Sondierungs- und Koalitionsgespräche Wahl 2021

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@mo schrieb:
Wieso soll ALG II dazu geführt haben, dass "große Teile" der Bevölkerung in Armut abgerutscht (falls du das auch meintest)?
Zunächst Mal war es eine Neuorganisation der Verwaltung und Vermittlung von Sozialhilfeempfängern. Und die war dringend nötig, da die örtlichen Sozialämter damit mehr oder weniger überfordert waren. Am Prinzip des Förderns und Forderns ist an sich auch nichts auszusetzen.
Weil das System darauf angelegt ist, Armut und Perspektivlosigkeit zu fördern und nicht, Leute aus ihrer Lage rauszubringen. Zur Schönung der Statistik sind dann allerhand Leute rausgeflogen zb indem sie vorzeitig in Rente geschickt wurden. Renten wurden immer weiter abgesenkt anstatt sich über ein sinnvolles System Gedanken zu machen (z.B. einem Staatsfonds für Zusatzrenten o.ä.). Die Leute wurden durch Einführung von Mini und Midijobs in prekäre Arbeitsverhältnisse (ohne Sozialversicherung) geschickt. Minijob auf H4 angerechnet. Kündigungsschutz gelockert, und und und.
Man braucht ein vernünftiges System, das denjenigen in den Arsch tritt, die ihren Arsch nicht hochbekommen (weil sie sich für was besseres halten oder "für ein paar Eur mehr" nicht arbeiten gehen) und das denjenigen hilft, die Hilfe brauchen ohne mit dem moralischen Zeigefinger zu winken.

@mo schrieb:
Und wie du sagtest, insgesamt stärkte es den Wirtschaftsstandort, wenn auch auf Kosten des Lohnniveaus. An anderer Stelle wird hier aber auch schon mal beklagt, dass sei im internationalen Vergleich eh zu hoch.
Nur dass wir mittlerweile selbst im Europavergleich immer weiter abrutschen und nur noch Mittelfeld sind, während die Kosten des Sozialsystems an der weltweiten Spitze sind, während der Output immer schlechter wird. Schau mal, wie hoch die Rentenerwartungen in Deutschland verglichen mit anderen Ländern ist. Das ist nicht alles ein "Rot Grünes Problem", die Saat wurde aber damals gesät. Und Fachkräfte sind reihenweise abgewandert, weil sie in anderen Ländern besser bezahlt werden.
 
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Smartin schrieb:
Man muss alternative Energie, synthetische Kraftstoffe.
Das hat man mit Hilfe der Regierungsparteien verboten.
Buttkiss schrieb:
Warum erhöht das Vorhandensein von Solarpanells auf dem Dach die Brandgefahr?
Weil die Solarpanels mit der Zeit an Leistung verlieren und heiß werden. Außerdem führen diese zur Diskriminierung einiger Stadtteile das die Installation der Module das Denkmalschutzamt verbietet. Auch führt es bei manche Kommunen zur Beschlusslage das die Altstädte ohne Heizung dastehen.

Leider hat die AFD das falsche Duo zur Spitze gewählt womit diese auch wie die anderen im Parlament sitzenden Parteien unwählbar sind.
 
@mo schrieb:
Bei der normalen Rente, sehe ich es nicht so dramatisch, aber hier zeichnet sich eben ein Generationskonflikt ab.
Was siehst Du da nicht dramatisch? Reichen dir 40% von Deinem Netto, das Du dann auch noch zu 100% versteuern darfst? Finde das mehr als dramatisch. Das BVerfG prüft gerade ob das verfassungsgemäß oder eine unzulässige Doppelbesteuerung ist. Besonders am A. sind die, die nach 2040 in Rente gehen.
So oder so, ist das ein Witz, was wir an Rente einzahlen und was da am Ende rauskommt.
 
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Idon schrieb:
Wir haben unsere Flüsse in Ordnung bekommen, ebenso unsere Wälder.
Unsere Wälder sind in einem besorgniserregenden Zustand, trotz der Einrichtung von Entschwefelungsanlagen und weiterer technischen Erneuerungen. Erschwerend kommt hinzu, jede in Deutschland in größeren Mengen vorhandene Baumart ist davon betroffen, unabhängig ob es Nadelbäume (schwerer betroffen) oder Laubholz ist. Wenn es so weiter geht, werden sich wirklich nur noch die Superreichen ein neues Haus bauen können, wir müssen ja jetzt schon einmal die Größe vom Saarland neu aufforsten und ob da genug stehen bleibt bis es bauffähiges Holz ist bezweifle ich. Ansich ist mir das Ganze recht, so billig wie jetzt konnte ich noch nie den Holzvergaser im Keller beffeuern, 500 Meter Anfahrt zum bereits am Wegerand liegenden Holz 6-7 € für den Ster, maximal 25-30 Ster wird im Jahr gebraucht.
Bei natürlichen Flüssen sind ganze 9 % in einem guten oder besseren Zustand. Bei künstlichen sieht es noch schlechter aus.

