News Smart Delivery Glasses: Amazon stattet Fahrer mit AR-Brillen aus

Azeron schrieb:
Ich bestelle immer so dass es die Post liefert. Auf die Amazonlieferanten ist kein Verlass. Dann warte ich halt einen Tag länger aufs Paket.

Ich nutze in 95% der Fälle die DHL Packstation.
Dauert zwar 1 Tag länger, aber ist weniger Stress für mich.

Zum Glück ist die Packstation nur 3 Min Fußweg von mir entfernt.

Grüße
 
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Alles was gedacht und umgesetzt werden kann, wird auch realisiert. Diese Brille ist nur die Spitze des Eisbergs.
 
Toll - Brillenträger kriegen also künftig alle 2J ne kostenlose vom Optiker mit passenden Gläsern bestückte ? (Auf Kosten von Amazon..)
 
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Das erinnert mich an eine Doctor Who Folge
 
@senf.dazu natürlich nicht. Die können aber alle 2 Jahre die Brille beim Optiker auf eigene Kosten bestücken lassen. Zusätzlich zur eigenen, weil die Amazonbrille darf privat natürlich nicht benutzt werden.
Kann ja Amazon nix dafür, wenn der arme AN eine Sehschwäche hat 🥴
 
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Sehr gut, finde das auf jeden Fall eine Verbesserung da die meisten ja nicht der deutschen Muttersprache mächtig sind. Das sollte den Fahreren die Arbeit wesentlich erleichtern (und dem Kunden auch).
 
Hach ja, AR Brillen im Online Handel. Ob die verhindern, dass wir weiterhin so leben und bestellen, dass dieser Planet vor die Hunde geht? Ja, ich übertreibe, ist ja noch nicht so weit, gelle?
 
Geil, die totale Überwachung am Arbeitsplatz.
Ergänzung ()

Kuristina schrieb:
Wenn du schon vergleichen willst, dann auch die Art der Arbeit und die Verantwortung. Der eine muss fahren, der andere ein Unternehmen leiten.
Pff, was für eine Mär.
Verantwortung? Selbst bei strafrechtlich relevantem Verhalten gibts nen goldenen Fallschirm während der Fahrer im Zweifelsfall seine Existenz verliert, selbst wenn er nichts dafür kann.
Also ja, vergleich mal deren Verantwortung.
 
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Du redest von Vertragsfragen. Und das auch noch in einem Ausnahmefall. Ich meine das Tagesgeschäft, was deinem Fahrer überhaupt erst den Job und das Gehalt ermöglicht. Kannst ja mal eine Firma gründen und schauen, was da alles auf dich zukommt.
 
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Alphanerd schrieb:
hat auch was mit Würde zu tun.
Und die hast du als Amazonfahrer wo? ;)

Bzgl. Datenschutz, das wird in die AGBs geschrieben und mit der Bestellung bestätigt. Grundstück filmt der Nachbar wahrscheinlich eh auch schon bei Amazon mit seiner Ring Türklingel oder Kamera-Lampe. Juckt da auch niemanden der so n Ding bestellt, viel Spaß :hammer_alt:
 
WhiteHelix schrieb:
Und die hast du als Amazonfahrer wo? ;)

Bzgl. Datenschutz, das wird in die AGBs geschrieben und mit der Bestellung bestätigt. :hammer_alt:
Da machst dus dir zu einfach. Stell dir vor, es wohnen Menschen in Wohnungen. Also Mehrfamilienhäuser oder Wohnblöcke. So mit Hausflur.
Und wenn jemand klingelt, mach ich auf und geh an die Tür. Ich müsste ja nichtmal das Paket annehmen und doch hätte Amazon Filmmaterial von mir und ggf. meiner Wohnung.
Dabei hab ich nicht bestellt, das Paket ist nicht für mich und daher habe ich auch nie irgendwelche AGBs unterzeichnet.
 
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Am Ende kann man damit natürlich auch den Fahrer gut überwachen und gegenüber dem Kunden nachweisen, dass das Paket übergeben wurde. Ok, wenn so wie heute, dann sieht man nur, dass es hinter die Eingangstür des Mehrfamilienhauses gestellt wurde, wo es auch jeder hätte mitnehmen können.
 
Cleric schrieb:
Und das soll in Deutschland rechtlich zulässig sein? Dass die im Zweifel auf meinem Grundstück filmen? Evtl. sogar den Empfänger filmen? Ohne schriftliches Einverständnis?
Es ist per se rechtlich zulässig in dein Grundstück reinzufilmen, so lange nicht Personen direkt gefilmt werden bzw. inbesondere ins Fenster hinein die Privat- und Intimsspähre verletzt wird.

Und auch der BGH hat sinngemäß beim letzten Dashcam-Urteil in Punkto "Prinzipielle Zulässigkeit als Beweismittel" festgestellt, dass man heute damit stets zu rechnen habe gefilmt zu werden, wenn man sich in der Öffentlichkeit/Straßenverkehr [bzw. eben zur Haustür rausgeht] bewege.
 
