News SteamVR: Valve streicht Gebühren, lobt LCDs und verkauft Linsen

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#2
Höhere Auflösung und schärferes Bild wäre echt schön. Aber ob die Schwarzwerte von OLED annähernd genug erreicht werden können?

Außerdem japst die 1080 ja jetzt schon.. das kann ja heiter werden
 

ZeroZerp

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#3
Na das ist doch wunderbar und es sind wichtige Schritte in die richtige Richtung zur Etablierung von VR bei einem breiteren Publikum.

Wenn der Kampf gegen das Pixelraster, der niedrigen Auflösung und der Lichtreflexionen innerhalb der Linse gewonnen ist,
dann sind wir technisch einer runden Lösung für alle Benutzer einen großen Schritt weiter.

Grüße
Zero (der sich den Feierabend auch gerne mit der VIVE und Sightseeing vertreibt)
 

ZeroZerp

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#5
@zoba
Dafür gibt es ja diverse Rendertechniken, die nur den Bereich scharfstellen, den Du fokussierst.
Der Rest wird Grafikleistungsschonend niedriger aufgelöst. Eine solche Funktion gibt es z.B. in Batman VR und die funktioniert obwohl dort der Augenfokus einfach in der Mitte angenommen wird und sich nicht dynamisch anpasst, ganz gut.

Zudem darfst Du nicht vergessen, dass die aktuellen VR Brillen sowieso schon mit Supersampling betrieben werden (Faktor 1,2-1,4), um den Schärfeeindruck und die Treppenbildung trotz des realtiv groben Pixelrasters zu entschärfen.

Somit kann die Rechenleistung der Grafikkarten gleich bleiben, man erhält mit der neuen Generation dann trotzdem ein deutlich besseres Bild (allein schon dadurch, wenn das Fliegengitter verschwindet).

Grüße
Zero
 
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#6
Gestern die Meldung von Nokia zu VR, heute Valve.
Erinnert an 3D, als man auch krampfhaft versucht hat den sinkenden Kahn noch zu retten.
Wird aber nichts ändern an den Problemen:

- zu teuer
- zu klobig
- zu umständlich
- zu hohe Anforderungen
- keine sinnvollen Anwendungen

Uns so bleibt es nur ein lustiges Gimmick, nicht mehr, nicht weniger.
 

smon2k

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#7
Genau sowas hat man damals auch über die ersten Heim PC's gesagt....
So ist das halt wenn man etwas auf einem vollkommen neuen Bereich entwickeln will... Es kann also noch gut 5-6 Jahre dauern, bis das so richtig rund läuft und auch wirklich richtigen Langzeitspaß bietet.

Aber es gibt ja keinen Grund warum es scheitern sollte. Die Nachfrage ist da, die Technologie ist da, nur muss halt noch etwas geforscht und getestet werden um die beste Herangehensweise bzw. Umsetzung herauszufinden.
Als jemand der selbst im R&D arbeitet, weiss ich das sowas sehr lange dauern kann, aber sich fast immer lohnt =)
 
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#8
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ZeroZerp

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#9
@leipziger1979
Hast Du schon mal ausführlich Erfahrung in VR sammeln können?
Wenn ja- Was für Software hast Du angetestet? Welche VR Hardware mit welchem Rechnersystem dahinter?

Die Leute, die bei mir VR getestet haben, haben die gleichen Bedenken wie Du geäußert, waren dennoch trotz das es die erste ernstzunehmende VR Generation ist, komplett aus dem Häuschen.
Das Erlebnis hat also die Umstände übertroffen.
Dass diese weiterentwickelt werden muss, steht außer Frage.
Wenn nun die Umstände beseitigt werden, bleibt nur noch das Erlebnis und bei dem sind sich alle ausnahmslos einig, dass es revolutionär und zukunftsweisend ist.