Das diese Probleme die nächste Bundesregierung im Alleingang nicht lösen kann, ohne einen Großteil anderer Industrienation ist logisch, aber auf China oder andere Länder zu warten wird die Probleme nicht lösen.
 
Zum Thema Öl:
In Californien bohren die Farmer immer mehr Brunnen, um mit Grundwasser die Felder zu bewässern, natürlich mit Dieselpumpen... 3-4 Gallonen/Stunde laufen da durch.

Ergebnis? Innerhalb von 30 Jahre ist der Boden um 2 Meter gesackt xD.
 
hotzenplot schrieb:
ok dann haben wir beide unterschiedliche Auffassung was stark anbelangt, denn Platz 3 und 4 bei Wahlen, sind für mich nicht stark
Plätze sind nicht von Belang. Was zählt sind die Optionen.
O.K., stärkste Partei zu sein, ist schon von Vorteil.


hotzenplot schrieb:
aber trotzdem bezeichne ich sie nicht als stark
Das sind sie aber! Auch wenn es mir nicht gefällt.


hotzenplot schrieb:
Umfragewerte sind keine Wahlergebnisse, abgerechnet wird zum Schluß
Das ist richtig, aber das die Grünen völlig abkacken ist nicht mit zu rechnen, wenn nichts außergewöhnliches passiert. Dass sie stärkste Partei im Bund werden, glaube ich aber ehrlich gesagt nicht. In Berlin wird man sehen. Lt. Infratest (andere seriöse Umfragen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden) haben die Grünen von Februar bis April von 23 auf 27 zugelegt. Das kann auch wieder runter gehen. Empirisch gesehen ist aber damit zu rechnen, dass sie stärkste Partei werden, mindestens zweitstärkste.
Inwiefern sich das auf die Farbenlehre der Koalitionen auswirkt, kannst du sicher besser beurteilen.

Kommunalwahlen haben (hier) meist niedrigere Beteiligung (was bei den Bettlakengroßen Wahlzetteln auch kein Wunder ist). Repräsentativ ist das Ergebnis aber trotzdem, auch wenn es schade ist, dass gerade vor Ort, wo man die Leute kennt und Politik hautnah zu erfahren ist, nicht so wichtig genommen wird, wie eine Bundestagswahl.

Bei den beiden Landtagswahlen in BaWü lag die Wahlbeteiligung bei 70 und 63 Prozent. Das Ergebnis für die Grünen ist bekannt. Die Beteiligung bei der letzten Kommunalwahl auch hier darunter. Ähnlich in Rheinland Pfalz, mit gänzlich anderem Ergebnis für die Grünen.
In beiden Fällen spielt aber auch Corona mit bei der Wahlbeteiligung.
 
Smartin schrieb:
Besonders am A. sind die, die nach 2040 in Rente gehen.
Ich sag's ja, Generationskonflikt!
Bei unserer Alterspyramide aber nicht verwunderlich. Wenn hier alle entsprechend für künftige Beitragszahler gesorgt haben, hat man sich zumindest nichts persönlich vorzuwerfen. Ich habe, aber über die Kosten- Nutzenrechnung rede ich besser nicht.

Und welche Löcher der kleine Scheißvirus in die künftigen Sozialkassen schlägt bei dem Gießkannenprinzip, werden wir auch noch zu spüren bekommen.
Aber nicht vor den Wahlen!
 
ModellbahnerTT schrieb:
Weil die Solarpanels mit der Zeit an Leistung verlieren und heiß werden.
hmm, ich habe gerade mal nachgeschaut. Unter Anderem der TÜV ist da anderer Meinung. Es besteht keine erhöhte Brandgefahr. Die wenigen Brände die vorkamen sind bald nach der Installation aufgetreten was auf einen schlampigen Einbau zurückzuführen ist.
Jede dezentrale Engeriequelle ist in meinen Augen eine gute Sache. Leider drängen die grossen Energieversorger unsere Politik dahin diese privaten Lösungen möglichst unwirtschaftlich zu machen oder den Bau von vornherein zu unterbinden. Siehe Altmeier und die Windkraftwerke.
 