@WhiteHelix Nja, du hast doch gesagt das sei halt in den AGBs und damit aktzeptiere man es bei Bestellung.
Darauf bezog ich mich.

Dass Amazon das ignoroeren mag und erst Prozesse da wieder was ändern werden ist wahr, aber ein ganz anderes Thema.
 
Eisbrecher99 schrieb:
Es ist per se rechtlich zulässig in dein Grundstück reinzufilmen, so lange nicht Personen direkt gefilmt werden bzw. inbesondere ins Fenster hinein die Privat- und Intimsspähre verletzt wird.

[... ]festgestellt, dass man heute damit stets zu rechnen habe gefilmt zu werden, wenn man sich in der Öffentlichkeit/Straßenverkehr [bzw. eben zur Haustür rausgeht] bewege.
Wer rechnet bitte damit, beim Öffnen der Haustür ungefragt und unangekündigt gefilmt zu werden? Klingel mal mit laufender Handykamera bei deinen Nachbarn, und schau mal, wie "entspannt" die darauf reagieren. :lol:

Wenn das Ding ein zusätzliches Mikro hat, dann ist der Keks sowieso gegessen noch bevor der Ofen heiß ist; Denn dann müsste man sich direkt an der Sprechanlage immer zuerst die Erlaubnis einholen, das Gespräch aufzuzeichnen, weil man sonst mit der Unbefangenheit des Wortes bricht.

Eisbrecher99 schrieb:
Und auch der BGH hat sinngemäß beim letzten Dashcam-Urteil in Punkto "Prinzipielle Zulässigkeit als Beweismittel" festgestellt, dass man heute damit stets zu rechnen habe gefilmt zu werden, wenn man sich in der Öffentlichkeit/Straßenverkehr [bzw. eben zur Haustür rausgeht] bewege.
Also als erstes hat der BGH da festgestellt, dass die Aufnahme gemäß geltenden Datenschutzbestimmungen unzulässig war, und im Kontext der Interessensabwägung nicht automatisch als Beweismittel ausgeschlossen werden kann/soll.

Was bei Karl Heinz mit seinem Opel Astra funktioniert, funktioniert aber ganz sicher nicht für Amazon, wenn die plötzlich tausende Kameras durch die Gegend fahren/laufen haben, und die Bilder irgendwo anders als lokal auswerten.
 
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rob_zup schrieb:
Tatsächlich sehe ich da vorallem eine deutliche Steigerung der Sicherheit.
Dann brettern die nicht mit 60 durch die 30er Zone, wird ja alles aufgezeichnet.
Apropos aufzeichnen, wie ist das dann an der Haustür?
Zumindest bei mir schleichen sie. Auch auf der Autobahn. So wie auch Uber. Ich denke, die werden schon gut überwacht, damit es keine Probleme mit der Umwelt gibt.
 
DarthSpot schrieb:
Der Zyniker in mir kann nicht anders als zu bemerken, dass man den Fahrern lieber teure AR-Brillen gibt als vernünftigen Lohn.
Nicht nur der nicht vernünftige Lohn sondern die totale Überwachung der Fahrer!
Braucht mir niemand erzählen dass die Brillen nicht in Echtzeit die Daten an den Führer (Jeff Bezos) sendet.
 
rob_zup schrieb:
Apropos aufzeichnen, wie ist das dann an der Haustür?
Das ganze Thema wird sich nur auf eine Echtzeitanalyse beschränken. So wie es die Videos im Artikel zeigen. Keine Speicherung von dir im Bademantel. :) Wozu auch.
 
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Eisbrecher99 schrieb:
Es ist per se rechtlich zulässig in dein Grundstück reinzufilmen, so lange nicht Personen direkt gefilmt werden bzw. inbesondere ins Fenster hinein die Privat- und Intimsspähre verletzt wird.

Und auch der BGH hat sinngemäß beim letzten Dashcam-Urteil in Punkto "Prinzipielle Zulässigkeit als Beweismittel" festgestellt, dass man heute damit stets zu rechnen habe gefilmt zu werden, wenn man sich in der Öffentlichkeit/Straßenverkehr [bzw. eben zur Haustür rausgeht] bewege.
Ok, wenn du dir da sicher bist.

Ich hatte das etwas anders in Erinnerung. Wenn jemand offensichtliche Schutzmaßnahmen an seinem Grundstück hat wie z.B. hohe Hecken oder ein anderweitiger Sichtschutz, sieht die Sache nach meiner Erinnerung anders aus. Wenn jemand erst mit Betreten des Grundstücks quasi hinter diesen "Vorhang" schauen kann, ist das nicht mehr zulässig.

Vom ungefragten filmen des Empfängers, evtl. durch die offene Tür in die Wohnung hinein etc. mal ganz zu schweigen.

Was den Rest angeht, siehe den Beitrag von @Bright0001
 
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