt andere Spiele wo ich auch mit Echtgeld Gegenstände kaufen kann. Da geht das komischerweise trotz dieser "Hürden".
Rhoxx schrieb:
muss man die Sache mit der Ingame-Währung differenzierter betrachten:
Nein, einfach nein. Da gibt es nichts differenzierter zu betrachten. Diese Ingamewährung sind kundenfeindlich und wird hauptsächlich nur deswegen genutzt damit der Kunde den Überblick verliert wieviel Geld er tatsächlich ausgibt.
Die Hemmschwelle für irgendein Item 500 Coins statt 5€ zu bezahlen ist niedriger. Hat Psychologische Gründe, so wie Produkte auch immer X,90€ bzw. X,99€ kosten anstatt den Betrag um die 1-10 cent voll aufzurunden. Sieht dann halt gleich viel günstiger aus.
In solchen Konzernen arbeiten nicht umsonst Psychologen die dabei unterstützen wie man von solchen Ingame-Shops am meisten profitiert.
Sowas gehört einfach verboten. Wenn die Publisher dann mehr Aufwand damit haben, hat das die Konsumenten nicht zu kümmern. Die Publisher verdienen mit den Ingame-Shops so oder so verhältnismäßig genug um sich mit den Einnahmen auch diese zusätzlichen Aufwände leisten zu können. Der Gewinn ist halt dann ein bisschen niedriger, buhu.