Spritpreise nicht mehr ertragbar

@phreak show: endlich mal jemand mit ahnung =) ich hab das mal im mercedes werk in böblingen/sindelfingen mitbekommen, die empfehlen für große autos wie zb den s500 oder
cls500 auch normales super, brauchts kein super plus sagen die im werk ..
 
F!o schrieb:
Das Problem ist wohl nur das die Autoindustrie einen Umsatzrückgang fürchtet.
Es ist nunmal so das 90% der Autofahrer was unter der Haube haben wollen.

Ich bin zwar kein Mechaniker, aber wenn man mal logisch nachdenkt, schließt sich geringer Spritverbrauch und hohe Motorleistung aus.

Nicht unbedingt. Z.B. muss man mit 100PS mehr drauf treten als mit 200PS, um eine bestimmte Beschleunigung zu realisieren. Dann kommts natürlich auf jeden selbst an, welcher Beschelunigungswert als ausreichend definiert wird. Wems wurscht ist, wie schnell es auf 100 geht, wird auch mit 50PS glücklich und sparsam fahren, aber setz mal nen S500 Fahrer oder den 200PS Accord Fahrer in sone Kiste, die sind dann nur am Vollgasgeben und damit brauchen die dann mehr Sprit als mit ihrem großen.
Anderes Beispiel ist der 911, der verbaucht bei 250km/h wahrscheinlich weniger als so manche Mittelklasse-Limo bei 200 (quasi Vollgas), weil der Motor des Porsche da in einem Verbrauchsgünstigen Drehzahlbereich ist. Aerodynamik spielt bei der Geschwindigkeit natürlich auch ne große Rolle, wo der Porsche einfach bessere Karten hat.


fabybaby123 schrieb:
Ich bin der Meinung,wenn die wollten hätten wir längst solche Autos die ökonomisch aber gleichzeitig keine Krücken sind.Solche Pläne hüten die doch wie ihren Augapfel.

Wenn so was schon realisierbar wäre, hätten wir schon alle so ein Auto und der Hersteller das Monopol ;)
Generell glaub ich nicht an solche Verschwörungstheorien von wegen die bringens nicht aufn Markt damit alle anderen nicht Pleite gehen wie einer schon mit nem Akku oder sowas geschrieben hat-->Quatsch

S.a.M. schrieb:
@-eraz- : keiner wird gezwungen 1h weit weg vom arbeitsplatz zu wohnen, er kann aj auch näher zum arbeitsplatz ziehen. Wenn derjenige das aber nicht unziehen will, dann muss er halt die konsequenzen tragen.
(auch mit der familie kann man umziehen, ich selber bin jetzt wegen der jeweils neuen arbeitsstelle meines vaters 3 mal umgezogen.)

Schon mal an die Leute gedacht, die ein Haus haben/abbezahlen müssen? Außerdem kann man in den seltensten Fällen quasi neben die Firma ziehen, wer möchte schon direkt neben den DAIMLER/VW u.s.w. Werken wohnen. Zudem sind die qm2-Preise in Stadtnähe viel höher, so dass, wenn man ein Haus bauen (und noch bezahlen können) will, man automatisch weiter weg ziehen muss.

