News Software-Probleme: Produktion des VW ID.3 soll ein „absolutes Desaster“ sein

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Schade das Volkswagen nicht Microsoft mit der Softwareentwicklung beauftragt hat.
Ich bin mir sicher die Ingenieure und Experten bei Microsoft hätten schnell für jedes Problem für das Elektroauto, eine Lösung gefunden.

Mich macht es ein wenig Traurig, dass sich immer auf den Alphabet Konzern verlassen wird, aber nie Microsoft, dabei ist die Firmenphilosophie doch viel besser. Da Google, Android geklaut und hat und Android von Apple.

Stellt euch mal vor, wir hätten alle wie bei Windows z.B bei den neuen Golf 8, eine Windows Betriebsyystem mit Touchoberfläche, die Leute würden Staunen wie viel besser es ist als die von Android.

Ich glaube Microsoft könnte auch ein Elektroauto entwickeln, es würde sich sehr gut verkaufen.

am besten nur windows oder Apple MAC OS, weg mit Alphabet.
 
duckycopper schrieb:
In der Schweiz bekommst du soviel. Das sind nicht die USA! Klar darfst du da nicht der 0815 Programmierer sein. Aber dann bekommst du locker soviel. Und noch etwas: Am Ende des Monats hast du definitiv mehr als in Deutschland übrig, wo du läppische 80.000k€ bekommst bei Daimler.

Berücksichtige die Lebenserhaltungskosten und entferne "läppisch".
Ich gehe jetzt nach 11 Jahren wieder zurück (von CH nach DE) und mache aus >110k wieder 50k (nicht IT-Branche). Und glaube mir, ich bin nicht wirklich schlechter dran (in MV). Ein Haus kostet hier ein Bruchteil, die täglichen Dinge des Lebens kosten die Hälfte (oder noch weniger). In CH musst noch Krankenkasse extra zahlen, dazu horrende Kosten für Kinderkrippen etc. Die Schweiz ist schön, keine Frage... Aber nur auf den Lohn kann man es nicht reduzieren..

b2t und hier fahren viele Teslas ;)
 
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VistaMizerFan35 schrieb:
Stellt euch mal vor, wir hätten alle wie bei Windows z.B bei den neuen Golf 8, eine Windows Betriebsyystem mit Touchoberfläche, die Leute würden Staunen wie viel besser es ist als die von Android.
Sowas würde ich nie kaufen. Vor allem nicht wenn es so "qualitativ" ist wie Windows 10.
Hält dann wahrscheinlich mitten auf der Autobahn an "Wir haben einige Updates für Sie"
 
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Bigeagle schrieb:
Wenn ich 'Betriebssystem für Autos' lese wird mir irgendwie flau im Magen. So ein bisschen.
Weiß jemand ob irgendwie ersichtlich ist dass Kernfunktionen - also alles vom Lenkrad über Schaltung, Licht, Motor bis zum Gummi am Asphalt - mit den fancy 'infotainment' systemen bidirektional verbunden werden?
Oder ist das am ende schon so?
Theoretisch ist das bei meinem 20 Jahre alten Skoda schon so, denn bidirektional ist ja immer nur eine Frage der Software. (Radio und Climatronic erhalten Infos über CAN-Bus)
 
DerKonfigurator schrieb:
Sowas würde ich nie kaufen. Vor allem nicht wenn es so "qualitativ" ist wie Windows 10.
Hält dann wahrscheinlich mitten auf der Autobahn an "Wir haben einige Updates für Sie"


Orch geil, da sehe ich schon wieder einen neuen Hacker-Kinofilm auf uns zukommen. :-D

Apokalypse E-Auto.
 
Bigeagle schrieb:
Wenn ich 'Betriebssystem für Autos' lese wird mir irgendwie flau im Magen. So ein bisschen.
Weiß jemand ob irgendwie ersichtlich ist dass Kernfunktionen - also alles vom Lenkrad über Schaltung, Licht, Motor bis zum Gummi am Asphalt - mit den fancy 'infotainment' systemen bidirektional verbunden werden?
Oder ist das am ende schon so?
[...]
Kommt auf Fahrzeug an, von strikter Trennung bis vollständiger Verbindung gibt es alles:
Seit den 2010ern sind Autos fahrende Rechenzentren. Sehr häufig mit sehr deutlichen Einschlag in Richtung Linux/BSD bzw. irgendwas unixartiges.

