Sony VAIO VGN-TT Notebook für Bürobetrieb

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Fröhliche Weihnachten an alle!

Ich will mir o.g. 11 Zoll-Notebook für mein Büro kaufen, weil es elegant (ach was "GEIL" *g*) aussieht und ultraleicht ist, dazu noch etwas kleiner als die üblichen Subnotebooks (Transport). Bei dem angegebenen Leistungsumfang und der guten Verarbeitung hoffe ich außerdem auf ca. 5 Jahre Arbeitseinsatz, womit sich der höhere Preis dann rechtfertigt (ich arbeite allerdings zu 90% mit Office).

1. Das Notebook gibts in 2 Versionen: mit 2GB RAM und 4 GB RAM...ich brauche es vor allem für Office, will aber damit auch ab und an surfen, zB Livestreams schauen (T-Home)...sind 2GB RAM ok oder ist das bei Vista schon am Limit? Könnte man das bei diesen Notebooks nachrüsten? Überhaupt wundert mich, ob der Dual-Core mit "nur" 1,2 Ghz nicht etwas langsam für Streamsn u.a. Internetaktivitäten ist (Grafik & Spiele sind für mich unwichtig, dafür gibts die PS3 oder XBOX360 *g*).

2. So ein kleines Notebook ist sicherlich Gift für die Augen. Bei längeren Arbeiten will ich es daher an einen großen TFT (28 Zoll) anschließen. Durch DVI (TFT) und HDMI (Notebook) sollte das ja gehen. Frage: Funktioniert das in der Praxis so wie ich es mir erträume o. gibts da noch einen Haken? Immerhin gibt es noch eine Menge Desktops auf dem Markt und wenn an die modernen Notebooks Monitore, Tastaturen & Co. anzuschließen sind ist für mich irgendwie schwer vorstellbar, wozu so ein Desktop"kasten" noch nützlich sein soll *g*.

Wer sonst noch Erfahrungen mit dem Notebooktyp gemacht hat...einfach hier posten.
 
lies dir doch mal den TEST durch.

von der Leistung her kannst dir das kaufen, aber ob es Sinn macht, wird in dem Test doch stark hinterfragt.
 
Ob das Sony-Gerät eine gute Wahl ist oder nicht, das will ich gar nicht unbedingt bewerten wollen. In Anbetracht der Tatsache, dass Produktlebenszyklen aber immer kürzer werden und gerade dieses Vaio-Modell nicht mit atemberaubender Verarbeitungsqualität glänzt, zweifle ich schon sehr an der angepeilten Nutzungsdauer von knapp 5 Jahren.

Leistungstechnisch dürfte sich das Notebook auch noch in nächster Zeit recht gut für die Bearbeitung von Office-Dokumenten sowie "kleinere Spielereien" im Internet eignen. Außerdem gehe ich zudem davon aus, dass Microsofts nächstes Windows (unterstelle jetzt einfach, dass Sie Windows-Nutzer sind) problemlos auf dem Gerät anwendbar sein sollte, zumal MS selbst "versprochen" hat, dass der nächste Release sogar auf sehr schwachen Netbooks (à la EEE PC) lauffähig und vor allem produktiv einsetzbar sein soll.

"Unangenehmer" wird es allerdings, wenn das Gerät auch mit HD-Medien konfrontiert werden soll. Hier muss man mit dem Vaio zwangsläufig Abstriche machen. Auch muss man immer wieder Berücksichtigen, dass die Leistung solcher Geräte bei einem externen Gerät mit hoher Auflösung (davon gehe ich bei 28" aus) oft insuffizient ist. Vor allem bewegte Bilder (ja, sogar DVDs) können bei brustschwacher Hardware zu Ruckeln beginnen.

Abschließend möchte ich, ganz unverbindlich (wenn nicht erwünscht, dann bitte überlesen ^^) zwei weitere Geräte in den Raum werfen.

Persönlich habe ich bereits mit mehreren Macbook Airs von Apple arbeiten dürfen und bin nicht nur von der Mobilität restlos begeistert. Vor allem das Display ist für ein solches Gerät ein wahrer Meilenstein - hier sind auch längere Arbeitssessions durchaus vertretbar, wohingegen ich mir beim Sony-Gerät doch einige Sorgen machen würde. Außerdem ist das Produkt trotz 13,3" ähnlich leicht, wie das von Ihnen favorisierte Modell. Persönlich gibt es für mich allerdings ein KO-Kriterium - und zwar die Anschlussvielfalt. Hier bieten sogar einige € 400,- Netbooks deutlich mehr Möglichkeiten. Auch wenn OSX keine Alternative ist, so lässt sich auf aktuellen Macs ja bekanntlich problemlos eine Kopie von Windows installieren.

