sockel a (kt880) + athlon xp-m; wärmeentwicklung

Uturn

Cadet 4th Year
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Feb. 2005
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120
hallo zusammen,

nachdem die gehäuse geschichte abgeschlossen ist, suche ich noch
ein passendes innenleben.

passen ein asus a7v880 und aus thermischen gründen eine athlon
mobile-cpu zusammen. laut tabelle sind alle bartons >2400+ opga,
d.h. passen mit dem asus zusammen, richtig?

falls ich die cpu ohne weiteres "bearbeiten" einbaue, wird sie vom
bios automatisch gedrosselt, bzw. arbeitet langsam (und bleibt dadurch
kühl) wenn es nichts zu tun gibt....falls dann arbeit ansteht, arbeitet sie
mit vollem takt und wird auch wärmer? nochmal zum verständnis: die
cpu wird keinesfalls übertaktet, sie bleibt genau so wie sie ist. es geht
nicht um die grosse leistung, sondern um ein kühles system

danke
 
hi,

wenn ich mich nicht täusche, brauchst du die software cpumsr (unter windows) um einen mobile amd-cpu auf einen desktopchipsatz als stromsparvariante zu betreiben.
bei untätigkeit wird dann multiplikator und vcore herabgesetzt, was natürlich geringere verlustleistung und damit wärmeentwicklung bedeutet. bei höherer leistungsanforderung regelt die software den multi bis auf den max. wert (ohne zu übertakten) und passt auch d.
vcore entsprechend an, was natürlich auch eine erhöhte wärmeentwicklung bedeutet.
insgesamt bleibt die mobile-cpu entsprechend der benötigten leistung kühler. sprich: schreibst du nur nen paar briefe oder stöberst im web, wird diese cpu aurf dem untersten level arbeiten und kühl bleiben. bist du jedoch ein dauergamer hast du kaum nen vorteil im vergleich zur standart-cpu, da dann auch der mobile-barton mit vollgas läuft.
wobei ich mir nun nicht sicher bin ob bei deinem chipsatz/board das bios die mobile-cpu so unterstütz, das du keine zusatzsoftware wie cpumsr brauchst, weil ich es nich kenne. ansonsten mal nach cpumsr googlen, das tool ist freeware.

bye

3r3bus
 
Zuletzt bearbeitet:
3r3bus schrieb:
hi,

wenn ich mich nicht täusche, brauchst du die software cpumsr (unter windows) um einen mobile amd-cpu auf einen desktopchipsatz als stromsparvariante zu betreiben.
bei untätigkeit wird dann multiplikator und vcore herabgesetzt, was natürlich geringere verlustleistung und damit wärmeentwicklung bedeutet. bei höherer leistungsanforderung regelt die software den multi bis auf den max. wert (ohne zu übertakten) und passt auch d.
vcore entsprechend an, was natürlich auch eine erhöhte wärmeentwicklung bedeutet.
insgesamt bleibt die mobile-cpu entsprechend der benötigten leistung kühler. sprich: schreibst du nur nen paar briefe oder stöberst im web, wird diese cpu aurf dem untersten level arbeiten und kühl bleiben. bist du jedoch ein dauergamer hast du kaum nen vorteil im vergleich zur standart-cpu, da dann auch der mobile-barton mit vollgas läuft.
wobei ich mir nun nicht sicher bin ob bei deinem chipsatz/board das bios die mobile-cpu so unterstütz, das du keine zusatzsoftware wie cpumsr brauchst, weil ich es nich kenne. ansonsten mal nach cpumsr googlen, das tool ist freeware.

bye

3r3bus


hallo 3r3bus,

erstmal danke für deine antwort. wichtig wäre es zu wissen, ob

punkt 1: die cpu-steuerung (takt, etc) automatisch über das bios läuft und....
punkt 2: definitiv nicht betriebssystem oder treiberabhängig ist.

sollte das nämlich der fall sein, bringt es mir nichts wenn die cpu "falsch" erkannt wird
und daher immer mit entsprechendem maximal-takt rennt. dann kann ich praktisch gleich
einen normalen barton kaufen und per bios runterregeln (bzw. beim neukauf, läuft der
ja eh erstmal mit um die 1000 mhz und nicht full)

wie gesagt....toll wäre es eben, wenn das bios die cpu leistungsmässig anpasst, je
nachdem wieviel zu tun ist. so kann sich das system erholen und "auskühlen" wenn
grad "ebbe" ist und wird dann mal wieder wärmer, wenns arbeit gibt.

