Sonderkündigung abgelehnt

::1 schrieb:
er kriegt die beworbene leistung ja auch

Wenn der Bäcker mit "bis zu 8 Brötchen" wirbt , bist du dann nicht enttäuscht wenn du nur 6 bekommst?
 
Wie lange verkauft die Telekom nun schon DSL-Anschlüße? Seit 1999?
Und seit 14 Jahren verkauft sie eben jene Anschlüße mit dem Zusatz "bis zu".

Diese Diskussion hier sollte man schon 100.000fach im Netz finden können.
 
Haudrauff schrieb:
Wie lange verkauft die Telekom nun schon DSL-Anschlüße? Seit 1999?
Und seit 14 Jahren verkauft sie eben jene Anschlüße mit dem Zusatz "bis zu".

Diese Diskussion hier sollte man schon 100.000fach im Netz finden können.

Sollte man die Problematik deswegen nicht ansprechen ,weil die Internetprovider so seit 14 Jahren ihre Kunden gängeln?
Wenn der Provider mir nicht die beworbene Leistung auch nur zu Hälfte liefern kann dann soll er mir einen günstigeren Tarif anbieten statt zu beten das ich nichts merke.

Als er den Anbieter damit konfrontiert, antwortet Netcologne überraschend, dass die angebotenen 18 Mbit technisch gar nicht erreicht werden können. Netcologne stuft den Vertrag daraufhin herunter und André Beste muss fünf Euro weniger im Monat bezahlen. Allerdings: Nur auf Drängen des Kunden und fünf Jahre nach Vertragsabschluss.

Quelle:http://www.stern.de/tv/sterntv/internet-anbieter-mogeln-bei-geschwindigkeiten-der-nepp-mit-den-dsl-verbindungen-2026419.htmlNetcologne hat dem Herrn wohl einen Vergleich von 200€ angeboten um einen Prozess zu vermeiden.
 
Lipovitan schrieb:
Wenn der Bäcker mit "bis zu 8 Brötchen" wirbt , bist du dann nicht enttäuscht wenn du nur 6 bekommst?

Kommt auf die Grundeinstellung an...
Die Einen freuen sich das es nicht 2 geworden sind, die Anderen jammern das es nur 6 sind und Einigen ist es einfach mal egal, Hauptsache das Brötchen schmeckt.

Es soll auch Menschen geben, die wiegen die Dosen im Supermarkt ab um auch ja die prallste Dose zu erwischen, die Angaben sind da ja teils auch nur "etwa" 500g.


Fakt ist jedenfalls, das die Kündigung zu Recht nicht wirksam ist.
 
Lipovitan schrieb:
Sollte man die Problematik deswegen nicht ansprechen ,weil die Internetprovider so seit 14 Jahren ihre Kunden gängeln?

Nein, ich wollte damit nur darauf hinweisen, dass es diese Problematik seit gut 14 Jahren gibt und man dazu mehr als genügend Informationen im Netz findet.
Wie dem auch sei. Dein verlinktes Beispiel ist aber nochmal ne Ecke drastischer. Von 18mbit werden nur 5 erreicht.
Ob man auch so einen Erfolg hat, wenn man von 16mbit nur 8 bekommt?
 
Sollte es noch hilfreiche Beiträge zum Thema geben, immer her damit. Schlechte Vergleiche mit Bäckern oder Fleischverkäufern haben hier allerdings nichts zu suchen.
 
Nun gut, ich weiß dann jetzt, dass diese außerordentliche Kündigung nicht gültig war. Hab jetzt auch wieder versucht einen Techniker ranzuholen. Es hat sich seit 1 Woche wieder nichts getan. Die Vodafone Menschen am Telefon geben nur leere Versprechen.

Da es nun diese "bis zu..." Klausel gibt, zählt jetzt mein Problem als Störung oder ist das gerechtfertigt?

Wenn es als Störung zählt, wie sieht es dann aus mit einer 14-Tägigen Fristsetzung, um die Störung zu beseitigen? Dürfte ich das und danach wiederholt eine gültige außerordentliche Kündigung schreiben?
 
Wenn dir dein Anbieter es schriftlich bestätigt das es sich um eine Störung handelt, dann frist setzten und bei Nichterfüllung außerordentliche Kündigung.
Glaube aber kaum das sich der Anbieter darauf einläßt, da es ja eine bis zu Vereinbarung ist und dieser seine Leistung somit erfüllt. Alles andere ist nur ein entgegenkommen vom Anbieter
 
Gesetzlich muss dir der Anbieter 75% der Leistung liefern die er bewirbt, bei allem darunter hast du Sonderkündigungsrecht, allerdings darf der Anbieter nachbessern, was ja schon geschehen ist.

Wenn sich der Anbieter quer stellt bleibt nur der Gang zur Verbraucherzentrale.
 
-=Azrael=- schrieb:
Gesetzlich muss dir der Anbieter 75% der Leistung liefern die er bewirbt.

Hast du auch einen Link zu besagtem Gesetz?
 
Beim Bandbreitenkorridor 6.145 bis 16.000 wären das ja grob 3mbit und da liegt er mit 8mbit ja weit drüber.
 
-=Azrael=- schrieb:
75% gilt nur für Kabelnetze, bei DSL müssen 50% unterschritten werden, siehe : http://www.gidf.de/, da gibt es genug Urteile.

Naja, wie gut das Urteile (hier in Deutschland) nur Einzelfallentscheidungen sind und keine allgemein anwendbares Recht darstellen. :freak:

Von daher, könntest du doch bitte den entsprechenden § benennen, dem du dein angepriesenes Recht entnommen hast?
 