Nicht ganz so elegant wie ein Vaio oder ein Macbook, dafür aber sehr opportun und womöglich eine nette Alternative ist das x360 von Samsung. Auch hier wird Portabilität groß geschrieben und trotzdem wartet das Gerät mit einigen Anschlüssen auf. Im Vergleich zum Sony-Modell fehlt allerdings, wie auch beim MBA ein optisches Laufwerk - wer auf dieses angewiesen ist, der greift hier am besten zum Vaio, da externe Erweiterungen zumindest für mich im mobilen Betrieb kaum sinnhaft erscheinend.

Sehr gute Reviews gibt es, meiner Meinung nach, immer wieder auf www.notebookchek.com nachzulesen.
Hier ist beispielsweise der Link zum Vaio-Test: http://www.notebookcheck.com/Sony-Vaio-VGN-TT-Serie.12597.0.html
Das Fazit fällt auch hier sehr gut aus. Sollten für Sie 11,1" im mobilen Betrieb also kein Hindernis sein (mir selbst war vor einigen Jahren beispielsweise sogar mein 12" PB etwas zu klein), so ist der Erwerb dieses mobilen Rechenknechts sicherlich kein Fehlkauf. Und zumindest für die nächsten 2-3 Jahre hat das Teil sicherlich genug Power und Sex ;-).
 
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Zitat von XJ-286:
Persönlich habe ich bereits mit mehreren Macbook Airs von Apple arbeiten dürfen und bin nicht nur von der Mobilität restlos begeistert. Vor allem das Display ist für ein solches Gerät ein wahrer Meilenstein - hier sind auch längere Arbeitssessions durchaus vertretbar, wohingegen ich mir beim Sony-Gerät doch einige Sorgen machen würde.

ohne jetzt auf groß aufs mb air einzugehen, aber n 1280x800er schminkspiegel in nem 13,3" gerät ist sicher kein meilenstein wenn mans mit nem x300/301 vergleicht

ansonsten würd ich sonys meiden da die akkupreise mir ein graus sind :D
 
Das Thinkpad kann alleine im Bezug auf die Auflösung schon etliche Pluspunkte verzeichnen. Während auch die Ausleuchtung ganz gut ist, so sind Schwarzwert und Kontrastverhältnis lt. diverser Messungen allerdings nur unterdurchschnittlich. Gerade der Kontrast ist wahrlich mager.

Weiters wartet das Display des x300 außerdem mit einer etwas mageren Leuchtkraft auf. Subjektiv wirkt der Bildschirm des MBA meiner Meinung nach also weitaus besser. Über das spiegelnde Display kann man natürlich wunderbar streiten. Ich mag es auch nicht - gerade wegen der großzügig bemessenen Helligkeit erweist es sich allerdings als weitaus geringeres Problem als bei vergleichbaren Geräten.

Generell würde ich aber sagen, dass alleine die Auflösung des Thinkpads für die Abstriche entschädigt.


Trotz guter Verarbeitungsqualität und guter Ausstattung gibt es beim IBM/Lenovo-Gerät einen wesentlichen Haken, der hier kritisch werden könnte. Denn "Schönheitskönigin" wird das X300 sicher keine - und nachdem der Käufer hier den Design-Faktor als wesentlich betont...
 
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wollte jetzt eigentlich auch keine x300 vs mb air diskussion anfangen aber ich find halt es gibt genau "quasi" gleichwertige 13,3" bildschirme ( soll heissen 1280x800er led glare displays mit hohem kontrast) und immer wenn ich n mb air in aktion seh stört mich das glare und die beschränkte auflösung mehr als der seit jahren relativ geringe kontrast eines thinkpads ( der imho eigentlich maximal wenn man wirklich mal ne dvd sieht wirklich n bissl stört)

was designfetischisten angeht, da wird das sony zweifellos ne gute wahl sein (allein weil man beim mb air daran scheitert n externes keyboard un ne kabelmaus ohne usb hub dranzuklemmen, da wär ein portreplikator ne gute lösung 8[ ), aber man soltle im vorfeld auf die folgekosten ( akku) hinweisen, kenn genug leute denen der keifer runterfällt wenn sie für nen neue akku teils 250€ zahlen sollen ( und das is schon n geizhalspreis, prost mahlzeit wenn man sowas vom saturn o.ä. besorgen lässt)

:)
 
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Dem stimme ich auch ganz zu. ^^

Folgekosten sind natürlich immer ein Thema. Und gerade der Akku ist im Bezug auf die angepeilte (meiner Ansicht nach fast etwas blauäugige) Nutzungsdauer von 5 Jahren sicher ein Knackpunkt. Bei intensiver Verwendung ist wohl mehrmals mit einem Tausch zu rechnen.

