Sondierungs- und Koalitionsgespräche Wahl 2021

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hotzenplot schrieb:
der Gegenbeweis habe ich längst geliefert. einfache Mathematik :
Hast du nicht. Deine "einfache Mathematik" greift hier zu kurz.
hotzenplot schrieb:
wenn immer etwas dazu kommt , auch wenn etwas abgezogen wird, kann das Endergebnis nie 0 werden
Das funktioniert schon alleine aus dem simplen Grund nicht, dass du immer mindestens 2 brauchst damit 1 hinzu kommen kann (Natürlich ist hier nur der natürliche Weg betrachtet).
Irgendwann hast du nur noch 2 Personen übrig. Es kommt nur einer hinzu und das wars.
 
Hagen_67 schrieb:
Aber wenn wir der Meinung sind, wir müssten mehr von diesen umweltverseuchenden Schei... E- Autos fahren, bei deren Herstellung so viel Dreck anfällt, das sie erstmal rund 7 Jahre rumkarren müsen um eine +/- - Null Bilanz zum heute bekannten Verbrenner aufzustellen, dann hört es bei mir auf.
Gute Nachrichten. Du musst nicht kotzen denn so schlecht sieht es gar nicht aus. Wenn Du Dich mit dem Thema kurz einlesen möchtest empfehle ich Dir Klick
Elektroautos sind sogar heute schon bedeutend Umweltfreundlicher als Verbrenner (durch die Rabatte und Prämien aktuell sogar günstiger den Lebenszyklus berechnet) und wir fangen ja praktisch erst an die Prozesse um Herstellung und Rohstoffe zu optmieren.
Hagen_67 schrieb:
Und wo wollen wir unseren Strom herholen, wenn 10% von diesen umweltversauenden Karren auf deutschen Straßen unterwegs sind? Wir müssen doch schon heute dreckigen Strom (Kohle und Atom) in z.B. Frankreich einkaufen.
Das kreidest Du aber jetzt nicht den Grünen an? Bitte Dankmail an Herrn Altmeier. Der höhere Anteil von Elektroautos muss natürlich mit einem Ausbau der RE einhergehen den die cdu leider immer noch blockiert. Gleiches gilt für den Wasserstoff.
Hagen_67 schrieb:
Und genau hier liegt ein absolutes Spannungsfeld. Die Menschen auf beiden Seiten haben sehr viel Ängste und Vorbehalte. Und es ist in meinen Augen ganz klar eine Aufgabe der Politik, eben genau solche Ängte auszuräumen.
Da gebe ich Dir vollkommen recht. Ich habe das Gefühl die Gräben sind aktuell tiefer den je. Nicht mal unbedingt zwischen den Parteien, aber zwischen den Wählern. Ich kann mich selbst auch nicht davon freisprechen das jemand bei mir Symphatiepunkte einbüßt nur weil er die cdu oder afd wählt.
 
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Schredderr schrieb:
Irgendwann hast du nur noch 2 Personen übrig. Es kommt nur einer hinzu und das wars.

irgendwann erlischt die Sonne und das wars mit dem Planeten Erde

man sollte sich mal davon verabschieden das das Leben und somit auch die Fortpflanzung konstant ist
 
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hotzenplot schrieb:
irgendwann erlischt die Sonne und das wars mit dem Planeten Erde
Ändert aber nach wie vor nichts an der Falschheit deiner Mathematik.
 
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Schredderr schrieb:
Ändert aber nach wie vor nichts an der Falschheit deiner Mathematik.

Falsch ist eher, anzunehmen das die Zahlen immer konstant bleiben

nehmen wir dein Beispiel von den letzten 2, wie kommst du darauf das sie nur eins hervorbringen?

und spätestens wenn die letzten 2 übrigen sind, stellen sie sich nicht die Frage über den Folgen und der Moral ( ich vermute eher, der Schritt würde schon viel früher beginnen, damit keine gravierenden Schäden entstehen )
 
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hotzenplot schrieb:
du willst mir echt weiß machen das diese 40 Millionen weder Kinder zeugen noch das sie überlebungsfähig wären?
Ich sehe, du kommst der Problematik näher. Das mit der Auswirkung der Migration ist ja dann wohl endlich angekommen.

So und nun gehen wir noch den nächsten Schritt. Ich erspare mir jetzt Mal lange Erklärungen und verlinke Gesamtfertilitätsrate.
Der entscheidende Auszug aber trotzdem:

Die Fertilitätsrate, bei der die Bevölkerung konstant bliebe, bezeichnet man als das „Ersatzniveau der Fertilität“. In modernen Gesellschaften mit geringer Säuglings- und Kindersterblichkeit geht man davon aus, dass rechnerisch etwa 2,1 Kinder pro Frau geboren werden müssen, um die Bevölkerung ohne Wanderung langfristig auf einem konstanten Niveau zu halten.

