Software zum Nachbessern von Fotos

Marmic

Cadet 3rd Year
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Juli 2018
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32
Hallo,

ich habe hier einen Batzen an Fotos von einer "heiligen Trauerfeier" erhalten, welche leider großteils über- und unterbelichtet, teils unter- bzw. übersättigt sind. "Halos" und "Dunst" sind ebenfalls ein Problem. Teilweise auch Unschärfen sowie Kontrast-/Schattenprobleme.

Ich habe mir gestern Helicon Filter 5.6.3 runtergeladen und mich darin kurzfristig aber intensiv eingearbeitet. Soweit kann ich sagen, dass ich damit bei den meisten Fotos schon recht gute - teilweise sogar beachtliche - Ergebnisse erziele. Einzig bei Fotos mit sehr starker Überbelichtung und knallweißleuchtendem Himmel fällt es mir schwer da ein gutes ausgewogenes Ergebnis zu erzielen. Hierzu muss ich mich noch eingehender mit dem Selection-Tool beschäftigen: dies sollte es ermöglichen den Himmel vom Horizont abzugrenzen und selektiv nur den Himmel zu bearbeiten...

Ich versuche bei der Bearbeitung auch die dazugehörigen Histogramme zu berücksichtigen. Manchmal hilft es zu verstehen, an welcher Stelle noch ein Feinschliff von Nöten ist...

Mich interessiert aber, welche Programme ihr für das Nachbessern von Fotos regulär anwendet und welche ihr einem Einsteiger empfehlen könnt... Helicon Filter ist ja nur eins von vielen. ;) Erzählt bitte mal...

Idealerweise Freeware...
 
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Ei, wenn der Himmel überbelichtet ist, kannste ihn ja auch neu einfärben, statt mit Verbessungstools herumzuexperimentieren; ich habe auf diese Weise schon aus manchem trüben Himmel eitel Sonnenschein gemacht !
 
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Habe früher Adobe camera raw + Photoshop benutzt. Acr ist zu gunsten von capture one rausgeflogen (extrem guter raw converter). Vor kurzem habe ich affinity photo und Designer gekauft. Affinity photo ist ein hervorragendes Programm für die Nachbearbeitung aber Photoshop ist universeller.

Ausgefressene stellen sind sehr schwer zu korrigieren, Schatten lassen sich besser aufhellen. Daher im Zweifel an sonnigen Tagen eher unterbelichten.
 
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de la Cruz schrieb:
Ei, wenn der Himmel überbelichtet ist, kannste ihn ja auch neu einfärben, statt mit Verbessungstools herumzuexperimentieren; ich habe auf diese Weise schon aus manchem trüben Himmel eitel Sonnenschein gemacht !
Es soll hinterher ja noch gut aussehen... :D:p
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duskstalker schrieb:
Habe früher Adobe camera raw + Photoshop benutzt. Acr ist zu gunsten von capture one rausgeflogen (extrem guter raw converter). Vor kurzem habe ich affinity photo und Designer gekauft. Affinity photo ist ein hervorragendes Programm für die Nachbearbeitung aber Photoshop ist universeller.
Danke.
Ich werde bei Gelegenheit schauen, was mir davon gefallen könnte...

duskstalker schrieb:
Ausgefressene stellen sind sehr schwer zu korrigieren, Schatten lassen sich besser aufhellen. Daher im Zweifel an sonnigen Tagen eher unterbelichten.
Mit meiner Canon Powershot A610 habe ich solche Probleme nur selten.

Aber kommt halt davon, wenn man solche Fotos mit 'ner Smartphone Knipse (Samsung Galaxy A3) macht und dann noch nicht mal im Stande ist diese optimal einzustellen... :rolleyes:
 
Ich verwende seit Jahren "Gimp".Aber es erfordert Einarbeitung. Für leichtere Fälle bessert Win 10 auch viele Bilder rel. gut auf.
 
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Larve74 schrieb:
Ich verwende seit Jahren "Gimp".Aber es erfordert Einarbeitung. Für leichtere Fälle bessert Win 10 auch viele Bilder rel. gut auf.
puh, hatte ich vor Ewigkeiten (in den 00er Jahren) mal benutzt.... und fand es gar nicht so schlecht, bin aber mittlerweile komplett raus und müsste wieder bei 0 anfangen. ^^
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja "Gimp" wird meistens als die stärkste Konkurrenz zu Photoshop gesehen. Die Bedienung und die Möglichkeiten sind umfangreich aber logisch.
 
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Photoshop, affinity Foto, Gimp.
Es ist mit diesen drei Tools alles möglich, verbessern, farbiger machen, zusammenfrimmeln, composing usw. Sind aber keine „vordefinierte“ Verbesserungen sondern alles Handarbeit und lernen mit YouTube
 
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Ansonsten wäre vielleicht noch Darktable etwas für dich, eine kostenlose Alternative zu Adobe Lightroom.
 
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Was ich eigentlich von Paint.NET zu halten?

Und wofür ist "Remove Chroma Noise Only" gut? Kann mir das bitte jemand in einfachem Deutsch erklären? Danke :D
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fak333 schrieb:
Ansonsten wäre vielleicht noch Darktable etwas für dich, eine kostenlose Alternative zu Adobe Lightroom.
Liest sich interessant. Kommt ebenfalls auf meine "Check it out" Liste ;)
 
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Corel PaintShop Pro X5

gibt's bei diversen Händler für ca. 8,-€ + Porto !?
 