Generell noch was:
-ÖVN kannste aufm Land auch knicken, ohne Pkw geht da gar nix.
-Gibts nicht nur reiche Leute, die sich mal eben ein sparsameres Auto leisten können.
-Einkaufen gehen muss man mit dem Auto, kann mir keiner erzählen er packt den Großeinkauf für die Familie aufn Gepäckträger vom Fahrrad.
-Geht mir das Gemotze gegen SUVs aufn Sack. Es gibt SUVs die sparsamer sind als so mancher Spritschlucker, grad die kleinen Turbodiesel. Außerdem gibts gute Gründe für SUVs (Komfortabel, viel Platz, gute Übersicht, bequemer Einstieg (grad für ältere enorm wichtig), viele brauchens als Zugmaschine oder in den Bergen (Allrad), lebt nicht jeder aufm flachen Land. Also nicht gleich aburteilen. Ich würde auch keinen verurteilen, nur weil er sich nen Highend Computer kauft. Braucht man sowas wirklich? --> Nein, aber ist doch egal, wie langweilig wär das Leben wenn jeder dasselbe machen würde.
-Leute die Luft aus Reifen lassen, Autos anzünden oder sonstwas in der Richtung, gehören eingesperrt und zwar lange. Das ist immer noch ein Rechtsstaat und jeder kann kaufen was er will und wenns der Porsche Cayenne Turbo S ist. Was ist, wenn die Frau grad drauf und dran ist zu entbinden und man nicht ins Krankenhaus kommt weil so ein Idiot denkt, er müsse die Umwelt schützen. Man kann mit anderen Aktionen aufmerksam machen, etwa in der Fussgängerzone Flyer verteilen. Kotzen könnt ich bei solchen Spinnern
-Ich fahr so sparsam und wenig wies aus meinen Augen geht. Wenig Drehzahl, früh hochschalten, Auto stehen lassen, das ganze Programm. Aber irgendwann GEHT NICHT MEHR WENIGER. Noch weniger heißt Auto verschrotten und das kanns echt nicht sein. Leider lässt sich bei den Preisabsprachen unter den Ölmultis nicht verhindern, das die Preise immer weiter steigen. Letztens wars krass, beim Kaufland haben alle angestanden wie die blöden, weils dort 10! zehn! cent billiger war als anner Tanke um die Ecke. Hab noch nie sonen krassen Preisunterschied gesehen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz direkt: Du kannst halt nicht alles haben!!
Günstig auf dem Land wohnen, in der Stadt arbeiten, günstig hin- und herfahren.
Mobilität war lange Zeit extrem günstig, das hat die Zersiedelung extrem gefördert, 100km Arbeitsweg waren damals halt günstiger als näher beim Arbeitsplatz zu wohnen. Die Zeiten haben sich geändert, heute ist es vielleicht etwa gleich teuer, möglicherweise sogar teurer.

Was kann man tun?
- Motzen, dass das Benzin teuer ist.
- Sparsameres Auto kaufen.
- Näher an den Arbeitsplatz ziehen.
- Fahrgemeinschaft oÄ bilden.
- ÖV nehmen.

Variante 1 ist natürlich praktisch, da muss man nichts tun, einfach rummoffeln und hoffen, dass es besser wird, die anderen sind ja schuld. Die bösen Politiker, die bösen Ölmultis, die bösen Chinesen (jetzt fahren die doch tatsächlich auch Auto, geht doch nicht!), nur ich bin unschuldig, kann ja nichts machen.

Variante 2 kostet halt zu Beginn etwas, ist halt vielleicht auch weniger komfortabel mit dem Lupo statt dem A8 zu fahren, alles geht nun einmal nicht.

Variante 3 bedingt eine Lebensumstellung und ist je nach Situation wirklich schwierig... würde aber fast wetten, dass die gleichen, die sich über die Benzinpreise ärgern auch die sind, die sich über den nicht vorhandenen DSL-Anschluss auf dem Land nerven ;)

Variante 4 braucht halt Zeit... Zeit ist Geld, braucht wohl noch etwas, bis das in die Gänge kommt. So lange ich morgens in die Autos schaue und ganz selten eines sehe, in dem mehr als 1 Person sitzt, obwohl 4 Platz hätten, kann es nicht so schlimm sein.

Variante 5 braucht auch Zeit und wohl auch Nerven. Ist je nach Situation wirklich keine Alternative, aber kombiniert mit Variante 3 kann es schon Sinn machen.


Sehen einige natürlich anders, aber ich glaube einfach nicht an ein Menschenrecht für billige Spritpreise, genauso wenig wie es leider ein Menschenrecht für saubere Luft gibt.
 
Das trifft nicht auf alle zu.. aber im großen und ganzen hat Chlous Recht.

Das Häuschen im Grünen war/ist immer noch ein allgegenwärtiger Traum für jeden, den man sich auch gegönnt hat und den langen Fahrtweg bewusst in Kauf genommen hat.
Niemand wird genötigt in Außenbezirke der Stadt zu ziehen, aber man will ja die Lebensqualität der Vororte haben.
 