Davon sind wir aber eben weit entfernt und da sind auch noch die Deutschen mit Migrationshintergrund drin. Die Babyboomergeneration geht zudem jetzt nach und nach in Rente.
Die demografischen Folgen kannst dir ausrechnen.

Mir ging es nicht um das "Aussterben", wie du suggerierst, sondern um den Anteil der Migration an der Erhaltung des Staatsvolks. Ich habe dir die Gründe genannt. Die sind nun Mal zwingend. Ohne Zuwanderung wären wir schon weit unter 80 Millionen. Dass Deutschland ausstirbt ist natürlich nicht sehr realistisch, aber man muss die demografische Entwicklung notfalls steuern. Wenn die Fertilitätsrate niedrig und die Sterblichkeit normal bleibt, bleibt dann eben nicht viel.
Ist aber auch nicht schlimm. Dürfte mehr oder weniger allen ähnlichen Industriestaaten so gehen. Bissl frisches Blut kann eh nicht schaden.

Um die Kurve zum Wahlkampf zu kriegen, dass jemand mit national konservativer Grundhaltung Migration eher als Gefahr denn als Chance oder gar Notwendigkeit betrachtet, spiegelt sich natürlich in der Parteienpräferenz wieder. Der/Die wird eher weniger die Grünen oder die FDP wählen und schauen ob er beim konservativen Flügel der Union fündig wird oder eben die AfD wählen, wenn es Priorität hat. Die Frage ist dann nur, ob diese bereit ist an den Stellschrauben der Familienpolitik zu drehen,die Kinderkriegen deutlich attraktiver machen. Und das ohne jeglichen Zwang, denn das wäre politischer Selbstmord.
 
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hotzenplot schrieb:
Falsch ist eher, anzunehmen das die Zahlen immer konstant bleiben
Richtig, aber wer macht das? Du?
hotzenplot schrieb:
nehmen wir dein Beispiel von den letzten 2, wie kommst du darauf das sie nur eins hervorbringen?
Das war ein einfaches Gegenbeispiel um dir zu zeigen, dass dein "Beweis" durch "einfache Mathematik" nichts beweist. Reductio ad absurdum.

Im Schnitt bekommt eine Frau seit den 1970er übrigens weniger als 2 Kinder. Da es in der Regel 2 Elternteile braucht wird auch so auf (sehr) lange Sicht die Bevölkerung aussterben wenn von aussen nichts hinzu kommt. Nur eben langsamer.

Einfache Mathematik.
 
@mo schrieb:
Mir ging es nicht um das "Aussterben", wie du suggerierst, sondern um den Anteil der Migration an der Erhaltung des Staatsvolks. Ich habe dir die Gründe genannt. Die sind nun Mal zwingend. Ohne Zuwanderung wären wir schon weit unter 80 Millionen.

in den letzten 150 Jahren hat sich die Bevölkerung Deutschland verdoppelt, und nein den größten zuwachs haben wir nicht den Migranten zu verdanken, sondern einen netten Herrn aus Branau mit seinen politischen Programm

mit den Migranten wollen wir nur halt unsere verdoppelten Zuwachs halten

ob 80 Millionen, ob 40 Millionen, spielt was für eine Rolle? keine!
 
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hotzenplot schrieb:
den größten zuwachs haben wir nicht den Migranten zu verdanken, sondern einen netten Herrn aus Branau mit seinen politischen Programm
Jaa, den hat er aber auch gebraucht, aus den bekannten Gründen.

"Früher" hat man Migration vermutlich für ein Ersatzteil eines russischen Kampfjets gehalten. :cool_alt:

Das waren das halt Ausländer, Gastarbeiter oder unerwünschte Nachfahren von Besatzungssoldaten (um schlimmere Bezeichnungen zu vermeiden) im Sprachgebrauch.


hotzenplot schrieb:
ob 80 Millionen, ob 40 Millionen, spielt was für eine Rolle? keine!
Ich sag Mal so, gegen mehr Platz hätte ich nichts, aber der Verlust an Kultur wäre Kacke.

Im Ernst, es kommt immer auf die demografische Verteilung an. Wenn die "gesund" ist, O.K. Aber mit einem Ungleichgewicht, wie z.B. einer überalterten Gesellschaft wird das immer schwieriger.
 
