Stativkaufberatung + Fragen zum System

Phnxz

Lt. Commander
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Juni 2009
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1.116
Hallo zusammen,

ich besitze eine 500D und suche ein Stativ, welches sich möglichst klein machen lässt. Es wird vorwiegend für meine anstehende USA Reise gekauft, sprich ein "Reisestativ"

Bisher habe ich das Cullmann Nanomax 260 gefunden, welches ich preislich gesehen schon recht attraktiv finde.

Meine Frage ist: CB6.3 oder CW25? Was hat es mit diesen Stativköpfen auf sich? Welchen sollte ich nehmen? Ich habe zudem in einem Fotografiebuch gelesen, dass es Schnellwechselsystem mit Schnellkupplungsplatten gibt. Wäre sowas geeignet bzw. was wären passende Modelle?

Danke schon mal für eure Antworten :)

mfg Phnxz
 
wenn ich mich nicht irre, ist da doch ein wechselsystem dran mit adapterplatte..

ich habe momentan noch nen billig hama stativ (stand noch aufem dachboden :D) und da ist auch so eine platte dran. finds klasse. dann brauchste nur die kamera eben rausklicken und kannst die an den rechner anschließen oder aus dem stand knipsen..
Ergänzung ()

ich kenn mich leider nicht gut mit stativen aus. aber im dslr forum findest du garantiert kompetente hilfe:
http://www.dslr-forum.de/
 
Im wende mich hier in die kleine Fotografie-Fraktion, da mir anscheind niemand wirklich im dslr-forum helfen möchte.

Aber danke für deine Antwort. Hilft mir schon weiter ;)


Und du meinst, dass geht bei beiden Versionen? Sieht so aus, ja denk ich auch, nur in welcher Form unterscheiden die beiden Varianten sich dann ?
 
Den Bildern nach ist CB6.3 ein Kugelkopf und der andere ein 3-Wege-Neiger. Ich würde zum Kugelkopf greifen.

Allerdings würde ich vorher ausprobieren, ob das Ding auch reicht. Ich hatte für meine alte Kompakte ein Nanomax 220, meine D90 trägt das aber nicht stabil. Mittlerweile ist es mehr oder weniger zum Blitzhalter degradiert worden.
 
Danke für den "Tipp".

Ausprobieren wird schwierig, denke ich. Aber beide wären bedienbar mit nem Schnellkupplungssystem, welches ja schon bei beiden Varianten vorinstalliert ist ? Benötige ich dann noch eine Art Konterplatte an der Unterseite der Kamera?

Aus welchem Grund würdest du die vermutliche Kugelvariante bevorzugen? Ich denke beim 3Weg-Neiger hat man in irgendeiner Form mehr Mobilität vorallem beim Nutzten der Videofunktion der Kamera, oder was meinst du ?
 
Falls du etwas Zeit hast und englisch verstehst, würde ich dir erst mal diese Lektüre empfehlen: Link
 
Das Cullmann Nanomax mit CB6.3 besitze ich selber, ist auch mein Einstieg in die Fotografie mit Stativ. Für meine Kombi (Nikon D90 und 18-105er) und für meine Ansprüche hat's bisher gereicht. Allerdings habe ich das vielleicht für 20 Fotos verwendet, also noch nicht so richtig auf Herz und Nieren geprüft. Das letzte Quäntchen an Schärfe erreicht man meiner Meinung nach damit sicher nicht, aber trotzdem lassen sich gute Fotos machen. Meist verzichte ich dabei auf die Mittelsäule und den untersten Auszug, um die Stabilität zu erhöhen. Den Flugreisetest habe ich auch schon gemacht, dafür ist's ganz praktisch.

Bei den beiden Köpfen stellt sich halt die Frage, was dir lieber ist, ein Kugelkopf oder ein 3-Wege-Neiger. Der Neiger ist stabiler und es lassen sich gezielt einzelne Achsen verstellen, die gesamte Ausrichtung dauert dafür deutlich länger. Die üblichere Variante in der Fotografie ist normalerweise der Kugelkopf. Ein Schnellwechselsystem haben beide. Ist zwar vom Bedienkomfort nicht das beste, aber erfüllt seinen Zweck.
 
Ich empfehle das hier http://www.hardwareluxx.de/community/f207/stative-koepfe-revision-1-0b-524688.html um mal einen Überblick zu bekommen wo die Unterschiede zwischen Kugelkopf und Neiger etc. sind.

Ich bevorzuge die Kugel, weil es einfach schneller ist. Einen Hebel etwas lösen, Kamera ausrichten, festziehen fertig. Ein Neiger ist zwar genauer, aber ich persönlich brauche das nicht. Für Makros wo ich es manchmal brauche gibt es entsprechende Einstellschlitten, die viel genauer sind als ein Neiger.
 