ach nochwas. sollte die cpu mit ihrer vollen leistung betrieben werden (z.b. barton 2400+
mit 1800mhz, ist die cpu dann genauso warm, wie ein desktop-pendant? muss ja dann
eigentlich der fall sein...)

gruss und nochmals danke
 
@Uturn

zu 1.) meines wissens erkennen alle desktopchipsätze den mobilen barton als standard-barton und takten einen 2400+M wie einen einfachen 2400+. der einzige unterschied zw. beiden cpus ist der, das der multiplikator bei der mobilvariante nicht fest ist.

zu 2.) das betriebssystem erkennt den mobilen athlon ebenfalls als standardcpu. aber mit dem kleinen tool "CPUMSR" hast du die möglichkeit die mobilecpu, was multiplikator und vcore betrifft den erfordernissen anzupassen. sprich, wenn keine leistung benötigt wird läuft die cpu auch nicht mit vollgas und bleibt kühler. wird wegen hoher leistungsanforderung der volle takt gefahren, entsteht auch die gleiche abwärme wie bei der nicht-mobil-cpu

meist lassen sich mobile athlonen etwas besser übertakten, weil sie sorgfältiger ausgewählt werden, damit sie auch bei niedrigen vcores stabil laufen (im notebook ist ja das wärmeproblem schwieriger zu lösen als im desktop-PC).
aber da du nicht übertakten möchtest weiß ich nicht ob sich die mehrkosten für die mobilvariante lohnen. du kannst eine standard-cpu auch mit hilfe von software wie "CPUIDLE" wesentlich kühler halten als normal. diese soft lässt den proz. wenn er nix zu tun hat auch wirklich idlen, was nach meinen erfahrungen 10-15grad weniger ausmacht.

ich weiß ja nicht was du mit deinem pc vorhast.... wenn du keine cpu-intensiven anwendungen laufen lässt und zb. die cpu passiv kühlen möchtest, könntest du sie evtl. etwas untertakten und die vcore herabsetzen oder evtl nur letzteres. wenn die cpu das mitmacht. am besten sach ma was genau du aus welchem grund erreichen willst.

ich weiß nun nicht ob es nen barton 2400+ als nichtmobile cpu gibt, aber egal; prinzipiel kann man davon ausgehen, das ein athlon m bei gleicher last auch genau so warm wird wie sein pedant ohne m.


mfg

3r3bus
 
Zuletzt bearbeitet:
hallo 3r3bus,

die cpu soll in ein 1he-gehäuse. wichtigstes kriterium ist die wärmeentwicklung.
auf dem system läuft kein windows, daher fallen die von dir besagten tools weg.

eine manuelle änderung des cpu-taktes, vcore, etc. ist definitiv nicht möglich.
warscheinlich bleibt dann doch nur der weg eines celerons; athlon xps werden
einfach zu heiss. (ausser ich takte die athlon cpu im bios gleich auf z.b. nur
1200 mhz, was ja in etwa dem standard bei einem neuen athlon xp mainboard
entspricht)

danke nochmals
 
3r3bus schrieb:
vieleicht wäre ja einer der neuen intel centrino (codename"sonoma"glaub ich), das ist eine sehr leistungsfähige und stromsparende mobil-cpu, die auch wenig verlustleistung hat und recht kühl bleibt. es gibt soweit ich weiß auch desktopboards für diese cpu....

mfg

3r3bus

hallo nochmals,

danke für deinen hinweis, aber diese preise sind mir dann doch eigentlich zu hoch.
pentium-4m oder pentium-m kosten ja mal direkt ab 170 euro und dass ist einfach zu
viel (die masse machts dann aus).

in bezug auf celerons (normale) ist es dann in jedem falls besser, den northwood,
anstatt den prescott zu nehmen (temperatur). wie kann man denn die leistung bzw.
den leistungsunterschied zw. celeron und celeron d einschätzen? der cache ist
natürlich mickrig, sollte aber (denke ich) nicht das ko-kriterium sein. hierzu nochwas:
kann man davon ausgehen, dass echte northwood pentium 4s auch noch in einigen
monaten verfügbar sind? schaut ja jetzt nicht grade rosig aus aufm markt. die preise
klettern...

danke und gruss
 
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