News Sony will Steve Jobs' Leben verfilmen

Und eigentlich müsste man sich nur eine Frage stellen.

Kommt er in 3D?

...schalten sie bitte ihre iphones aus, der Film startet nach einer kurzen Werbeeinblendung zum neuen Samsung GalaxyS III.
Ich prophezeie imdb 7,6 , weinende Männer, beste Einspielergebnisse und ein Happy End.
 
Die Trauer um den wichtigsten Wirtschafter Apples unter den Unternehmen ist zu verstehen.
Wir sehen in ihm eine Person, die der IT Welt und letzten Endes uns sehr geholfen hat, jedoch ist er für die Industrie eine reine Geldeinnahmequelle gewesen.

Man sollte beides nicht vergessen und trozdem den Menschen ehren, wer ihm Ehre zugute kommen lassen will.
Letzten Endes sollte jeder wissen, dass uns letzten Endes das gleiche Ende erreicht.
Falsch ist es niemals, zu trauern über die Tatsache, dass wir alle irgendwann nicht mehr sein werden, und desto mehr Menschen sterben auf unserem Weg, desto näher rückt unser eigener Tot.

RIP 4 Steve Jobs
 
Finde diese Ausbeutung von Toten einfach nur ekelhaft.
Die hatten das schon bei Michael Jackson gebracht und nun auch hier.
Nicht einmal eine Woche nach dem Tod, ganz klarer Fall von Hypeausnutzung zum Ausbeuten.

Es geht dabei nicht um die Qualität des Filmes, er kann durchaus interessant sein, sondern viel mehr um das Vorgehen von Sony.
Sony gehört geschloßen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm wenn der Film die Qualität von "The Social Network" erreicht, dann immer her damit.

Bin zwar absolut kein Apple Fan, aber vor Steve Jobs hatte ich großen Respekt. So ein Filmchen könnte ja ganz interessant sein. Wie Hitler "Der Untergang"... ( für manche Person war Steve Jobs mit sicherheit ein digitaler Diktator.. )
 
Zuletzt bearbeitet:
Ansich habe ich nichts gegen Biografie-Filme oder Filme über Erfolge anderer (Facebook z.B. war recht interessant. Bei dieser Art Film stellen sich mir aber richtig die Nackenhaare hoch.

Ich selbst habe (bis jetzt) keine Apple-Produkte. Ich fand sie für meinen Geschmack immer etwas zu teuer, da ich für weniger Geld vergleichbares, wenn auch vielleicht nicht ganz so perfektes, bekommen habe. Auch war ich nie ein Apple Fan und habe diesen Trend "Apple iPhone, Mac" nicht verstanden. Dennoch finde ich Steve's Arbeit und die seiner Kollegen sehr respektabel. Er hat die Informationstechnikbranche meiner Meinung nach sehr weit nach vorne gebracht. Er war sehr geistreich und hatte immer die richtige Idee zur richtigen Zeit, mit denen er die Konkurrenz in Sekundenschnelle alt aussehen ließ. Sein Leben war, abgesehen von seiner schweren Krankheit, durchaus von Erfolg gekrönt.

Seine Biographie zu veröffentlichen, um der Nachwelt eine Nachricht zu hinterlassen, halte ich nur deswegen gut, da es scheinbar sein eigener Wille war. Andernfalls hätte er dem Autor nicht bereitwillig Informationen gegeben. Ich denke er wollte damit der Welt nochmal ein letztes Zeichen geben und den jüngeren Generationen ein Vorbild sein. Das heiße ich gut.

Was Sony nun macht ist meiner Meinung nach aber unter aller Kritik. Der Mann ist nicht mal eine Woche unter der Erde und schon wird geschaut wo man fleißig Kasse machen kann. Bloß schnell die Filmrechte daran sichern, damit man die "Apfelkuh" melken kann, am besten schon gestern. Aber eigentlich war es von einem derartigen Unternehmen auch einfach nur zu erwarten, sind die doch in der Vergangenheit nun oft genug negativ gegenüber der eigenen Kundschaft aufgefallen. Es wird mal wieder sehr deutlich das man sich einen scheiss um andere kümmert. Und leider wurde das in der Vergangenheit immer wieder deutlich bestätigt. Beispiele?
Z.B.

- Super Kopierschutzmechanismen:
Mehrere CDs gekauft, nahezu alle wurden in meinem Autoradio nicht gelesen, teilweise auch nicht mal an der Hifi-Anlage. Das geht garantiert nicht nur mir so. Sony interessiert das nicht. Lieber Millionen in Kopierschutzmechanismen stecken und die Kosten an den Kunden abwälzen, die müssen sich ja dann damit rumärgern. Und die bösen Kunden haben ja selber schuld, wenn die mit der Zeit gehen und MP3s haben wollen und die armen CDs im Laden verkümmern lassen.

- Garantieverhalten bei defekter Hardware:
Die Leute die es erlebt haben wissen was ich meine. Hatte schon paar mal das "Vergnügen" und Freunde von mir auch. Das Verhalten spottet jeder Beschreibung.