Besuz schrieb:
Beim Bandbreitenkorridor 6.145 bis 16.000 wären das ja grob 3mbit und da liegt er mit 8mbit ja weit drüber.

??? also imho ist 8mbit von 16 genau die hälfte und man liegt somit gerade auf der grenze. wo ist das weit drüber. ich würde da schon stress schieben
 
onkel_axel schrieb:
??? also imho ist 8mbit von 16 genau die hälfte und man liegt somit gerade auf der grenze...

Womit wir wieder am Anfang des Themas wären.

Du gehst von einer fest zugesicherten Bandbreite aus, das ist es aber nicht.
Es heißt ja "von bis zu 16.000 kbit/s..." und wenn man dann das nächst niedrigere Proodukt im Portfolio anschaut, dann geht dies bis 6.000 kbit/s. Ergo ergibt sich bei dem abgeschlossenen Produkt richtigerweise ein Bandbreiten korridor von 6.001 - 16.000 kbit/s. Die Hälfte von 6 ist immer noch 3. ;)
 
blackraven schrieb:
Es heißt ja "von bis zu 16.000 kbit/s..." und wenn man dann das nächst niedrigere Proodukt im Portfolio anschaut, dann geht dies bis 6.000 kbit/s. Ergo ergibt sich bei dem abgeschlossenen Produkt richtigerweise ein Bandbreiten korridor von 6.001 - 16.000 kbit/s. Die Hälfte von 6 ist immer noch 3. ;)

lol so meinst er das
mit verlaub das ist aber doch schwachsinn hoch 10.
als ob das ein gericht so sieht.
die entscheidung ist doch folgende. wenn "bis zu xyz" angegeben wird, muss 75% bzw 50% der geschwindigkeit "bis zu xyz" erreicht werden.

nicht 75% oder 50% von dem bandbreiten korridor zwischen dem nächstschlechteren produkt und dann auch noch die untergrenze. das ergibt keinerlei sinn.


ich habe 100mbit kabel.
das nächst günstigere produkt ist 50mbit
somit haben wir einen bandbreiten korridor von 50.001 bis 100.000 kbit/s 75% von 50mbit ist 37,5
ich kann also obwohl ich bis zu 100mbit gebucht habe und bezahle erst bei 37,5 und weniger sonderkündigen.

also wenn ich nicht 75%, sondern nur 37,5% der versprochenen bis zu leistung bekomme.
bei dem beispiel hätten wir dann nur noch 18,5%



ich glaube ich werde dsl provider. ist ja ein absolutes schlaraffenland :)
 
Naja, das liegt nicht unbedingt an den dummen Kunden, es mangelt einfach an den Alternativen.
Es gibt (zumindest keinen Mir bekannten) Provider im Privatkundenbereich der dir eine fixe Geschwindigkeit garantiert.
Eine Mindestgeschwindigkeit ja, aber das genau immer 16mbit erreicht werden, ist mir nicht bekannt.


@axel

Wieso ist das Schwachsinn?

Mit deinem Handy bekommst du doch auch nicht immer die vollen 7Mbit (Bspw.) das ist doch ebenfalls stark Standortabhängig.
So ist es auch mit dem DSL, du kannst nur die an deinem Standort max. Geschwindigkeit erreichen, auch wenn das Produkt ansich mehr könnte.

Ein Produkt zu machen, das nach der Sync Rate des Modems am Standort geht, wäre bei 80. Millionen Bürgern und keine Ahnung, 20 Millionen Internetnutzern doch ein wenig sehr aufwändig. Selbst mit einer feineren Staffelung würde es immer wieder Kunden geben, die sich ungerecht behandelt fühlen.

Und das Produkte mit der guten Seite - hier die max. Geschwindigkeit - beworben werden, ist doch vollkommen normal. Waschmittel bpsw. wird ja auch mit "superweiße Wäsche beim ersten Waschgang" beworben, ob das mit deiner Wäsche überhaupt möglich ist, steht da noch gar nicht fest. Mit einfach nur "wäscht Wäsche" würde er sein Waschmittel ja nicht sonderlich gut verkaufen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Was nützt dir ne feinere Abstufung, wenn es doch nachher doch das gleiche kostet. Die Kosten (für den Telekomunnikationsdienstleiter) sind doch nicht abhängig von der Leintungsqualität. Ob jetzt mit 8 oder 16 Mbit/s gesynct wird, die verschaltete Hardware bleibt doch die gleiche.

Naja, das liegt nicht unbedingt an den dummen Kunden, es mangelt einfach an den Alternativen.

Gibt doch "Businessanschlüsse" mit genau zugesicherten Bandbreiten usw.? Hindert dich keiner dran, so einen zu buchen. Kosten halt mehr als 30€ im Monat...

-aranax
 
Dreh mir bitte nicht die Wort im Munde rum. Im 2ten Satz habe ich ausdrücklich geschrieben, im Privatkundenbereich um nicht noch weiter in den Business- und oder Großkundenbereich auszuschweifen. Zudem gelten eben dort auch andere Geschäftsbedingungen und nicht jeder Privatmann erhält Zugang zu diesen Tarifen, daher habe ich sie absichtl. ausgespart auch wenn es mir klar ist, dass es eben diese Tarife gibt!


Zu deiner Kostennote: weniger mögl. Bandbreite = weniger max. Datendurchsatz = weniger nötige Netzkapazität = weniger Kosten
Die Hardware ist der kleinste Kostenpunkt bei deiner Gesamtrechnung.
 
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