@mo schrieb:
Aber mit einem Ungleichgewicht, wie z.B. einer überalterten Gesellschaft wird das immer schwieriger.

ist ja nicht so das in den letzten 50 Jahren, die Menschen immer älter werden ;)
ja früher wurden mehr Kinder geboren , als heute, aber dafür war die Kindersterblichkeit höher als heute
 
Von 1970 bis 2020 sind es im Schnitt in D etwa 10 Jahre mehr:

~ 70 Jahre 1970
~ 80 Jahre 2020

@WiKi

Primärquelle ist dort verlinkt...
 
Zuletzt bearbeitet:
hotzenplot schrieb:
aber dafür war die Kindersterblichkeit höher als heute

ich glaube das war ab den 1950er jahren nicht mehr so arg, aber es gab viele männer die aufgrund von zu hohen blutfetten gestorben sind und in den 1970er jahren gab es viele verkehrstote.
heuer leben alle gesund, werden tagtäglich durchgetracked und haben ihre blutwerte ständig im blick.
außerdem sie man auch nicht mehr so gestresst, sondern macht seinen job gechilled.
 
Weniger Stress?
Eher das Gegenteil ist der Fall, auch wenn hierzulande der Schutz von Arbeitnehmern die Problematik gut abfedert, aber auch hierzulande sind stressbedingte Erkrankungen wie Burnout auf dem steigenden Ast.

Bei mir im Pflegeberuf bemerke ich das auch, abgesehen von dem Fachkräftemangel steigen die Anforderungen seitens Gesetzgeber, Kassen und Versicherungen immer weiter an, was in deutlich mehr administrativem Aufwand resultiert, dazu höherer Durchlauf, zunehmde Multimorbidität, etc..
Ich vermute, das lässt sich auch auf andere Berufsfelder übertragen.

Das der ganze Stress und Druck am Arbeitsplatz auch keinen positiven Einfluss auf die Produktivität hat, wurde ja in Island erkannt, deren 4-Tage-Woche Studie war in meinen Augen ein voller Erfolg, sowohl auf Seiten der AG als auch AN.
In diese Richtung könnte/sollte man hier auch mal denken, ewiges Wachstum ist eine Utopie, von der wir uns bald verabschieden sollten, außer wir bauen demnächst unsere Häuser aus alten PKW und Pflastern die Straßen mit Mobiltelefonen.
 
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Bezüglich Stress,
Ich würde nicht mal sagen, das überall die Arbeit Stress Faktor 1 ist. Es gibt viele Menschen die in ihrem Privaten Umfeld Stress Empfinden, oder Stress Empfinden, weil sie mit dem Zustand der Welt nicht zufrieden sind. Ein Kollege las immer im Internet Nachrichten und regte sich über alles auf und ich bin mir sicher, das stresste den auch viel. Man könnte sagen, dann soll er halt die Nachrichten nicht mehr lesen, aber könnten sich Menschen so einfach von etwas lösen, hätten wir nicht die ganzen Verschwörungstheorien.
 
Jetzt ist Island nicht vollkommen direkt mit einer der größten Durchgangsverkehr-Industrienationen vergleichbar.

Und 74.000 Tote im Jahr? Weltweit? Die verteilen sich vermutlich eher auf Länder mit wirklich krassen Arbeitsbedingungen.
 
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Idon schrieb:
Die verteilen sich vermutlich eher auf Länder mit wirklich krassen Arbeitsbedingungen.
Größtenteils sicher, aber bei den Japanern ist die Stress-Kardiomyopathie (Tako-Tsubo-Syndrom) auch erst seit ca. 30 Jahren ein Thema, im Grunde eine stressbedingte Herzerkrankung, die viel Ähnlichkeit mit dem akuten Koronarsyndrom (Herzinfarkt) hat.

Hierzulande sind meines Wissens nach eher psychiatrische Erkranken (wie eben Burnout) vorrangig, in Entwicklungsländern vermutlich vermehrt körperliche Verletzungen durch schlechtere (Aus)Bildung und unsichere Arbeitsbedingungen.

Das sich Island nicht 1:1 auf Deutschland übertragen lässt, sollte jedem klar sein, aber warum sollten wir bzw. unsere Politiker die Studie nicht als ersten Ansatzpunkt nehmen, um unser System zu überarbeiten?
VW hat letztes Jahr knapp 9 Millionen Fahrzeuge hergestellt und das ist ja nur einer der großen PKW Produzenten, wenn ich im Gegenzug auf die Laufzeit eines Fahrzeugs schaue, haben wir da eine meines Erachtens eine deutliche Überproduktion.
Bei den zwei Händlern, an denen ich auf dem Arbeitsweg vorbeifahre sieht man das, die Parkplätze voll mit Neufahrzeugen, die teilweise schon Jahrelang dort stehen, trotzdem kommt regelmäßig der LKW mit neuen Autos.

