News Sinkende Preise: Umsätze mit NAND-Flash sind stark eingebrochen

gymfan schrieb:
[...] aber der Preis hat das geringste Gewicht bei der Entscheidung. Ich baue mir keine Komponentne ikn den PC ein, nur weil sie gerade günstig sind, ich sie aber nicht benötige.
Letztens im persönlichen NAS die boot SSD austauschen müssen.
Desktop hatte 1TB verbaut und hätte vorraussichtlich noch ein paar Jahre ausgereicht, Notebook wird auf absehbare Zeit ausgetauscht werden und hat eine ordentliche 2.5" SATA.

Option 1: 256GB TLC SSD für das NAS (20€)
Option 2: 1TB für das NAS die später ins Notebook kommt (50€)
Option 3: SSD rotieren: PC wird auf 2TB aufgerüstet, NAS bekommt die alte 1TB bis das notebook gewechselt wird. (100€)

Option zwei und drei erschienen mir sinnvoller bei den aktuellen Preisen.

@Rickmer Flash ist fast immer in terabit angegeben.
 
Rickmer schrieb:
Ich blicke bei der Preisstruktur nicht ganz durch... meinen die da wirklich 16 Terabyte oder 16 Terabit?
Terabit

Rickmer schrieb:
... würde ich da für 440.730€ einen Reel mit 1500 NAND Packages erhalten ...
genau das. Daher steht da auch Mult: 1500. Die Stückzahl muss also ein Vielfaches von 1500 sein.

Ich frage mich eher, für wen der Flashkauf über einen Distributor überhaupt interessant ist. Bei 1500 Mindestanzahl hat man immerhin 3 PB die man verbauen muss in Produkte und das für einen sehr hohen Preis. Fast 300€ für ein 2TB QLC Package ist nun wahrlich nicht günstig. Und alle Hersteller die das Knowhow haben SSDs in größeren Stückzahlen herzustellen, kaufen eh direkt vom Hersteller und nicht über Distributoren.
 
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Chuuei schrieb:
Fast 300€ für ein 2TB QLC Package ist nun wahrlich nicht günstig.
Deshalb war ich so verwirrt - das macht für mich überhaupt keinen Sinn zu dem Preis.
 
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Flash wird auch für embedded Produkte gebraucht. Die Anwendungen die tatsächlich 2TByte QLC packages brauchen dürfte auch sehr limitiert sein. Zumal PCIE bzw. NVME auch kein Hexenwerk ist und das ganze wearleveling, etc. dann die SSD übernimmt.

Sowas dürfte auch nicht zum Listenpreis den Besitzer wechseln.
 
Rickmer schrieb:
Die maximale Kapazität pro Gehäuse beträgt derzeit 16 Tbit = 2 TByte. Diese sind sehr teur...
Ergänzung ()

Rickmer schrieb:
Eine 8TB SSD braucht 64 Die's von 1Tbit. 64 Gehäuse werden nicht af eine M2 platine passen.
Die höheren Kapazitäten erfordern also gestapelte Die's. 16 hoch gestapelt braucht mann nur noch 4 Gehäuse.
Bevor die Die's gestapelt werden mussen sie erst sehr dünn geschliffen werden. Nicht einfach und daher nicht billig. Aber die machen das schon eine weile, vielleicht ist es jetzt nicht mehr so teur.

Heutige 2TB SSD's (gemacht von 512GBit Die) brauchen auch schon diese methode und sind bezahlbahr. Wahrscheinlich könnten 4TB oder 8TB SSD's heut zutage billiger sein pro TB als 1 oder 2TB SSD's wie du sagst.
Aber premium producte sind nun mal teur...
 
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Und trotzdem gibt es keinen Hersteller der mal SSDs mit mehr als 8 TB auf den Markt bringt ... ob nun nvm oder SATA ist ziemlich unwichtig, als Datengrab wäre sogar SATA vorzuziehen ...
 