Jedes Mal, wenn ich an einer Tankstelle vorbeischiesse und meine entzündeten Augen 1,359€ für 1 Liter Diesel erblicken verkrampft sich meine Magengegend erheblich.

Sollten wir Deutschen nicht endlich mal wieder demonstrieren und Stress schieben. - oder müssen wir das vielleicht sogar?
Seit Jahren wird uns alles mögliche aus den Taschen gezogen und bekommen nix zurück.

Ich habe mir hier schon etwas Luft gemacht.
Bringt vielleicht ein kleines Steinchen ins Rollen. Hilft vielleicht ein wenig gegen den Frust.
Bin echt sauer...


bye Hübie
 
Ja das Problem ist, um was zu bewegen, müssen in Deutschland schon einige Millionen Menschen mitmachen.

Vielleicht sollten wir auch einfach eine Party Gründen, wir brauchen nur so viele Mitglieder, das wir alleine Regieren können. Erst dann kann man was bewegen, 2 Partyen die nicht Wissen was sie sich gegenseitig beschuldigen sollen, können nicht Regieren. Jede macht ihre eigene Politik.

mfg

Tom
 
Ach wie ist das schön, mit einem 1.2 L Clio 2 Ph. B rumzukurven und sich die ganzen langen Gesichter an der Tankstelle anzuschauen. Meiner verbraucht in der Stadt 7L und auf dem Weg zur Arbeit (28km fast nur Autobahn) 6L. Da können die Preise - wie von dem Tankstellenmitarbeiter angedeutet - auf 1,80 EUR steigen. Die anderen zahlen fast immer mehr als ich. So kann die Kasse gefüllt werden. Die Politiker und bedeutende Wirtschaftsleute wollen und werden dagegen auch nichts tun. Monopolstellungen und Machtausnutzung ist doch was feines.

Umsteigen auf kleine Flitzer, Leute, aber zack zack!
 
ich finde die spritpreise vollkommen okay :D.

alternativen zum autofahren wurden schon dutzendfach genannt. natürlich ist es sicherlich bequem, 80 kilo arsch von 2 tonnen blech zum ziel befördern zu lassen, aber ökonomisch und ökologisch gesehen ist das eine katastrophe wenn jeder auf diesem erdball das tun würde.

lustig finde ich auch, wie jeder für sich persönlich immer gründe findet, warum gerade er selbst nicht auf das auto verzichten kann.

alles in allem mal wieder typisch deutsch, jammern auf hohem niveau und dann den eigenen kopf wieder in den sand und genau nichts ändern.

bis denne
 
Schon mal daran gedacht, das viele nichts ändern können ?
Bus und Bahn bringen nicht jeden zur Arbeit.
Es gibt bestimmt viele, die gerne auf Bus und Bahn wechseln würden, es aber nicht können.


Zumal du dich nicht mehr lange freuen wirst.
Der hohe Spritpreis wird auch bald die nächste Preiserhöhung nach sich ziehen.
Für die Fuhrunternehmen ist die Beförderung auch um einiges teurer geworden...


Zustimmen kann ich nur bei "...wieder typisch deutsch, jammern auf hohem niveau...".
 
Gabbabytes schrieb:
Umsteigen auf kleine Flitzer, Leute, aber zack zack!

und auf meine 220ps verzichten? nein danke!
 
bounty1410 schrieb:
so ne aussage kann nur von einem ohne führerschein und auto oder von einem fahrradfahrer kommen.

Bin Fahrradfahrer und so wenig wie möglich Autofahrer, und sehs genauso. Wer unbedingt zum Supermarkt fährt um ne Tüte Milch zu kaufen, dem gehört imo der doppelte Spritpreis berechnet. Behinderte mal ausgenommen.
 
@oSi: Natürlich kann nicht jeder auf das Auto verzichten, aber viele... es braucht halt einfach den Willen dazu, nötigenfalls auch auf etwas Bequemlichkeit zu verzichten, dazu sind (noch) die Wenigsten bereit.

