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@Minthera Mal abgesehen davon, dass hier im Artikel nochmal erwähnt wird, dass hier das australische Modell als Vorbild dient ist dies auch derzeit die einzige umgesetzte Variante die belastbare Ergebnisse liefert halte, daher halte ich das durchaus für das sogar einzig derzeit relevante Beispiel, jedenfalls besser als mit Vorstellungen davon wie es sein könnte zu argumentieren.
Aber da kommen wir wohl nicht zusammen, nicht schlimm. Edit for Satzbau
So ähnlich war das ja in Australien. Da fühlten sich die Jugendlichen, die sich zuerst an das Verbot hielten, mehr und mehr ausgeschlossen. Weil das Umfeld nicht mitmachte. Und wer das jetzt nicht nachvollziehen kann, der versucht einfach mal von WhatsApp wegzukommen.
Ein Verbot ist die vermeintlich einfache Lösung, um sich nicht tiefer mit dem eigentlichen Problem beschäftigen zu müssen. Da kann man wieder schnell zu anderen Themen.
Na da frag mal die alten Griechen was die zum Thema Jugendliche gesagt haben...
Oder was die Leute dachten als die Zeitung frisch aufkaum und in der Bahn alle nur noch stupide gelesen haben anstatt miteinander zu reden...
Genau. Und alle Drogen freigeben. Sorry, aber nicht alles Neue ist gut. Man mag streiten, ob SM nun gut ist oder nicht, aber pauschal als gut darzustellen geht nicht. Im Übrigen, die Zeitungen brachten Neuigkeiten. SM zeigt gerne wie das Essen von x aussah.
peru3232 schrieb:
Es bringt auch nichts, steigert nur wieder die allgemeine grenzenlose Überwachung der einzelnen.
Ähm, eigentlich genau das Gegenteil, nämlich weniger Überwachung der Kinder. Denn was läßt sich leichter überwachen als ein draußen spielendes Kind? Ein Kind, daß SM nutzt. Die Nutzung ist doch bereits überwacht und damit auch die Erwachsenen, die es nutzen.
Slim.Shady schrieb:
Hier steht aber niemand auf und schreit "aber denkt doch mal an die Kinder", seitens der EU Politiker.
Danke, direkt das Bild gespeichert und gleich meinem Kind gezeigt. Sie meint nämlich, um sich besser konzentrieren zu können, müsse sie sicj mehr verabreden und an der SM Nutzung läge es nicht.
SSD960 schrieb:
Warum eigentlich die Eltern in die Pflicht rufen. Der Staat muss nicht alles richten.
Aha. Dann mal Arbeitslosengeld streichen, Sozialhilfe. Krankenkasse auch direkt bzw. komplett selbst zahlen lassen.
Denk mal bitte an Folgendes:
warum sollen Kinder, die noch nicht entscheidungsfähig sind, die dummen Entscheidungen ihrer Eltern ausbaden müssen? Und jedes verblödete Kind heute ist ein Sozialhilfeempfänger morgen. Kindern also möglichst häufig Bildung zu liefern und zu helfen lernen zu können, ist von Vorteil für Kind und Geaellschaft. Das ist noch viel eher die Aufgabe eines Staates als soziale Auffangmittel bereitzustellen (soll nicht heißen, ich bin gegen diese!).
Wenige Tage später folgte der nächste Dämpfer: Nach Auffassung der EU-Kommission durfte Frankreich viele Plattformen schon aufgrund des europäischen Rechts nicht eigenständig zu Alterskontrollen verpflichten.
Nach Auffassung der EU-Kommission dürfen einzelne Mitgliedstaaten Plattformen wie TikTok oder Instagram auf Grundlage der derzeitigen Rechtslage nicht zu verpflichtenden Alterskontrollen zwingen. Die Ursache hierfür liegt im Digital Services Act (DSA), der die Regulierung sehr großer Online-Plattformen auf EU-Ebene vereinheitlicht und nationale Sonderregelungen weitgehend ausschließt.
Da funktioniert es mal, aber gut, dass das dann anstatt als Niederlage hinzunehmen einfach weiter an einem Weg daran vorbei gearbeitet wird. Könnte auch Deutschland sein ;-)
Sie meinen so wie bei der Maut? Wo nciht die Maut verfassungwiedrig war, sondern die art und weise wie sie umgesetzt wurde, und dann deshalb total begraben wurde, als einfach den Handwerklcihen fehelr zu beheben und die Maut so umzusetzen wie es andere EU Länder Verfassungkonform auch gemacht haben? Inkl Dobint und Andi die bis zum heutigen Tag durch Tagshows Pilgern und jedem preisgeben wie .... sie sind und es nicht mal für nötig gehalten haben ein einziges mal das Urteil im Wortlaut durch zu lesen?!?!