@mo schrieb:
Bei unserer Alterspyramide aber nicht verwunderlich
Das ist ja aber auch ein Pseudoargument. Andere Länder wie Österreich haben ja eine ähnliche Alterspyramide, pumpen aber nicht schon 100Mrd Steuergelder in die Rentenkasse (Tendenz Verdoppelung in den nächsten Jahrezehnten), und haben doppelt so hohe Rentenerwartungen wie die 3.größte Wirtschaftsnation der Welt. Da passt doch was nicht zusammen.
Wir pumpen aktuell 100 Mrd Steuern rein. Ab 2023 114Mrd. Hochrechnungen gehen davon aus, dass es bis 2035 180Mrd sein könnten.
Dazu steigt der RentenSV Beitrag von jetzt 18,6 bis 2040 auf 23,7%. Der Rentenanspruch sinkt bis 2040 auf 42%. (die dann auch noch 100% in die Besteuerung fallen). Aktuell wird die Einführung des Rentenalters 70 hinter den Kulissen diskutiert. Ich frage mich, wie das weitergehen soll? Bald bedeutet Rentner sein, arm zu sein. Selbst bei einem Topzahlbetrag eines jetzigen Gutverdieners (Top 10%) kommt man bald nicht mehr ansatzweise über die Runden.
Das alles ohne Corona, das man ja noch mitdenken muss. Du sagst es ja selbst.
 
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co-pilot schrieb:
wir müssen ja jetzt schon einmal die Größe vom Saarland neu aufforsten und ob da genug stehen bleibt bis es bauffähiges Holz ist bezweifle ich.
Sowas setzt leider keine Partei bei uns um. Selbst das natürliche aufforsten mittels Schar und Pferd oder die Förderung zum Naturwald werden bei nur neue Parteien wenn überhaupt umsetzen.
co-pilot schrieb:
so billig wie jetzt konnte ich noch nie den Holzvergaser im Keller befeuern,
Sei froh das dafür Schadholz geht ansonsten wärst du von derzeit politischen Maßnahmen betroffen die das Holz dank falscher Regierungspolitik teuer machen.
co-pilot schrieb:
Bei natürlichen Flüssen sind ganze 9 % in einem guten oder besseren Zustand. Bei künstlichen sieht es noch schlechter aus.
Dafür braucht es eine brauchbare Agrarwende um hier die Werte zu verbessern wie es Kanada bei einem Fluss durchgeführt hat. Aber die Industrielobby wird durch Spende die Partei davon abhalten dies zu tun.
henpara schrieb:
In Californien bohren die Farmer immer mehr Brunnen, um mit Grundwasser die Felder zu bewässern,
Die Ökobilanz ist bei so was grauenhaft aber der möglichen neuen Regierung traue in zu dies auch in Deutschland zu erlauben da dies bei Trinkwasserbrunnen auch in Deutschland so ist das man tiefer graben muss.
@mo schrieb:
Lt. Infratest (andere seriöse Umfragen habe ich auf die Schnelle nicht gefunden) haben die Grünen von Februar bis April von 23 auf 27 zugelegt.
Nach den derzeitigen Skandale wird der Wert hoffentlich kräftig sinken.
@mo schrieb:
Kommunalwahlen haben (hier) meist niedrigere Beteiligung (was bei den Bettlakengroßen Wahlzetteln auch kein Wunder ist).
Deswegen gibt es Briefwahlen damit die Größe des Wahlzettels für gewisse Teile nicht als Problem auftauchen.
Buttkiss schrieb:
Jede dezentrale Engeriequelle ist in meinen Augen eine gute Sache.
Richtig aber das geht leider nur in anderen Ländern da bei uns die Lobbys dies verhindern.
Buttkiss schrieb:
Es besteht keine erhöhte Brandgefahr.
Brandermittler sehen das anders. Außerdem gehen im Brandfall durch die in den Modulen verbauten Rohstoff wie Cadmium zusätzliche Gefahren aus.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Nach den derzeitigen Skandale wird der Wert hoffentlich kräftig sinken.
was bei den Grünen als Skandal gewertet wird, darüber würde bei den anderen Parteien keiner mit der Wimper zucken wenn das in der Tageszeitung auf Seite 23 unter Sonstiges einen Dreizeiler bekäme. Komischerweise verzeiht man ihnen kaum Fehler was man anderswo mit einem Schulterzucken abtut. Woran liegt das? Ehrliche Frage.
Von Frau Baerbock kann man halten was man will aber man wählt doch die Partei mit deren Wahlzielen man sich am meisten identifizieren kann, oder? Vielleicht gehe ich das ja auch zu logisch an.
Idon schrieb:
ch sehe in Deutschland keinen Brand. Wir haben hier bereits in den frühen 1980ern Brände gelöscht, als z. B. Kohlekraftwerke (GKM Block 7) mit umfangreichen Reinigungsanlagen ausgestattet wurden. Wir haben unsere Flüsse in Ordnung bekommen, ebenso unsere Wälder.
Ich kenne deine Quellen nicht aber das stimmt nicht. Sowohl unseren Flüssen aber vor allem dem Wald geht es beispiellos schlecht. Mittlerweile ist gerade noch jeder fünfte Baum als gesund zu bezeichnen. Ich war am Wochenende mal wieder in meiner Heimat, dem Wester"wald". Da steht fast nix mehr. Alles abgeholzt weil eh alles tot war. Keiner weiss was mit dem ganzen Holz anfangen soll. Wir haben schon gescherzt das es demnächst in die westliche Steppe umgetauft wird.
ModellbahnerTT schrieb:
Richtig aber das geht leider nur in anderen Ländern da bei uns die Lobbys dies verhindern.
Na das liegt ja wohl an uns selbst wenn wir Parteien wählen bei denen die grossen Energieversorger praktisch mit im Bett liegen.
 
