SSD Cache für Synology sinnvoll?

devebero

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Hi,

ich bin von einer Synology DS213 auf eine DS415+ umgestiegen.
Nun hat mich das mit dem SSD Cache mal interessiert. Ich habe also den SSD Cache Test der Synology ausgeführt.
Dieser empfiehlt eine SSD Cache Größe größer als 500GB.

Nun meine Frage. Lohnt sich das tatsächlich? Oder kann man das als Privatuser außer acht lassen?
 
nein lohnt sich nicht. Gibt es Tests dazu. Außerdem benötigst Du 2! SSDs für nen schreib cache.

edit: Du benötigst 2 SSDs. im DSM 5.2..
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit den 2 SSDs scheint nicht zu stimmen. Soll auch mit einer funktionieren.

Aber das habe ich mir schon gedacht, dass das für den Heimanwender zu vernachlässigen ist. Danke dir.
 
Wieso soll das zu vernachlässigen sein? Ein NAS ist verglichen mit einer internen Storage Lösung einfach nur ekelhaft langsam. Und das liegt nicht nur an der Latency die durchs Netzwerk zustande kommt sondern auch durch langsame RAID Lösungen und langsame HDDs.
Insbesondere mit kleinen Dateien auf der NAS zu arbeiten müsste durch den SSD Cache MASSIV beschleunigt werden.
Die Frage ist, ob dieses Anwendungszenario auf jemanden zutrifft oder nicht.
 
Die DS415+ ist schon sau schnell. Ich weiß nicht, wo die langsam sein soll. Der Gigabit Port wird komplett ausgelastet. Wüsste jetzt nicht für was man mehr Geschwindigkeit bräuchte (als Heimanwender).
 
h00bi

theoretisch hast Du recht, aber in der Realität und da gibt es diverse tests bringt der SSD Cache selbst meßbar kaum etwas.
 
Hier gehts nicht um die Datenübertragungsrate, sondern die IOPS und die Festplattenlatenz. Und das ist messbar und wird nicht ohne Grund von großen Storageherstellern genutzt. NetApp etc.
 
Das mit den langsamen Raidlösungen ist absoluter Schwachsinn. Softwareraid skaliert (zumindest bei Qnap und Synology) um welten besser als div. Raidcontroller. Man muss sich nur die Werte ansehen die auf den Homepages stehen. Diese sind zumindest bei Synology Realwerte die ich selbst mit meinen NAS bestätigen und erreichen konnte.

Was aber stimmt ist die Beeinflussung durch die Latenz und natürlich auch, dass die CPU im NAS auch andere Dinge zu tun hat als Checksummen und XORs zu bilden. Wenn dein NAS also auch noch dinge wie Medienkonvertierung usw. machen muss dann wird se schnell zur Krücke. Das mit dem Schreib-Lese Cache war zumindest bis DSM 5.1 noch so, dass nur Lesecache mit einer SSD ging und Schreib - Lesen nur mit 2 ging, da diese in ein RAID 1 geschalten wurden um die gecachten Daten nicht zu verlieren wenn die SSD defekt wird.

Dein NAS müsste sowohl bei großen als auch bei kleinen beschleunigt werden. Vor allem aber bei kleinen, da hier die Festplattenlatenzzeit ein großes Problem ist.
SSDs im Storagebereich dienen aber vorrangig der Verbesserung der IO/s und weniger der Bandbreitensteigerung.
 
@flo36

Also bist du der Meinung ein SSD Cache bringt doch was? Auch beim Heimuser? Das mit dem Medienkonvertieren trifft bei mir z.B. zu.

Gibt ja sogar Heimuser die Ihre DS415+ mit 8GB RAM ausgerüstet haben (ist nur normaler SO-DIMM).
 
Zuletzt bearbeitet:
Es bringt nur dann was wenn dein Anwendungsgebiet dem Profil des NAS Caches entspricht. Ist dir die Datenübertragung des NAS zu langsam dann hats irgendwas im Netzwerkpart.
Hast du aber z.b. viele kleine Dateien auf dem NAS liegen und greifst darauf zu, dann merkst du sicher einen Unterschied.
Da du aber von einer DS 213 auf eine DS415+ umgestiegen bist. Denke ich es bringt dir nichts.

Die Zielgruppe des SSD Cache im NAS sind eher Unternehmen die das NAS als Hauptstorage verwenden.
 
Alles klar. Danke.
 
Die Zugriffgeschwindigkeit wird einfach schneller. Es reagiert direkter. Wenn man z.B. Programme vom NAS startet oder mehrere Leute gleichzeitig auf das NAS zugreifen. Meistens liegen diese Anwendungsbereiche aber eher im Unternehmen.
 
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