Weiß nicht... ich fände schon gut wen man richtige Dinge, richtig umsetzt... und nicht deshalb begräbt weil man sie falsch umsetzt, anstatt sie einfach nochmal hinzusetzen und dann halt richtig umzusetzen. Weil das wäre ja stagnation. Rückwärts gerichtetes denken, bzw nicht denken.
Man baut die Gesezte ja nicht, weil überhaupt kein Handlungsbedarf bestünde. Nur die Art und Weiß stellt sich oft als dumm, nicht zu ende gedacht heraus. Dann ist dieLösung doch dafür noch weniger, oder garnicht mehr zu denken. SOndern eben darüber mehr und klüger darüber nach zudenken oder nicht?! Das Problem, die Ursache für das Gesetzt besteht ja weiter. Die Art und Weise, der Lösung muss sich ändern. Das ändert aber nichts an der Notwendigkeit einer Lösung.
@Minthera Mal abgesehen davon, dass hier im Artikel nochmal erwähnt wird, dass hier das australische Modell als Vorbild dient ist dies auch derzeit die einzige umgesetzte Variante die belastbare Ergebnisse liefert halte, daher halte ich das durchaus für das sogar einzig derzeit relevante Beispiel, jedenfalls besser als mit Vorstellungen davon wie es sein könnte zu argumentieren.
Aber da kommen wir wohl nicht zusammen, nicht schlimm. Edit for Satzbau
Von welchen belastbaren Ergebnissen sprichst Du? Von jenen, dass z.B. die Kontrolle nicht den Firmen überlassen werden sollte? Denn das zeigt das Australische Modell aktuell als einziges Ergebnis sehr gut. Das Gesetz als Misserfolg abzustempeln (z.B. die Quote der Accounts), ist viel zu früh. Das ist ungefähr so, als würdest du von einer Pflanze mit zwei Blättern morgen erwarten, dass sie Früchte trägt.
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Kuristina schrieb:
Ein Verbot ist die vermeintlich einfache Lösung, um sich nicht tiefer mit dem eigentlichen Problem beschäftigen zu müssen. Da kann man wieder schnell zu anderen Themen.
Verbot der Werbung für Zigaretten.
Verbot der Abgabe von Alkohol an Minderjährige.
Sehe ich trotzdem Rauchende und besoffene Jugendliche? Ja. Ist das Verbot deshalb sinnlos? Nein, weil es kontrolliert und durchgesetzt wird. Und genau das kann man auch im digitalen Raum. Die Mittel sind längst da.
Genau. Und alle Drogen freigeben. Sorry, aber nicht alles
Aha. Dann mal Arbeitslosengeld streichen, Sozialhilfe. Krankenkasse auch direkt bzw. komplett selbst zahlen lassen.
@Minthera Äpfel und Birnen. Wäre das vergleichbar, wäre es vor Gericht nicht gescheitert und schon gar nicht mit der Begründung der Meinungs- und Kommunikationsfreiheit. Ist dann doch schon etwas komplexer.
Es ist ureigenste Aufgabe des Staates, seine Bürger zu schützen, und das gilt unabhängig deren Alters.
Und das lässt sich auch nicht einfach auf Eltern delegieren, sonst hätten wir heute noch Spielzeug und Pflegeprodukte mit bekannt krebserregenden Inhaltsstoffen in den Läden.
In meinem Augen gibt es absolut keine Vorteile von Computerspielen. Das ganze ist so dermaßen durch choreografiert, dass die negativen Aspekte (wie Killerspiele, Diebstahl von Autos, verprügeln von Prostituierten usw) den vermeintlichen positiven extrem überwiegen. Ohne den Kram wäre die Welt definitiv eine bessere.
Am Ende verhält sich jede Generation wie die auf die sie früher geschimpft hat ...
Ergänzung ()
Sehe nicht wie Frankreich das durchsetzen will, ohne die Vorgaben zu brechen. zB das auch unter 15 ein Anrecht auf Meinungs- und Kommunikationsfreiheit haben, kann man eventuell noch mit eigenen Angeboten nur für diese Zielgruppe, die stark reguliert wird, lösen, (wobei es dann ja schon kein verbot mehr wäre), aber wie soll so ein Verbot funktionieren, ohne das sich jeder ausweisen muss?
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Minthera schrieb:
Verbot der Werbung für Zigaretten.
Verbot der Abgabe von Alkohol an Minderjährige.
Nur ist bei beiden ein verbot eben nicht die einzige Sache die gemacht wird, sondern es wird aufgeklärt, es gibt Hilfsangebote usw. Ein verbot, macht eben nur im Zuge mit anderen Maßnahmen Sinn.