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Marmic schrieb:
Aber kommt halt davon, wenn man solche Fotos mit 'ner Smartphone Knipse (Samsung Galaxy A3) macht und dann noch nicht mal im Stande ist diese optimal einzustellen... :rolleyes:

Ich hab auch ein A3 und die Fotoqualität liegt deutlich sichtbar unter meiner 2013er Travelzoom (Fuji 900EXR). Meine 10 Jahre alte Sony Cybershot S930 liegt etwa bei der Bildqualität gleich auf. Ohne Raw kann man natürlich keinen ausgebrannten Himmel mehr retten. Man sieht ja im Histogramm wieviel noch zu retten ist. Bei sehr starker Überbelichtung und knallweißleuchtendem Himmel ist bei Jpeg aber zu 99% nichts mehr zu retten.
 
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reobase schrieb:
Ich hab auch ein A3 und die Fotoqualität liegt deutlich sichtbar unter meiner 2013er Travelzoom (Fuji 900EXR). Meine 10 Jahre alte Sony Cybershot S930 liegt etwa bei der Bildqualität gleich auf. Ohne Raw kann man natürlich keinen ausgebrannten Himmel mehr retten. Man sieht ja im Histogramm wieviel noch zu retten ist. Bei sehr starker Überbelichtung und knallweißleuchtendem Himmel ist bei Jpeg aber zu 99% nichts mehr zu retten.
Joa, meine Powershot A610 macht selbst heute noch vergleichsweise gute Fotos, wenn ich so mit aktuellen Consumer-Kameras vergleiche. Gutes Teil... hat mir viele Jahre ausgezeichnet gedient! (5MP auf 1/1.8" CCD, gutes Objektiv + gutes "Signal Processing" machen sich eben doch bemerkbar)
 
Super wäre auch, wenn die Software eine Möglichkeit bieten würde, per mathematischem Algorithmus verwackelte Fotos zu verbessern. Mir ist klar, dass dies nicht bei jedem Foto möglich ist und letztendlich auch nur der "Blur" kaschiert wird, aber einen Versuch ist es immer wert. Ich meine damit kein normales Schärfen, welches oftmals das Bildrauschen erhöht, sondern Spezialfunktionen...

Photoshop und mit Abstrichen auch GIMP scheinen sowas zu bieten:
https://www.computerwissen.de/bildb...artikel/retten-sie-verwackelte-aufnahmen.html
http://www.fotobuchmagazin.de/fotobuchgestaltung/unscharfe-fotos-mit-gimp-bearbeiten/
https://reisezoom.com/tipps-um-unscharfe-fotos-mit-der-nachbearbeitung-zu-retten/

Ansonsten liest man auch noch von "SmartDeblur"...
 
Wegen einer Software sexuell erregt zu sein... das kann man... wäre jetzt nicht so mein Ding.

Ich finde affinity eine gelungene Alternative zu Photoshop, mit vielen automatismen die bei psd nur dank Umwege machbar ist. Die umfangreichen video-Tutorials auf der Website zeigen dir den Umfang.
 
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Marmic schrieb:
Mit meiner Canon Powershot A610 habe ich solche Probleme nur selten.
Dann kennst Du eventuell Canon DPP? Man kann damit nicht nur Canon-RAWs, sondern auch stinknormale JPGs damit noch anständig bearbeiten.

Nur wenn der Himmel komplett weiß ausgefressen ist, da nutzt dir auch kein Bearbeitungsprogramm mehr was, weiß bleibt weiß, und wenn keine RAW-Daten da sind, gibt's auf normalem Weg nix mehr, dass zu verbessern - im umgekehrten Fall, also "schwarzer" Schatten detto: schwarz bleibt schwarz und ist in der Bildbearbeitung sogar noch schwieriger aufzupeppen.
Deswegen überbelichte ich bei schwierigen Verhältnissen, da es bei RAW-Bildern einfacher ist, helle Bereiche zu "verdunkeln", als dunkle Bereiche aufzuhellen, ohne dass der Rest komplett verblasst.
 
chrigu schrieb:
Wegen einer Software sexuell erregt zu sein... das kann man... wäre jetzt nicht so mein Ding.
Da kann man mal sehen... was es alles gibt :D;)
Ergänzung ()

alrugato schrieb:
Dann kennst Du eventuell Canon DPP? Man kann damit nicht nur Canon-RAWs, sondern auch stinknormale JPGs damit noch anständig bearbeiten.
Jein. Kann sein, dass es damals mitgeliefert worden ist. Ich habe es aber grundsätzlich so gehandhabt, dass ich gut geschossene Fotos direkt in die "Entwicklung" gegeben habe und schlecht geschossene wieder gelöscht habe. Ich habe mich nie viel mit Nachbearbeitung abgegeben...

In letzter Zeit bekomme ich aber häufig schlecht-geschossene Fotos von Bekannten, welche in bestimmten Fällen unbedingt rettenswert sind (z.B. Fotos von einer Beerdigung). Mit Photoshops "Unsharp masking" und "Smart Sharpening" + Belichtung / Spitzlichter / Kontraste / Dunstabzug usw. soll man ja vieles wieder halbwegs gerichtet bekommen... sieht dann noch immer nicht toll aus, aber zumindest erträglich ^^

alrugato schrieb:
Deswegen überbelichte ich bei schwierigen Verhältnissen, da es bei RAW-Bildern einfacher ist, helle Bereiche zu "verdunkeln", als dunkle Bereiche aufzuhellen, ohne dass der Rest komplett verblasst.
Jo, wird Zeit, dass ich mit meiner Powershot A610 endlich in RAW schieße...
 
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