Das weiter zu diskutieren, würde aber den Rahmen dieses Themas sprengen, daher lasse ich das.
Ich bin der Ansicht, das sich unsere Gesellschaft neu orientieren muss, Klimaneutralität, was aktuell ja eines der größten Wahlkampfthemen ist, macht da nur einen Teil von aus.
Ich wünsche mir diesbezüglich grundsätzlich mehr Initiative seitens der Politik, wobei ich da bei einigen Parteien die Hoffnung aufgegeben habe.
 
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Japaner machen auch faktisch keinen Urlaub und arbeiten extreme Wochenstunden, wobei es oft auch keinen Freizeitausgleich gibt. Das Beispiel ist also mit dem typischen Europäer nicht vergleichbar.

VW kann natürlich aufhören (viele) Autos zu produzieren. Dann verschwinden die extrem gut bezahlten Jobs im Automobilsektor und bei den Zulieferern noch schneller und der Staat sowie der Bäcker und der Elektrohändler leben zukünftig von den Leuten, die für Mindestlohn Solarpanels putzen und Windräder bewachen. Für mich okay.
 
mykoma schrieb:
Bei den zwei Händlern, an denen ich auf dem Arbeitsweg vorbeifahre sieht man das, die Parkplätze voll mit Neufahrzeugen, die teilweise schon Jahrelang dort stehen, trotzdem kommt regelmäßig der LKW mit neuen Autos.
Das sind Autos, die auf Halde produziert wurden. Klar, dass die rumstehen, denn oft passt die Ausstattung nicht zu dem was man bei solch einem Preis erwartet (man bezahlt logischerweise die Individualität). Mein aktuelles Auto hatte 4 Monate verzögerung, bei meinen Kollegen sieht es noch schlimmer aus, Tesla mal ausgenommen.. aber auch da dauert es länger als gewohnt. Die Branche boomt, daran ändern auch irgendwelche rumstehenden Neuwagen nichts. Komischerweise ist auch außerhalb des Linksgrünen $Twitterbubble (insert Forum XY here) niemand derart negativ Autos ggü. eingestellt. Das Gegenteil ist der Fall. Und das trifft nicht nur auf D, sondern auf viele andere Länder zu. Sobald es hier gravierende Einschnitte geben sollte, werden die Leute auf die Barrikaden gehen. Auch im in dieser Hinsicht eher trägen Deutschland.
Was geht ist die verbannung von Verbrennern, aber nicht die Verbannung von Autos im Generellen. Da kann der ÖPNV noch so gut sein. Aber das verstehen Berliner & Co halt nicht, weil sie es oft nicht anders kennen.

mykoma schrieb:
Klar hängt da viel dran, aber so wie es aktuell läuft geht es auf lange Sicht nicht weiter.
Weder hier noch woanders.
Ist das so? Glaube ich nicht, oder mit lang ist eine sehr sehr lange Sicht gemeint. Wie oben beschrieben: Die Denke trifft auf einen verschwindend geringen Teil zu. Auch der großteil der grünen Wähler sieht das anders. Damit meine ich die, die @@mo hier gerne beschreibt. Gut situiert, gute Erfahrungen mit schwarz Grün in BW/He usw. Die werde nie auf ihr Auto verzichten. Sie werden lediglich vom Verbrenner auf BEV umsteigen, that's it.

Oder meinst du mit weitergehen die 40h Woche? Auch das glaube ich nicht, denn irgendwoher müssen die (zwingend notwendigen!!) Investitionen in Klimaschutz, Bildung etc. kommen. Und die Kranken- und Rentenkassen wollen auch gefüllt blieben bzw. werden.

Ach btw, weil es mir gerade schon wieder passiert ist: Es wird ja gern von "alten weißen Männern" geschrieben. Komischerweise wurde ich, seitdem ich ein E am rechten Rand des Kennzeichens habe, häufig von alten Männern, 70+ geschätzt, positiv angesprochen/Fragen gestellt bzw. erst gerade wieder Daumen hoch gesten gezeigt. Die Skeptiker, die ich so kenne, sind eher so in meinem Alter bzw. 10-20 Jahre älter. Also so 40-60 ;) Und die Diskussionen sind dann wirklich mühseelig.
 
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