Ein BMW-Mensch der Leute anwerben wollte erzählte mir mal von bis zu 20 Linuxsystemen in einem Auto. Die Teslas da draußen haben gleich Ethernet verbaut und viele Subsysteme sind mit SSH erreichbar...

TeslaS:
1585262696135.png

Quelle:
https://blog.lookout.com/hacking-a-tesla
 
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Mal ne Frage: Es gab doch früher schon Ansätze zur Standardisierung der SW in der Automobilindustrie (siehe AUTOSAR). Was ist daraus eigentlich geworden?
 
foxio schrieb:
Es gab doch früher schon Ansätze zur Standardisierung der SW in der Automobilindustrie (siehe AUTOSAR).
Autosar dürfte separat laufen und über ein Gateway getrennt von Infotainment laufen.
Autosar hilft dir ja beim Entertainment nicht viel, sondern ist eher für Fahrzeugsteuerung, Zustandserfassung und Kommunikation zuständig.

Aber k.A. was VW da treibt - vielleicht haben sie sich ja davon verabschiedet?
 
Software-Probleme: Produktion des VW ID.3 soll ein „absolutes Desaster“ sein

Im Artikel ist nichts von Produktionsproblemen zu lesen sondern von einem verspäteten Softwareprojekt. Das klingt nach einem absolut alltäglichen Ding, jeder, der in diesem Fach einige Zeit tätig ist, hat das schon mehrfach erlebt.

Der Autor des Süddeutsche-Artikels hat da vieles durcheinandergewürfelt und die Hälfte selbst verstanden, von dem was er geschrieben hat, so jedenfalls mein Eindruck.

Bei anderen Herstellern schaut das nicht anders aus - branchenübergreifend. Der einzige strategische Fehler, den man VW hier vorwerfen kann - es klingt so, als hätten sie Zulieferer aus der Wertschöpfungskette herausdrängen wollen und Arbeitsanteile an sich reissen wollen, ohne die Kompetenz dafür zu haben. Dieser Trend zieht sich derzeit durch die Automobilindustrie, ich bekomme zahlreiche Anfragen für SW-Projekte aus dieser Ecke rein. Kein großes Drama, VW wird es lernen und das Produkt wird mit ein paar Kinderkrankheiten und anfänglich eingeschränktem Funktionsumfang beim Kunden landen.
 
@cool and silent
Das Software wieder zurückgeholt wird hat aber auch seine gute Gründe. Ich kenne nicht nur eine Geschichte, wo $Automarke für "essentielle" Funktionen nur einen Binärblob oder unwartbaren Code hatten, nachdem man sich nicht über eine Vertragsverlängerung mit den Zulieferern einig wurde. Es bleibt da kaum eine andere Wahl, als die Softwareentwicklung so umzukrempeln, dass zukünftig wieder alle wesentlichen Verwertungsrechte bei der Muttergesellschaft liegen.
 
Ich bin ja ganz froh, dass es so schwer ist und sich diesbzgl. über die Jahrzehnte nichts geändert hat. So können Tausende von Programmierern und Elektronikingenieuren vorzüglich davon leben,. Wenn die Entwicklung einfach und planbar wäre, würden wir alle verhungern oder müssten anderswo hart arbeiten. Alles gut.
 
artemorra schrieb:
schon mal was von Umwandlungsverlusten gehört?
ein modernes Kohlekraftwerk hat selbst nur einen Wirkungsgrad von 50%

Angenommen wir haben Strom aus 100% erneuerbaren.. der Strom wird transportiert(-7%), danach lädst auch erst die Batterie(-10%), wenn diese neu ist).
Entladewirkungsgrad Batterie zu E-Motor (-10%)
~75% Wirkungsgrad.. klingt gut oder?

Die Wahrheit Batterien altern... nach ein paar Jahren wird der Lade-/Entladewirkungsgrad deutlich schlechter.. da stürzt du schnell auf 50-60% Wirkungsgrad ab.
Wir sind hier aber nicht beim ungekühlten Smartphone- oder Notebookakku und das ist der entscheidende Unterschied, den alle Premiumhersteller von Tesla übernommen haben: Temperatur- und Powermanagement als Grundlage für eine hohe Haltbarkeit.

Warum macht Wasserstoff für das Klima Sinn? Weil wir potentiell nahezu unendlich erneuerbare Energien erzeugen können. Wir könnenaber nicht unendlich in Batterien Speichern (Rohstoffe). In Wasserstoff schon.
Ach bitte... Verabschiede dich von dem Allheilsbringer "Wasserstoff".

