News Sony Alpha 7R VI: Voll gestapelter Sensor liefert 30 FPS bei 66,8 Megapixeln

blende11 schrieb:
Warum also ständig neue Kameras, wenn die alten genauso gut funktionieren?
Also ich kauf mir die a7rVI obwohl ich eine a7III und a7rV habe und werde die a7III ersetzen.

Der Grund ist, ich habe durch das limit der a7rV einige Fotos nicht machen können, weil mich das Werkzeug limitiert und eine a1 II war mir immer zu teuer.

Mir gehts um Precapture, >20 FPS und der bessere Rolling Shutter (100ms vs 20ms). Gerade im Wildlife/BIF Bereich.

Aber klar alle anderen Bereiche bringt mir eine a7rVI gegenüber der a7rV keine Vorteile.

Zusätzlich bringt es mir ein Vorteil, weil ich ein 2 Body System führe, habe ich bei einen Objektiv immer die a7III dran. Weil ich Objektive ungerne wechsel. (Zeitaufwand, Regen, Staub usw.) sind die Gründe.

Daher finde ich deine Aussage echt komisch. Bedarf kommt nach Anwendungsfall. Genauso wie ein Mensch der nur Office und Videos schaut am PC kein Gaming PC braucht, aber ein anderer der gerne in der besten Grafik zockt holt sich öfteres ein neuen Gaming PC. Und da haut man auch nicht den Spruch raus, Warum ständig neue Grafikkarten, wenn die alten genauso gut funktionieren. 😅

blende11 schrieb:
Die meisten Fotos banal, nichtsagend, schon millionenmal so gesehen, die typischen Motive, die man erwartet.
Und? Meine Eltern haben Fuji Kameras gekauft und deren Fotos sind ziemlich schlecht, aber die haben Freude an das Fotografieren selbst und das spätere Betrachten was sie alles gesehen haben. Sie haben kein interesse daran Anerkennung, irgendwelche Aussage zu tätigen sondern sie machen es nur für sich.
Und ich finde das gehört auch zu Fotografie dazu. Nicht jeder muss eine Kunst abliefern.

Ich fotografie auch im ersten Punkt nur für mich. Wenn es jemand anderen gefällt freu ich mich natürlich sehr. Aber wenn es niemand interessiert, weil es belanglose Fotos sind, dann ist es mir schnuppe. Weil ich meine Fotos dennoch überall verwende wie Wallpaper, Kalender, Wandbilder usw.

blende11 schrieb:
Wenn man sich dann anschaut, was die breite Masse der Fotografen dann mit ihren Superkameras und Superobjektiven abliefert, bestätigen mir deren Fotos, das es nicht um die Fotografie geht.
Sagste auch das gleiche wenn dein Nachbar für ein schiefgebohrtes Loch eine Hilti oder Makita verwendet hat? Kameras sind halt Werkzeug wie ein Pinsel, Bohrmaschine usw.

Am ende muss man doch zu frieden sein. Stell dir vor nur "echte" Profis würden die Kameras kaufen und alle anderen verwenden Smartphones. Ich will nicht wissen wie die Preise für Kameras wäre und wie viele Kamera Hersteller es dann noch geben würde.

blende11 schrieb:
Mittlerweile nehme ich meine Fotokamera nur noch sehr selten in die Hand und die zig millionenfache,
meist banale, nichtssagende tägliche Bilderflut im Internet trägt ihr übriges dazu bei.
Den Effekt kenne ich, bei mir hat geholfen sämtliche flickr, Instagram und andere Fotoplattformen nicht mehr anzuschauen und mich gefragt warum ich überhaupt Fotografiere. Und da kam raus nur für mich selbst, ich mag es von der Welt abzuschalten und mich nur auf ein Ding zu konzentieren und das macht die Fotografie bei mir sehr gut.
 
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blende11 schrieb:
Weil es nicht mehr um die Fotografie an sich geht, sondern nur noch um Technik.
Das ist, was mich stört und natürlich die immer höheren Preise für Kameras und Objektive.
Wenn man sich dann anschaut, was die breite Masse der Fotografen dann mit ihren Superkameras und Superobjektiven abliefert, bestätigen mir deren Fotos, das es nicht um die Fotografie geht.
Die meisten Fotos banal, nichtsagend, schon millionenmal so gesehen, die typischen Motive, die man erwartet.

Wenn man es als Hobby betreibt stellt sich halt die Frage für wen man fotografiert. Ich fotografiere primär für mich und ich wüsste nicht, wieso mir das Fotografieren weniger Spass machen sollte als vor 10 oder 20 Jahren. Aber jedem das seine, man kann alles immer schlecht reden. Ich lasse mich halt auch nicht von der Bilderflut in den sozialen Medien überfluten, da ich diese gar nicht gross nutze. Ich informiere und beglücke mich auf guten Fotografieseiten oder Ausstellungen und auch das dosiert und nicht tagtäglich.