Allein in der Medizin, würde VR füre alle Bettlägrigen und Pflegebedürftigen, körperlich stark behinderten eine ganz neue Dimension geschaffen, an der Umwelt teilzuhaben. Virtuelle Reisen zu unternehmen, sich mit anderen in virtuellen Räumen zu treffen. Steuerung von Geräten/Pflegerobotern durch VR. Autonomie, Selbstbestimmung...

Nein- VR wird nicht mehr verschwinden...

Dass Du aber Deine Argumente die dagegen sprechen anbringst, obwohl die News aussagt, dass sie dabei sind eben an diesen Schwächen zu arbeiten, zeigt eigentlich nur, dass Du der Technik gegenüber voreingenommen bist. Den Grund dafür kennst nur Du.

Wenn man bei ähnlich gelagerten Themen (xy braucht kein Mensch) auf den Grund der Voreingenommenheit geht, stellt sich bei den meisten Diskussionspartnern heraus, dass sie es dorch gerne haben wollen würden, bzw. Interesse dafür zeigen, es für sie aber aufgrund äußerer Umstände nicht möglich ist (Geld, Platz etc.) so ein Ding zu betreiben.
Dann kommt der natürliche menschliche sich selbst beschwichtigende Reflex, die Sache als unwichtig, nicht zukunftsfähig und sonstwas abzustempeln und dies gleich auch für alle anderen mit, damit man sich mit seiner Situation nicht alleine fühlen muss.
Oftmals trifft man durch diesen Reflex auf Gleichgesinnte, denen es ähnlich geht und schon hat man sich selbst ein besseres Gefühl verschafft. Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid.


Und zu Deiner Bemerkung
Uns so bleibt es nur ein lustiges Gimmick, nicht mehr, nicht weniger.
Genau wie die ersten Mobiltelefone, die 20 Kilogramm gewogen haben, kaum Netz hatten oder Computer in Schrankgröße, S/W Röhrenfernseher mit kaum Programmen etc. etc.

Grüße
Zero
 
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Skiller³

Lt. Junior Grade
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#10
Also ich kann die Kritiker auch etwas verstehen aber nachdem ich diverse Male verschiedene VR-Headsets mit Spielen/Anwendungen ausprobieren konnte hat mich VR überzeugt.

Wenn die Technik etwas erprobter ist und neue AAA-Spiele wie Witcher, Star Wars, GTA, Cyberpunkt zur Verfügung stehen bin ich bereit deutlich tiefer in die Tasche zu greifen und die entsprechende Hardware zu kaufen.

VR bringt das Spielgefühl einfach auf eine neue Stufe und ich kann etwas tatsächlich kaum erwarten bis die Entwickler die neue VR-Generation vorstellen.
 
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#11
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branhalor

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#12
Ich liebe meinen 3D-TV zum Zocken :D
3D auf 47", und dann Skyrim, Witcher oder Risen - das war damals vor 3-4 Jahren echt ein Wow-Erlebnis für mich.
Rein von der Bildqualität ist da VR noch lange nicht angelangt, selbst meine Pimax 4K schafft das nicht ganz. Dafür hat VR natürlich andere Vorteile für die Immersion, keine Frage.

Neue Technologien hängen meiner Erfahrung nach immer davon ab, wie sie umgesetzt und genutzt werden:
Avatar 3D damals im Kino (2010/11 ?) war echt atemberaubend, hab den Mund vor Staunen kaum noch zubekommen. Da ist aber auch von vorne bis hinten alles richtig gemacht worden und war darauf ausgerichtet.
Andere Filme, die danach auf den 3D-Zug aufgesprungen sind und teils nur nachberechnetes Material lieferten, waren kaum besser als die normale 2D-Variante - damit lockt man natürlich niemanden hinter dem Ofen hervor.