  • ~50% Wirkungrad im momentan massentauglichsten und günstigsten Elektrolyseverfahren (niemand interessieren Verfahren mit >70%, wenn das kg Wasserstoff dann 50-70€ kostet)
  • ~50% Wirkungrad der Brennstoffzelle
==> (einfacher) Gesamtwirkungrad: 25%

Und jetzt vergleichen wir die Transport- und Ladeverluste noch mit dem logitischen Aufwand von Wasserstoff für ein Tankstellennetz:
  • 30% Wirkungsgradverlust in industriellen Großanlagen, um gasförmigen Wasserstoff zu verflüssigen, um viel Energiegehalt auf kleinem Volumen per Tanklaster transportieren zu können.
  • Verluste für die Haltung auf -253°C in der Großanlage, dem Tanklaster und dem Tank an der Tankstelle

Vor Ort an der Tankstelle:
  • Umwandlung des flüssigen Wasserstoffs in gasförmigen in ineffzienteren Kleinstanlagen: 40% Wirkungradverlust im Minimum
  • Betankungsverluste: 60% des getankten Energiegehalts

Ergo: Rechnen wir das alles mal zusammen, landen wir ohne die Verluste durch Kühlung und Betankung bereits bei knapp 10% Gesamtwirkungrad. Da sind wir wieder in Bereichen von "Dampfrössern" vor 200 Jahren. Also RICHTIG effizient.

P.S. Um 1 kg Wasserstoff herzustellen, muss man 56 kWh elektr. Strom hineinstecken, um im Gegenwert einen Heizwert von 33 kWh daraus erhalten zu können. Und jene 56 kWh sind auch nur immer mit 100% regenerativem Strom theoretischer Natur bedacht worden. Ergo dürfte es nicht verwundern, warum man für eine dt. Wasserstoffversorgung des Pkw-Verkehrs von einer Vervierfachung (400%) der dt. Jahrestromproduktion ausgeht. Im Vergleich sollen für eine BEV-Versorgung lediglich 20% Mehrstromproduktion anfallen (Quelle: Berliner Fraunhoferinstitut in der Machbarkeitsstudie für den Bundestag)
Zudem werden viele Rohstoffe für die Batterie unter den unmoralischten Bedingungen abgebaut.
Gut, dass Wassserstoff- bzw. Brennstoffzellenantrieb von diesen Bedingungen komplett befreit sind. Ach moment... die Technik ist ja 1:1 zum BEV die Gleiche bzw. ist der Akku-Speicher mit 15 bis 20 kWh nur etwa 50 bis 60% kleiner. Dazu kommen dann noch die nötigen Rohstoffe für die Brennstoffzelle, insbesondere Platin, welches auch unter dem Damoklesschwert "Kinderarbeit" steht.

Es ist halt immer ein Unterschied, ob das Argument "Kinderarbeit" wirklich ein existentes Problem ist oder nur die typische Haudraufkeule undifferenzierter und fachfremder Berichterstattung. Die "Umweltproblematik" vom Lithiumabbau in der Atacama-Wüste ist es ja auch. Was wurde da nicht alles gewettert vom Raubbau am Trinkwasser/Grundwasser, das den Bauern (in einer der trockensten Wüsten der Erde) die Lebensgrundlage stiehlt und der Grundwasserspiegel sinkt.

Blöd nur, dass die Lithiumkonzentration und die Abbaubestrebungen so gut zu vergleichen sind zum Braunkohleabbau in Deutschland: Man kommt an viel vom dem "Zeug", durch natürliche Prozesse entstanden, zu Spottpreisen heran. Anders als bei uns in Dtl. kümmert es in einer der trockensten Wüsten der Erde nicht wirklich, ob Schwermetalle im Boden zurückbleiben (die per se schon immer dort vorhanden waren, da das Grundwasser aus natürlichem Ursprung schon immer Lithium über Jahrtausende aus dem Grundgestein als Sole gelöst hat). Die vermeintliche Wasserknappfheit für die Landwirtschaft, wie die in den Great Plains der USA nie unter einem all zu guten Stern standen und mit vielen Dürreperioden durchsetzt ist, werden immer gerne als Kausalität gegenüber dem Lithiumabbau angeführt, sind aber eigentlich nur vereinzelte unbestätigte Korrelationen.