Das ist aber auch ein Vorteil des Thinkpads (möglicherweise auch beim Vaio - da weiß ich es allerdings nicht). Hier kann man das optische Laufwerk ja durch eine weitere Batterie ersetzen, was sich bei längeren Reisen sicherlich als wertvoll herausstellen kann.
 
Ich habe mir gestern mal das Notebook angesehen und mich nun umentschieden. Mir gefällt jetzt das Sony VAIO VGN-Z21 besser. Es ist genauso leicht wie das TT und sieht etwas wertiger aus, außerdem gefällt mir das 13 Zoll Display besser als das doch recht kleine 11 Zoll Display.

Vielleicht noch einige Punkte:

1. Ich arbeite recht wenig bzw. kaum über reinen Akku, daher ist mir der Akku auch nicht so wichtig. Wieviel kostet denn so ein neuer Akku und gibts solche Akku's nach ein paar Jahren für ein bestimmtes Modell nicht mehr zu kaufen?

Ich denke auch 5 Jahre für ein Notebook sind nicht blauäugig. Ich habe ein Notebook, dass ist jetzt knapp 8 Jahre alt. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, das "billige" Notebooks - gerade wenn man sie mobil nutzt, was immer gewisse Erschütterungen mit sich bringt - schneller anfangen, Probleme zu bereiten. Daher hoffe ich, das Z21 ist kompakt und robust genug.

2. Der Verkäufer sagte mir, bei den heutigen Notebooks mit HDMI gäbe es "überhaupt keine Probleme" beim Anschluß größerer TFT bis 28 Zoll (d.h. bis einer Auflösung von 1900x1200).
 
Zitat von Rechtsverdreher:
Ich arbeite recht wenig bzw. kaum über reinen Akku, daher ist mir der Akku auch nicht so wichtig. Wieviel kostet denn so ein neuer Akku und gibts solche Akku's nach ein paar Jahren für ein bestimmtes Modell nicht mehr zu kaufen?

Wie viel ein Akku für Ihr Gerät kostet, das kann ich im Moment gar nicht beziffern (müsste selbst nachsehen). Tendentiell muss man bei Sony jedoch mit einem Betrag von über € 200,- rechnen. Dass Sie für ein Sony-Modell auch nach mehreren Jahren noch eine geeignete Batterie finden, davon ist auszugehen.


Zitat von Rechtsverdreher:
Ich denke auch 5 Jahre für ein Notebook sind nicht blauäugig. Ich habe ein Notebook, dass ist jetzt knapp 8 Jahre alt. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, das "billige" Notebooks - gerade wenn man sie mobil nutzt, was immer gewisse Erschütterungen mit sich bringt - schneller anfangen, Probleme zu bereiten. Daher hoffe ich, das Z21 ist kompakt und robust genug.

Persönlich habe ich nur IBM Thinkpads ähnlich lange in Verwendung gehabt (Qualitativ nach wie vor unübertroffen). Allerdings haben vor allem insuffiziente Rechenleistung und benötigte Zusatzfunktionen (WLAN, Bluetooth,...) einen Umstieg geradezu provoziert. Die Modelle stehen tlw. noch hier bei mir - ohne äußerliche Spuren der langen ND - insofern behalten Sie recht, dass ein paar hundert Euro mehr hier wahre Wunder wirken können (wer möchte sich schon nach 1 Jahr über ein abgebrochenes Displayscharnier ärgern?). Generell sind meist aber viele Faktoren für den Zeitraum des Betriebes ausschlaggebend - und zumindest bei mir verkürzen sich diese "Fenster" zunehmend. (Aber ich will ja nicht von mir auf Sie schließen)

Zitat von Rechtsverdreher:
2. Der Verkäufer sagte mir, bei den heutigen Notebooks mit HDMI gäbe es "überhaupt keine Probleme" beim Anschluß größerer TFT bis 28 Zoll (d.h. bis einer Auflösung von 1900x1200).

Beim Anschluss eines Displays mit dieser Auflösung sollten Sie wirklich keine Probleme bekommen. Das schaffen auch noch ältere Karten ohne Probleme (lediglich die Performance bei bewegten Bildern nimmt exponentiell ab).
 
Danke für die klaren und informativen Antworten, XJ.