@raychan bringt es absolut auf den Punkt. Sich ein Hobby kaputt machen lassen wegen technischem Fortschritt ist irgendwie unlogisch (im Gegenteil, ich habe kürzlich nach 10 Jahren eine neue Kamera gekauft und war echt aus dem Häuschen wie viel besser der AF ist für Tierfotografie die ich gerne mache), wenn man es primär für sich macht. Zumal der Kamera Gebrauchtmarkt gigantisch ist. Du kannst heute mit gut erhaltenen Gebrauchtartikeln fotografieren wie du es vor 10 oder 20 Jahren gemacht hast, wenn es dir Freude macht und es das ist was man sucht.
 
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Bully49 schrieb:
Wird nicht lange dauern
Jo. Steht ja schon einiges vor der Tür und klopft. Aber niemand macht die Türe auf. Challenge ist aber die Software.
 
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Arne schrieb:
Ein Objektiv, dessen Frontlinse an die 10cm Durchmesser haben wird, kann man nunmal nicht beliebig leicht bauen.
Dr. MaRV schrieb:
Wie soll das gehen?
100-400/4.5-5.6 benötigt eine Frontlinse mit 77 mm Durchmesser, 400/4.5 eine mit 90 mm Durchmesser.
Könnt ihr nicht lesen?
Ich habe doch dabei geschrieben, dass ich gehofft habe, dass die alte Variante überarbeitet werden würde - quasi ein GM2.
 
Hab schon auf die... 5,1 auch eigentlich n Schnapper für das gebotene..
 
raychan schrieb:
Den Effekt kenne ich, bei mir hat geholfen sämtliche flickr, Instagram und andere Fotoplattformen nicht mehr anzuschauen und mich gefragt warum ich überhaupt Fotografiere. Und da kam raus nur für mich selbst, ich mag es von der Welt abzuschalten und mich nur auf ein Ding zu konzentieren und das macht die Fotografie bei mir sehr gut.
ich habe mir gerade erst heute flickr und andere apps (beento, Viewfinder, locationscout) runtergeladen, aber nicht um fotos hochzuladen sondern eher um neue fotospots in meiner umgebung zu finden, bisher aber nur runtergeladen, muss mir die apps mal im detail anschauen.

ich fotografiere eigentlich auch nur für mich selbst und zeige dann meine "kunstwerke" meiner frau und teile sie höchstens mit meinen freunden, wenn sie wirklich gut sind, kommen sie dann auf den digitalen bilderrahmen :)

tolle kamera, habe mir gestern auch ein paar videos zu der kamera angesehen, aber nichts für mich, da ich eher amateur/hobbyfotograf bin, ich kombiniere das fotografieren meistens mit wandern/spazieren/radfahren und dafür reicht mir meine Canon R10 + mein neues Sigma 16-300 :)

Das positive daran, seitdem ich angefangen habe mit der kamera zu wandern/radfahren, beobachte ich die Umgebung viel mehr um für mich schöne Motive zu finden.
 
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blende11 schrieb:
Warum also ständig neue Kameras, wenn die alten genauso gut funktionieren?
Früher waren die Fortschritte interessant. Jetzt denke ich dass meine Canon R5 gut genug ist, dass man sie im Prinzip nie ersetzen muss solange sie funktioniert.
 
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Ich finde gerade Flickr bietet aber gut die Möglichkeit, dosiert zu konsumieren und das was man will zu konsumieren, im Vergleich zu solchen Hyper-Social-Media-Plattformen, wo man von einem reinen Algorithmus zubombardiert wird, mit in der Regel einer perfekten Welt. Zumal wenn man wirklich Wert auf "Auflösung" und Qualität setzt, Instagram sowieso ein Witz ist. Und gerade bei Flickr ist es einfach, wenn man Fotografie als Amateur für sich macht, sich in entsprechenden Gruppen wieder zu finden. Ich finde das ganz charmant dort. Wenn ich mal abseits von meinen Wallpapers, oder eigenener Ausdruck für zu Hause mal was ins Netz hochlade, dann ist es i. d. R. eine passende Flickr-Gruppe.
 
blende11 schrieb:
Warum also ständig neue Kameras, wenn die alten genauso gut funktionieren?

Es zwingt Dich doch niemand, etwas Neues zu kaufen. Kauf einfach das, was für Dich selbst am besten passt, und es ist Deine individuelle Entscheidung, wie lange Du das Produkt nutzen möchtest.

Du kannst auch nicht einfach Deine Anforderungen auf alle anderen projizieren. Andere Leute haben aus verschiedensten Gründen andere Anforderungen, und für die können neue Features, z.B. im Bereich Autofokus, durchaus ein Game Changer sein.

Dann gibt es noch Technikbegeisterte und Enthusiasten. Wenn die das Interesse und das Geld dafür haben, ja lass sie doch am Fortschritt teilhaben, so wie sie das für sich möchten. Jeder verpulvert sein Geld, falls er was übrig hat, halt auf andere Art und Weise.

Aber das kann Dir doch eigentlich egal sein. Sei doch einfach mit dem zufrieden, was Du Dir für Deine Bedürfnisse gekauft hast, und kritisiere nicht so pauschal Dinge, die sich aus Fortschritt, Konkurrenzdruck, Angebot und Nachfrage automatisch ergeben.
 