Leute, ganz ehrlich. Super Antworten! :)

vielen vielen Dank. Ich denke es wird dann das Cullmann mit Kugelkopf werden. Wobei sich beispielsweiße für Videoaufnahmen sicherlich der Neiger anbieten würde. Jedoch wenn ihr meint, dass die Ausrichtung deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, dann lass ich davon meine Finger, im Urlaub habe ich sicherlich nicht die Zeit alles super einzustellen... Ich hatte in meinem Fotografie-Buch nachgelesen, dass es auch eine Art Konterplatte an der Unterseite der Kamera benötigt um so ein Schnellwechselsystem zu betreiben. Wenn dem aber nicht so ist, dann werde ich nur das Stativ ohne jeglichen Schnickschnack mir selbst die Tage zum Geburtstag bestellen :).

mfg Phnxz.
 
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Die Platte müsste da bei sein, bei so günstigen Stativen ist das System normalerweise nicht Arca Swiss kompatibel, und das sind bisher die einzigen Köpfe wo ich mal gesehen hab das keine dabei ist weil viele die halt schon haben.
 
Okay danke. Steht nur noch die Frage ob Kugel oder Neiger :).

Jedes hat sicherlich seine Pros n' Cons, wie ihr mir ja schon gezeigt hat ;)

Ich schätze sicherlich, vor allem im Urlaub, eine gewisse einfache und schnelle Bedienung. Dauert es bei dem Neiger wirklich so lange? Ich hätte auch mal vor ein wenig zu filmen, vor allem für ein Projekt bis zum Sommer, da würde sich der Neiger ja wieder rum besser eignen ?!



Sorry wenn ich nochmal einen Schritt zurück gehe, jedoch ist das grad sone Frage, die mich echt beschäftigt :D


Phnxz.
 
Naja, du musst beim Neiger halt im schlimmsten Fall 3 Schrauben lösen und wieder festziehen. Bei der Kugel eine Schraube, Kamera dahinschwenken wo es hin soll und festziehen. Es ist schon ein Unterschied. Auch für Videos ist das so eine Sache, man verschwenkt ja auch schonmal mehr als eine Achse. Da ist es auch aufwändiger.
Zumal ein Stativ beim Video halt auch so eine Sache ist, immer nur eine Perspektive ist ja langweilig. Da empfiehlt sich ein Schulter Rig oder so.

Wenn du beides haben willst, kauf ein Stativ an dem man den Kopf abschrauben kann. Dann kannst du dir beide Systeme holen und bei Bedarf wechseln. Ein günstiges wäre z.B. das hier: http://www.amazon.de/Mantona-Stativ-Scout-Kugelkopf-Dreibeinstativ/dp/B002CF37OC
Ist ein Manfrotto Nachbau, ich habe selber das Makro Pro II, ist natürlich nicht ganz so kompakt (das Scout ist etwas kleiner als das Cullmann), aber schön stabil und man kann halt den Kopf wechseln.
 
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@F!o - Wie kann man nur so einen Scheiss weiterempfehlen? Oder anders gefragt: Was denkt ihr, weshalb es Stative jenseits der 800.- € gibt? Weil ein Cullmann seinen Zweck optimal erfüllt? Denkt mal darüber nach und lest vor allem meinen obigen Link nochmals sorgsam durch!

@Phnxz - Falls du dich wunderst, weshalb man dir im DSLR-Forum nicht so gerne weiterhilft, dann liegt das wohl am ehesten daran, dass du verdächtig nach jemandem riechst, der sowieso nicht bereit ist, Geld für ein anständiges Stativ auszugeben, das seinem Zweck und deinen Anforderungen optimal dient. (Ausser vielleicht, dass es nix kostet!) Selbst hier auf CB gibt es ein paar Leute, die dich beim Stativkauf optimal beraten könnten. Aber offensichtlich haben auch die kein Interesse daran, dich dabei weiter zu bringen.

Dein Wunsch-Stativ soll also eine Amerikareise überstehen, eine DSLR adäquat stabilisieren, leicht genug sein, damit man es nicht im Hotel/Camper liegen lässt und kompakt soll es auch noch sein, ja? Das schreit natürlich nach einem Billig-Stativ von Cullmann oder Hama! Spätestens jetzt sollte dir ein Lichtlein aufgehen und falls nicht, dann kauf dir den eben diesen Schrott und werde glücklich damit!

Deine Anforderungen klingen für mich eher nach einem Gitzo Traveler (Stativ ohne Mittelsäule wäre vorzuziehen), mit einem Arca P0 KuKo und einer Schnellspannvorrichtung (z.B. von Kirk) deiner Wahl. Dann hast du mal ein brauchbares Reisestativ, dass deine Kamera auch wirklich stabilisiert, dich beim Handling nicht den letzten Nerv kostet und dich mindestens die nächsten 20 Jahre treu begleitet, sofern sich deine Anforderungen nicht nachhaltig verschieben.
 