Beim Akku hatte ich mir überlegt, es gleich nach dem Kauf auf fast 0% runterlaufen zu lassen, es dann aus dem Notebook "rauszunehmen" und nur wieder reinzusetzen, wenn ich es aufladen und benutzen will (um es dann - in fast leerem Zustand - wieder herauszunehmen und zu lagern). So möchte ich die Lebensdauer (des Akkus) maximieren. Ich brauche im Jahr vielleicht 30 mal das Notebook im Akkubetrieb (vor allem im Zug o. Flugzeug). Bringt das was und hält dann ein Akku 5 Jahre oder wäre das in der Tat "blauäugig"?

Ich weiß nur, dass ich es bei meinem letzten Notebook so gehandhabt hatte, das Akku immer drin zu lassen - egal ob ich mit oder ohne Stromzufuhr gearbeitet habe...und meistens habe ich das Notebook ganz normal über Strom betrieben. Resultat war, dass ich nach ca. 2 Jahren ein Akku hatte, dass nur noch ungefähr 10min. durchhielt. So ein Akku ist natürlich wertlos.

Vielleicht bringt es ja auch was, gleich auf Vorrat ein weiteres Akku (leer) zu kaufen? Oder ist auch dieses nach 5 Jahren "shot"?
 
Zitat von Rechtsverdreher:
Beim Akku hatte ich mir überlegt, es gleich nach dem Kauf auf fast 0% runterlaufen zu lassen, es dann aus dem Notebook "rauszunehmen" und nur wieder reinzusetzen, wenn ich es aufladen und benutzen will (um es dann - in fast leerem Zustand - wieder herauszunehmen und zu lagern). So möchte ich die Lebensdauer (des Akkus) maximieren. Ich brauche im Jahr vielleicht 30 mal das Notebook im Akkubetrieb (vor allem im Zug o. Flugzeug). Bringt das was und hält dann ein Akku 5 Jahre oder wäre das in der Tat "blauäugig"?

Leider kann man das nie ganz genau beziffern. Meine Akkus haben sich meist sehr spontan verabschiedet. Mein letztes Macbook hatte beispielsweise knapp 200 Ladezyklen und noch immer recht gute 96 % seiner ursprünglichen Kapazität - das entsprach ca. 2 Jahren Nutzungsdauer. Danach baute die Batterie binnen weniger Wochen rasant ab und musste nach knapp 2 Jahren und 2 Monaten endgültig getauscht werden. Dass diese "schnelle" Entwicklung nichts Besonderes ist, das habe ich auch bei vielen weiteren Notebooks feststellen dürfen/müssen.

Trotzdem muss man zugeben, dass die heutigen Akkus immer besser und besser werden. Auch bei wenig "Pflege" und unregelmäßigen Ladezyklen kann man im Grunde nicht mehr "viel falsch machen". Es empfiehlt sich allerdings, die Batterie mindestens 1x im Monat ganz zu entladen (zumindest wird dies in verschiedensten Foren und von diversen Herstellern immer wieder angeraten).

Ob 5 Jahre realistisch sind? Wenn man ein gutes Gerät erwischt, vielleicht. Statistiken sind auf den einzelnen Nutzer ja bekanntlich nicht unmittelbar anwendbar. Allerdings muss man wahrscheinlich schon einige Defizite bei der Laufzeit in Kauf nehmen. Solange man aber mit Strom arbeiten kann ist das fast nie ein Problem - mir reicht in vielen Fällen sogar ein Gerät, dessen Batterie nur mehr wenige Minuten hält - fatal ist es nur, wenn der Akku ganz "hinüber" ist, denn dann können kleinste Stromschwankungen und -ausfälle zu einer Nervenprobe werden. ;-)


Zitat von Rechtsverdreher:
Vielleicht bringt es ja auch was, gleich auf Vorrat ein weiteres Akku (leer) zu kaufen? Oder ist auch dieses nach 5 Jahren "shot"?

Eine Batterie würde ich erst im Bedarfsfall nachkaufen.
 
Meine Mutter hat ein 13,1 Zoll Vaio in Pink. Ich muss sagen, in blau sieht das hamma geil aus, hab mal son Prospekt gesehen. Zum technischen:
Man kann alles damit machen, außer zocken. Multimedia, Akkuleistung, alles kein Problem. Nur halt ein bischen teuer.
 
1. Alle Händler haben mir versichert, man sollte bei regelmäßigem Strombetrieb das Akku einmal aufladen und dann rausnehmen, also nicht drinlassen. Klingt auch plausibel. Nur mal so als Info.