Buttkiss schrieb:
Von Frau Baerbock kann man halten was man will aber man wählt doch die Partei mit deren Wahlzielen man sich am meisten identifizieren kann, oder? Vielleicht gehe ich das ja auch zu logisch an.
Sollte man meinen (ich mache das auch so). Aber viele Menschen wählen (leider) eher die repräsentierende Person als die Partei.
Daher wäre es mir auch egal, ob Habeck oder Baerbock - ich kann mich mit der Partei nicht identifizieren :)
 
Buttkiss schrieb:
Vielleicht gehe ich das ja auch zu logisch an.
Keinesfalls aber nicht nur die Ziele der Partei sind wichtig sondern auch das Personal.
Buttkiss schrieb:
Ich war am Wochenende mal wieder in meiner Heimat, dem Wester"wald".
Da sieht man was fehlerhafte Forstwirtschaft anrichten kann.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Nach den derzeitigen Skandale wird der Wert hoffentlich kräftig sinken.
Genau so, wie bei den Maskengeschäften der Unionsleute, Frau Doktor Giffey, Weidels Parteispenden aus der Schweiz, um nur etwas aktuellere Fälle zu nennen?

Pateien und Politiker haben alle irgendwo Dreck am Stecken, so wie fast jeder Normalbürger und Unternehmen etc. auch. Als Gegner der Grünen wünscht man ihnen halt mehr Dreck am Stecken an den Hals, als den eigenen Favoriten. Ist ja menschlich, aber ggf. genau so ineffektiv.
Kann sein, dass es Baerbock einige Stimmen kostet, obwohl der "Skandal" vergleichsweise harmlos ist, aber gewählt wird die Partei ja nicht wegen den privaten Finanzen ihrer Spitzenkandidatin, sondern aus anderen Gründen.
Trump müsste wegen seiner Finanzen und Geschäften mit Kriminellen eigentlich im Knast sitzen. Hat seine Anhänger nicht die Bohne interessiert.

Ich sag mal so, als Kanzlerkandidatin eher suboptimal die Geschichte und ziemlich dusselig, das nicht vorher geklärt zu haben. Aber wer grün wählen wollte, wird es auch weiter tun.
 
Bezüglich Skandale, wo Korruptionen das Thema sind, werden in dem Video für jede Partei im Bundestags ein paar Beispiele genannt. Da es recht aktuell ist (März 2021), wird auch der Maskenskandal erwähnt.