- YouTube Sperren und Abmahnungen
Tja, kostenlose Promo ist ja auch scheisse, da verdient Sony ja nichts. Die sind unter einigen anderen ein Grund warum viele Youtube-Videos verschwinden oder "in meinem Land" nicht verfügbar sind.

- PS3 Rootkit:
Begründung von einem Sony Mitarbeiter: "Die meisten wissen eh nicht was das ist", na dann heiligt der Zweck die Mittel.

- Vorgehen gegen Leute (GeoHot), die eine Funktion wiederherstellen, die Sony kommentarlos gestrichen hat:
Features anpreisen und dann einfach "wegoptimieren" ist also ok. Den Kunden ausspionieren um Ihn mit Werbung zu überhäufen und die Daten verkaufen um nochmehr Kasse zu machen ist ok. Aber wehe jemand hackt die Konsole und bloggt diese Informationen ab. Dann könnte man ja herausfinden was man noch so für falsche Spiele treibt.

- Umgang mit Kundendaten:
Lulzsec Hacks: Kreditinformationen im Klartext in der Datenbank, Server mit mehr Sicherheitslöchern als ein schweizer Käse Löcher hat, beim Kauf über Sonys Store und das PSN werden (oder wurden) jegliche Informationen im Klartext übermittelt.

Warum sollte man auch unnötig Geld investieren um Kundendaten zu schützen, es sind ja nicht deren Daten die da übermittelt werden. Viel wichtiger ist es tausende von Managern zu haben, die entscheiden können wo auf der untersten Ebene Kosten eingespart werden können. Dabei sind es gerade die unteren Ebenen die den scheiss Job haben. Diese müssen ackern, ständig auf Sicherheitsseminare, sich mit Datenschutz auseinandersetzen und lernen, lernen und nochmals lernen, nur damit man Up-To-Date ist um sich gegen solche Angriffe wehren kann. Und diese müssen sich auch Gedanken über eine vernünftige und sichere Datenübertragung machen. Was tun die Manager? Das der Schuss nach hinten losging wurde ja mehr als deutlich gezeigt. Wer so mit seinen Kunden und den Daten umgeht hat es aber meiner Meinung nach nicht anders verdient.

Die Krönung des Ganzen ist nun dieser Film. Wenn Sony ein wenig Respekt vor Steve hätte, dann würden Sie die 3 Mio. und für den Film investieren und den überschüssigen Erlös dafür der Krebshilfe/Forschung zukommen lassen. DAS wäre mal eine Botschaft. DAS würde die Welt bewegen und ein Zeichen setzen und Steve den schuldigen Respekt zeigen.

Aber bei derartiger Profitgier wird sowas wohl niemals passieren. Ich hoffe das Der Autor Sony die Filmrechte dafür nicht einräumt. Naja, ich weiss schon von diesem Scheissladen seit Jahren kein Produkt mehr kaufe.

Just my 2 Cents
 
1nf1n1ty schrieb:
hatte immer die richtige Idee zur richtigen Zeit, mit denen er die Konkurrenz in Sekundenschnelle alt aussehen ließ.

Nicht wirklich, Apple hatte genügend Flops in der Firmengeschichte, auch unter Jobs. Erst seitdem iPhone rotiert es gut bei Apple, dank des geschickten Marketings.
 
Natürlich hatten sie auch ihre Flops. Auch Microsoft hat auch oft genug geflopt, ebenso wie andere auch. Aber seine letzten Ideen waren ja, wie du selbst sagst, ein großer Erfolg der immernoch anhält. Steve hat z.B. den Markt für Tablets gesehen und seine Ideen verwirklicht. Nicht umsonst hat die Konkurrenz hier das nachsehen und kommt bei weitem nicht an ein iPad ran.
 
PiPaPa schrieb:
Nicht wirklich, Apple hatte genügend Flops in der Firmengeschichte, auch unter Jobs.
Unter Jobs gab es genau zwei Flops: den ursprünglichen Mac (weswegen er Apple verlassen musste) und den Cube.

PiPaPa schrieb:
Erst seitdem iPhone rotiert es gut bei Apple, dank des geschickten Marketings.
Nö, seit dem iPod.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ohne die 4 Seiten hier ganz verfolgt zu haben und genervt von allen Meldungen zum Dahinscheiden von :kotz: Steve Jobs, wie wäre es denn mal mit einem 3D-Film über das abenteuerliche und schier unbegreifbare Leben von Konrad Zuse :lol:

Diese ganzes R.I.P. Steve Jobs geht mir sowas von aufs Gemächt, da reicht nichttmal GottHabIhnSelig-Pinocchio-MuggelSchackson's Geste aus :mad:

Davon abgesehen soll Steve ja menschlich nicht so der Gott und Bringer gewesen sein. Vielleicht könnten Robert Rodriguez oder Quentin Tarantino, mit einem Drehbuch von Stephen King, ja beim Steve Jobs Film nochmal die Kurve kriegen. Sony wird das schon deichseln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Heretic Novalis schrieb:
was hier abgeht ist doch abartig. leute trauern um einen völlig fremden und regen sich über normale vorgänge in einer freien marktwirtschaft auf. werdet mal wach und hört auf, leute und firmen, die ihr nicht persönlich kennt, zu idealisieren!
Du tust mir echt Leid. Wenn Du es als völlig normal empfindest wie Sony wie ein Aasgeier darüber herfällt und sowas wie Würde oder Respekt anscheinend in Wikipedia nachschlagen müsste, ist das deine Sache. Aber wenn Du es im gleichen Atemzug als abartig bezeichnest um jemanden zu trauern, den man vlt auch nur aus dem Fernsehen, Videos,... etc kennt, dann solltest Du Dir mal die Zeit nehmen und etwas nachdenken über dein Weltbild, Moralvorstellungen,...
Nur eins steht fest: Mir sind die, die um eins ihrer Idole trauern auf jedenfall lieber, als die die sowas tiefes, wie das was Sony grade abzieht, als "normal" oder "vertretbar" empfinden...

anyway: Langsam gehen die menschlichen Werte echt den Bach runter... Traurig!

MfG, Thomas
 
Tuetensuppe schrieb:
Hat er ja im Prinzip auch - für seine Nachkommen.

Oder warum hat er kurz vor seinem Tod einen Journalisten vollgequatscht, damit der dann daraus eine Biographie schreiben soll? :D

Geld- und Selbstdarstellungsorientiert (vorsichtig ausgedrückt) bis in den Tod hinaus ...

Naja, er hat selbst gesagt, dass die Biographie dazu dient seinen Kindern quasi etwas über Ihren Vater zu erzählen da er ja wußte, dass er bald stirbt. Die Biographie hat er sicher nicht des Geldes wegen gemacht - davon hatte er schon mehr als genug.
Ergänzung ()

HighTech-Freak schrieb:
Du tust mir echt Leid. Wenn Du es als völlig normal empfindest wie Sony wie ein Aasgeier darüber herfällt und sowas wie Würde oder Respekt anscheinend in Wikipedia nachschlagen müsste, ist das deine Sache. Aber wenn Du es im gleichen Atemzug als abartig bezeichnest um jemanden zu trauern, den man vlt auch nur aus dem Fernsehen, Videos,... etc kennt, dann solltest Du Dir mal die Zeit nehmen und etwas nachdenken über dein Weltbild, Moralvorstellungen,...
Nur eins steht fest: Mir sind die, die um eins ihrer Idole trauern auf jedenfall lieber, als die die sowas tiefes, wie das was Sony grade abzieht, als "normal" oder "vertretbar" empfinden...

anyway: Langsam gehen die menschlichen Werte echt den Bach runter... Traurig!

MfG, Thomas


Na Sony wird nicht die einizge Firma sein, jedes Hollywood-Studio das Chancen für sich sieht wird sich darum reißen. Aber das ist normal und war es doch schon immer seitdem es Zeitungen gibt. Damals ging es halt darum welche Zeitung zuerst eine Extraausgabe herausbringt etc... von dem her ist es schon etwas naiv zu glauben, dass das nun eine neue Erscheinung der Film-, fernseh und Internetgesellschaft wäre.

Selbst die ollen Pharaonen haben sich Pyramiden als Denkmal setzen lassen... das ist in dem Sinne auch nichts anderes als das was heutzutage die Leute machen die es sich leisten können. Der Mensch will nunmal Anerkennung und Unsterblichkeit wenn auch nur im Geiste. Und manche können diesem Wunsch eben etwas nachhelfen wenn Sie den finanziellen Background haben... das war schon immer so. Von dem her ist es auch Quatsch wenn manche Leute sagen, dass die Gesellschaft verkommt etc auf Grund solcher Sachen... das ist nichts Neues und auch nichts wirklich weltbewegendes...
 
Ben-09 schrieb:
Der Mensch will nunmal Anerkennung und Unsterblichkeit wenn auch nur im Geiste. Und manche können diesem Wunsch eben etwas nachhelfen wenn Sie den finanziellen Background haben... das war schon immer so. Von dem her ist es auch Quatsch wenn manche Leute sagen, dass die Gesellschaft verkommt etc auf Grund solcher Sachen... das ist nichts Neues und auch nichts wirklich weltbewegendes...
Der Unterschied liegt aber in der Motivation:
Wenn ich mir selbst ein Denkmal setze ist das eine Sache, wenn nach meinem Tod -binnen kürzester Zeit (!)- eine x-beliebige Firma daherkommt und sich die Biogrpahie mit Profitabsicht (sprich zu Verwertungszwecken/unter Gewinnabsicht) unter den Nagel reist ist das alles andere als respektvoll. Letzteres ist mMn eher verwerflich...

MFG, Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
sollte das stimmen was schon über ihn verfilmt wurde, muss das ein ziemliches A...... gewesen sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute diesen Film sehen wollen.
 
naja steve jobs hat ja angeblich gesagt, dass er kein geld für wohltätige zwecke spendet weil seine erfindungen bzw die apple produkte schon genug gutes für die welt getan haben....
 
CR4NK schrieb:
btw. warum gerade Sony und nicht ein etwas "individuelleres" Filmstudio?

weil es auch bei der Rechtevergabe nur ums Geld geht: SONY wird am meisten bieten...:freak:
 
Zurück
Oben