Wenigstens hat hier VW unter Herbert Diess (Ingenieur, der das persönlich und fachlich ebenso sieht)) und deren Marktstellung den guten Effekt, dass dem Wasserstoff- bzw. Brennstoffzellenantrieb als sinnlose Technologie abseits von Nutzfahrzeugen endlich der nötige Todesstoß versetzt wurde. Der andere Marktführer in diesem Segment Toyota behält ja auch nur noch den Mirai (evtl. mit einem kommenden Facelift) im Portfolio bei, bringt stattdessen aber bis 2021 vier neue BEV-Modelle auf den Markt. Bei Hyundai sieht es ebenso aus. Da sieht man eben auch gut, welche Technologie jetzt tatsächlich das Rennen gemacht hat... auch wenn manche immer noch den kommenden "Durchbruch" prophezeien.
 
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Ich möchte hier auch mal anmerken, dass es nicht das Ziel der deutschen (und übrigens auch der japanischen) Autohersteller ist, so schnell wie möglich zu Tesla "aufzuschliesen" und deren Weg zu übernehmen. Ziel ist es, die Industrie als ganzes über einen gewissen Zeitraum zu entschlacken, was notwendig ist, da durch die Elektromobilität sehr viele Arbeitsplätze wegfallen werden. Man wird viele Steuergeräte usw. nicht mehr brauchen, da kann man nicht von heute auf morgen einfach mal der halben Zulieferindustrie sagen, ihr seid jetzt arbeitslos.

Die Umstellung auf Wasserstoff/synthetischer Treibstoff wird zwangsläufig kommen, denn Schiffe, Flugzeuge und LKWs werden garantiert nicht mit Akkus betrieben. Was am Ende für Autos am sinnvollsten ist, werden wir noch sehen. Technologieoffenheit ist hier wichtig.

Und dann kann ich die Probleme (falls denn wirklich echte Probleme bestehen) bei VW irgendwie nicht ganz nachvollziehen - die bauen doch auch Hybridautos. Was ist da jetzt groß anders als bei BEVs? Eher müssten Hybride doch noch komplizierter sein.

Ist es so kompliziert, OTA Updates für Autos zur Verfügung zu stellen? Das schaffen die anderen Hersteller bei den Benzinern/Diesel doch auch.

Irgendwie fehlt es mir gerade an Vorstellungskraft, was nun das eigentliche Problem sein soll. Ein E-Auto zu bauen ist an sich ja wohl nicht schwer und die autonomen Assistenten (Software/Hardware) kann man ja immer noch extern zukaufen (z.B. Nvidia). Zudem sind die bei Tesla auch nicht das gelbe vom Ei.
Aufklärung erwünscht.
 
captain kirk schrieb:
Mich regt vor allen auf wie sie sich alle beeinflussen lassen von dem E Trend , das alles ungefiltert schlucken, was diese Pseudo Ökos da aushecken

Denn diese vollständige Abkehr, wegen dieser einsetzenden CO2 Steuer , führt letztendlich dazu ,das sie dem Planeten noch kaputter machen

Der Diesel mit aktueller Technik ist immer noch eine Alternative , die hier politisch motiviert kaputt gemacht wird , für einen Trend bei dem man sich vor den Wähler Schafen profilieren kann

Danke 🙏
Einer der wenigen guten Kommentare
 
Oneplusfan schrieb:
Irgendwie fehlt es mir gerade an Vorstellungskraft, was nun das eigentliche Problem sein soll. Ein E-Auto zu bauen ist an sich ja wohl nicht schwer und die autonomen Assistenten (Software/Hardware) kann man ja immer noch extern zukaufen (z.B. Nvidia). Zudem sind die bei Tesla auch nicht das gelbe vom Ei.
Aufklärung erwünscht.

Ganz einfach: Hier wird eine Mücke zum Elefanten aufgeblasen. Schon seit Jahren holen Autohersteller das ganze Infotainmentgendöns vom Zulieferer zurück in die hauseigene Entwicklung. Das ist nix neues und Tesla hat es beststimmt nicht erfunden. Hier ist bei VW ein SW-Projekt angeblich verzögert, laut "Insiderinformationen". Das Auto kommt dann etwas verspätet und mit SW, die beim Kunden reift, dieses Jahr auf den Markt. Kein großes Drama, aber lustig, wie sich alle aufregen :-)
 
Oneplusfan schrieb:
Die Umstellung auf Wasserstoff/synthetischer Treibstoff wird zwangsläufig kommen, denn Schiffe, Flugzeuge und LKWs werden garantiert nicht mit Akkus betrieben. Was am Ende für Autos am sinnvollsten ist, werden wir noch sehen. Technologieoffenheit ist hier wichtig.