Einen ausreichend großen Bildschirm vorausgesetzt, ist 3D zum Zocken dann schon auch ne geniale Sache - wie ein Fenster in eine andere Welt. Auf 24" bringt's allerdings wenig, deswegen kann ich durchaus verstehen, daß das damals nicht durchgeschlagen hat. Mein erster 3D-Monitor hatte 28", das war quasi schon das sinnvolle Minimum. Der Sprung auf die 47" dann ein knappes Jahr später war allerdings eine wahre Offenbarung, weil erst mit der Größe der sichtbare Bereich meines Zimmers und der Wand noch weiter ausgeblendet wurde. Zimmer komplett dunkel, und dann bin ich da schon fast "in echt" durch Skyrim gelaufen und durch die Dungeons geschlichen :D

Schließlich spielt auch immer der Preis eine Rolle, klar. Mein TV hat damals als Aussteller von Saturn runtergesetzt von 1500€ neu immer noch 700€ gekostet...


Wie auch immer:
Manches floppt, trotz eines Riesenhypes im Vorfeld.
Manches gelingt, trotz Unkereien.

Solange VR nicht wieder komplett in der Versenkung verschwindet und nicht Tausende und Zehntausende von Euros kostet, bin ich's zufrieden :)
 

Dark Matter

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#14
Allein in der Medizin, würde VR füre alle Bettlägrigen und Pflegebedürftigen, körperlich stark behinderten eine ganz neue Dimension geschaffen, an der Umwelt teilzuhaben.
Und genau diese Personengruppen haben doch meist sowenig Geld das die sich sowas überhaupt nicht leisten können, allein die Pflegekosten sprengen bei den meisten schon den Geldbeutel.
Zu der VR-Brille benötigt man ja auch einen entsprechend leistungsfähigen PC, und da sind wir für die gesamte Hardware inkl VR-Brille (noch) bei 2000+€.

Und VR in der Pflege auf Staatskosten? Daran glaubst auch du bestimmt nicht.
 
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ZeroZerp

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#15
@Dark Matter
Auch Du sitzt hier dem Irrglauben auf, dass hier in dem Thread/dem Artikel über die am Markt vorhandenen Produkte gesprochen wird.
Der gesamte Inhalt des Artikels dreht sich um die Technologie und zukünftige Entwicklung.

Da brauchen wir nicht über technische oder preisliche Rahmenbedingungen der jetzigen Generation sprechen, da sich diese wenn die Technologie vielversprechend ist, wie überall im Entwicklungsbereich stark ändern werden.
Was passiert denn, wenn die Dinger mit eingebautem Computer 100 Gramm leicht sind, 100€ kosten und ein gestochen scharfes Bild liefern?
Würdest Du dann nicht selbst dazu verleitet sein, Dich je nach Stimmungslage nach dem Feierabend an den (VR-) Strand zu legen oder virtuell in andere Länder zu reisen...?
Dich auf einer Geschäftsreise virtuell am Abend mit Deiner Familie/Freunden verbinden?

Letztenendes stimmt ja selbst @Leipziger1979 zu, dass es sich durchsetzen würde. Er zählt lediglich die Gründe auf, die ihm am jetzigen Stand der Technik glauben lassen, dass es sich deshalb nicht durchsetzt.

Als Erinnerung möchte ich die ersten SSD Gehversuche nennen. Damals wurde auch geunkt- Zu teuer, zu langsam (ja... früher hatten alle noch die maximalen Übertragungsraten fälschlicher Weise als Geschwindigkeitsindikator im Kopf), begrenzte Haltbarkeit etc.

Da wurde auch der Untergang vorhergesagt von Usern, die es einfach nicht mehr schaffen eine langfristige Perspektive aufzubauen und an die Verbesserung von Produkten zu glauben.
Und natürlich die von mir im ersten Thread angesprochene Gruppe, die sich das negative nur eingeredet haben, weil es ihnen äußere Gegebenheiten nicht möglich gemacht haben, sich so ein Ding zuzulegen.