Ich frage mich, abgesehen von den technischen Daten der Kamera die groß die Bilddateien werden. 🤔 Die Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte ist schon beeindruckend, gerade wenn man Bild und Videomaterial aus irgendwelchen Dokus sieht und man heutzutage mit jedem Handy bessere Bilder und Videos macht. Oder vor kurzem die Bilder der Erde von der Artemis 2 Mission.
 
Beim nächsten Smartphone-Vergleich gerne so eine Kamera dabei haben, um mal den Stand der Technik abgleichen zu können.
30 bilder/sek. bei der Auflösung ist schon brutal.
 
Nach dem Motto, Höher Weiter Schneller. Das ein oder andere mag für den Einzelnen brauchbar sein. Aber wo Positioniert sich die Kamera bei den Profis? Der Preis zumindest wird für Profis sein.

Als Sportfotograf/Journalist wegen der Extrem Hohen Auflösung so gut wie nicht brauchbar. Kein Sportfoto Profi braucht/nutzt 67 Mp.
Available Light, auch nicht wirklich bei 67Mp. Da kann Sony versprechen was sie wollen, die Physik können auch sie nicht wirklich umgehen.
Landschaft/Street/Architektur? Was willst da mit einem stackbaren Sensor. Brauchst auch nicht wirklich.
Studio? Wäre eventuell etwas, aber bei dem Sensor und dem Preis nehme ich doch fürs Studio gleich eine Mittelformat.

Wo also sieht Sony so eine Kamera für gute 5000€?

Und nebenbei was allerdings erstmal nur für mich geltend ist, wieder kein Schulter Display, bäh. Wieder ein Display raus aus der Optischen Achse. Man das ist doch keine Blogging/Vlogging Kamera. Finde ich schrecklich. Sollen sich mal bei Nikon Z8/Z9 umschauen wie man es richtig macht bei solchen (teils Profi) Kameras.
 
blende11 schrieb:
Umso technisierter und teurer die Kameras und Objektive werden, umso mehr habe ich die Freude und den Spaß an der Fotografie verloren.
Mir geht es exakt anders herum, was aber durchaus an meinen Motiven und den Umständen liegen mag, unter denen die Bilder entstehen. Je zuverlässiger die Technik (insb. AF, kurzer oder besser kein Sucher Blackout, lange haltende Akkus und Speicherkarten) ist, um so mehr kann ich mich auf die Motive konzentrieren und muss nicht ständig überlegen, wie ich die Limitierung der Technik umgehen kann.

blende11 schrieb:
wenn die alten genauso gut funktionieren?
Sie mögen für Dich gut funktionieren. Dann gibt es auch keine Grund, etwas Neues zu kaufen. Ich finde es trotzdem gut zu wissen, dass es etwas Neues gibt und was das kann. Auch, wenn meine Nikon D700 noch funktioniert bin ich heilfroh, seit der D850 endlich genug Auflösung zu haben.

Geht meine Nikon Z9 kaputt hätte ich nichts dagegen, eine Z9 II mit dem Sensor/den Möglichkeiten der A7R VI zu bekommen anstatt mir wieder eine Z9 zu kaufen. Und dazu gäbe es hoffentlich auch mit einem nochmal bessern Action-AF.

Technik soll mich beim Fotografieren unterstützen und nicht einschränken. Sonst kann ich mir gleich ein Nikkor 300mm f/2.0 ED-IF suchen, dazu eine analoge SLR (zwecks Schnittbild-Mattscheibe) und Jahrelang üben, bis scharfe Bilder nicht nur Zufall sind.

cutterslade1234 schrieb:
Ich frage mich, abgesehen von den technischen Daten der Kamera die groß die Bilddateien werden.
Die Sony 7R V hat 61 MPix und RAWs (sicher verlustlos komprimiert) von ca. 65 MB. Ob Sony auch ein verlustbehaftetes RAW-Format anbietet, weiss ich nicht, bei Nikon sind die entsprechenden 45 MPix RAWs kleiner (19-23 MB) wie die JPGs und reichen für meine Zwecke vollkommen aus.
 
Farrinah schrieb:
Available Light, auch nicht wirklich bei 67Mp.
Was spricht bei Available Light Fotografie gegen 67 Megapixel?
 
Farrinah schrieb:
Als Sportfotograf/Journalist wegen der Extrem Hohen Auflösung so gut wie nicht brauchbar. Kein Sportfoto Profi braucht/nutzt 67 Mp.
Da müsste ich glatt mal im TV aufpassen, ob die Profis am Eiskunstluaf-Rand immer noch mit 2-3 Kamreas herum stehen oder mittlerweile einfach eine Kamera mit einem Objektiv nuzten und am Ende per Corp trotzdem entsprechende Bilder haben.
lowrider20 schrieb:
Ca. 140MB in RAW unkomprimiert.
Welche Sinn macht das, wenn verlustlos Komprimierte RAWs nach dem Entpacken exakt den selben Inhalt haben?
 
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