Selbstverständlich wird ein erheblicher Anteil LKW mit Akkus fahren, schon alleine um den innerstädtischen Verkehr leiser zu machen. Akku-Fähren gibts, Flugzeuge und Raketen...nunja, mit der momentanen Energiedichte vielleicht eher ein Nischenprodukt.

Wasserstoffautos sind auch nur ineffiziente E-Autos...
 
Die sollen mal lieber Kooperationen mit echten Sicherheitsexperten eingehen, bald ist es soweit, dass man jederzeit befürchten muss, dass das Auto im nächsten Moment etwas unerwartetes tut.. Die Autobauer können Autos bauen, Software gehört meiner Meinung nach nicht zu deren Stärken..
 
DaBzzz schrieb:
Selbstverständlich wird ein erheblicher Anteil LKW mit Akkus fahren, schon alleine um den innerstädtischen Verkehr leiser zu machen.

Na da haben sie ja noch gehörig Forschungsarbeit zu leisten. Und das Lade-/Netzüberlastungsproblem wird damit nicht gelöst. Das ist generell mein größtes Problem mit dem E-Auto und auch den erneuerbaren Energien in der derzeitigen Form: Wie wird der Strom "gespeichert", wie wird man die Grundlast erzeugen? Woher soll die ganze Primärenergie kommen (Hinweis: Aus Deutschland sicher nicht, dass wäre flächenmäßig nicht umsetzbar)? Auch wenn Wasserstoff wirklich ineffizient ist, ein besserer Massenspeicher fällt mir auch nicht ein (synth. Fuel vlt?)

DaBzzz schrieb:
Akku-Fähren gibts, Flugzeuge und Raketen...nunja, mit der momentanen Energiedichte vielleicht eher ein Nischenprodukt.

Dass Containerschiffe/Flugzeuge mit Akkus betrieben werden, da bewegt man sich schon im Bereich der Science Fiction (und nicht der realistischen Sorte). Da glaub ich eher an die Kernfusion in 5 Jahren.

DaBzzz schrieb:
Wasserstoffautos sind auch nur ineffiziente E-Autos...

Ist halt die Frage, wie weit willst du das Spiel auf die Spitze treiben? Alles, was nicht Kernfusion oder wenigstens Kernspaltung ist, ist extrem ineffizient. Was ist der Wirkungsgrad einer Solarzelle, wenn man den Energieoutput der Sonne beachtet? Was der eines Windrads?

Es ist eigentlich egal, wir haben auf der Erde so viel Energie, dass es locker für alles ausreicht, auch wenn der Wasserstoff ne miese Effizienz hat.
 
GlockMane88 schrieb:
Die Autobauer können Autos bauen, Software gehört meiner Meinung nach nicht zu deren Stärken..

Du selbst scheinst aber auch keine wirkliche Ahnung vom Thema Software zu haben.

Deutsche Autobauer können sehr wohl ausgezeichnete Software entwickeln. Mal darüber nachgedacht wer darüber entscheidet ob die Airbags deplayed werden oder nicht, wer deinen Motor und Getriebe steuert, wer grundsätzliche Fahrerassistenzsysteme wie ABS oder ESP realisiert, wer aktive Fahrerassistenzsysteme entwickelt? Richtig, deutsche OEMs sowie deutsche Autombilzulieferer wie z.B. Bosch oder Continental. So ein Auto hat viel mehr Software enthalten als man auf den ersten Blick denken könnte.
Richtig ist, dass sich die deutschen Autobauer bei allem schwer tun, was außerhalb der klasischen Steuergeräte stattfindet, vor allem dort wo es eine wie auch immer geartete Schnittstelle zum Endanweder gibt. Innovative Konzepte werden zögerlich angegangen und auch beim Thema zentrale Datenverarbeitung existieren historisch bedingte "Hürden", alleine schon durch die generelle interne Struktur der Fachabteilungen dieser Unternehmen.
Tesla hatte es da einfacher, da sie nicht so viel Historie mit sich herumschleppen. Aber auch bei denen ist nicht alles Gold..
 
-Daniel- schrieb:
[...]Richtig ist, dass sich die deutschen Autobauer bei allem schwer tun, was außerhalb der klasischen Steuergeräte stattfindet[...]

Das wollte ich damit sagen :schluck:

Autos sind "hackbar" und das ist das Schlimme, weil es bedeutet, dass Menschenleben in Gefahr sind..
 
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