Bohnenhans schrieb:
Hehe aber wer hat schon U2 daheim die fallen ja alle raus
... ich

Wie DutchTraveller schon erwähnt hat - Adapter kosten nicht die Welt und eine gebrauchte 7.68TB U.2/U.3 plus ein Adapter kostet weniger als halb so viel wie eine 8TB m.2
 
9t3ndo schrieb:
Wenn man bei mydealz mal SSD eingibt, ist seit gut einer Woche Rabattparty. Bin gespannt wo wir im Juni/Juli liegen.

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Notebooksbilliger hingegen haut die Dinger gleich im Doppelpack raus...

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Es geht natürlich noch um einiges günstiger, wenn man/n denn nicht den aller heißesten Schei*** zu haben wünscht. Wobei ich mal davon ausgehe, dass dies noch nicht das Ende der Fahnenstange darstellt, sperrt sich doch noch der Handel, insbesondere bei den größeren Platten.

gymfan schrieb:
Natürlich müssen sich Badarf, Nutzen und Kosten irgendwie in der Waage halten, aber der Preis hat das geringste Gewicht bei der Entscheidung.

Ich hingegen handhabe das gänzlich anders, einzig, wenn der Preis heiß ist, wird der Zuschlag erteilt. I. d. R. ist der Krempel doch wesentlich länger nutzbar, als die Industrie einem weismachen will. Also warum bei einem ungünstigen Preisgefüge aufrüsten?

mit frdl. Gruß
Ergänzung ()

-Scallywag- schrieb:
Sinkende Preise wie wir es in dieser Branche derzeit erleben sind sehr gefährlich. Alles andere um uns herum wird teuerer und die FIrmen sind gezwungen Mitarbeiter zu entlassen und auch höhere Löne zu zahlen. Das ist derzeit eine ganz gefährliche Spirale in der wir uns nach unten bewegen. Und du kannst mir glauben, ich bin im Einkauf tätig und wir spüren diese Auswirkungen alle sehr deutlich. Viele kleinere Hersteller sind bereits pleite oder kurz davor. Ja, die Firmen haben in den vergangenen Jahren teilweise ordentlich zugelangt, aber wartet mal ab was noch alles kommen wird. Ich sage für die nächsten 10-15 Jahre sehr düstere Zeiten voraus. Eine Weile geht das noch gut, aber dann gehts los......

Mir kommen gleich die Tränen...

Ich sage für die nächsten 10-15 Jahre sehr düstere Zeiten voraus.

Was du unter düster verstehst, würde der ein oder andere als ein Umdenken bez...
 
Zuletzt bearbeitet:
"Ja, die Firmen haben in den vergangenen Jahren teilweise ordentlich zugelangt"
Dann sollten sie mal wieder anfangen, ihre Massenproduktionsbedingten Gewinne teilweise
auf die Produkte um zulegen!
Mit mehr Masse, bei der dann eben die Marge am Einzelstück geringer wird, kommt auch wieder der
Gewinn zurück, weil dann mehr Kunden dieses eine Stück kaufen wollen.

Also nicht MA entlassen, sondern Prod. aufstocken und die Konkurenz die gerade abbaut kalt erwischen.
Konkurenz wird teurer, man selber billiger = grösserer Kundenkreis.

Daneben vil. auch mal auf die Kunden und ihre Wünsche eingehen, und nicht versuchen ihnen was auf zu zwingen (Jahre lang nur 1 TB SSDs, heute oft max. 2 TB), dabei verlangen die Kunden nach preisgünstigen GROSSEN Laufwerken, die aber so kaum einer bietet.............
 
Vermutlich wird's nur so laufen, wie aktuell, bzw. in den vorangegangenen Jahren. Man sprich sich ab, ähm lotet aus, was sich der holden Kundschaft max. aus der Tasche ziehen lässt. Hin und wieder verzettelt man/n sich (was bei Betriebswirten recht häufig vorkommt, weil oft mit der rosaroten Brille agierend) und dann ist guter Rat teuer, bspw. wie im besagten Fall, wenn die Lager zum Bersten voll sind. Dann ist in der Tat guter Rat teuer.

mit frdl. Gruß
 
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