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@shagnar: Man muss es nicht übertreiben...
Das von mir verlinkte Mantona z.B. hält meine D90+Tamron 17-50+BG+SB-700 problemlos (ohne ausgefahrene Mittelsäule). Natürlich steht ein Gitzo für ein paar hundert € stabiler - aber für unverwackelte Fotos und auch Langzeitbelichtungen tut es das Ding problemlos. Ist im übrigen ein Manfrotto Nachbau, also nicht ganz so billig.
Das einzige, was ich zu bemängeln hab ist, dass die Beine etwas weich sind, bzw. deren Gelenke. Wenn man das Stativ hochhebt fangen die schon mal an sich vom Eigengewicht wieder einzuklappen. Muss man halt beim Hinstellen wieder einen kleinen Schubs nach außen geben.

Und ja, es wird wohl durchaus so sein, dass der TE kein Stativ will, was mehr kostet als seine Kamera. Dafür gibt es ja auch die günstigeren Modelle. Und solang man nicht mit einem 600L ankommt halten die auch problemlos, vielleicht nicht bei Orkanwindstärke, aber meist doch gut genug um gute Fotos zu bekommen. Natürlich sollte man nicht ins Saturn gehen und das billigste vom Billigsten für 25€ nehmen.
 
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shagnar schrieb:
@F!o - Wie kann man nur so einen Scheiss weiterempfehlen? @Phnxz - Falls du dich wunderst, weshalb man dir im DSLR-Forum nicht so gerne weiterhilft

Bleib mal locker, dein überkandideltes Gitzo ist auch am Thema vorbei. So ein Tipp kommt normalerweise wirklich nur von den Proleten und Selbstdarstellern im DSLR Forum, die sich um die Kohle anderer keine Gedanken machen und sowieso immer nur das teuerste empfehlen weil alles darunter nur HatzIV-Equipment ist.

Ne gute Budgetversion fürn Anfang ist z.B. auch das Sirui-Paket (N1004 + KX20). Ja, ist ein Chinese über den bisher aber keine Klagen kommen.
 
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@shagar
Vielleicht liegt es ja an dir wenn du mit einem Stativ wie dem Nanomax 260 nicht klarkommst.
Ich komme damit bestens Klar, auch mit Body/Objektiv Kombinationen von bis zu 2kg

Das Stativ ist leicht, für den Preis gut verarbeitet und begleitet mich jetzt schon 2 Jahre. Ich habe damit jede Langzeitbelichtung verwacklungsfrei hinbekommen, und muss mir auch keine Sorgen machen das mich das Ding in den Finanziellen Ruin befördert weil es teurer ist als meine Foto ausrüstung.

Sei mir nicht böse, aber bei deinem Post kann ich nur den Kopf schütteln. Der ist ja mal sowas von am Thema vorbei dass du besser nichts mehr dazu schreibst, denn der Threadauthor schaut erstens nicht nach der Zielgruppe deines Stativs aus, und zweitens will er Urlaub in den USA machen. Ich denke da könnte dein Stativvorschlag schnell mal dafür sorgen das der Urlaub nicht stattfindet. Bitte erst überlegen und auf den Threadautor EINGEHEN bevor man mit seinen tollen Ratschlägen rausrückt.

Es sollte jedem klar sein das ein solches "Reisestativ" deutlich instabiler ist als eines in deiner Preisklasse. Wenn man sein Stativ aber kennt, und weiß was man ihm zumuten kann, kann man damit die gleichen Fotos machen wie mit deinem tollen Gitzo. Das garantiere ich dir.
Das Stativ alleine macht keine Fotos, es ist immer noch der Mensch hinter dem ganzen.

Ich ziehe das Nanomax deinen Vorschlägen definitiv vor.
 
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Phnxz schrieb:
Ich hätte auch mal vor ein wenig zu filmen, vor allem für ein Projekt bis zum Sommer, da würde sich der Neiger ja wieder rum besser eignen ?!

Da kann ich dir gleich die Hoffnung nehmen. Saubere Schwenks vom Stativ bekommst du nur mit einem Fluidkopf hin, der auch dafür gemacht wurde.

Allerunterste Kategorie hierfür wäre z.B. der Manfrotto 501 Stativkopf, aber selbst der ist eigentlich Müll.