2. Gibt es irgendeinen Grund, warum man das Notebook nicht oder gerade bei MediaMarkt oder via Versandhandel (cyberport.de) kaufen sollte? So nach dem Motto: Die schlechten Notebooks von Sony bekommt immer Mediamarkt, deren Kunden sind eben doch zu blöd *g*. Vielleicht gibts hier ja den einen oder anderen Insider....
 
Z.B deshalb weil, wenn etwas defekt ist, das Book zur Zentrale geschickt wird, nachgesehen, dann eine RMA beantragt wird, dann geht es zu Sony und wird evtl repariert/ausgetauscht, das kann manchmal 6-8 Wochen dauern?
 
Zitat von Rechtsverdreher:
1. Alle Händler haben mir versichert, man sollte bei regelmäßigem Strombetrieb das Akku einmal aufladen und dann rausnehmen, also nicht drinlassen. Klingt auch plausibel. Nur mal so als Info.

2. Gibt es irgendeinen Grund, warum man das Notebook nicht oder gerade bei MediaMarkt oder via Versandhandel (cyberport.de) kaufen sollte? So nach dem Motto: Die schlechten Notebooks von Sony bekommt immer Mediamarkt, deren Kunden sind eben doch zu blöd *g*. Vielleicht gibts hier ja den einen oder anderen Insider....


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Das glaube ich dir durchaus. Sollte der Akku allerdings gleichzeitig die Gehäuseabdeckung darstellen, so musst du umso mehr auf Sauberkeit achten - denn logischerweise kann bei einem Ausbau in diesem Fall mehr Staub in dein Gerät gelangen (ganz lässt sich dies zwangsläufig nicht vermeiden.)

Generell sollst du aber auch eine ausgebaute Batterie nicht zu lange liegen lassen. Man liest und hört daher immer wieder, dass es "ganz gut" ist, wenn man pro Monat wenigstens eine totale Entladung zulässt. Akkus aktueller Generationen bleiben nämlich "gerne in Bewegung", weshalb ihnen ein bisschen Arbeit durchaus positiv bekommt.

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Direkt beim lokalen Händer kaufe ich elektronische Geräte vor allem aus einen ganz bestimmten Grund nicht. Und zwar wegen des Fehlens der Widerrufsfrist.

Bei einer Bestellung aus dem Internet (über das Telephon bzw. generell über Versandhäuser) wird der Kunde durch das so genannte Fernabsatzgesetz (Teil des Konsumentenschutzgesetzes - in Österreich §5e KSchG) etwas besser gestellt, als beim Direktkauf. Und zwar gibt dir der Gesetzgeber die Möglichkeit, die Ware innerhalb einer bestimmten Frist und ohne Angabe von Gründen zurückschicken zu können - der Verkäufer muss den vollen Preis rückerstatten (Spesenberechnung in Ausnahmefällen erlaubt). Insofern kannst du das bestellte Notebook, sollte es (wider erwarten) nicht gefallen, einfach retour senden und dürftest keinerlei Probleme erhalten. Bei einem lokalen Händler bist bei Motivirrtum (stellt nämlich keinen wirklichen Anfechtungsgrund dar) auf Kulanz angewiesen. Insofern ist vor allem dieser Umstand für meine Bestellungen maßgebend, während ein etwas günstigerer Preis nur als Zugabe betrachtet wird.

Wie es mit dem Direktvertrieb von Sony aussieht, das kann ich dir nicht sagen. Bei IBM/Lenovo kommt der Techniker bei einem Problem am nächsten Werktag ins Haus und bei Apple gibt es die so genannten AASP, die selbst Instandsetzungen auf Garantie durchführen können und somit von einem Einschicken des Notebooks abgesehen werden kann. Ob Sony dies bei einer Bestellung aus dem hauseigenen Shop (sofern es diesen gibt) auch anbietet, oder eine Sendung der defekten Ware zur Zentrale im Bedarfsfall unabdingbar wird, das kann ich dir nicht sagen. Sollte ein lokaler Shop auch Reparaturen anbieten, so lohnt sich unter Umständen ein Konsum bei diesem.

Generell möchte ich im Bezug auf (hoffentlich nicht anfallende) prospektive Defekte einen Hinweis aussprechen. Gewährleistungspflichtig ist in erster Linie der Händler! Daher muss/sollte dieser im Schadensfall auch als erstes kontaktiert werden, da er zur Nacherfüllung verpflichtet ist. Oftmals wird es nämlich nicht angerechnet, wenn sich der Kunde direkt an die Servicestelle des Herstellers wendet. Diese Info wollte ich mal ganz unverbindlich in den Raum stellen - kenne nämlich viele Personen, die hier "falsch" vorgegangen sind und sich dabei selbst um Rechtsansprüche gebracht haben.
 
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