Die Technologie war aber einfach zu stark und die Aussichten zu rosig, als dass man sich dem hätte verschließen können. Genau in der gleichen Situation befindet sich heute VR.
Riesiges Potenzial- Aber erst am Anfang der Entwicklung.

Mit eMail wuchs die Welt in Sachen Kommunikation zusammen, VR hat die Chance die Menschen einander näher zu bringen.

Grüße
Zero
 
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Blaexe

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#16
Zu der VR-Brille benötigt man ja auch einen entsprechend leistungsfähigen PC, und da sind wir für die gesamte Hardware inkl VR-Brille (noch) bei 2000+€
Oculus Rift Summer Sale + Minimum Spec PC = ca. 1000€

Und die Entwicklung steht ja still, gelle?

Wir befinden uns ganz am Anfang. Wie lange hat der PC oder TV gebraucht um da zu sein, wo er jetzt ist?
 
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#17
Wie immer haben wir geizige Investoren, schlechte Software, komplizierte Hardware und falsches Marketing! Wenn endlich mal jemand in richtige Systemseller investieren würde, man ein vernünftiges Marketing für die breite Masse aufziehen würde und dann auch noch einfach zugänglich wäre.... tja dann wäre VR nicht das Problem. Die "Test-Boxen" bei Media Markt und Co sind ein Witz, die Spiele bei der HTC Vive sind stellenweise einfach unterirdisch, Oculus Rift hat ein zu kleines und flaches Angebot an gut polierten Spielen, technische Anforderungen (AUfbau, Hardware Kenntnis,...) sind zu hoch.
 
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#18
Ich kann mit 3D im Kino nichts anfangen. 3D TV habe ich nie getestet, da mir das Interesse fehlt.
Meine Rift habe ich mindestens jeden 2. Tag für 30 - 180 Minuten auf dem Kopf.

Teuer ist relativ. Smartphones sind auch teuer (Zumindest die Top Modelle) und werden von den meisten doch spätestens nach 2 Jahren ausgetauscht.

Umständlich? Was ist denn daran umständlich? Nach erstmaliger Einrichtung einfach aufsetzten und spass haben.

Zu hoch kann gar nicht sein, dann würde es ja keine entsprechende Hardware geben ;)
Und es muss nichtmal das Beste am Markt sein um VR genießen zu können.

Was sind denn sinnvolle Anwendungen?

Und das ist ja nur der Stand von heute.

P.S.: Ein iPhone war damals auch nur ein Gimmick.
 
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#19
VR wirs nicht mehr verschwinden. Die Möglichkeiten sind einfach zu vielfältig.
Stell dir das einfach mal für Aus und Weiterbildung vor.
VR Kurse könnten das momentan herrschende lernen völlig verändern. Virtuelle Kurse/Schulungen um Leute effizient und standardisiert Lernen zu lassen.

Oder wie oben erwähnt VR Kurztripps durch die Welt.

Oder für "echtere" Kommunikation zwischen zwei oder mehr Personen.

Oder zum Spielen

Oder oder oder

VR bleibt und wird irgendwann von AR abgelöst werden.
 
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#20
Zur Nokia News.
Ist mir recht so, 360° Videos haben in mein Augen nix mit VR zu tun. Vermittelt nur nen Falsches Bild was VR eigentlich ist.

Allgemeines Problem ist natürlich der Einsteigerpreis, das gibt sich aber von allein mit der Zeit.

Die VR Nögler sind lustigerweise am ende die denen die kinnlade runterfällt wenn sie zum ersten mal VR erleben, hab ich oft genug hier erlebt.
Ist halt etwas was man erlebt haben muss bevor man urteilen kann, aber dennoch ist es traurig zu sehen das Leute sich in nen Technik Forum rum treiben und krampfhaft versuchen eine geniale Technik nieder zu machen.
Die Unwissenheit der Nörgler erkennt man auch immer sofort daran dass sie immer mit dem 3D TV Argument um sich herumwerfen.
 
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