Richtig gute Schwenks, so wie man sie in Filmen und guten Fernsehproduktionen sieht, bekommts du nur mit einem hochwertigen Fluidkopf hin, und den gibt es von Sachtler, Vinten oder Panther. Für eine DSLR reichen die kleinsten Varianten, da kannst du so zw. 1000 und 1500 Euro einrechnen für ein Stativ (also Kopf und Beine)
 
Danke für die Antworten, auch wenn ich mich ehrlich gesagt leicht angegriffen fühle.
Ja, ich rieche nicht nur nach einem solchen Typen, ich bin sogar so drauf und bin nicht bereit +-800€ für ein Stativ auszugeben.
Ich habe noch andere Hobbies, die mich 1. befriedigen und 2. auch noch finanziell belasten. Ich habe mein Budget bewusst so niedrig angesetzt, da ich andere Dinge priorisiere. Es soll ja auch Leute geben, die nur !500€! für eine Gaming Rechner ausgeben, wobei natürlich sich hier ein Quad-SLI Verband anbietet!

Aber ich nehme deinen Post, als konstruktive Kritik auf, dass ich mir was hochwertigeres kaufen sollte. Ist notiert. Jedoch muss ich anmerken, da du ja auch schon ganz ehrlich geantwortet hasst, dass du mir nach einem riechst, der nur auf Threadersteller mit einem Budget in deiner Klasse eingehst. Ist an sich gar nichts schlimmes dabei, nur finde ich es leicht respektlos gleich so herablassend zu werden. Ich schätze die gesamte DSLR Seite, jedoch bin ich schon einige male nicht ganz so freundlich behandelt worden. Vielleicht habe ich auch zu hohe Erwartungen, nach Jahren hier in CB ;). Nun gut, an sich sollte es das gewesen sein.

Ich schau mir das Montana und das Nanomax nochmal die Tage an und entscheide dann. Danke für eure rege Beteiligung.

so long, Phnxz.
 
Okay, mein Beitrag liest sich schlimmer, als er eigentlich gedacht war und ich werde mich nicht dafür entschuldigen, denn ich bin ganz locker und weiss auch genau, wovon ich spreche.

Ich habe das Spielchen mit dem immer besseren Stativen selber durchgespielt und kenne, im Gegensatz zu den meisten hier, die Unterschiede. Bei den "günstigen" Stativlösungen bleibt unterm Strich sowieso nur der Preisvorteil. Mit allem Anderen muss man sich eben arrangieren, auf gewisse Features verzichten, oder kennt eben den Unterschied nicht.
Mein Ziel ist es eher, andere davor zu bewahren, Geld für Stative auszugeben, die dann aus den verschiedensten Gründen Zuhause bleiben, oder selbst wenn sie mitgenommen werden, aufgrund des mühseligen Aufbaus, Instabilität, hervorkramen von Kabelauslöser ect. in vielen Situationen dann doch nicht zum Einsatz kommen. Erweiterbarkeit, wie z.B. mit Makroschienen, Flash-Brakets, L-Brackets, Panoramaköpfe für mehrreihige Panoramen, Schnellwechsel-, Kamera- und Objektiv-Platten, die auch noch nach Jahrzehnten erhältlich und standardisiert sind, wäre auch noch ein wichtiger Grund, in ein anständiges Equipment zu investieren.

Mir ist irgendwie entgangen, wo geschrieben steht, dass ein Stativ nicht teurer als die Kamera inkl. Objektiv sein darf, obwohl man Objektive und vor allem den Body, im Lebenszyklus eines hervorragenden und in jeder Hinsicht zufriedenstellenden Statives, viel öfters wechselt. Abgesehen davon verändern sich über die Jahre die eigenen Ansprüche und so kann man, dank langjährigem Service und Verfügbarkeit von Ersatzteilen (z.B. die Systematic-Serie von Gitzo), das Stativ über einen sehr langen Zeitraum seinen Anforderungen anpassen und genau aus diesem Grund würde ich mich auch bei dem Schnellwechselsystem für einen teureren Premium-Hersteller, wie z.B. Kirk, entscheiden.

Edit: Ich verstehe sowieso nicht, warum man sich im DSLR-Forum beraten lässt, wo hauptsächlich sehr ambitionierte Hobby-Fotografen, oder sogar Berufs-Fotografen unterwegs sind? Du kannst doch nicht erwarten, dass dir so jemand zu einem Stativ rät, das seinen Zweck nicht ansatzweise optimal erfüllt.

Ein Cullmann kannst du dir in jedem MM, oder Fotogeschäft, in Ruhe ansehen und es so lange begrabschen, bis am Abend die Lichter ausgehen. Aber Tipps und Vorschläge von jemandem ernst nehmen, der noch nie mit einem Profistativ arbeiten konnte...? Deshalb habe ich dir einen sehr lesenswerten Thread aus dem DSLR-Forum ausgegraben: Link
 
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