Kurz um, bei jeder Partei kann man etwas finden, wobei aber gerade durch den Maskenskandal die CDU ziemlich schlecht weg kommt, wobei da auch angemerkt wird, dass sie als Regierungspartei ein beliebtes Ziel für Besprechungen sei.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Da sieht man was fehlerhafte Forstwirtschaft anrichten kann.
Sicher, das auch. Aber warum war das mal ein gesunder Wald und wurde von vielen als gute und sichere Geldanlage angesehen? Was hat sich geändert das die gleichen Leute heute vor sprichwörtlich totem Kapital stehen?
ModellbahnerTT schrieb:
Keinesfalls aber nicht nur die Ziele der Partei sind wichtig sondern auch das Personal.
Aber wen könnte man denn dann noch wählen? Ich fürchte den weissen Ritter gibt es nicht.
 
Die anderen haben sich halt nicht zeitlich 2 Monate vorher gross entrüstet

Giffey z. B. hat jetzt nicht 2 Monate vor der Doktoraffaere, angeprangert, dass Politiker gefälligst keinen Schindluder mit doktortiteln betreiben soll.

Wer hält dass Maul aufreisst muss dann nicht rumheulen, wenn man ihn an seinen eigenen Maßstäben misst
 
Buttkiss schrieb:
Aber warum war das mal ein gesunder Wald und wurde von vielen als gute und sichere Geldanlage angesehen?
Da Fichten Monokulturen Geld bringen war der Wald schon lange anfällig und ist nun gekippt. Der gesunde Wald der es mal war ist lange vorbei.
Buttkiss schrieb:
Aber wen könnte man denn dann noch wählen?
Eine Partei die noch nicht im Bundestag sitzt um die alten wach zu rütteln und sich von Skandal belasteten Mitgliedern zu trennen damit wieder Moral und Anstand in den Parteien herrscht welche diese einmal stark und mächtig haben werden lassen.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Eine Partei die noch nicht im Bundestag sitzt um die alten wach zu rütteln und sich von Skandal belasteten Mitgliedern zu trennen damit wieder Moral und Anstand in den Parteien herrscht welche diese einmal stark und mächtig haben werden lassen.
Das erinnert mich an die AfD. War das "damals" nicht genau so oder ähnlich? Und wie ist es jetzt? Erleidet nicht jede Partei, die größer wird, solche Schicksale? Einzelne oder mehrere Mitglieder, die etwas falsch machen? Genau solche Menschen landen auch eher in den Medien und in den Köpfen des Lesers.

In JEDER Partei gibt es Mitglieder, die nicht alles "sauber" machen, ob es nun vorsätzlich, fahrlässig oder aus Versehen war.

Es auf eine ganze Partei zu projizieren, wie hier häufig zu sehen, ist nicht richtig.
 
azweik schrieb:
Wer hält dass Maul aufreisst muss dann nicht rumheulen, wenn man ihn an seinen eigenen Maßstäben misst
Es sei denn man ist Politiker!
Politik ist primär ein Verdrängungswettbewerb, d.h. man muss die temporär Schwäche des Gegners gnadenlos ausnutzen. Wer weiß wann die nächste Gelegenheit kommt oder man selbst in der Defensive ist.
Nein, das war jetzt keine Sport-Reportage!

Anders rum würde sich doch jeder drüber aufregen, nach dem Motto, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Dann kämen die mehr oder weniger großen Skandälchen erst gar nicht raus. Hier sorgt der Wettbewerb quasi für mehr "Transparenz".


ModellbahnerTT schrieb:
Eine Partei die noch nicht im Bundestag sitzt
Und die ist dann ethisch und moralisch einwandfrei?
Auch kleinere Parteien werden m.E. von Menschen mit dem Ziel betrieben, Macht in der Partei und in der Politik zu erlangen. Das unterscheidet sich nicht wesentlich vom Klüngel eines Karnevalvereins oder Sportclubs, nur dass ihre Steuererklärung nicht so das Interesse der Springer Presse hat.

Neue Parteien sind fast ausschließlich monothematisch und selten in der Lage sich gen 5% vorzuarbeiten. Das kann gut gehen, wie bei der AfD, oder schief gehen, wie bei den Piraten, aber wozu eine neue Volkspartei gut sein soll, erschließt sich mir nicht. Die könnte auch nichts anderes machen als Union und SPD oder mit Abstrichen Linke, FDP und Grüne. Es sind ja eigentlich jetzt schon zu viele Parteien vertreten im Bundestag. Und in den Kommunalparlamenten, sorgen die (sehr) kleinen Parteien zwar oft für gute Unterhaltung, tragen aber wenig zur Tagespolitik bei.
 
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