LinuxUser7
Cadet 3rd Year
- Registriert
- März 2011
- Beiträge
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Hallo!
Ich bin gerade dabei einen 6-Bay Festplattenkäfig samt Trägersystem aus einem alten HP Server für meinen NAS zu adaptieren. Beim Stromanschluss (bzw. eigentlich beim zusammenlöten des nötigen Y-Adapters) habe ich zwei Fragen:
In dem original Sever (HP ML350 G4) gab es ein direktes Kabel zu der Backplate des Käfigs: jeweils einem Kabel für 12, 5 und 3.3 Volt, dazu nochmal 3 getrennte GNDs (schwarz) und 2 Steuerkabeln für die LEDs (die lassen wir jetzt einfach mal weg
). Da der Käfig ja für 6x 3.5“ Laufwerke gedacht ist, sind die Kabeln im original-Stecker natürlich um einiges dicker als jene in einem Standard SATA-Stromstecker (siehe Bild). Da ich mir einen Adapter zu SATA-Strohm-Buchsen basteln will, werde ich hier also einfach 2 verwenden.
Zu Testen habe ich den Käfig mit nur einer Festplatte erstmal mit einem 4-Pin Molex Adapter (also nur 12v und 5v) zusammengeklemmt (siehe Bild) => Läuft alles.
Erstmal zum Stromverbrauch:
Kann ich den Käfig eigentlich mit einem Y-Adapter an 2 Sata-Strombuchsen an je einer Rail/Strang aus dem Netzteil verbinden, oder spricht da irgendwas dagegen? Wenn den Adapter nur an einem Strang aus dem Netzteil anschließe, mache ich mir irgendwie wegen der „zu dünnen Kabeln“ sorgen, die ja vermutlich nicht für 6 Laufwerke ausgelegt sind. Die einzelnen Leitungen wären auch um einiges dünner die Stecker-Kabeln im Server waren.
Und bezüglich der Masse-Leitungen:
Die 3 schwarzen Kabeln habe ich bereits mit dem Multimeter durchgemessen: sie scheinen auf der Backplate alle direkt verbunden zu sein – Ich konnte auch keine unterschiedlichen Wiederstände von den verschiedenen Kabeln zu den GND-Pins der SATA-Stecker finden oder Ähnliches. Hat es daher eigentlich irgendeinen Sinn die GNDs getrennt zu halten? – Schließlich scheinen die ja in der Backplane sowieso verbunden zu sein. Früher (4-Pin Molex) wars ja noch klar: 5v und 12v, und jeder hatte seine Masseleitung. Aber bei SATA sind es doch eh 3 „Zuläufe“ aber immer noch 2 Masseleitungen, also müsste das das eigentlich egal sein, oder?
Mein Setup wäre dann also eigentlich folgender: die 3 GND Kabeln von Cage-Seite gehen zu den 4 GNDs (2 je Stecker) eines Sata-Y-Kabels raus. Das Ganze würde ich einfach in meinem Adapter direkt miteinander verlöten. Die Kabeldicken sollten dann in Summe also ausreichen denke ich.
Das Netzteil dass ich verwenden will ist übrigens ein OEM HP aus einer Z400 Workstation (siehe Bild). Leistungstechnisch sollte das denke ich ausreichen. Aber natürlich wird der SATA-Cage ziemlich sicher noch in ein anderes Gehäuse ‚mitwandern‘
Danke im Voraus!
Lg




Ich bin gerade dabei einen 6-Bay Festplattenkäfig samt Trägersystem aus einem alten HP Server für meinen NAS zu adaptieren. Beim Stromanschluss (bzw. eigentlich beim zusammenlöten des nötigen Y-Adapters) habe ich zwei Fragen:
In dem original Sever (HP ML350 G4) gab es ein direktes Kabel zu der Backplate des Käfigs: jeweils einem Kabel für 12, 5 und 3.3 Volt, dazu nochmal 3 getrennte GNDs (schwarz) und 2 Steuerkabeln für die LEDs (die lassen wir jetzt einfach mal weg
Zu Testen habe ich den Käfig mit nur einer Festplatte erstmal mit einem 4-Pin Molex Adapter (also nur 12v und 5v) zusammengeklemmt (siehe Bild) => Läuft alles.
Erstmal zum Stromverbrauch:
Kann ich den Käfig eigentlich mit einem Y-Adapter an 2 Sata-Strombuchsen an je einer Rail/Strang aus dem Netzteil verbinden, oder spricht da irgendwas dagegen? Wenn den Adapter nur an einem Strang aus dem Netzteil anschließe, mache ich mir irgendwie wegen der „zu dünnen Kabeln“ sorgen, die ja vermutlich nicht für 6 Laufwerke ausgelegt sind. Die einzelnen Leitungen wären auch um einiges dünner die Stecker-Kabeln im Server waren.
Und bezüglich der Masse-Leitungen:
Die 3 schwarzen Kabeln habe ich bereits mit dem Multimeter durchgemessen: sie scheinen auf der Backplate alle direkt verbunden zu sein – Ich konnte auch keine unterschiedlichen Wiederstände von den verschiedenen Kabeln zu den GND-Pins der SATA-Stecker finden oder Ähnliches. Hat es daher eigentlich irgendeinen Sinn die GNDs getrennt zu halten? – Schließlich scheinen die ja in der Backplane sowieso verbunden zu sein. Früher (4-Pin Molex) wars ja noch klar: 5v und 12v, und jeder hatte seine Masseleitung. Aber bei SATA sind es doch eh 3 „Zuläufe“ aber immer noch 2 Masseleitungen, also müsste das das eigentlich egal sein, oder?
Mein Setup wäre dann also eigentlich folgender: die 3 GND Kabeln von Cage-Seite gehen zu den 4 GNDs (2 je Stecker) eines Sata-Y-Kabels raus. Das Ganze würde ich einfach in meinem Adapter direkt miteinander verlöten. Die Kabeldicken sollten dann in Summe also ausreichen denke ich.
Das Netzteil dass ich verwenden will ist übrigens ein OEM HP aus einer Z400 Workstation (siehe Bild). Leistungstechnisch sollte das denke ich ausreichen. Aber natürlich wird der SATA-Cage ziemlich sicher noch in ein anderes Gehäuse ‚mitwandern‘
Danke im Voraus!
Lg




Zuletzt bearbeitet:
(Bild vom HD-Cage eingefügt (bild wurde nicht von mir gemacht))