Drogen sind ja ein gutes Beispiel, das es nicht viel bringt, wenn man es nicht mit zusätzlichen Maßnahmen flankiert, nachdem Marihuana jetzt erlaubt ist, ist der Konsum kaum/gar nicht (je nachdem was für Statistiken man hernimmt) gestiegen.
Mit 15 wird man ja auch nicht plötzlich mündig und kann mit sozialen Medien umgehen, wie man zB an vielen Wählern von BSW, AFD usw sieht. Was dagegen wirklich helfen würde wäre zB die Unternehmen allgemein an die Leine zu nehmen für Fakenews, Sucht förderndes Verhalten regulieren/verbieten usw, aber da hat man ja Angst vor der USA ...
Ergänzung ()
incurable schrieb:
Es ist ureigenste Aufgabe des Staates, seine Bürger zu schützen, und das gilt unabhängig deren Alters.
Also Alkohol verbieten, Zucker verbieten, Tabak und Nikotin verbieten, Extremsportarten verbieten, alles was Krebserregend ist, inklusive Autos und rotes Fleisch verbieten! Da weiß man ja überall, dass das massiv schädlich ist, also muss der Staat den Bürger ja beschützen!!!
Wenn für alles die Eltern verantwortlich sind, kann der Staat sich ja zurücklehnen und nichts tun. -> So wie es aktuell eh schon ist. Ganz ehrlich: Dann sollten Eltern im Gegenzug auch keine Steuern zahlen.
Egal welches Land, Social Media sollte gerade für Kinder bis 13/14 Jahre ganz stark geschützt sein, bzw. gesperrt sein. Mir reicht es aktuell schon wenn sich 20 Jährige massiv vergleichen, komplexe haben, jetzt schon Botox in ihr Gesicht spritzen müssen, diese dämliche Jugendsprache verwenden, an der Bushaltestelle nur auf das Smartphone klotzen... und die sind eben alle schon 18+.
Mein Sohn, aktuell 10. Youtube mit einem Kinderkonto ja, mehr aber auch nicht!
Ich persönlich halte ein verbot für unumgänglich einfach weil wir sehen das die Konzerne alles dran setzen das alles zu umgehen. Ist einfach zu lukrativ für sie.
Zusätzlich mit den genügenden beweisen wie schädlich es ist (besonders aber nicht nur für Kinder/jugendliche), wäre das ein erster Schritt um diesen Konzernen etwas den Boden unter den Füßen wegzunehmen.
Aber es darf halt nicht da aufhören. Es muss angegangen werden Kinder/Jugendliche und besonders Eltern beizubringen wie damit umgegangen werden sollte und oben drauf die Firmen in die Schranken zu weisen von was sie machen können. Spielt in der gleichen Liga wie Drogen und Glücksspiel.
In meinem Augen gibt es absolut keine Vorteile von Computerspielen. Das ganze ist so dermaßen durch choreografiert, dass die negativen Aspekte (wie Killerspiele, Diebstahl von Autos, verprügeln von Prostituierten usw) den vermeintlichen positiven extrem überwiegen. Ohne den Kram wäre die Welt definitiv eine bessere.
Am Ende verhält sich jede Generation wie die auf die sie früher geschimpft hat ...
Merkwürdiger Vergleich. Natürlich ist übermäßiger Konsum von Videospielen ungesund jedoch im direkten Vergleich mit Social Media lächerlich. Es gibt zahlreiche Studien und nachweisbare Suchtfaktoren sowie Manipulationen der Nutzer die durch Social Media forciert werden.
Das hat auch nichts mit Generationen zu tun. Die heutigen Bildschirmzeiten sind bereits absurd hoch. Desweiteren nimmt auch der geistigen Verfall durch den Müll auf Social Media Plattformen nachweislich zu.
Erwachsene Menschen kommen damit nicht klar, wie sollten es dann Kinder? Hier hilft nur ein Verbot der Plattformen da der Schaden der dadurch verursacht wurde bereits immens ist und die heutigen Eltern / Erwachsenen häufig absolut überfordert mit dieser Thematik sind oder es schlichtweg ignorieren.
Die Zensuren in den Schulen wurden in Deutschland in den letzten 16 Jahren (seit ca. 2010) konsequent aufgewertet oder anders ausgedrückt, das was vom Wissensstand früher eine 5 war, ist heute eine 3. Bildung sinkt und gleichzeitig gibt es für alle bessere Noten. Ach ja und was fing so um 2008 ca. an, genau, Social Media bei uns, ist denke ich mal kein Zufall das ganze.