Ausserdem bringt es absolut nichts, ausser vielleicht ein gutes Gefühl, wenn man über die hohen Spritpreise moffelt, dadurch werden sie keinen Cent billiger.

So wie es ausschaut ist die Schmerzgrenze noch nicht erreicht, der Spritkonsum in Deutschland steigt wohl immer noch... ausserdem werden grosse Limousinen immer noch häufiger gefahren als sparsame Kleinautos, auch ein Indiz dafür.
 
Also ich bin dafür, ganz klar damit wir nicht weiter dadrüber schreiben sollten. Wir sollten es einfach wie alles andere so hinnehmen, da das nicht schwer ist.

Bitte Leute trettet auch wieder der Kirche bei, wir müssen diese Bezahlen um dem Vaterland zu Helfen! Wir müssen die Steuer mal vergessen, da es einfach viel zu wenig machen, wir müssen mehr geben! Wir kriegen so viel von unserem Vaterland "Deutschland" das wir auch mal etwas mehr zurückgeben können! Wenn es uns nicht gut geht ist es egal, Deutschland braucht euch, gebt euch einen Ruck und gebt euer Ersparnis der Regierung! Sie brauchen das Geld, die Straßen müssen gemacht werden, die Schulen müssen gemacht werden und die Politiker die unseren Willen durchführen müssen bezahlt werden!

mfg

Tom

PS: :evillol::evillol::evillol::evillol:
 
Also ich fahr momentan nen 2,2L mit 400NM starken Tunier als Diesel.
Verbrauch bei ca 6,5 - 7 Liter und das auch bei einem Style a la "Freude am Fahren" ;)

Die Preise sind ja bisl nervig - aber mich störts nicht wirklich... Da es eh abzusehen war.

Bus & Bahn, im Regen und Schnee raus und 1 Stunde eher aufstehen? Nein Danke. Können ja einige gern machen...

Und auf die Leistung des Autos will ich nicht verzichten, was bringt mir ein Fahrzeug mit 140 PS wo man denkt es kommt nicht vorwärts.... nene...

Was mich eher interessieren würde lohnt sich mittlerweile ein Gas-Auto zum Diesel? - Da ich nicht genau weiss ob mein nächstes geplantes Auto (anfang 2008) nun ein A4 3.0TDI oder doch ein grosser Benziner mit Gasanalge (Autogas) sein soll?


Tja laut dem "Westen" ist der Kapitalismus das Beste... tja .... sieht man ja
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm würde auf Solar umsteigen ;) oder Strom. Porsche baut gute Autos die kann man bis 60km mit Energie fahren, für die Stadt super, auch danach nehmen sie weniger.

Also ich bin am Überlegen...

mfg

Tom
 
@GaBBa-Gandalf:
Ob sich Gas lohnt, hängt davon ab, wieviel man im Jahr fährt.
Die Gasanlage möchte auch bezahlt werden. Die ist so um die 1.500 - 2.000 € teurer (m.W.).
Der Literpreis beginnt bei 0,63€.

Aber die Gasverbrennung ist heisser, als die von Benzin. Das belastet die Motoren und führt zu einer kürzeren Lebenszeit.
 
Gibt doch diese Tabellen, wo man ungefähr sehen kann ab welcher Jahresfahrleistung sich welche Umbauten lohnen. Natürlich nur seeeeehr vage.

Das mit dem Motor seh ich nicht so eng. Ich meine wer sein Auto bis zum bitteren Ende fährt gibt es dann nicht wegen des Motors ab sondern eher sonstigen Schäden oder?
 
Ich schon.
Der Motor bei meinem macht mir Sorgen. Der Rest ist ok. :D
Reparatur wäre teurer als der Gesamtwert des Wagens.

Bin gerade auf der Suche. Vllt. kommt ja Gas ins Auto...
 
ich hab jetzt schon wieder angst!!!!!!!!!!

ich muss bestimmt am mittwoch oder donnerstag tanken. so ein mist

kann nicht mal wer anders sprit in mein auto machen?
 
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